Auch ich bin "NEU" hier

  • Hallo Zusammen,


    meine Welt ist seit 14Tagen aus den "Fugen"geraten ...und das,obwohl es bisher sehr wenig gab, was mich aus der Fassung gebracht hat.



    Ich habe die Diagnose "Diffus-großzelliges B-Zell-Lymphom im Nasenpharynx"-Lymphdrüsenkrebs erhalten, obwohl ich nur wegen einer hartnäckigen "Erkältung"
    ( mit Verlust des Geschmackssinn und Hörbeeinträchtigung) seit März krank geschrieben war.


    Ich bin 45, verheiratet und habe 2 Töchter im Alter von 11 und 13 Jahren.
    Eigentlich wollte ich ja nicht im Netz surfen und mich schlau machen, bin aber hier fand ich sehr nette Beiträge und Meinungen,sowie Kommentare
    die Mut und Hoffnung machen.


    Ängste , die ich habe in Worte zu fassen ,ist momentan sehr schwer....
    Ich hab im Moment das Gefühl im falschen Film zu sein ,aber nur als Statist....dem gesagt werden muss, was er zu tun hat!!!!


    Ich war nun schon 2Tage in der Klinik, muss noch 10 Tage auf Befunde und einen PET-Termin warten...dann solls mit Chemo losgehen!!!
    Die Tage in der Klinik, fand ich für mich persönlich schlimm, konfrontiert mit meinen Ängsten vor diversen Untersuchungen...


    Knochenmarkbiopsie, Lumbalpunktion, legen eines ZKV,Info zur Portimplantation.... ;(
    Die Vielzahl an Infos und der Aufklärungsgespräche hat nicht wirklich für meine Beruhigung gesorgt.
    Manche Untersuchung und ich steh erst am Anfang , macht mich panisch. Oder bin ich einfach nur zu empfindlich? :wacko:


    Was tut man gegen die Angst? Ich weiß, dass ich nicht die Erste und Einzigste bin mit Krebs,aber wie habt Ihr das geschafft?
    Wurdet ihr mit Euren Ängsten ,auch von Seiten der Ärzte ernst genommen ?


    Je mehr ich schreibe, um so ruhiger werde ich -ein gutes Zeichen..?!


    Ich freu mich von Euch was zu hören,
    liebe Grüße ,HOPE

  • Sei herzlich willkommen hier im Forum. Lies und stöbere hier ein bisschen. Du hast Deine Diagnose erst vor kurzem
    erfahren. Dass das Leben da aus den Fugen gerät ist verständlich . Die Flut von Informationen prasseln auf einmal
    herein und man hat keine Zeit das alles zu sortieren . Da ist man erstmal total überfordert. Das alles zu verarbeiten
    braucht Zeit . Mir ging es ähnlich , als ich meine Diagnose Brustkrebs erfahren habe . Da fühlte ich mich von den vielen
    Infos überrannt. So nach und nach wurde es besser und ich kriegte das sortiert. Ich sah ja ein dass diese Informationen
    notwendig sind. Was auch hilft ist viel fragen und sich am besten die Fragen die man stellen möchte aufschreiben ,
    bevor man zum Arztgespräch geht. Wenn zu viele Fragen sich anhäufen kannst Du auch einen Arzt um ein Gespräch bitten
    und dafür einen Termin ausmachen. Denn wenn man gut informiert ist , hat man auch weniger Angst. Aber das muss
    schrittweise in einem vernünftigem Umfang geschehen.


