Lobulärer Brustkrebs

  • die Gedanken habe ich mir beim Lobulären auch gemacht, Katastrophenschutz .

    Mein Arzt hatte sich, und alle die beim Tumorboard dabei waren, die MRT Bilder genauestens angeschaut, und keine Herde mehr gesehen.

    Aber, ich hatte auch die Möglichkeit, mich sofort mit Hormonen behandeln zu lassen statt einer OP.

    Das macht nur eigentlich kein Patient, da jede ihren Tumor gleich los haben will. Er meinte aber, das man dies hätte tun können. Mir war das auch zu unsicher. Also scheint wohl Tam, sollte da noch was da sein, es zu hemmen.

    Aber die Nachsorge wird wohl das A und O in unserer Zukunft sein. Vor allem mit einem MRT.

  • Liebe Katastrophenschutz ,

    tut mir Leid ;( wollte dir keine Angst machen :hug:

    Denke, die einzige sichere Methode beim lobulärem ist das MRT. Damit du dein Angst nicht länger aushalten mußt, würde ich dich deshalb bitten, geh bald zu deiner Gyn, und bitte sie dich zum MRT zu überweisen.

    Lass dich ganz vorsichtig drücken :hug:

    LG

    Frusti

  • Frusti Katastrophenschutz


    deshalb weiß ich auch nicht, warum nicht auch, zumindest wenn ein Lobulärer gefunden wurde, nicht ein MRT angeordnet wird. Auch sind manche, wie auch in meinem Fall, die niedergelassen Gyn zu nachlässig. Sie gehen den Beschwerden und dem klinischen Bild nicht auf den Grund. Deshalb ist es ja leider bei mir zur Metastasierung gekommen. Aber ich hoffe zumindest, dass die guten neuen Therapieen mich noch sehr lange am Leben halten. Zumindest geht’s mir im Moment sehr gut und es sind keine Tumorzellen mehr nachweisbar!

  • Lilli.Blume Dann muß ich wirklich aufs Mrt bestehen, in meinem Brustzentrum qurde da immer abgewunken und ich solle mich nicht verrückt machen....naja, tut man ja aber doch:rolleyes:


    Frusti , paetzi Danke fürs Teilen eurer Erfahrungen! Das ist gut so! So bleibt man wachsam und bleibt gegebenenfalls hartnäckiger bei der Nachsorge.


    Frusti Alles gut:hug: Die Angst wäre ja so auch da! <3

  • Mein Strahlenarzt meinte zu mir,als ich diese Angst bei ihm angesprochen habe, daß jeder Krebs, egal ob nun lobulär oder nicht, bei jedem individuell in Erscheinung träte und Vergleiche nichts brächten....Ich halte mich daran jetzt einfach mal fest und versuche zu glauben,daß ich ja jetzt offiziell als geheilt gelte. (Das zu glauben fällt mir allerdings sehr,sehr schwer....Ich sage auch immer: Ich habe Krebs...nicht: Ich hatte...Ich bin einfach nicht überzeugt davon!)

  • Liebe Katastrophenschutz diese Angst von der du sprichst hat eigentlich jeder, der eine mehr der andere weniger, aber da ist sie immer.

    Sprich nicht du hast Krebs sondern, du hattest eine Krebserkrankung. Weil Krebs hast du so eigentlich nicht mehr, wenn du offiziell geheilt bist ( offiziell ist doch erst nach der 5 Jahre Heilungsbewährung?). Es ist ein schwieriges Thema. Ich habe in meiner übrigen Brust (links ablatio) rechts einen großen Knoten, und manchmal geht mir der Popo auf Grundeis..auch nach MRT, nach Stanzung alles negativ, und doch sitzt da ein großer massiver Knoten. Seltsamerweise in der Ablatio Brust habe ich weniger Befürchtungen.


    Angst ist einfach unser Begleiter. Er passt in gewisser Weise auf uns auf.

  • Liebe Vael Mein Strahlenarzt entliess mich mit den Worten,daß ich nun als geheilt gelte und nicht mehr Risiko hätte demnächst den Löffel abzugeben als er selbst oder irgendjemand anderes...Er wollte mich wohl damit beruhigen...Tatsächlich habe ich mit meinem langsamwachsenden Tumor kein hohes Risiko,daß er in den nächsten 5 Jahren wiederkommt,außer es ist parallel schon was gewachsen,daß keiner gesehen hat (und sich durch Tamoxifen nicht beeindrucken lässt). Oder es sitzt irgendwo anders noch ein ganz anderer Krebs,von dem ich nichts weiß? Am liebsten würde ich zum Hausarzt rennen und alles von Kopf bis Fuß untersuchen lassen...Magen- und Darmspiegelung, Ultraschall Abdomen und Leberuntersuchung,Herz und Nieren...Ich habe irgendwie das Gefühl und das Vertrauen in meinen Körper verloren...:(

