Lobulärer Brustkrebs

  • die Gedanken habe ich mir beim Lobulären auch gemacht, Katastrophenschutz .

    Mein Arzt hatte sich, und alle die beim Tumorboard dabei waren, die MRT Bilder genauestens angeschaut, und keine Herde mehr gesehen.

    Aber, ich hatte auch die Möglichkeit, mich sofort mit Hormonen behandeln zu lassen statt einer OP.

    Das macht nur eigentlich kein Patient, da jede ihren Tumor gleich los haben will. Er meinte aber, das man dies hätte tun können. Mir war das auch zu unsicher. Also scheint wohl Tam, sollte da noch was da sein, es zu hemmen.

    Aber die Nachsorge wird wohl das A und O in unserer Zukunft sein. Vor allem mit einem MRT.

  • Frusti Katastrophenschutz


    deshalb weiß ich auch nicht, warum nicht auch, zumindest wenn ein Lobulärer gefunden wurde, nicht ein MRT angeordnet wird. Auch sind manche, wie auch in meinem Fall, die niedergelassen Gyn zu nachlässig. Sie gehen den Beschwerden und dem klinischen Bild nicht auf den Grund. Deshalb ist es ja leider bei mir zur Metastasierung gekommen. Aber ich hoffe zumindest, dass die guten neuen Therapieen mich noch sehr lange am Leben halten. Zumindest geht’s mir im Moment sehr gut und es sind keine Tumorzellen mehr nachweisbar!

  • Mein Strahlenarzt meinte zu mir,als ich diese Angst bei ihm angesprochen habe, daß jeder Krebs, egal ob nun lobulär oder nicht, bei jedem individuell in Erscheinung träte und Vergleiche nichts brächten....Ich halte mich daran jetzt einfach mal fest und versuche zu glauben,daß ich ja jetzt offiziell als geheilt gelte. (Das zu glauben fällt mir allerdings sehr,sehr schwer....Ich sage auch immer: Ich habe Krebs...nicht: Ich hatte...Ich bin einfach nicht überzeugt davon!)

  • Liebe Katastrophenschutz diese Angst von der du sprichst hat eigentlich jeder, der eine mehr der andere weniger, aber da ist sie immer.

    Sprich nicht du hast Krebs sondern, du hattest eine Krebserkrankung. Weil Krebs hast du so eigentlich nicht mehr, wenn du offiziell geheilt bist ( offiziell ist doch erst nach der 5 Jahre Heilungsbewährung?). Es ist ein schwieriges Thema. Ich habe in meiner übrigen Brust (links ablatio) rechts einen großen Knoten, und manchmal geht mir der Popo auf Grundeis..auch nach MRT, nach Stanzung alles negativ, und doch sitzt da ein großer massiver Knoten. Seltsamerweise in der Ablatio Brust habe ich weniger Befürchtungen.


    Angst ist einfach unser Begleiter. Er passt in gewisser Weise auf uns auf.

  • Liebe Vael Mein Strahlenarzt entliess mich mit den Worten,daß ich nun als geheilt gelte und nicht mehr Risiko hätte demnächst den Löffel abzugeben als er selbst oder irgendjemand anderes...Er wollte mich wohl damit beruhigen...Tatsächlich habe ich mit meinem langsamwachsenden Tumor kein hohes Risiko,daß er in den nächsten 5 Jahren wiederkommt,außer es ist parallel schon was gewachsen,daß keiner gesehen hat (und sich durch Tamoxifen nicht beeindrucken lässt). Oder es sitzt irgendwo anders noch ein ganz anderer Krebs,von dem ich nichts weiß? Am liebsten würde ich zum Hausarzt rennen und alles von Kopf bis Fuß untersuchen lassen...Magen- und Darmspiegelung, Ultraschall Abdomen und Leberuntersuchung,Herz und Nieren...Ich habe irgendwie das Gefühl und das Vertrauen in meinen Körper verloren...:(

    Ich liebe dieses Leben so sehr,und ich liebe vorallem meine Kinder und möchte sie beim großwerden begleiten und ihnen vorallem Zuversicht und Selbstvertrauen vorleben. Ich glaube momentan kann ich das nur mittelmäßig:(

    Und während ich das alles so schreibe komme ich mir so schlecht vor.Ich habe ja an und für sich eine gute Prognose.Andere hier haben so viel mehr zu kämpfen und sind so stark und tapfer! Und ich jammere hier rum...:(

  • Liebe Katastrophenschutz , :hug:Lass dir Zeit, das Verarbeiten beginnt meist erst nach der Therapie, weil man erst dann in halbwegs vollem Umfang erkennen kann, was passiert ist. Man nennt das auch das Nachtherapieloch. Möglicherweise kann professionelle Hilfe etwas unterstützen. Alles Gute für dich und du darfst dich bestimmt freuen, dass die Prognose so gut ist. Versuche es, so gut es geht. LG Sonnenglanz