    Du hast im Krankenhaus die Möglichkeit psychoonkologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Frage im Krankenhaus danach.
    Das hilft auch etwas bei der seelischen Verarbeitung des Ganzen . Mir hatte das damals sehr geholfen.
    Ja mit den Ärzten war es unterschiedlich. Der Radiologe, der bei mir die Diagnostik machte, war nicht besonders einfühlsam
    Wieder eine andere Radiologin war sehr nett und ging auf meine Ängste ein. Im Brustzentrum waren alle sehr nett , man
    konnte immer fragen und sie nahmen sich Zeit mir alles zu beantworten. Die Ärzte vom Brustzentrum haben sich auch drum
    gekümmert , dass ich zur Psychoonkologin hin konnte.
    Hast Du die Möglichkeit in Deinem Wohnort mit Betroffenen in Kontakt zu kommen, um sich auszutauschen ? Z. B eine
    Selbsthilfegruppe. Schön dass Du Dir das auch hier von der Seele schreibst . Das hilft oft auch , denn hier sind viele Frauen
    mit unterschiedlichen Krebsarten. Du schreibst ja auch dass Du ruhiger wirst , wenn Du hier schreibst. Also denke ich
    dass das auch ein guter Weg ist abzubauen , das ist gut.
    So mit der Zeit und wenn die Therapien erstmal angefangen haben , wird die Angst weniger . Du lernst zunehmend
    besser mit der Erkrankung umzugehen.
    Ich wünsche Dir viel Kraft , Mut und Zuversicht für die kommende Zeit und dass Du einen Weg findest
    die Angst etwas zu mindern.
    Ganz viele liebe Grüsse
    alesigmai52

  • Hallo Hope,
    ich begrüße dich herzlich hier im Forum. Schön das du zu uns gefunden hast.
    Deine Diagnose ist ja noch sehr frisch und du hast noch nicht alle Untersuchungen hinter dir.....da ist deine Verunsicherung verständlich. Es prasselt soviel auf uns ein. ..eine Flut von Informationen die verarbeitet werden muss.
    Hier kannst du alles fragen was dich bedrückt....auch wenn die meisten Foris von der BK Fraktion sind.
    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Liebe Hope,


    sei ganz herzlich wiillkommen hier bei uns im Forum der Frauenselbsthilfe nach Krebs.


    Wenn Du hier ein bisschen liest, dann kannst Du feststellen, dass es kurz nach der Diagnose vielen so geht wie Dir: Angst und Panik sind ganz präsent und man weiß nicht mehr, wo oben und unten ist. Das ist doch aber auch ganz normal: denn von heute auf morgen hat sich das Leben verändert. Und es ist ein Lernprozess, mit der neuen Situation umgehen zu lernen.


    Du hast ja schon bemerkt, dass Dir das Schreiben ein bisschen hilft, ruhiger zu werden. Das ist doch schon ein ganz wichtiger Ansatz für Dich, wie Du mit Deinen Ängsten umgehen kannst: wenn sie ausgesprochen werden, werden sie ein bisschen kleiner. Außerdem hat mir selbst der Austausch mit anderen Betroffenen immer sehr geholfen, weil ich mich von ihnen verstanden gefühlt habe in meinem Gefühlschaos und mich nicht mehr so "alleine" gefühlt habe, denn sie hatten Ähnliches erlebt haben wie ich.


    Ich wünsche Dir sehr, dass Dir unser Austausch ebenfalls hilft, Dich ein bisschen zu sortieren und Deinen ganz eigenen Weg durch die Therapien zu finden. Wir hier begleiten Dich gerne - und haben hoffentlich auch den einen oder anderen Tipp für Dich!


    Ganz herzliche Grüssles



    Saphira

  • Hallo Hope,
    auch von mir kommt hier ein ganz herzliches Willkommen im Forum der FSH. :)
    Deinen Nickname finde ich super, denn er drückt aus, was wir Tumorerkrankte am aller meisten benötigen: Hoffnung. Die Beschreibung deiner Gefühle und Ängste berührt mich, denn ich kenne sie, wie die meisten Foris hier, aus eigener Erfahrung.
    Alesigmai hat dir ja schon einen guten Tipp gegeben - frag doch bei den dich behandelnden Ärzten nach einer psychoonkologischen Betreuung während deiner stationären Aufenthalte nach. Du kannst diese auch in der Zeit zwischen den Krankenhausaufenthalten erhalten. Mir haben psychoonkologische Gespräche immer geholfen meine Tumorerkrankungen und die daraus entstehenden Ängste besser zu verarbeiten.
    Ich wünsche mir für dich, dass du alle Kräfte in dir mobilisieren kannst um die nächsten Wochen gut durchzustehen. :thumbsup: Du wirst sehen, wie viele ungeahnte Kräfte in dir stecken. Und habe Mut deinen Ärzten all die Fragen zu stellen, die dir wichtig sind. So hast du eine Chance aus der von dir beschriebenen "Statistenrolle" herauszuwachsen und zu einer Patientin zu werden, die mit ihren Ärzten gemeinsam Verantwortung für die Therapien trägt. Und du weißt sicherlich auch, dass dir jederzeit eine Zweitmeinung in einer spezialisierten Arztpraxis oder in einer anderen Klinik zusteht.
    Schreib uns, wenn dir danach ist, wir helfen uns hier immer gegenseitig durch Anteilnahme und gegenseitiges Mutmachen.
    Sei lieb gegrüßt von
    Angie

