Umfrage: Wie wichtig ist Sport für Euch?

  • Da kann ich Kirsche nur zustimmen,
    Wir gehen jetzt mind. 3x in der Woche in die Tanzschule. Ich habe kaum noch Rückenschmerzen und fühle mich auch sonst wieder ziemlich fit nach den
    ganzen Therapien im letzten Jahr.


    LG Katinka

  • Ich würde mich auch so gerne wieder mehr bewegen, weil ich schön langsam
    sehr viele Verspannungen bekomme. :wacko:
    Vor den OPs habe ich gerne Yoga und Gymnastik gemacht und war immer sehr beweglich.


    Gestern habe ich es mal probiert. LEIDER bekomme ich meinen linken Arm nur 3/4 über den Kopf und 3/4 gestreckt. :cursing:
    Dann schmerzt die Brust und es zieht sehr stark.
    Die Stelle, an der der Tumor saß und Drüsengewebe hingeschoben wurde,
    ist hart und fest und irgendwie unbeweglich (wie festgewachsen).
    Ich kann nur Übungen unterhalb der Gürtellinie machen. Alles darüber geht nicht so richtig.
    Aber gerade im Nacken und der Schulterpartie habe ich starke Verspannungen.


    Hoffentlich wird das wieder weicher und verschiebbarer?
    Komischerweise VOR der 3.OP war alles in Ordnung?
    Ich konnte den linken Arm (trotz Achselnarbe - OP am 22.3.) schon ganz nach oben strecken.


    Oder ist das noch zu früh für Sport (3. OP am 26.4.)? ?(
    Kraft- oder Fitnesstraining könnte ich nach 2 Wochen noch nicht machen. :(


    Liebe Grüße,
    Viva

  • Liebe Kirsche,
    wenn ich deine Beschreibung über die Haltung beim Tanzen lese, klingt das wie die Anweisung meines Chorleiters, wie wir uns beim Singen hinstellen sollen :)


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Liebe Nordlicht,
    das ist wohl die Haltung, in der wir uns am besten ganztägig befinden sollten!
    LG Kirsche

  • Hallo Forum,

    Sport ist für mich sehr wichtig, damit bekomme ich von Rückenschmerzen bis psychischen Belastungen alles in den Griff.

    Beim Krebs war's auch hilfreich, besonders in den Wartezeiten (Untersuchungsergebisse..., Therapiebeginn...) hilft der Sport sehr um den Kopf frei zu bekommen und sich nicht in unproduktiven Grübeleien zu verlieren.

    Für mich gibt es auch keine andere Möglichkeit, eine so tiefe Entspannung zu erreichen wie durch körperliches Auspowern.

    Wie schon viele Vorschreiberinnen geäußert haben ist es wichtig einen Sport zu finden, der einem Spaß macht. Nur aus Vernunftgründen würde ich es nicht durchhalten, da wäre der Schweinehund zu mächtig.

    Wer sagt, kein Sport macht Spaß hat einfach noch nicht das richtige gefunden, es gibt so viel...

    Ja, und noch ein Grund für Sport ist meine Liebe zu Schokolade... :)

    Und weil ja bekanntermaßen gerade für uns Sport gut ist werde ich auch daran arbeiten meine beiden Tätigkeitsfelder (Gesundheit & Sport) miteinander zu verbinden. Die Idee hatte ich schon vor meiner Diagnose, als selbst Betroffene und durch das hier im Forum gelesene reift der Plan.

    Sportliche Grüße, Rike

  • Vor 2,5 Jahren habe ich meine jahrelange, sehr aktive Mitgliedschaft im Fitnessstudio gekündigt. Wir hatten uns für einen Hund aus dem Tierheim enschieden und ich wollte einfach nur noch an frische Luft raus und hatte keinen Bock mehr auf Bewegung im miefigen Studio.

    Ich hatte es auch wirklich übertrieben und war 6 mal die Woche im Studio, getrieben wie ein Hamster im Rad:P


    Jetzt, kurz vor Ende meiner Akutbehandlung ( noch 2,5 Wochen Bestrahlung:cake:) eröffnet hier im Ort ein neues Studio ( Eröffnung am 06.01) und zur Zeit kann man sich die günstigen Neueröffnungsverträge schnappen...naja und ich hab zugeschlagen^^


    Ich merke einfach wie das Training meinem Rücken fehlt und ich merke das mir aktuell meine Sommerbewegung ( schwimmen, Rad fahren) fehlt?(

    Naja, also starte ich wieder durch, aber viel moderater als früher. 2-3 mal die Woche bissel Krafttraining und Ausdauer:thumbup:8)

  • Hallo :)
    Ich denke, dass der richtige Sport für einen, sich sehr gut auf Körper und Geist auswirken können. Da bedeutet, dass jeder seine ganz eigene Sportart finden sollte. Oft hat man das Bild, wie man im Fitnessstudio sitzt und da seine Übungen macht - das ist nicht für jeden und man verliert schnell die Motivation. Ich rate daher sich durchzuprobieren - verschiedenste Kurse in der Gruppe, Yoga, Tanzen oder Fahrradfahren. Ich würde dir raten, dich einfach durchzuprobieren, vielleicht auch gemeinsam mit einer Freundin oder so, das sorgt für mehr Spaß und Motivation. Während des Sports kannst du abschalten und neue Kraft tanken, mir hilft es sehr. Liebe Grüße :)

  • Ich bin froh, dass ich normal die Treppen steigen kann, meinen Alltags meistern kann, im Auto kuppeln u schalten kann, ohne, dass ich vor Muskelschmerzen schreie. Ich vermeide, mich auf Arbeit zu setzen, weil ich nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht aufstehen will, jedenfalls manchmal... Ich höre u lese so oft, mach mal bisschen mehr Sport, dann geht es dir auch besser.. Ich kann es nicht mehr hören.

