Vitamin B12

  • Vielen Dank für Deine Infos, Philosophin !

    Von Folsäure war bei mir noch gar nicht die Rede.

    Und wie oft lässt Du das Vit B im Blut bestimmen?

    Bei mir war bisher das Problem, das nicht klar war, wer eigentlich die Blutwerte anschaut.

    Der Hausarzt? Der Onkologe? Bin ja bei keiner Onkologie-Praxis, aber bei einem Onkologen für meine Tumor-Art.

    Das Vitamin D war im April ja schon unter 5 gewesen.

    Zu meinen Blutwerten hatte er noch nie etwas gesagt.

    Das mit dem Vitamin B war Idee der Hausärztin.

    Von Intrinsic FActor hatte ich noch nie etwas gehört, gerade gegoogelt, interessant.

    Vielleicht hängt es ja mit meinem Anti-Tumor-Medikament zusammen.

    Viele Grüße und vielen Dank! gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Liebe gistela ,


    ich lasse gar keine Vitamine im Blut bestimmen. Ein normales rotes Blutbild zeigt indirekt schon mal an, dass kein ausgeprägter Vitamin B12 Mangel vorliegt. Wenn man Risikofaktoren für einen Vitamin B12 Mangel hat (zB chronisch entzündliche Darmerkrankung mit entsprechender OP oder bestimmte Medikamente, zB Tabletten gegen Zucker etc), dann kann man sich "vorsorglich" Vitamin B12 in gewissen Abständen spritzen lassen, das wird von den Hausärzten ja gerne als "Aufbauspritze" vermarktet... Ist in diesen Fällen auch tatsächlich sinnvoll (hat aber nichts mit "Aufbau" zu tun :)).


    Seit ich die Antihormontherapie begonnen habe nehme ich Vitamin D Tabletten, 1000 IE pro Tag, um mein Osteoporose-Risiko zu senken.


    Ansonsten versuche ich, mich gesund zu ernähren und mich viel draußen zu bewegen.


    Beste Grüße und alles Gute für Dich!

  • Vielen Dank für die Info, Philosophin !

    So ganz normal war mein Blutbild nicht, hatte halt ein paar Ausreißer nach oben und nach unten.

    Dann weiß ich jetzt Bescheid, Forum ist Gold wert :)

    Für Dich auch alles Gute!

    Vielen Dank und viele Grüße, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Liebe gistela


    Ich kann nur dazu raten b12 und folsäure im Blut bestimmen zu lassen. Beides fördern den Wachstum von Zellen... sowohl der Guten als auch der Schlechten. Biokrebs sagte letztens zu mir, keine Fohlsäure Tabletten sondern über die Nahrung.

    Dein vit d ist katastrophal niedrig. Der muss hoch auf 140. Kannst du bei Biokrebs nachlesen. Oder Prof S... in youtube. Am besten Tropfen ... das ging dann schneller bei mir als Tabletten. Ich nehme 6000 Einheiten am Tag. Mit vit d kannst du nicht überdosieren. B12 und folsäure ist wegen Krebs bedenklich.

    LG Rose 😁🍀🙋‍♀️

    Einmal editiert, zuletzt von Lieselotte () aus folgendem Grund: Arztname verschleiert

  • Ich bin zwar gesund nehme aber trotzdem Vitamin D (5000 E pro Tag) - hatte einen Wert von 23 ng/ml was sehr niedrig ist und Vitamin B, beides von der Firma P...e. Ist nicht billig wirkt aber meiner Meinung nach sehr gut. Bin auch nur durch ein Blutbild mit genauer Bestimmung der Nährstoffe draufgekommen.

  • Ine
    Hast du Nahrungsergänzung genommen?

    (Ich weiß nichts dazu und schreib eigentlich nur, damit deine Frage wieder nach oben gepuscht wird. :))

    Ich schulde meinen Träumen noch Leben und meinem Leben Träume!

    Wer hat behauptet, dass alte Frauen nicht auf Bäume klettern dürfen? (freie Interpretation von Astrid Lindgrens Ausspruch)

  • IBru Danke dir 😀❤️


    Nee, hab ich nicht 🤷🏽‍♀️


    Habe jetzt in der Onko-Praxis mal angerufen, die Ärztin ruft zurück.
    Habe auch nochmal nachgehört: Am 3.02. lag vit b12 sogar bei 1500, am 10.02. dann „nur“ noch bei 1063. Oberer Grenzwert ist 866. Würde ja aber bedeuten, dass er wieder abfällt Richtung normal.

    Ferritin ist auch ein bisschen erhöht, die Medizinische Fachangestellte sagte, die beiden würden ja oft zusammen hängen (wusste ich nichts drüber 🤔)?