  • Hallo liebe Hope


    Einen schönen Namen hast du dir da ausgesucht:0) Ich selber habe ein Metall-Hope bei mir auf der Fensterbank stehen und früher wäre ich an soetwas vorbeigelaufen, wahrscheinlich ohne dem groß Beachtung zu schenken.
    Aber seit der Diagnose letztes Jahr kurz vor Weihnachten achte ich mehr auf so Kleinigkeiten. Tüddelkram halt :0)
    Ich habe mich damals relativ zügig hier angemeldet und es hat mir wirklich gutgetan. Ich wünsche dir, daß du dich hier wohlfühlst und viel Unterstützung erhälst.


    Herzliche Grüße,
    Pinoline

  • Liebe Hope,


    sich woanders kennenzulernen ist sicher schöner.
    Mir hat das Forum hier sehr geholfen - auch schon wenn man sich etwas von der Seele schreiben kann.
    Angst - ich dachte ich sterbe daran. Bei mir wurde es besser als ich wusste, was passiert und wie es weiter geht.
    Die Ärzte haben meine Ängste immer ernst genommen - ich hätte mich damit auch nicht abwimmeln lassen.


    ich wünsche dir alles Gute.
    Liebe Grüße, Suse

  • Hallo Hope,


    ich bin auch erst seit kurzem hier. Ich bekam meine Diagnose, B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom, am 30.12.14 Ich wurde dann ab Januar in der Klinik auch auf den Kopf gestellt, was mich wütend und aggressiv machte. Leider auch den Ärzten gegenüber, da ich mich gesund fühlte und auch dachte, ich bin im falschen Film. Da ich 2014 nur 2 Tage krank war. Mußte mich oft bei den Ärzten entschuldigen. Alle zeigten Verständnis dafür. Eine Freundin meinte dann: Sei froh, dass die alles abchecken, sie geben sich Mühe.
    Ich mußte ihr Recht geben. Heute bin ich froh, dass es so war.
    Aber ich kann dich auch verstehen. Irgendwann will man nur nach Hause und aus diesem falschen Film heraus. Und das Leben mit banalen Sorgen und Ärgernissen leben.
    Kopf hoch, das wird und du packst das. Und wenn es dir mies geht, heule und schreie, wenn es hilft. man muss nicht immer taff sein.


    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald. Claudia

  • herzliche willkommen hier, auch wenn ich Dich überall anders lieber getroffen hätte als hier.


    Werde hier einfach Deine Sorgen los, heul ich aus, maule rum, lache und weine ... wir sind für Dich da.


    Alle lieben Wünsche


    Deine Johanna

    „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ :)

  • Auch ich finde deinen Namen einfach :thumbup: und heiße dich herzlich willkommen. Auch mich konnte nichts aus der Ruhe bringen, bis.... Von daher haben wir etwas gemeinsam, wenn auch andere Erkrankungen, ich gehöre zur ¨BK-Fraktion¨.
    Ja - jeder andere Ort wäre uns für eine Begegnung lieber gewesen - aber es ist wie es ist - und ich verrate dir: Ich habe noch nirgends so viele tolle Frauen auf einem ¨Haufen¨ ¨gesehen¨ bzw. erlebt wie hier - etwas Gutes muss der ganze Mist ja haben!
    Du triffst hier jederzeit auf Zuhörer bzw. Leser, kannst fragen, dich ¨auskotzen¨, jammern, weinen, lachen usw. - es gibt immer offene Ohren... sorry - Augen :D
    Fühl dich hier angenommen, aufgefangen, ernstgenommen und und und - also wohl !

