Lobulärer Brustkrebs

  • Mein Gyn hat mir keine Überweisung für die Knochendichtemessung gegeben. Da ich es aber wissen wollte (Vater Osteoporose, ich nehme Letrozol) habe ich am Anfang der Letrozol-Einnahme eine auf eigene Kosten machen lassen. Ich habe eine Osteopenie und soll nun Kalzium und Vitamin D3 nehmen. Der Orthopäde meinte, das nächste Mal würde sie von der Kasse bezahlt, da ja schon ein Abbau festgestellt wurde.

    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • ......genauso ist es, liebe Christina, und es muss schon min. Verdacht auf / Kontrolle nach Medi xy....usw. stehen!

    Eine Knochendichtemessung wird selten als Statusmessung von den KK bezahlt, erstrecht wenn die Medis noch nicht verabreicht wurden oder über einen gewissen Zeitraum eingenommen wurden.
    Wenn doch bezahlt wird, dann geht es auf Kulanz der KK und dass wissen die einzelnen Radiologischen-Praxen!

    Seid 2014 gibt es eine Änderung, wenn Pat. bezüglich Bisphosphonate eine Kontrolle brauchen. Sollte auch immer auf der Überweisung vermerkt werden "z.n. nach Bisphosphonat Einnahmen"!


    Grüßle :) ika :)

  • Hallo Ihr Lieben,

    heute hatte ich den Termin für die Zweitmeinung zur Therapie.

    Erst Überraschung:Es war nicht Frau Dr. W. ,sondern eine andere Ärztin, obwohl ich mir ja die erstgenannte extra als Expertin gesucht hatte.#Ich war echt sauer, nur die besagte ist erst Mitte Januar wieder in Amt und Würden, weil selbst krank.Also schluckte ich die Pille und es kam die Empfehlung nun doch mit Let... zu beginnen, vorher aber eine Knochendichtemessung zu machen.Man will mir einen Termin besorgen und gab mir die Überweisung.Außerdem musste ich nochmal zur Blutentnahme wegen der Leberwerte.Am Mittwoch erfahre ich dann, ob die Leberwerte ok sind und dann soll ich mit den Let.. anfangen.Zunächst hab ich nur ein Rezept für 30 Stück, weil ja die Untersuchung wegen Osteoporose noch aussteht und weil man sehen will, wie ich das L. vertrage.

    Den Hauptteil des Termins nahm aber die Ernährungsberatung ein.

    Verwertbares Kalzium sei nicht in Milch, Quark und Co., sondern verwertbares Kalzium ist in Vollkornreis und grünem Gemüse.Wenn ich meine Ernährung umstelle,sollte es keine Probleme mehr geben mit Osteoporose und das ich sie überhaupt habe(laut Knochenszinti), liegt an der falschen Ernährung.

    Ich gebe zu, ich esse nicht so gerne Gemüse- leider!

    Eure Rieke

  • Hallo Rieke, :hug:


    ich hätte auch eher an Milch und Milchprodukte gedacht bei Calzium.

    Ich habe schon immer viel grünes Gemüse gegessen und trotzdem schon länger Arthrose usw........


    ich drück Dir die Dauemen dass die Leberwerte okay sind :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Verrätst Du mir aus welcher sächsischen Ecke Du kommst?


    LG Blume

  • Das ist ja interessant. Oder brauchen Krebspatienten anderes Kalzium als "Normalos"? Als ich vor ein paar Jahren wg. meiner Laktoseintoleranz bei der Ernährungsberatung war, wurde mir vorgerechnet, wieviel Kalzium in welchen Milchprodukten sei und dass es auch laktosefreie Produkte und Käsesorten gäbe. Und auch jetzt in der Reha wurde uns zu Milchprodukten geraten. Und Brokkoli (das war aber nicht wg. Kalzium). Meine Ärzte meinen aber, ich soll - egal wieviel Kalzium ich über die Nahrung zuführe - unbedingt Kalzium zusätzlich nehmen, weil man nicht alles aus der Nahrung aufnimmt was drin ist. Man könne auch nicht überdosieren, da der Rest ausgeschieden würde.

  • Hallo Heideblüte,


    ja ich bin auch verwirrt.

    Allerdings,eine Freundin sagt mir schon länger, weg von der Kuhmilch, dass sei nicht gut.

    Ich werde mich um mehr Gemüse bemühen.Heute gibt es schon mal Zuccini, aber auch Huhn(Bio und sauteuer) und Kartoffeln.

