Lobulärer Brustkrebs

  • Hallo,

    Ich bin total verwundert. Mein Tumor scheint sehr selten zu sein oder es liegt ein Irrtum vor in der Diagnostik.

    Dieses Her2 neu positiv ist eigentlich nie lobulär und erst recht nicht hormon abhängig.

    Einige Frauen haben mich dazu angesprochen und nun werde ich es unbedingt im BZ ansprechen. Ich möchte ja sicher gehen dass meine Behandlung richtig ist.


    Hat denn noch jemand diese Art von Tumor?


    Liebe Grüße

    Judith

  • So, nun zu meinem Tumor. Letzten Donnerstag war ich beim Ultraschall.

    Nach 4 x EC und 3 x Taxol ist nur noch Narbengewebe zu sehen und die Lymphbahnen sind frei. Für eine Fläche von 12x8 cm ist das doch ein tolles Ergebnis. Ich hoffe sehr dass beider Masektomie im Oktober nur noch Todes Gewebe zu finden ist.


    Das mit den Aromatasahemmer habe ich so verstanden dass es nur nach der Menopause gegeben wird. Ich bin 43 und hatte im letzten Jahr leichte Anfänge der Wechseljahre. Manchmal glaube ich dass das den Krebs ausgelöst hat. Ich hatte ja Änderungen vom Stillgewebe zum normalen Gewebe. Im August 2017 war ich damit beim Frauenarzt. Die rechte Brust war ebenfalls hart. Bei der linken Brust gab es aber auch eine Hautveränderung (lt. Arzt werde ich nur alt) Im April war dann nur noch die linke Brust hart und man könnte beim wachsen zusehen. Da ist dann auch der Tumor drin.


    Liebe Grüße

  • Judith

    Das hört sich doch gut an. :thumbup: Ich drück dir die Daumen für die Mastektomie im Oktober.


    Mir wurde gesagt, dass man, wenn man noch nicht in den Wechseljahren ist, trotzdem den Aromatasehemmer bekommen kann. Man bekommt dann ein Zusatzmedikament, damit die Wechseljahre ausgelöst werden. Allerdings meinte mein Arzt, dass der nur für ca. 2 Jahre besser helfen würde. Dann wäre es besser Tamoxifen zu nehmen.

  • Judith , hört so an wie bei mir, dann 46, wahrscheinlich anfangende Wechseljahre, Brüste beide mit der Periode stark anschwellend, recht fest, um dann irgendwann wieder weicher zu werden. Bis irgendwann klar war, die eine Brust wird nicht mehr weicher, und ich konnte beim wachsen auch zusehen. Bei meiner Op (1 Monat nach Diagnose, zuerst OP) war meine Brust so ausgebeult, sie war nicht mehr rund. 8cm lobulär. Nehme Aromatasehemmer, aber bin im gleichen Zuge meine Eierstöcke los.

  • Bei mir war der Tumor nur 1cm groß und hatte schon gestreut. Meine damalige Gyn hatte nie etwas gefunden, obwohl eine optische Veränderung deutlich zu sehen war. US und Mammo hatte auch nichts ergeben. Dann hätte man ja mal weiter gucken müssen. Sagte auch der Radiologe, wo ich mir eine 2 Meinung eingeholt hatte. Dieser hat allerdings auf der Mammo die Veränderung gesehen. Es ist so traurig, dass die hiesigen niedergelassenen Ärzte so fahrlässig mit dem Leben anderer Menschen umgehen!

  • Judith

    her2neu neg, hormon positiv, wenn auch nicht übermäßig stark (9 und 2). Eierstöcke wg Zysten und starker Endometriose entfernt, 1 Brust, kein Gentest gemacht, da ich in die kleine Nische falle als einzige weibliche Nachkomme eines männlichen Einzelkinds, so gibt es bei mir keine weiteren weiblichen Verwandten auf der väterlichen Linie.

