Zwei Antikörper: Herceptin (Trastuzumab) und Perjeta (Pertuzumab)

  • Hallo Der Lotte,ich habe auch immer wieder ähnliche Symptome.Beim letzten Mal auch noch Herzrasen ,Luftnot und ein rasselndes Geräusch beim Einatmen.Da hatte ich Angst vor einer Lungenembolie!Ich steh jetzt vor den letzten 3 "Chemo's vom 2.Zyklus.Dann bekomme ich "nur"noch alle 3Wo. nur noch Antikörper,ich hoffe,das es dann besser wird.Ich wünsch dir Toi toi toi für die nächste Ak-Infusion.😣☺l.G.

  • Hallo und erst mal Liebe grüsse an alle heute habe ich eine frage zu der antikörperbehandlung . Nach 4 EC und 10 Pagli mit 5x Antikörper, dann vor 3 wochen Brustop und seit letzter Woche jetzt weiter mit prastizumab und trastizumab für 1 Jahr. Habe seit der 7 Pagli starkes probleme mit der taubheit der füsse. Dachte es kommt von den Pagli aber jetzt lese ich das auch die Antikörper neuropathien machen können. Das verunsichert mich stark denn es wird immer schlimmer . Hatte die Hoffnung das es das Pagli war. Kennt sich jemand hierzu aus oder hat Erfahrung? Mein Onkologe sagt nur immer die Antikörper werden gut vertragen. Glaube ich nicht mehr. Bin total verunsichert.

  • Hallo meinen lieben wollte mich mal wieder melden. 2 Jahre sind vergangen seit meiner Diagnose Brustkrebs mit einer Metastase hüfte. Bin noch immer in der dualen antikö Therapie....ja und es wirkt es kam nichts mehr nach alles sauber. Was mir halt sehr zu schaffen macht das sind die Nebenwirkungen...jeder sagt mach weiter aber mein Körper ist oft wie einer 100 jährigen...aber ich freue mich sehr über meine Ergebnisse....LG an euch

  • Moin Mädels,


    nachdem ich froh war 4 x EC hinter mich gebracht zu haben, hoffte ich auf eine einfacheren Einstieg in den Zyklus Pacli + alle 3 Wochen Trastuzumab u. Pertuzumab. Letzt genannte über 18 Monate.


    Gestern ging es los....aber sowas von.

    Gestartet wurde mit den Antikörpern, zuerst Pertuzumab, dann Trastuzumab. Bereits bei der ersten Infusion spürte ich eine latente Übelkeit. Bei der 2. Infusion kam ich knapp noch bis zur Toilette und musste mich heftigst übergeben. Wieder zurück auf meinem Sessel bekam ich so derben Schüttelfrost, Gänsehaut von Kopf bis Zeh, der ganze Sessel bebte. Mein Herz wollte raus aus dem Körper, gerast ohne Ende. Blutdruck 165/105 und Puls 149. Der Arzt war schnell zur Stelle, ich bekam MCP oral und über den Port Kortison, Fenistil und noch was ( hab ich mir nicht gemerkt). Nach ca. 20 Minuten ließ der Schüttelfrost nach. Ich war komplett im A.... der Arzt wollte nach einer Pause dann das Pacli noch geben, was ich aber abgelehnt habe. Das Herzrasen zog sich noch ca. 3 Std. hin, wohingegen der Blutdruck relativ schnell wieder ok war.Ich musste eine Nacht zur Überwachung dableiben. Das Pacli bekomme ich morgen und hab schon ziemlich Angst, dass es dabei auch so abgeht.


    Hat wer ähnliches erlebt? Ist das nur am Anfang so, oder kann ich mich jetzt alle 3 Wochen auf das Drama einstellen?


    LG Kathrin

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  • Liebe Mitstreiterinnen,

    am Mittwoch hatte ich die letzte von 6 Gaben TCHP = Docetaxel (Taxotere), Carboplatin, Trastuzumab (Herceptin), Pertuzumab (Perjeta) 👍😃. Wobei Carboplatin wegen der Nebenwirkungen nur 4 X gegeben wurde. Als nächstes stehen brusterhaltende OP und dann Bestrahlung an.