    Außerdem soll man ja auf den Säure-Basen-Haushalt achten, hab schon die Müslizusammenstellung geändert und auch Omega 3 Öl gekauft.

    Uff... ich hab immer so gerne Käsebrot gegessen8o8o

  • Also: das wichtigste für mich ist, dass es mir schmeckt!!!

    Ich werde nicht komplett auf Käse oder Zucker verzichten, nur weil es gerade mal wieder einen entsprechenden Trend in der Ernährungsberatung gibt. Ich setze immer noch auf meine Ernährungsberatung von vor ein paar Jahren, da war meine Ernährung im grünen Bereich und ich habe seither nicht wesentlich was geändert. Ich denke, eine bunte Mischkost kann nicht falsch sein. Ich esse glücklicherweise sehr gern Gemüse und Salat. Fleisch eher selten, bei Brot bevorzuge ich eh leckeres Vollkorn und Milchprodukte (laktosefrei) esse ich, wie sie mir schmecken. Und wenn ich Appetit drauf habe, gibt es auch Schoki, Kuchen und Kekse! Müsli suche ich auch noch das passende. In der Reha wurde uns Bircher empfohlen, musste aber (hab vorher seit meiner Kindheit kein Müsli mehr gegessen) feststellen, dass Bircher nicht Bircher ist. Manche haben Sojaflocken drin (auch nicht gut bei hormonpositivem BK) andere haben Zucker drin usw. und das was ich mir nun gekauft habe ist nicht sooo lecker. Wenn ich die Packung aufgebraucht habe, geht die Suche von vorn los. Da ich keinen Fisch mag, erledige ich das Thema Omega 3 mit Walnüssen. Ich habe mir in der Reha das von den Ernährungsberatern zusammengestellte Kochbuch gekauft, die setzen viel auf Quark und Joghurt. Es gab auch Erklärungen, warum das gut ist, aber das habe ich mir nicht alles gemerkt.

    Wichtig ist, dass jede von uns mit ihrer Ernährung zufrieden ist und das, was sie isst, ohne schlechtes Gewissen zu sich nimmt. Wenn ich beim Stück Torte zum Geburtstag bei jedem Bissen darüber nachdenke, wie ungesund das ist, lass ich es besser. Wenn ich aber in der Lage bin, alle Bedenken auszublenden und mich einfach mal dem Genuss hinzugeben, dann ist das o.k., sie zu essen. Kann dann am nächsten Tag ja ne Extraportion Salat knabbern.

  • Super liebe Heideblüte :thumbup::thumbup: das sehe ich auch so.

    Ich habe während der Chemo radikal Zucker gemieden und der Krebs ist trotzdem gewachsen;)

    Also jetzt esse ich alles worauf ich Lust habe und natürlich viel Salat, ganz viel Kapuzinerkresse ( im Sommer) und viel Käse

  • Da habt Ihr in Bayern aber einen Vorteil, ihr habt sogar Wasser mit ca 700 mg/l. Hier im Norden finde ich nur welches mit max 350 - 360 mg pro Liter. Davon 2 Liter machen aber auch schon einen Großteil des Bedarfs aus.

    Und trotzdem lasse ich mir den Genuss von Käse nicht verderben :)

  • Hallo ihr Lieben,

    entschuldigt bitte, dass ich das Thema so unterbreche, aber da gerade bei lobulärem Brustkrebs die Mammografie oft nicht weiterhilft bzw. nichts anzeigt, möchte ich Euch in diesem Thread gerne auf eine Sendung morgen im ZDF hinweisen. :!:

    Auch bei mir hatte die Mammografie nichts gezeigt. :(


    Dienstag, 12.12.17, um 21 Uhr bei Frontal 21 im ZDF:

    mehrere Themen, eines davon ist „Unerkannter Brustkrebs” Lücken bei der Vorsorge.

    Frontal 21 über die Grenzen des Mammografie-Screenings und alternative Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Brustkrebs.


    Liebe Grüße an Euch,

    Viva

  • Liebe Rieketom

    Ich habe meine Gyn, die mir Letrozol verschrieben hat ( übrigens gleich 60 Stck) angerufen und gefragt, ob ich denn gar keine Knochendichtemessung und Leberwerte untersuchen , machen lassen soll.

    Sie sagte, auch wenn Sie schon Anzeichen hätten, würde es nichts daran ändern, dass sie Letrozol nehmen müssen

    Sie will die Leberwerte zwischendurch kontrollieren, aber das würde an der Medikation auch nichts ändern.

    Also, egal was kommt, Letrozol bleibt mir nicht erspart.