  • liebe@Katastrophenschutz mache das erstemal bloß nicht,gleich alles durchchecken lassen bei der guten Prognose.Ich habe das vor der Kur gemacht,da haben die jeden Tag was anderes gesehen im CT sogar einen Riss im Implantat ,was dann nichts war .Ich war paar Tage im Krankenhaus und es war ein Alptraum.Der eine hat was gesehen 5andere nichts .Ich glaube auch seit der Woche im August höre ich noch mehr in mich rein .Die Ausgangsposition war ja bei mir auch etwas anders.lg Lissy <3

  • Hallo ihr Lieben :*

    Hatte heute ja meine Besprechung. Zuerst einmal, der Tumor wurde nun endlich im Gesunden entfernt :) aber er ist noch doch über 4cm groß gewesen =O ursprünglich war man ja von 6mm ausgegangen :rolleyes:

    Habe eben den pathologischen Bericht, nach der Ablatio, durchgelesen und dort steht auf einmal L1 und V1. Bei den 2 Nachresektionen stand da L0 und V0 :/Die Ärtzin hat aber nichts dergleichen zu mir gesagt, leider konnte ich sie nicht mehr dazu befragen, weil ich den Bericht erst zu Hause durchgelesen habe. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Habe ich durch den Einbruch in die Lymph -und Venengefäße nun eine schlechtere Prognose ?:/ und warum wurde das erst nach der Ablatio festgestellt :/

    War bisher immer ziemlich ruhig und gelassen, aber nun steigt doch die Angst, daß sich irgendwo im Körper schon Mikrometastasen befinden könnten:hot: Aber zum Glück gibt es die Antikörper, die sind meine große Hoffnung.:love:

    Den Termin für den Port habe ich nun am 8.1.20 und die Chemo mit den Antikörpern beginnt dann am 15.1.20.

    LG

    Frusti

  • Hallo Frusti für den eventuellen Fall der Mikrometas ist ja die Chemo. Und zusätzlich noch Antikörper.

    Warum bei dir nun L1 und V1 steht, müsstest du nachfragen. Bei mir wurde nach OP aus T2 T3, da auch größer als angenommen. Bei Op sind halt die Fakten auf dem Tisch( wie passend) alles andere vorher ist ja nur die Ausgangslage und nach Bildern vermuteter Zustand.


    Hallo Katastrophenschutz du musst dir nicht schlecht vorkommen, weil du Angst hast. Vielleicht hilft es ja auch zu denken, dass nicht jede erneute Krebserkrankung gleich zum Tod führt, sondern schlichtweg nochmal OP, Chemo, Bestrahlung etc.

  • Hallo Frusti


    Bei den ersten beiden OP wurde im entfernten Gewebe bei dir kein Lymph oder Gefäßeinbruch gefunden, halt nur jetzt bei der letzten OP. Es wird ja nur das untersucht, was man raus genommen hat. Was das für die Prognose bedeutet, darüber gibt es wohl geteilte Meinungen. Bei mir haben sich die Ärzte uneinheitlich geäußert.

    Alles Gute für dich

    Gruß Tschetan

  • Liebe Vael ,

    danke für die Antwort :hug:

    Stimmt, es gibt die Chemo und zum großen Glück die Antikörper, die dann den evtl. vorhandenen Mikrometastasen den Garaus machen.

    Auch bei dir war der Tumor größer als angenommen, so ein Mist, dieser blöde Krebs ist einfach unberechenbar.

    Wünsche dir alles Liebe und Gute :*

    Liebe Tschetan ,

    auch dir danke für die Antwort :hug:

    Habe mit meiner Chemoärztin gesprochen, und die war auch überrascht, daß bei den ersten beiden OP kein Lymph oder Gefäßeinbruch war, konnte sich das auch nicht genau erklären, aber seis drum, es ist nun so wie es ist, ändern kann man ja sowieso nichts. Habe die Ärztin auch gefragt, ob ich nun eine schlechtere Prognose habe, sie sagte, nein, für uns ist der Lymphknotenstatus entscheidend und deshalb bekomme ich dann die Betrahlung von der Brustwand und den Lympknoten.

    Danke, wünsche dir auch nur alles Liebe und Gute :*

    Habe nun meine 1. Chemo schon am 9.1.20. Bin dann richtig froh, wenn es losgeht und endlich was gegen die wahrscheinlich vorhandenen Mikrometastasen was unternommen wird.:)

    LG

    Frusti