  • Liebe paetzi  :*


    entschuldige bitte, dass ich mich jetzt erst melde!

    Ich war in der Reha und zu der Zeit und habe ich wenig ins Netz geschaut, weil ich einfach abschalten wollte...…

    Bin zwar seit fast 1,5 Wochen wieder zu Hause und habe jetzt die erste Arbeitswoche hinter mir, aber

    es ist viel liegen geblieben, was ich noch aufarbeiten musste und noch muss.


    Ja...du hast richtig gelesen, meine Erstdiagnose war im Mai 1987. Zu der Zeit war ich noch am stillen und

    musste erst abstillen damit die OP durchgeführt werden konnte, die dann im August stattfand!

    Mittlerweile ist es 31 Jahre her und ja, die Diagnose BK ist kein Todesurteil, auch wenn einige von uns Rückschläge

    hinnehmen müssen. Die Medizin entwickelt sich immer weiter und so hatte ich immer wieder

    die Chance auf neue Optionen und OP-Techniken.


    Alles Gute für Dich, liebe paetzi :hug: und für Euch alle :*


    Grüßle :) ika :)

  • Hallo,


    Ich habe noch zweimal Pacli vor mir und dann geht es zur Op Mitte Oktober.

    Das Op Gespräch und die Auswertung des Gen Tests ist am 24.09. bin sehr aufgeregt deswegen. Ich überlege nach der Mastektomie mit Eigenfett aufzubauen aber da meine Haut ebenfalls sichtbar angegriffen war (bräunlicher Fleck, Orangenhaut) weiß ich nicht ob da überhaupt was zu machen ist. Bestrahlung bekomme ich auch und deshalb möchte ich den Wiederaufbau erst danach machen lassen.


    Es gibt nun eine Studie bzgl. Der Mastektomie. Nach erfolgter Chemo wird eine Probe per Stanze entnommen und wenn diese frei ist, wird keine OP stattfinden. Es wird also geprüft ob man die erkrankte Brust behalten kann. Bin gespannt. Das ganze wird aber bestimmt 10 Jahre geforscht.


    Ich war jetzt auch bei einem neuen Frauenarzt denn zu der alten Ärztin kann ich nicht mehr, das Vertrauen ist weg und ich werde auch eine Anzeige machen über die norddeutsche Schlichtungsstelle, zusammen mit meiner Nachbarin die leider auch seit zwei Jahren mit Krebs rum läuft und es nicht erkannt wurde trotz mehrfachen Untersuchungen. Jedenfalls hat der neue Frauenarzt nichts ertasten können an der bösen Brust. Ich hoffe so auf totale Remission. Die Chancen auf Heilung sind dann höher.


    Ich habe gestern ein neue Studie gefunden in der heraus gefunden wurde dass ein Hormonblocker auch ein Protein (evl) hemmt was das Mestastasieren verhindert. Ich hoffe das die sich irren.


    So. Ich wünsche Euch ein gutes Befinden und Genesung.

    Bis Bald

    Judith

  • Ich habe gestern ein neue Studie gefunden in der heraus gefunden wurde dass ein Hormonblocker auch ein Protein (evl) hemmt was das Mestastasieren verhindert. Ich hoffe das die sich irren.

    Judith


    steh ich jetzt auf der Leitung? Ist doch gut, dass die Hormonblocker die Metastasierung verhindern! :/

    Um welche Studie handelt es sich da und um welches Medikament?

  • Danke, liebe Judith ,


    aber das "Während Anti-östrogene Medikamente wie Tamoxifen das Wachstum von Tumoren hemmen, könnten sie indirekt auch die EVL-Werte reduzieren und die Invasion von benachbarten Krebszellen in die benachbarten Gewebe beschleunigen." wollte ich eigentlich nicht lesen ;)


    immer wieder etwas Neues. Auf mich kommt ein Aromatasehemmer über 7 Jahre mit anschließend Tamoxifen über 3 Jahre zu...