    Ich sehe das noch etwas anders und kümmere mich auf jeden Fall um meinen Vit D Spiegel. Auch werde ich mich mal umsehen nach Vit K2 und was ich am Calzium nehmen sollte.


    Weiß einer von euch, ob es hier schon einen Thread dazu gibt ?

  • Liebe Ghetta, auch wenn deine FA das so sagt, ich würde dennoch eine Messung machen lassen. Eine Vormessung und dann regelmäßige 1-2 Jahres Zyklen. Wenn du starke Osteoporose bekommen würdest, kann ich mir nicht vorstellen, dass Letrozol weiter gehen würde. Das wäre ja Pest oder Cholera. Bei meiner Knochendichtemssuing war auch ein Blut check dabei vor allem auf D3.

  • Es ist der zweite Weihnachtstag und ich denke, da kann man schon wieder was anderes loswerden als Weinachtsgrüsse😀😀

    Seit zwei Tagen schmerzt bei mir der Arm total. ( 3 Lymphe entnommen) kribbelt wie mit 1000 Nadeln

    Aber auch die andere Seite Brust und Arm Kribbeln ein bisschen. Heute Nacht dachte ich der ganze Körper.....

    Die operierte Seite ist aber am schlimmsten. Da habe ich gestern sogar 800 ng Ibu genommen.

    Kann das vom Letrozol kommen ?

  • Ghetta mir wurden 18 stuck entnommen. Die OP war am 4.12. Kibbeln und stechen im linken Arm habe ich auch. Nach wie vor bin ich auch etwas eingeschränkt in der Bewegung. Manchmal ist das stechen sogar im Ellenbogen spürbar, an der Innenseite des oberarms verspüre ich manchmal ein richtiges Brennen.

    Ich glaube das es völlig normal ist nervenbahn bauen sich wieder auf und so.

    Rechts an der unoperierten seite habe ich am Schlüsselbein manchmal ein unangenehmes Gefühl, ich denke das kommt vom Port der dort eingesetzt wurde.

    Ich denke das der Körper einfach reagiert oder heilt schließlich wurde ein Eingriff vorgenommen und gerade die Lymphknoten sind ja sehr wichtig wenn die fehlen hat der Körper ein Problem. In der Klinik hatte ich ein langes Aufklärungsgespräch über die Arbeit der lymphe und was ich beachten muss. Hat mich ganz schön erschreckt, aber obwohl bei mir alle entnommen wurden und ich mich nicht gerade schone, manchmal muss ich mich echt bremsen, hatte ich noch keine wirkliche Probleme.

    Also lange rede kurzer Sinn. Mach dich nicht verrückt oder frag einfach deine Ärzte oder Physiotherapeuten, die können dir sagen was normal ist oder nicht.

    LG

  • Meine OP war ja schon am 4.9.

    Ich hatte die ganze Zeit leichte Schmerzen und Kribbeln, aber so heftig wie jetzt, war es höchstens zu Anfang.

    Am 3.1. habe ich ja einen Termin wo besprochen wird, wie und wann noch weitere Lymphknoten entfernt werden.

    Ich hoffe die Schmerzen kommen nicht durch weitere befallene Lymphknoten.

  • Ghetta

    Sorry hatte ich gar nicht daran gedacht das du ja nochmal welche entnommen bekommst.

    Ich hab schon gespürt das meine Lymphknoten deutlich vergrößert waren. Vielleicht weil es doch sehr viele waren. Ich hatte das Gefühl das in meiner Achsel ein Ball steckt. Nach dem einer gestanzt wurde war da so ein ziehen als ob die sehne zu kurz wäre.

    Allerdings war bei mir schon von Anfang an klar das der Befall heftig ist weil schon beim sono viele große zu sehen waren und da konnte ich noch nichts spüren.

    Gut das du bald den Termin hast und es abklären lasse kannst.

    Ich geh am 2.1 nochmal zum CT weil nachdem auch am Schlüsselbein ein befall war abgeklärt werden muss ob die Halslymphknoten auch befallen sind.

    Ich spüre da nichts keine Schwellung oder vergrößerung aber ich glaube das heißt gar nichts. Die schlüsselbein Lymphknoten waren bei der sono auch unauffällig und bei der OP plötzlich auffällig.

    Ich kann also schon verstehen das die Beschwerden dich verunsichern aber Gewissheit werden wir nur nach weiteten Untersuchungen haben.

    Ich Wünsche mir das es endlich Klarheit gibt für uns beide damit die Therapie beginnen kann und die Ungewissheit endlich aufhört.