    Der Eisenwert an sich ist normal.


    Ich vermute, dass es vielleicht mit den schlechteren Leberwerten (GPT, GOT) durch die Chemos zusammen hängt? Oder wegen der zu geringen Anzahl an roten Blutkörperchen 🧐


    Wenn meine Onkologin angerufen hat, lass ich mal ein Update hier.


    Aber vielleicht hat das ja schonmal jemand erlebt?

  • Liebe Ine

    hier im Forum gibt es den Thread "Verdacht auf Lebernetastasen" dort schrieb eine Forista namens Jonna etwas zu ihren erhöhten Vit B12 Werten. Bei ihr wurde eine Knochenmarkserkrankung festgestellt.


    Ich weiß leider nicht wie ich dich da verlinken muß....


    außerdem:


    https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-b12/


    https://www.aerztezeitung.de/M…in-B12-Werten-291636.html




    In diesen Links steht, dass eine starke Erhöhung des Vit B12 Levels, wenn nicht substituiert wird, mit einer Leberentzündung, einer Blutkrankheit, Blutkrebs und Lebermetastasen in Verbindung stehen KANN.


    Es tut mir leid, falls ich jetzt blöd rüberkomme, aber evtl hilft es dir, bei deiner 'Onkologin Druck zu machen.


    Liebe Grüße!

  • Danke safsafr ❤️


    Also ich glaube (und hoffe natürlich auch), dass diese Möglichkeiten nicht so richtig passen.

    Bei dem Fall im Forum war ja auch Hämoglobin erhöht und das ist bei mir aufgrund der wenigen roten Blutkörperchen nicht der Fall.
    Lebermetastasen scheinen mir jetzt auch eher unwahrscheinlich, da ich am 3.02. mit Fieber ins Krankenhaus gekommen bin und das gesamte Abdomen zwei mal geschallt worden ist. Alles unauffällig. Generell befinde ich mich seit November ja in der Chemo und im Staging vorher war erstmal alles frei 🍀

    Und ich befinde mich ja wirklich mitten in der Chemo, sodass ich grundsätzlich eher von einer NW derselben ausgehen würde? 🤔

    Die Leber wird ja auch durch die Chemo angegriffen, vielleicht wird deshalb mehr freigesetzt..


    Ich hoffe es natürlich mal - beunruhigt bin ich durch die genannten Möglichkeiten jetzt natürlich schon 😬😱

    Naja morgen wird wohl meine Onkologin hoffentlich anrufen..

  • Liebe Ine


    mein B12 Wert lag bei 2000. Ich habe die Untersuchung auch während der Chemo machen lassen. Die letzte Chemo ist jetzt 5 Monate her. Bei der nächsten Blutuntersuchung lasse ich das nochmal kontrollieren.


    Vitamin B12 hat eine extrem lange Halbwertszeit. Wenn du also irgendwann vorher mal B12 eingenommen hast, kann das auch daher kommen.

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

  • Liebe Ine,


    hatte fast exakt die gleichen Probleme wie du.

    HB-Wert durch die Chemo zu niedrig.

    Infusionen bekommen.

    Starker Infekt im Januar, mit Fieber und hohem CRP.

    Ferritinwert plötzlich auf über 2500=O

    Leberwerte sehr bescheiden.

    Verdacht auf Eisenüberladung der Leber oder wahlweise Lebermetas... super, schönen Dank auch.

    Dann wurde ein Test gemacht, auf genetische Faktoren der Eisenüberladung - war aber negativ.


    Das Problem ist der niedrige HB-Wert unter der Chemo. Der Körper benötigt freies Eisen und Vitamin B12 für die Blutbildung. Der wehrt sich auf diese Weise gegen die Blutarmut, möchte schnell ganz viel produzieren und speichert soviel wie geht. Kann er aber nicht, dann kommt schon die nächste Chemo...

    Jetzt, 2 Monate nach der letzten Chemo, normalisieren sich alle Werte langsam wieder, ohne weiteres Zutun.

    Und Lebermetastasen habe ich noch nicht!


    Lieben Gruß

  • Liebe Ine

    ja, es ist so eine Sache mit den Informationen, aber dennoch ist es gut, das es sie gibt.


    Vit B12 wird laut den besagten Infos immer freigegeben, wenn Leberzellen geschädigt sind, das kann man ganz gut aus den Artikeln herausnehmen. Und da du eine Chemo machst und so gut überwacht wirst wäre ja eine "harmlose" Leberschädigung möglich? Übrigens, die Leber ist ein Organ, was sich sehr gut regenerieren kann!


    Ich wünsche dir alles Gute!