Frust- Abladestation

  • Liebe Manu16 ,


    da muss ich giecher71 beipflichten, das geht gar nicht! Ich würde mir wirklich ganz schnell ein anderes Brustzentrum suchen (habe ich übrigens auch machen müssen und nie bereut). Denn es geht hier um DICH!

    Das Vertrauen wäre bei mir sowieso weg.

    Alles Gute für dich:*

  • Ich hatte Riesenfrust, allerdings nicht wegen des Krebses, sondern wegen des niedergelassenen Chirurgen, der meinen Handbruch weiterbehandelt. Folgendes ist passiert...am Montagabend bin ich mit der gebrochenen Hand vor die Tischkante gehauen, so richtig mit Schmackes! Ab da hatte ich unerträgliche Schmerzen. Am nächsten Tag war ich beim Chirurgen. Der hat geröntgt und meinte, alles sei in Ordnung. Ich bekam weder einen Verband geschweige denn eine Gipsschiene. Was er gesagt hat, verkneife ich mir mal, grob gesagt ging es in Richtung Weichei, da müsse ich durch usw. Abends war es so schlimm, daß wir ins Krankenhaus gefahren sind. Ergebnis...der Draht im 5. Mittelhandknochen hat sich durch den Stoß um 1 cm Richtung Handgelenk verschoben und deshalb auf einen Handwurzelknochen gedrückt. Ich bekam eine neue Gipsschiene, etwas gegen die Schmerzen und einen Termin für den nächsten Morgen. Als ich kam, hatten Chef und leitender Oberarzt entschieden, da§ der Draht raus muss. Das wurde dann auch gemacht. Seitdem bin ich schmerzfrei bis auf das Normale nach einer Fraktur. Ich war sauer auf den Chirurgen. Jedenfalls bin ich am nächsten Tag in die Praxis und habe ihn in wohlgesetzten Worten ein wenig zusammengefaltet. Kurz und gut, er wurde laut (ich nicht) und patzig. Ich habe eine Überweisung fürs Krankenhaus bekommen, zur Weiterbehandlung und Verordnung von Physiotherapie. Vor gut zwei Wochen meinte er, daß diese nicht nötig sei (er hatte Angst um sein Budget). Das wollte ich doch mal erzählen.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • 😳😳😳 Das ist ja mal ein inkompetenter Arzt und der hat nicht damit gerechnet zurechtgewiesen zu werden ....aus Verzweiflung und schlechtem Gewissen auch noch laut werden anstatt sich zu entschuldigen ...was für ein schlimmes Erlebnis für dich und dann noch die Schmerzen . Der hat echt gemeint du sollst dich nicht so anstellen 😳 also das geht ja überhaupt nicht . Der war nur unfähig eine richtige Diagnose zu stellen und dann das ?
    aber du gehst nimmer zu dem oder ?

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Genau, liebe kruemelmotte . Der Draht sollte noch zwei Wochen verbleiben, so war die Planung. Doch manchmal muss man umplanen. Die Brüche sind gut verheilt, so daß die Drahtentfernung wirklich kein Problem war. Ich fand ihn einfach nur schlimm. Ich habe ihm sogar noch eine Brücke gebaut und gesagt, daß wir alle mal einen Fehler machen. Dann aber steht man dazu, sagt, daß es einem leid tut, und es ist gut. Aber so? Jedenfalls war es richtig, daß ich da war, alleine schon um das so nicht stehen zu lassen.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Muss auch mal meinen Frust wieder mal loswerden. Das letzte Wochenende waren die NW so starck wie nie. Soviele Dinge die während der Zeit passiert sind. Mein Oncologe erzählt dir während der Visiten Sachen die nicht stimmen. Beispiele: Bestrahlung sollen 4 Wochen lt. Therapie dauern, aud einmal kommt er auf 6 Wochen. Fragt man nach, meint er nur noch, ach so, das muss sowieso der Radiologe entscheiden ich bin nur Oncologe. Für die OP hatte er einen Gyn als Chirugen empfohlen, der hat mich auch opperiert. Ich wollte diesen als Gyn nie behalten, da ich schon eine hatte. Als ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, tat er so als wenn es nie so gewesen wäre. ( Habe es aber schriftlich. )Als Ansprechpartner ist er einfach nicht der richtige, er ist unvorbereitet und wird ungehalten wenn man nachfragt. Kann gar nicht alles aufschreiben was für Murks dort abläuft. Im Enddeffekt ist die Situation so, ich kann nicht selber Auto fahren (Arm ist sehr eingeschränkt) , NW sind so schlimm, das ich 4 - 5 Tage so im vatique bin und unkontrolliert immer wieder zusammensacke ( probier mit hilfe meines Manne an die Luft zu kommen) und und und. nach 1 woche geht es dann langsam wieder.Es wäre noch soviel, was dazu kommt. Bin halt einfach nur fertig. Vor 26 Jahren hatte ich soviel gute Unterstützung, einen verdammt guten Oncologen, eine Selbsthilfegruppe wo man sich 1x die Woche traf und sich aufgehoben fühlte und natürlich Familie. Ausser diesem Forum habe ich das Gefühl, wo ist alles hin? Musste einfach diesen Frust mal loswerden auch mit Bratschkopf. LG

  • Ihr Lieben ich könnte grad 🤮🤮🤮🤮


    Nach der Chemo ging es um Ultraschall ja oder nein, ich wurde vor Chemo operiert.


