Verletzungsgefahr durch Haustiere?

  • Hallo ihr Lieben!
    Ich möchte mir endlich eine Katze anschaffen. Die Ärzte im Krankenhaus haben mir jedoch abgeraten, da es zu gefährlich für mich sei. Durch die fehlenden Lymphfdrüsen (10 wurden mir entfernt) , seien kleine Verletzungen zu gefährlich für mich. Ich finde es etwas übertrieben. Was meint Ihr?

  • Ist schon klar, dass wir auf der Seite mehr Acht geben und unter Umständen auch schnell reagieren müssen. So ganz kann man ja weder Verletzungen noch Insektenstiche vermeiden ;( ;(;( Was ich schon mache, ist, kleine Wunden wie Ratscher zu desinfizieren und aufmerksam zu beobachten - aber in Watte packe ich mich nicht und ich bade auch nicht in Anti-Mücken-Lotion ^^ (Bei mir wurden insgesamt 14 entfernt) .
    Ich habe übrigens einen Kater und 2 Hunde :thumbsup: Wenn die Aussage generell so stimmt - müsste ich und müssten viele andere ihre geliebten Tiere abschaffen :thumbdown: Meine Ärztin weiß von meinen Tieren, haben uns oft über sie unterhalten - aber Abschaffen war dabei nie Thema.

  • Halli :P Hallo Christiane_101,


    also……………..da übertreiben deine Ärzte maßlos……………
    Wir haben schon seit der Jüngste 5 Jahre alt ist eine Katze und ja……………die Katzen kratzen auch mal,
    aber das ist nicht der Rede wert!!! Ich gehe mal davon aus, dass du dir keine Kampfkatze heranziehen
    möchtest……hi hi hi hi……. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Bei mir wurden 15 L-Knoten entfernt das war bevor wir die Katze bekomme hatten!!!
    Wie Sonnenblümchen schon geschrieben hat “dann müssten wir und müssten viele andere ihre geliebten
    Tiere abschaffen“……es ist übertrieben und in Watte packen ist wirklich nicht notwendig :thumbup: :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Also ich finde das etwas übertrieben von den Ärzten zu sagen , dass Du Dir keine Katze anschaffen sollst. Sicher man
    soll auf Verletzungen an dem Arm wo Lymphknoten entfernt wurden, aufmerksamer beobachten, aber sich in Watte
    packen muss man nicht. Bei mir wurden an jeder Seite 20 Lymphknoten entfernt, habe ein Zwergkaninchen und
    betreue sehr oft Nachbars Katze. Beide Tiere nehme ich schon mal auf den Arm, und das ist völlig unproblematisch.
    Wenn ich mal Kratzer oder kleine Verletzungen an den Armen habe , desinfiziere ich diese und beobachte diese etwas
    aufmerksamer. Verletzungen kann man nicht immer vermeiden, sie können auch durch andere Dinge im Haushalt oder so
    entstehen. Bei mir ist es bisher durch Verletzungen weder ein Lymphödem oder eine Entzündung an den Armen bekommen.
    Ich habe das bisher auch nicht gehört dass man seine Tiere, die man hat dann abschaffen müsste.
    LG und noch einen schönen Abend
    alesigmai52

  • Hallo Christiane,
    mir wurde gesagt dass ich vermeiden sollte an der operierten Seite
    -Blutdruck messen
    -Blut abnehmen
    -impfen
    -Verletzungen wenn möglich (Schnitte beim Schnippeln z.B. Gemüse ist nun mal nicht immer zu vermeiden)
    Kratzer von meinem Kater sind auch nicht immer vermeidbar


    Was mich eher ein wenig irritiert sind die Worte "anschaffen" und "abschaffen". Es handelt sich auch bei Katzen um Lebewesen die mit der Zeit zu "richtigen Familienmitgliedern" werden. Vielleicht wäre es netter von "aufnehmen" zu sprechen?


    Viele Grüße
    Lisa

  • Liebe Lisa, ich verstehe deinen Einwand bezüglich anschaffen/abschaffen - ist nur gängiger Usus und überhaupt nicht negativ gemeint! Und glaube mir bitte - unsere Tiere sind Familienmitglieder (Kater seit fast 16 Jahren ) :love: , aber so was von!

  • Hallo Lisa,


    Ich habe und hatte vor meiner Diagnose schon 3 Katzen und ich werde die sicher nicht Abschaffen .....
    Manchmal sind solche Ratschläge ka....ke
    liebe Grüsse
    Doris

  • hallo lisa, also mir hat mann auch gesagt das ich moeglichst verletzungen an meinem linken arm vermeiden soll(wurde nur der waechterlymphknoten entfernt). von meinem hund lasse ich mich aber wie gewohnt abschlecken, knuddeln und auch kratzer von seinen krallen an meinen armen hat mir bisher nicht geschadet. vg alex

  • Dazu muss ich unbedingt auch was sagen :thumbdown:


    Alles was recht ist, aber das geht wohl doch zu weit.


    Im HAushalt lauern wohl mehr Gefahren.... Unsere 4 Katerchen könnte ich niemals hergeben X( X( X( NEIN, die liebe ich sehr und den Hund meiner Freundin auch. Für mich ist es Seelenbalsam und die beste Therapie zur Entspannung und Glücklichsein mit den Mietzen zu schmusen und zu kuscheln. DAS IST THERAPIE !!!


    UND weil ich schon groß bin, weiß ich wann ich Achtgeben muss und was zu tun wäre wenn...