    Ich liebe dieses Leben so sehr,und ich liebe vorallem meine Kinder und möchte sie beim großwerden begleiten und ihnen vorallem Zuversicht und Selbstvertrauen vorleben. Ich glaube momentan kann ich das nur mittelmäßig:(

    Und während ich das alles so schreibe komme ich mir so schlecht vor.Ich habe ja an und für sich eine gute Prognose.Andere hier haben so viel mehr zu kämpfen und sind so stark und tapfer! Und ich jammere hier rum...:(

  • Liebe Katastrophenschutz , :hug:Lass dir Zeit, das Verarbeiten beginnt meist erst nach der Therapie, weil man erst dann in halbwegs vollem Umfang erkennen kann, was passiert ist. Man nennt das auch das Nachtherapieloch. Möglicherweise kann professionelle Hilfe etwas unterstützen. Alles Gute für dich und du darfst dich bestimmt freuen, dass die Prognose so gut ist. Versuche es, so gut es geht. LG Sonnenglanz

  • liebe@Katastrophenschutz mache das erstemal bloß nicht,gleich alles durchchecken lassen bei der guten Prognose.Ich habe das vor der Kur gemacht,da haben die jeden Tag was anderes gesehen im CT sogar einen Riss im Implantat ,was dann nichts war .Ich war paar Tage im Krankenhaus und es war ein Alptraum.Der eine hat was gesehen 5andere nichts .Ich glaube auch seit der Woche im August höre ich noch mehr in mich rein .Die Ausgangsposition war ja bei mir auch etwas anders.lg Lissy <3

  • Hallo ihr Lieben :*

    Hatte heute ja meine Besprechung. Zuerst einmal, der Tumor wurde nun endlich im Gesunden entfernt :) aber er ist noch doch über 4cm groß gewesen =O ursprünglich war man ja von 6mm ausgegangen :rolleyes:

    Habe eben den pathologischen Bericht, nach der Ablatio, durchgelesen und dort steht auf einmal L1 und V1. Bei den 2 Nachresektionen stand da L0 und V0 :/Die Ärtzin hat aber nichts dergleichen zu mir gesagt, leider konnte ich sie nicht mehr dazu befragen, weil ich den Bericht erst zu Hause durchgelesen habe. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Habe ich durch den Einbruch in die Lymph -und Venengefäße nun eine schlechtere Prognose ?:/ und warum wurde das erst nach der Ablatio festgestellt :/

    War bisher immer ziemlich ruhig und gelassen, aber nun steigt doch die Angst, daß sich irgendwo im Körper schon Mikrometastasen befinden könnten:hot: Aber zum Glück gibt es die Antikörper, die sind meine große Hoffnung.:love:

    Den Termin für den Port habe ich nun am 8.1.20 und die Chemo mit den Antikörpern beginnt dann am 15.1.20.

    LG

    Frusti

  • Hallo Frusti für den eventuellen Fall der Mikrometas ist ja die Chemo. Und zusätzlich noch Antikörper.

    Warum bei dir nun L1 und V1 steht, müsstest du nachfragen. Bei mir wurde nach OP aus T2 T3, da auch größer als angenommen. Bei Op sind halt die Fakten auf dem Tisch( wie passend) alles andere vorher ist ja nur die Ausgangslage und nach Bildern vermuteter Zustand.


    Hallo Katastrophenschutz du musst dir nicht schlecht vorkommen, weil du Angst hast. Vielleicht hilft es ja auch zu denken, dass nicht jede erneute Krebserkrankung gleich zum Tod führt, sondern schlichtweg nochmal OP, Chemo, Bestrahlung etc.

  • Hallo Frusti


    Bei den ersten beiden OP wurde im entfernten Gewebe bei dir kein Lymph oder Gefäßeinbruch gefunden, halt nur jetzt bei der letzten OP. Es wird ja nur das untersucht, was man raus genommen hat. Was das für die Prognose bedeutet, darüber gibt es wohl geteilte Meinungen. Bei mir haben sich die Ärzte uneinheitlich geäußert.

    Alles Gute für dich

    Gruß Tschetan

  • Liebe Vael ,

    danke für die Antwort :hug:

    Stimmt, es gibt die Chemo und zum großen Glück die Antikörper, die dann den evtl. vorhandenen Mikrometastasen den Garaus machen.

    Auch bei dir war der Tumor größer als angenommen, so ein Mist, dieser blöde Krebs ist einfach unberechenbar.

    Wünsche dir alles Liebe und Gute :*

    Liebe Tschetan ,

    auch dir danke für die Antwort :hug:

    Habe mit meiner Chemoärztin gesprochen, und die war auch überrascht, daß bei den ersten beiden OP kein Lymph oder Gefäßeinbruch war, konnte sich das auch nicht genau erklären, aber seis drum, es ist nun so wie es ist, ändern kann man ja sowieso nichts. Habe die Ärztin auch gefragt, ob ich nun eine schlechtere Prognose habe, sie sagte, nein, für uns ist der Lymphknotenstatus entscheidend und deshalb bekomme ich dann die Betrahlung von der Brustwand und den Lympknoten.