    Meine Onko sagte erst ja US, dann nein, in der Chemo gäbe es keine Rezidive (ja, ja, wissen wir besser), meine Gyn wollte auch keinen machen, ihr Gerät würde nicht genug zeigen.


    Ich wollte aber schon einen, so habe ich mir einfach einen Termin geholt. Diesmal zufällig bei einer andere Ärztin als mein erster Sono und Stanz Arzt.


    Sie wollte wissen warum ich den US haben möchte, ich ehrlich, naja vor Strahlen sei mir wichtig falls es ein Rezidiv gäbe direkt eine Mastektomie zu machen. Außerdem würde ich dauernd irgendwas Tasten und könnte mir grad nicht selbst trauen.


    Hat sie voll verstanden. Guckt und Guckt. Findet einen nicht ganz eindeutigen Minibefund der auch schon im Feb Ultraschall von ihrem Kollegen sichtbar gewesen sei.

    Ob ich das wisse. Nein, wüsste ich nicht, hätte ich es gewusst wäre das Ding mit der OP rausgekommen.


    Es ärgert mich sehr, dass ich nicht mal richtig informiert werde! Es steht auch in keinem Bericht. Bis zur OP haben mehrere Radiologen Ultraschall und Mammos meiner Brust gemacht. Es haben außerdem diverse Ärzte auf die Fotos geguckt.


    Und niemand erwähnt diesen wahrscheinlich harmlosen Befund der für alle sichtbar an der Mamille sitzt.


    Ich gehe ja schon lieber zu zwei Ärzten als nur zu einem. Wie kommt man denn diesen Weißkitteln bei, dass sie gründlich und ausführlich genug sind und zumindest alles aufschreiben was sie sehen? Muss ich nun noch einen Kurs in Interpretation der Bildgebung machen?


    Das zweitgrößte Sterberisiko bei einer Krebserkrankung ist die Gleichgültigkeit der Ärzte.

    Das Ding wäre draußen nun muss ich es ewig beobachten lassen....

    ... Die Chemo konnte es nicht beeindrucken, was das auch immer heißt.


    Jetzt bekomme ich noch schnell vor den Strahlen ein MRT...

  • Liebe Caro_caro ,


    au man ... :hug:


    Ich hab jetzt aber doch mal einen Frage. Woher weiß denn die Ärztin, dass der Minibefund schon im Februar von einem Kollegen sichtbar war, wenn es in keinem Bericht steht?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Maia () aus folgendem Grund: Zitat entnommen, da Beitrag direkt davor

  • Liebe Caro_caro


    Die Erfahrung mit dem übersehenen Befund musste ich auch machen.

    Schon bei ED hat die Radiologin nach MRI einen Zweitbefund BIRAD3 entdeckt in der kontralateralen Brust und eine Stanze empfohlen. Ich wusste nichts davon. Ganze 7Monate lang haben dies sämtliche Ärzte übersehen und eine Woche vor der geplanten OP,nach Chemo und nach weiterem MRI ist dann der Befund auf einmal wieder ins Bewusstsein der Ärzte gerückt. Und zwar auch nur deshalb, weil die Radiologin nochmals zur Stanze geraten hat. Ich hatte dann anstelle eines seriösen OP Gesprächs, den Schock einer weiteren Stanze in der bis dato gesunden Brust.

    Der Befund hatte sich unter der Chemo auch nicht verändert, ein Papillom solls laut Pathologen nach beidseitiger Mastektomie gewesen sein. Hätte sich aber auch gerade so gut als ein Chemoresistenter Tumor entpuppen können zumal ich auch keine PCR auf der erkrankten anderen Seite hatte.

    Du kannst Dir vorstellen, wie es mir bei dieser Stanze ging. Ich hatte nur noch geheult und nicht nur weils sehr schmerzhaft trotz Lokalanästhesie war.

    Zuhause war ich dann total wütend. Wie kann man sieben Monate lang einen Erstbefund überlesen?

    Andernseits war ich froh, dass sie das dann doch noch bemerkten. Die Ärztin war auch sichtlich nervös, war wohl nicht an der Tagesordnung.

    Da soll man ja bekanntlich nichts googeln, aber bei solchen Vertrauen zerstörenden Erlebnissen bleibt einem ja nichts anderes übrig.


    liebe Grüsse🤗

    Wanda2

  • Liebe Tempi ,

    Weil sie in derselben Praxis arbeitet und digital Zugriff auf die alten Aufnahmen hat. So konnte sie Feb 19 mit Nov 19 vergleichen und es gab damals auch ein MRT im selben Praxis Verbund, das ich als CT erinnerte 😎, auch dieser Radiologe hat im Bericht nichts erwähnt, da sieht sie es auch.


    Liebe Teafriend , das kommt echt einer Entmündigung gleich. Fibroademon haben sie bei mir in einer zweiten Runde und Stanze untersucht. Ich musste energisch werden, dass das mit raus kommt...


    Werde die echt zukünftig nerven, dass sie mir alles zeigen und interpretieren was sie sehen...


    Liebe Wanda2 ,


    Himmel, das ist ja auch eine Hororgeschichte. Lässt du dir seit dem alle Berichte aushändigen?


    Eben, da ist es nicht leicht den behandelnden Ärzten zu vertrauen, obwohl das so wichtig ist.


    Liebe Grüße

    Caro