    BOAH 8| das hat Lossi geärgert

    Die Pflicht ruft ......... sag ihr, ich ruf zurück

  • Liebe Christiane,


    natürlich sollten wir auf unsere operierte Seite gut aufpassen. Und natürlich sind gerade junge Katzen, die die Welt noch entdecken müssen, ein Risiko, weil sie uns im Spiel auch mal ungewollt verletzen können. Dass es danach auch zu Infektionen kommen kann, ist dabei zu bedenken.


    Mir fehlen auch diverse Lymphknoten und trotzdem habe ich zwei Katzen und einen Hund. Gerade beim Spiel mit meinen Tieren bin ich nach wie vor vorsichtig und nehme nach Möglichkeit "die andere Hand", wenn es um irgendwelche Fangspiele geht. Und sollte trotzdem etwas "passieren", dann wasche ich Wunden immer gut unter fließendem Wasser aus (das ist ein Tipp, den ich gleich nach der OP von meinem Arzt erhalten habe) und fertig. Damit bin ich in den letzten 10 Jahren gut gefahren und hatte bisher keine Probleme (außer bei Insektenstichen, die ich unmöglich vermeiden konnte und wo es wirklich heftig wurde).


    Für mich ist es immer der Spagat zwischen Risiko und Lebensqualität. Und so buddle ich trotz Verletzungsgefahr auch noch immer ohne Handschuhe im Garten, weil mir die "Erde in den Händen" ein Gefühl von Lebendigkeit gibt.


    Ich denke, es ist wichtig, unser erhöhtes Risiko zu beachten, ein bisschen vorsichtiger zu sein als Gesunde und - sollte der Arm doch einmal anschwellen - mit unseren Ärzten zu sprechen, damit gegengesteuert werden kann.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo,


    ich habe das gerade erst gelesen und halte das für absolut und völlig übertrieben. Zumindest, wenn dein Immunsystem nicht nachweislich ausgesprochen geschwächt ist.
    Nicht zum ersten Mal denke ich, dass es ganz gut ist, war, dass ich nicht über jedes in Zusammenhang mit der Erkrankung und der Behandlung stehendes mögliches Risiko von Beginn an informiert war. Meine Ärzte haben nur darauf hingewiesen, dass ich mir an der operierten Seite kein Blut abnehmen und nicht den Blutdruck messen lassen soll.
    Bei mir wurden 11 Lymphknoten entfernt, bisher habe ich kein Ödem (und auch nicht vor eins zu bekommen.)
    Gestern habe ich die Rosen geschnitten und Pflanzen umgetopft. Unsere Katze kratzt seltenst, nur bei wildestem Toben und das übernimmt das Tochterkind.
    Mit Sicherheit werde ich weder die Katze, noch die Rosen abschaffen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich beim Hinaustreten aus der Haustüre von einem Fahradfahrer erfasst werde, ist mit Sicherheit erheblich höher, als die einer Infektion durch Katzenkratzer oder Rosenstiche...
    Man könnte ja jetzt denken, deine Ärzte wollten dich nur vor allen Eventualitäten schützen. Ich finde das aber in der Situation nicht nur übertrieben, weil du auf Lebensqualität verzichten würdest, sondern auch, weil so eine Ansage dazu geeignet ist, übertriebene Ängste zu schüren.
    Anders ausgedrückt: Ich bin davon überzeugt, dass wenn ich jede Verletzung an der operierten Seite mit den Gedanken "Ohjeh, das gibt bestimmt ne Infektion" betrachte, die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung steigt. (Funktioniert ja auch umgekehrt -)
    Sicher ist es sinnvoll Verletzungen zu säubern und zu desinfizieren (und ich werde bei Mückenstichen wohl etwas mehr Achtsamkeit walten lassen, weil ich schon vor der Op häufiger heftigste Reaktionen nach Insektenstichen hatte), aber man muss sich auch nicht verrückt machen.


    Liebe Grüße
    Esma

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Hallo Christine,


    ein bisschen übertreiben finde ich das auch und man liest auch, dass man zb Gartenarbeiten nicht machen sollte wegen Verletzungsgefahr und Bakterien etc.... aber...


    Ich habe einen Hund und einen Kater, eine Mamakatze als Pflegekatze, die ihre 4 Babys angeschleppt hat....
    Und ich verletze mich auch, beim Gemüse schneiden, von Kater .... ich pule mir die trockenen Hautfetzen an den Fingern ab, meist bis es eine kleine Verletzung ist ....


    Ich bin mitten in meiner Chemo, die Wunden heilen langsamer zu, aber entzündet hat sich keine und ich habe weder desinfiziert noch Wundsalbe drauf gemacht.
    Bei mir wurden 12 Lymphknoten entfernt ;-)


    Wichtiger finde ich, dass Du Dich selbst beobachtest, wie reagiert Dein Körper, Dein Immunsystem.
    Ich bekomme nach jeder Chemo (48 Std. später) eine Spritze die die Leukozytenproduktion aus dem Knochenmark ankurbelt.
    Somit bleibt bei mir auch das Immunsystem recht stabil.
    Und früher hatte ich eine gute Heilhaut, Verletzungen heilten schnell und unproblematisch.


    Laß Dir keine Angst machen :-)


    LG Dany

  • Servus,
    zum mir haben die Onkologen gesagt wenn ich meine Hundis schon immer habe dann kennt mein Körper ja die evtl. Keime. Und sie haben gesagt das es keine besseren Therapeuten gibt als unsere Vierbeiner. Mache auch so weiter wie bisher...
    Lg Birgit