    Danke, wünsche dir auch nur alles Liebe und Gute :*

    Habe nun meine 1. Chemo schon am 9.1.20. Bin dann richtig froh, wenn es losgeht und endlich was gegen die wahrscheinlich vorhandenen Mikrometastasen was unternommen wird.:)

    LG

    Frusti

  • Ich weiß nicht ob irgendwer von euch diesen Blog noch verfolgt, aber ich würde mich riesig freuen wenn ich mit einigen mich austauschen könnte die sich an einem Lobulären Typ erkrankt sind. Ich stecke in einer Krise, zu Beginn wurde mir gesagt es sei ein gerade mal 0,8 cm grosser invasiver lobulärer Krebs den man gut operieren könnte und alles sein halb so wild. Jetzt wurde ich vor einer Woche operiert und vorher wurde bei einem MRT noch eine Vorstufe in der gleichen Brust gefunden. Es wurde alles bei der OP im gesunden Beteich rausgeschnitten aber die Vorstufe entpuppte sich dann doch auch als lobulärer Krebs. Beide Tumore waren ca. 1 cm groß und auch der Bereich dazwischen, ca. 2,6 cm groß, wurde rausgenommen... Das Gewebe hatte sich wohl schon in eine Vorstufe entwickelt... da das Markieren des Wächterlymphknotens nicht funktioniert hat wurden mir 8 Lymphknoten entfernt. Und dann kam der Schock, ein Lymphknoten hatte eine Micrometastase... die schlechten Nachrichten hören einfach nicht auf... am 8.1 wird mein Fall in einer Tumorkonferenz besprochen, bislang war immer die Rede von Bestrahlung und Antihormontherapie, aber jetzt könnte es auch Chemo geben wegen dem Lymphknoten... mein Arzt sagt aber er glaubt es bleibt bei Bestrahlung. Beim MRT und dem Ultraschall danach wurde auch in der anderen Brust etwas gefunden, aber die Ärztin meinte: Das muss jetzt erstmal noch nicht weiter untersucht werden, wir behalten es nur im Auge! Ich habe jetzt explizit noch mal darauf hingewiesen, dass das bitte auch bei der Konferenz besprochen wird und das ich mir Sorgen mache, der lobuläre streut ja gerne auch in beide Brüste... ein Gentest habe ich gemacht, das Ergebnis soll noch zur Konferenz da sein... ich hab durch den befallenen Lymphknoten so unglaublich große Angst bekommen. Mir wurde nicht angeboten die anderen Organe zu checken, aber was wenn der schon gestreut hat? Ich habe einen G2, hormonabhängig, HER negativ und KI 67 von 12 Prozent... hat jemand Ähnliches erlebt? Ich komme einfach aus dieser Angst nicht raus, bitte helft mir 🙏

  • Liebe Ocean76 ,

    ich habe auch lobulären Brustkrebs. Deine Angst und Aufregung kann ich gut verstehen. Zum Glück gibt es die Tumorkonferenz, in der das weitere Vorgehen erörtert wird. Damit habe ich eine gute Erfahrung gemacht, das sind Profis! Deshalb wünsche ich dir Vertrauen, dass das Beste für Dich vorgeschlagen wird. Und wenn es sich für Dich nicht gut oder klar anfühlt, kannst du immer noch eine Zweitmeinung einholen. Die erste Zeit nach der Diagnose bis zum Beginn der Behandlung ist oft schwierig, wenn das Vorgehen dann entschieden ist, kannst du einen Schritt nach dem anderen auf dein Ziel zugehen, wieder gesund zu werden. Alles Gute für Dich, Karin

  • Liebe Ocean76

    Auch ich habe (hatte) den Lobulären.

    Hatte 5 Herde, KI 10, sonst alles wie bei dir, ah, Prog und Östrogen bei 95%.

    Mir wurde gesagt, dass das nicht die Prognose verändern würde, sollte ich einen befallenen Lymphknoten haben. Aber ich würde dir raten, lass doch den Onkotype test machen. Zudem weiß das Tumorboard immer was zu tun ist. Gegebenenfalls hole dir eine zweite Meinung ein, auch bei einem Onkologen dem du vertraust.

    Mach dich nicht verrückt, schau, der Knilch ist schon mal draussen. Jetzt sind es noch Vorsichtsmaßnahmen!

    Lass dich drücken:hug:

  • Ihr Lieben,ich habe schon oft darüber nachgedacht,ob es der Rede wert ist....aber ich muss jetzt Mal fragen hat denn Eine von Euch auch die Formulierung:invasiv,multizentrisches Mamma CA TN? Hab ich glaube noch nicht hier gelesen...ist das so selten? Muss ich jetzt Mal fragen.Liebe Grüße!Curly