    Einmal editiert, zuletzt von Sonnenblümchen () aus folgendem Grund: Fehlerteufelchen

  • Hallo,


    ich bin total berührt von all den lieben Beiträgen nach meiner Vorstellung.
    Danke für's Antworten und Mut machen ....


    Jeder Tag ist momentan ein Wartetag-warten auf den 13.Mai, um mit der PET -Untersuchung alle wichtigen Diagnoseteile zusammmen zuhaben, für die Chemo.
    War heute nochmal bei Hausarzt, da mich die Klinik am Vorabend des 1.Mai, ja noch entlassen hat-ohne Krankmeldung....
    Mein HA ,sehr fürsorglich ,guter Zuhörer, Mutmacher ,aber auch Fragensteller....
    Er wollte alles ganz genau wissen und war überrascht zuhören, das die Knochenmarksbiopsie im Patientenzimmer auf dem Bett stattfand...mit Bettnachbar,
    ebenso die Lumbalpunktion (welche ja ansich nur ein kleiner Eingriff ist-laut ASS.arzt,welche dann bei mir aber mit 3x stechen, neue Nadel holen ,doch so ca. 1Stunde gedauert hat)
    Überhaupt, bräuchte ich doch keine Angst zu haben,dass wären alles nur kleine Sachen und wir stünden ja schließlich erst am Anfang... ;(
    "WIR FANGEN DOCH GERADE ERST AN!!!!!!"


    AAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH................!!!!!


    Und so kommt eins zum anderen, Aufklärung für den Port..."Dies ist nur ein kleiner Eingriff...."
    Da geht mir echt die Hutschnur hoch,warum wird das so bagatellisiert???
    Mir macht es Angst !!! Mich machen solche Aussagen wütend und hilflos...ich fühl mich schwach.


    Soviel zu dem Thema, willkommen in der Welt des Kliniklebens...
    Habt Ihr sowas auch erlebt?


    Jetzt heißt es aber erstmal die Zeit bis zum 13. überbrücken , nicht soviel grübbeln und nach vorne schauen...


    Ich hab jetzt doch mehr hier gelassen,als geplant....


    Liebe Grüße, Hope70

  • Hallo Hope,


    wer denkt bei einer hartnäckigen Erkältung schon daran, dass die Symptome von einem Tumor rühren. Dass deine Welt gerade Kopf steht, ist mehr als verständlich. Und dass du dir vorkommst, wie im falschen Film, kann ich absolut nachvollziehen.


    Meist muss es dann ja rasch gehen und man soll plötzlich Entscheidungen treffen, ohne wirklich Gelegenheit zu bekommen, sich umfassend zu informieren. Und auf einmal findet man sich in so einer Maschinerie wieder und hat das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. So ging es mir jedenfalls.


    Ja, und leider machen es einem die Mitarbeiter im Gesundheitssystem nicht gerade einfach. "Business as usual" für sie, während das Individuum, der Patient mit frischer Diagnose, gerade um sein Leben bangt.


    Aber du wirst das alles schaffen! Information ist wichtig. Aber um ein Stückweit Vertrauen und Verantwortung abgeben wirst du nicht herumkommen. Spätestens bei der OP für den Port.


    In diesem Sinne: ein herzliches Willkommen hier und alles Gute auf deinem Weg durch die Erkrankung!


    Aurora

  • Halli :P Hallo Liebe Hope70


    willkommen hier bei uns im tollen, positiven, liebevollen und informativen Forum :thumbsup:
    Hier bei uns kannst du alles schreiben was dich bedrückt, deine Ängste und Sorgen ein stückweit loswerden
    und Fragen stellen. Es ist immer jemand da, der mitliest und auch antwortet.