    Nun bekomme ich erst mal bis Juni 2020 noch Trastuzumab und Pertuzumab. Wie sind Eure Erfahrungen mit den Nebenwirkungen unter den Antikörpern? Und wann sind denn bei Euch Geschmackssinn und Haare wiedergekommen?

    Liebe Grüße,

    Lili

  • Hallo Lili65 ,


    ich habe auch diese Chemo bekommen, nach der OP aber nur Herceptin (Begründung: Lymphknoten nicht befallen und PCR erreicht). Auf das Haarwachstum haben die Antikörper keinen Einfluss. Ich habe sie auch sehr gut vertragen. Habe keine NW gemerkt.


    LG

    Anna

  • Hallo KathrinK ,

    so ein Mist, dass das bei Dir so gelaufen ist. Das tut mir sehr leid für Dich.

    Ich habe die Chemotherapie mit Paclis und EC hinter mir. Ich bekomme noch 2 x Herceptin, habe Trastuzumab und Pertuzumab mit den Paclis in dreiwöchentlichem Abstand bis zur OP bekommen. Seitdem nur Trastuzumab alle 3 Wochen insgesamt über 1 Jahr.

    In meinem BZ wurde beim erstenmal Antikörper so verfahren, dass man zwischen Trastuzumab und Pertuzumab 1 Stunde Pause machte um die Verträglichkeit zu testen und vorher noch als Antiallergikum jedesmal Fenistil als Infusion erhielt. Bei der 1. Gabe blieb man 3 Stunden nach der Verabreichung unter Beobachtung. Ich bin beim erstenmal 12 Stunden in der Klinik gewesen obwohl ich es gut vertragen habe. Es gibt aber die Möglichkeit das Herceptin langsamer laufen zu lassen oder Pausen einzulegen.

    Dein Brustzentrum sollte nach dem letzten Mal beim nächsten Termin das Ganze langsam angehen lassen. Ich drücke fest beide Daumen, dass es nächstes Mal gut klappt. LG Sally11

  • Mal wieder eine weitere Frage. Vielleicht kann mir hier jemand etwas mehr Wissen vermitteln.


    Ich habe ein paar Tage nach den Antikörpern immer wieder mal mehr mal weniger verschwommenes Sehen, manchmal auch Schwindel. Ich persönlich schiebe es auf NW der beiden Antikörper. Die meisten Ärzte die ich gefragt habe sagen aber das dies keine typische NW der Antikörper ist.


    Im August war ich beim Augenarzt, dort beim Sehtest wurde "minimale" Verschlechterung der Augen festgestellt. Beim Optiker F....mann hat der Sehtest ebenfalls minimale Verschlechterung ergeben. Die rieten mir, mit einer neuen Brille noch zu warten bis 6 Monate nach der Chemo.


    Die letzte richtige Chemo war Ende März, seitdem bekomme ich nur noch die Antikörper bis Anfang 2020. D.h. die Chemo ist jetzt gute 7 Monate her.

    Ich bin nun unsicher ob eine neue Brille jetzt (auch finanziell) Sinn macht? Bis Ende diesen Jahres läuft noch die Versicherung von F....mann und somit würde ich eine neue Brille+Gläser noch billiger bekommen. Wenn die Antikörper Anfang des Jahres aber vorbei sind kann es ja sein das die Augen vielleicht nochmal wieder besser werden, dann würde ja recht bald wieder eine neue Brille anstehen?! bin momentan unsicher wie ich jetzt vorgehen soll. Ich denke um eine neue Brille würde ich ohnehin nicht drum rum kommen.

  • Jetzt muss ich mal wieder ein wenig jammern. Ich hatte am Montag meine 16. von 18 Gaben der beiden Antikörper und seit zwei Tagen habe ich das Gefühl das meine rechte Seite besonders im Gesicht leicht angeschwollen und auch gerötet ist. Ich habe ohnehin auch ein Lymphödem rechts. Nun weiß ich nicht ist das auf die Antikörper zurück zu führen oder auf das Lymphödem? Oder eine Kombi von beidem? Hat das jemand auch gehabt? Oder kann es auch eine beginnende Infektion sein?


    Meine Nasenschleimhaut ist entweder total verkrustet odere es rinnt. Meine Nägel brechen nun auch regelmäßig ein paar Tage nach der Antikörpergabe immer wieder ab.:(