    Mag sein u Hut ab, wer das kann und konnte, vor, während u nach der Therapie. Ich, für mich gesprochen, bin es leid, mich immer rechtfertigen zu müssen, warum ich nicht mehr Sport mache.

    Ich kann es nicht. Sportler werde ich nicht mehr....

    Sorry, gehört viell in den Frust Thread, lag mir aber schon lange auf der Seele

  • Ich für meinen Teil bin und war schon immer ein Bewegunhslegastheniker und das was ich mache ist Nordic Walking und spazieren gehen . Das reicht mir völlig aus .

    Mit meinen Stöckern bin ich richtig schnell und habe Halt, das macht Spaß .Richtigen Sport wie in einer Muckibude oder Jochen oder so würde mein Herz nicht mitmachen ...ich auch nicht 😁😂🤣...und ich habe Kochen und Musekelschmerzen .....nö muss ich nicht übertreiben 😉 und wie die liebe Quietsche schreibt ich möchte meine gute Laune auch nicht verlieren . Bin genug durchs Leben gehetzt ich bin glücklich wenn ich den Tag schaffe und er mich nicht schafft 😁

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

    Einmal editiert, zuletzt von kruemelmotte ()

  • Kicher...Liebe kruemelmotte ..Hast mich zum schmunzeln gebracht.


    44 Minuten vormittags und 20 Min nachmittags Hunderunde täglich .

    Ich schwitze wie beim Leistungssport .


    Heute Schränke sortiert. Ich bin völlig platt. Und meine letzte Chemotherapie ist bereits 3 Monate...nööö...sogar 4 Monate her

    Der Arzt sagt das sind keine Nebenwirkungen mehr. Neuerkrankung ist es auch nicht. Ok. Notschlachten. Oder abwarten. Vielleicht doch Reha ? Ich hab 10 Kilo zugenommen 😲😞

    Einmal editiert, zuletzt von Quietsche () aus folgendem Grund: nachgerechnet

  • Ach ja...Bei meiner letzten Anwandlung Sport machen zu wollen, bin ich tanzen gegangen. Freitags Disco ohne Eintritt. Tanzen bei leerer Tanzfläche 22.00 bis 24.00 mit Turnschuhen. Montags SO 36 ab 23.00 Techno 😊

    Nach Cordula wieder eine Option. Besser als Essen gehen.

  • Liebe Quietsche

    Tanzen gehen lassen ich auch lieber. Damals als ich noch jung war und Dirigent wollte meine Schwester immer das ich mitgehen aber ich durfte nicht tanzen das war ihr dann doch zu peinlich 🤣😂 zum Glück ist mein Mann auch so ein begnadeter Bewegunhslegastheniker. Ich renne auch so jeden Tag zwei mal am Tag mindestens 4 km mit einer Gassirunde . Am Abend nur noch 2 km . Sind auch so 10 km am Tag . Meine Chemo war 2018 und ich bin so fit wie ich jetzt bin ..Mehr nicht das langt mir auch ., mehr geht nicht .

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

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  • Liebe Anne Sonne69 , du weißt, du sprichst mir aus der Seele.

    Während der Chemo habe ich heulend auf der Couch gesessen, weil einige berichtet haben, wie viel Sport sie machen und ich zeitweise kaum 200 m gehen konnte.

    Jetzt bin ich gelassener damit. Ich war nie sportlich und muss es jetzt auch nicht mehr werden. Bin im Urlaub viel gelaufen, was habe ich jetzt davon, mehr Schmerzen in den Beinen und Füßen als je zuvor.


    Jeder sollte es machen, wie er mag. Sicher gibt es Studien, die besagen, dass Sport gut für die Genesung ist, gut vor Rückfällen schützen soll... Aber welche Garantie gibt es? Es ist wie immer, auf welcher Seite jeder steht, weiß man einfach nicht...

    LG von Jana

  • Liebe Jana, Kampfjule 😚


    Vielen Dank, dass du dich meldest u auch mir aus der Seele sprichst.


    Mehr möchte ich zu dem Thema hier nicht mehr schreiben.


    PS. Toll, dass du/ihr einen so schönen Urlaub hattet 🍃🌻🍁


    LG Anne

  • Ich bin ein Bewegungslegastheniker,


    alles was Koordination anbelangt, mache ich mit den verkehrten Händen oder Füßen. - Schon der Schulsport war Horror.

    Ich bin immer gerne Rad gefahren, immer zur Arbeit. Als in in Rente bin habe ich mir ein E-Bike zugelegt. Mein Göga und ich fahren im Jahr zwischen7000 und 8000 km, früher auch Radtouren entlang der Flüsse, dieses Jahr rund die Heimat, Wandern ja, Joggen - never ever.

    Im Moment vermisse ich meineAquafitness, die Corona bedingt seit März ausfällt.


    Ich brauche jeden Tag Frischluft.

  • Hallo Rose,


    ich denke, dass Sport in jeder Lebenslage ein wichtiger Bestandteil des Lebens sein sollte, sofern es natürlich möglich ist. Es ist nicht immer leicht sich aufzuraffen, aber es fühlt sich danach doch immer super an!


    Also auch kleine Schritte führen zum Erfolg, man kann ja auch langsam anfangen. Und nur nicht demotivieren lassen! :)


    LG

  • Schon lange vor meiner Erkrankung drehten mein Mannn und ich wochentags früh am Morgen unsere 3 km Walkingrunde. Das machen wir immer noch. Am Wochenende dürfen es dann auch 8 bis 9 km sein.

    Ist keine Höchstleistung, nur moderat, aber ich denke, die Regelmässigkeit macht 's. Und es macht Spaß.

    LG, Moni13