    Liebe Hope :P genauso ist es „Je mehr du schreibst oder darüber sprichst, um so ruhiger kannst du werden.
    Das ist ein sehr gutes Zeichen :thumbup: :thumbup:


    Ängste in Worte zu fassen, ist nicht leicht und dass du dich im Moment wie im falschen Film fühlst kann ich gut
    verstehen. Von jetzt auf gleich ist nichts mehr wie vorher……… ?(
    Ich habe im Laufe der Zeit, gelernt mit der Situation umzugehen. Lernprozess…..ja so kann ich das auch bezeichnen,
    auch wenn es immer wieder Situationen gibt, die mich rütteln und schütteln und mich für einen Moment aus der
    Bahn werfen… :wacko: …auch wenn meine Diagnosestellung schon vor 28 Jahren war. Ach ja, ich gehöre zur BK-Fraktion!


    Auf psychoonkologische Hilfe bist du schon hingewiesen worden. Auch kannst du dir gute Informationen über KID
    (Krebsinformationsdienst) im Netzt, per Mail, wie auch telefonisch einholen.
    Hier der Link: http://www.krebsinformationsdienst.de


    Du hast einen tollen Hausarzt :thumbup: Das dein Doc überrascht war zuhören, das die Knochenmarksbiopsie und
    Lumbalpunktion im Patientenzimmer auf dem Bett stattfand ist schon sehr merkwürdig! Da bin ich auch überrascht,
    dass das noch gibt!!!


    Der Port ist eine tolle Sache :thumbup: damals gab es dies noch nicht und das ist wirklich ein großer Fortschritt.
    "Dies ist nur ein kleiner Eingriff...." da merkt man wie unsicher/ungeschult das Klinikpersonal ist. Sie wollen uns
    damit die Angst nehmen und bewirken doch das Gegenteil…setzten weiter Angst, Wut und Aggressionen frei…. X(
    Das dir da die Hutschnur hochgeht, wenn alles bagatellisiert wird, kann ich nur zu gut verstehen….würde mir auch
    der Kragen platzen :cursing:


    Liebe Hope :P gut dass du mehr hier gelassen hast als geplant ;) so soll es sein, schreib dir alles von der Seele,
    nicht nur das Papier ist geduldig, sondern auch unser Forum :love:
    Lass dich mal in den :hug: nehmen


    Ich wünsche dir für die nächste Zeit ganz viel Energie, Kraft, und das die Wartetag nicht zu lang werden. Vielleicht
    kannst du etwas erledigen, was du schon immer machen wolltest z.B. etwas ausmisten…...ich kann das dann gut…… :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo Hope,


    alles, was Du schreibst, ist mehr als zu verstehen. So überwältigt zu werden, macht hilflos und wütend.


    Angie und alesigmai haben es schon erwähnt und auch ich möchte Dir eine psychoonkologische Begleitung ans Herz legen.
    In der Zeit der größten Fassungslosigkeit und in einer Zeit, wo so viel mit einem geschieht, empfand ich diese Gespräche als kraftspendend,
    konnte mich sortieren und mich 'irgendwie wieder ganz' fühlen.


    Von Herzen wünsche ich Dir und Deiner Familie alles Gute


    Sabine

  • Hallo Hope,


    was du schreibst kenne ich. Am Tag nach meiner OP kam eine Psychologin. Wir haben uns im Besucherbereich unterhalten, der gut besucht war. Ich habe sie auch darauf hingewiesen.
    Genauso hat mir die Schwester am Tag nach der OP den Verband abgemacht und da stand ich im 3 Bettzimmer und zum ersten mal mit meiner nicht mehr vorhandenen Brust konfrontiert.
    Letztlich ging es bei mir ganz gut aus , dann kann ich im nachhinein anders damit umgehen.
    Meine Meinung dazu sage ich inzwischen aber auch bei allen möglichen Untersuchungen.
    Als das Ergebnis bei mir noch unklar war wurde ich auch auf eine psychoonkologische Begleitung hingewiesen. Die hätte ich auch in Anspruch genommen und empfehle sie dir .


    Ich wünsche dir alles Gute.
    Sei lieb gegrüßt, Suse

  • Hallo Hope70,


    auch ich bin neu hier. Bei mir wurde vor kurzem mit 45 Jahren Brustkrebs diagnostiziert. Ich bin im Moment sehr unruhig, ich weiß nicht was auf mich zukommt, meine Welt steht völlig kopf. Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen? Ich weiß im Moment einfach nicht weiter.



    LG


    Biene1969

  • ich begrüße dich ganz herzlich in unserem familiären und netten Forum. :D
    So wie du schreibst hast du deine Diagnose gerade erst bekommen. Da steht die Welt natürlich erst mal Kopf und man ist vollkommen durcheinander.
    Ließ und stöbere hier ein bischen durch die Beiträge. Und vielleicht schreibst du uns noch mehr von dir und deine Therapie. Du wirst sehen hier ist immer jemand der für dich da ist und dir antwortet auf deine Fragen. Hier sind so viele positive Frauen die dir helfen werden und dich aufbauen.
    Du wirst sehen, wenn der Fahrplan erst mal feststeht und man ein wenig zur Besinnung kommt wird es besser. :thumbsup: :thumbsup:
    Liebe Grüße Angelina :hug:

  • Liebe Biene1969,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Deine Unruhe verstehe ich sehr gut, das war bei mir auch so. Vielleicht magst Du ja ein wenig mehr schreiben, so dass wir Dir konkrete Antworten geben können. Wichtig ist es zu wissen, dass Brustkrebs (allermeistens) kein Notfall ist. Frage Deine Ärzte oder hier im Forum alles, was Dich belastet. Du wirst merken, dass mehr Wissen zwar nicht die Diagnose weniger schlimm macht, dass dieses Wissen Dir aber hilft, gut durch alle Therapie zu kommen. Fühle Dich verstanden und aufgehoben.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Liebe Biene,


    die Angst nach der Diagnose und das Warten war für mich das Schlimmste.
    Als ich dann wusste wie es weitergeht wurde es besser.


    Mein Sohn hat mir eine Bekannte - inzwischen Freundin - vermittelt, eine betroffene Mutter eines Freundes von ihm.
    Die hat mich gut verstanden, das half. Auch das Forum hat mir sehr geholfen.


    Wenn möglich bleib mit deinen Ängsten nicht allein.


    Alles Gute, Suse

  • Ein herzliches Hallo auch von mir .Stöbere, lies hier ein bisschen und fühle Dich hier wohl. Hier kannst Du Fragen stellen
    oder Dir einfach etwas von der Seele schreiben. Wir sind hier alles Betroffene, und kennen vieles von unserem eigenen
    Erleben. So auch die Unruhe und die Angst die Du beschreibst . Auch mir ging es so zu Beginn der Erkrankung. Auch
    wenn ich im medizinischem Bereich arbeite und ich wusste was evtl auf mich zukommt , wusste ich es doch wieder nicht.
    Mit zunehmender Dauer die ich mit der Erkrankung lebte, bekam ich zuneend mehr genauere Informationen und auch die
    Angst verlor sich immer mehr. So wird das mit der Zeit bei Dir auch , wirst Du sehen. Schreibe Dir alle Fragen auf , die Du
    stellen möchtest, damit Du beim nächsten Arztbesuch nichts vergisst. Wenn möglich nimm auch eine Vertraute Person zu
    den Gesprächen mit. Vier Ohren hören mehr als zwei aufgeregte. Du kannst auch psychoonkologische Hilfe in Anspruch
    nehmen. Die wird in den Krankenhäusern in den Brustzentren normalerweise angeboten. Frag evtl danach. Mir hat das
    damals bei der Verarbeitung der Krankheit sehr geholfen.
    Es wird Dir vielleicht auch besser gehen , wenn der konkrete Behandlungsplan erst steht und die Ärzte Dir alles erklärt
    haben . Zumindest ging es mir so. Brustkrebs ist heute recht gut behandelbar. Meine BK Erkrankung ist mittlerweile
    9 Jahre her , hatte Chemo , OP und Bestrahlung. Heute geht es mir gut , gehe arbeiten, mache viel Sport und führe ein
    ganz normales Leben. Ich war auch knapp 45, als ich erkrankte.Eine gute Informationsquelle ist auch der
    Krebsinformationsdienst: www.krebsinformationsdienst.de.
    Alles Liebe und Gute für Deinen weiteren Weg , sowie viel Kraft , Mut, Ausdauer und Zuversicht.Schreib uns , wie es Dir
    so ergeht, wenn Du magst.
    alesigmai52