Auch ich bin "NEU" hier

  • Auch von mir ein herzliches Willkommen. Jeder andere Ort wäre uns für ein Kennenlernen lieber gewesen, aber.....
    Ja, die Diagnose stellt erst einmal das Leben total auf den Kopf, nichts ist mehr wie vorher, Frau fragt sich und evtl. auch die Ärzte (ich zumindest habe das direkt nach Diagnose getan) wieviel Zeit einem noch bleibt, was auf einen zukommt, wie man das bewältigen soll usw. Es herrscht ein Gefühls- und Gedankenchaos... Frau sehnt sich nach ihrem gewohnten Alltag zurück.
    Mein Trost: BK ist heute gut behandelbar - und das Chaos lichtet sich mit der Zeit. Es wird deutlich besser, wenn du erst mehr über deinen "ungebetenen Gast" weißt - und wie ihm beizukommen ist - und erst recht, wenn die Therapie beginnt! Am schlimmsten waren für mich immer die Zeiten der Ungewissheit, des Wartens. Ich erhielt die Diagnose zweimal, Juni 2013 rechts, Dezember 2013 links.


    Vertrau darauf: Wenn der Feind enttarnt ist, die Behandlung startet, wird es deutlich besser mit dem Chaos in einem selbst.


    Ich wünsche dir eine rasche Klärung der Ausgangslage, eine bald startende Behandlung mit möglichst wenig NW und viel Kraft - auch du wirst das schaffen!!

    Einmal editiert, zuletzt von Sonnenblümchen ()

  • auch von mir ein herzliches Willkommen.


    Ich kann mich meinen "Vorschreiberinnen" nur anschließen, das Warten auf Diagnosen ist schlimm. Nachdem ich den Befund hatte (auch wenn der "Brustkrebs" hieß) konnte ich anfangen etwas zu tun. Gottseidank war ich in guten Händen und wurde gut aufgefangen. Das wünsche ich auch Dir von ganzem Herzen.


    Ansonsten... stell einfach hier Deine Fragen oder werde Deinen Kummer los. Wir hören Dir gerne zu und raten Dir gerne, wo es uns möglich ist.


    Sei lieb gegrüßt


    Deine Johanna

    „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ :)

  • Ich danke euch allen für die lieben Worte. Es tut sehr gut, wenn man weiß, das man mit diesem Problem nicht alleine ist. Ich sitze jetzt zu Hause und warte auf meinen Therapieplan. Das ist furchtbar und es macht mich fertig. :hot: Ich wünschte es würde schon morgen losgehen. Ich habe die letzten zwei Nächte überhaupt nicht schlafen können. Habe mir gestern vom Hausarzt 1 Päckchen Schlaftabletten verschreiben lassen, vielleicht klappt es ja damit :sleeping: . Meine größte Angst ist, dass ich meine Brust komplett verliere. Ich weiß das es Prothesen gibt, bei denen man von außen nichts sieht, aber das ist doch nicht dasselbe. Ich denke wenn die Therapie erst mal losgeht, wird es mir hoffentlich auch besser gehen. Seid lieb gedrückt :hug:


    LG


    Biene

  • weißt Du schon, wann du Dein Therapiegespräch hast? Dann nehmen wir dich auf jeden Fall für diesen Tag schonmal in den "Daumen-Drück"-Strang mit auf.


    Ansonsten poste hier einfach, was Dich bewegt. Im Gegensatz zu Dir, war meine größter Sorge eine Chemotherapie (auf die Idee, dass man mir die Brust ganz abnehmen könnte, bin ich gar nicht erst gekommen, warum auch immer ?( ).


    Auch wenn ich letzten Endes um die Chemo herumgekommen bin, habe ich hier doch gelernt, das eine Chemo zwar kein Spaziergang ist, aber etwas, was man auf jeden Fall bewältigen kann.


    Ich hoffe, es ergeht Dir mit Deinen Fragen ähnlich. Keine Scheu also... frag einfach, wenn Du etwas wissen möchtest.


    LG Johanna

    „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ :)

  • Liebe Biene 1969,


    auch von mir ein ganz herzliches Willkommen im Forum.Ich kann mich nur den Anderen anschließen , jeder andere Platz sich kennen zu lernen wäre schöner
    gewesen,als hier...es ist aber gut ,dass Du hier "Gestrandet" bist....
    Ich hatte nach meiner Diagnose -Lymphom , das Gefühl allein zu sein...viele Fragen und wollte meine Familie nicht noch mehr ins Chaos stürzen.
    Mein persönliches hat mir da schon gereicht!!!!!


    Die recht kurze Zeit ,von der Diagnose bis zum Beginn der Therapie ist schon schwierig...ich habe auch (Du kannst es ja auch nachlesen)gelitten und
    die Tage gezählt bis es "endlich "los ging!!!!


    Hört sich reichlich bescheuert an,aber die Ungewißheit zwischen den Untersuchungen /Befunden und natürlich das "Kopfkino" nicht zu vergessen ,sind Begleiter
    die kein Mensch braucht.


    Ich habe nun meine erste Chemo( RCHOP) hinter mich gebracht, mir geht es soweit gut-was mich freut !
    Ich weiß natürlich auch, dass es anders sein kann und mit Sicherheit Phasen dabei sein werden, die nicht so gut sind .....aber ich WILL gesund werden ,
    das ist das ZIEL.


    Du wirst das auch schaffen, den ersten Schritt hast Du hier schon im Forum getan "DU BIST HIER NICHT ALLEIN!"


    Schreib Dir von der Seele, was Dich bedrückt und viele werden da sein ,die es lesen, die Verständis haben und MUT machen!!!!


    Mir gibt es hier auch Kraft und Mut zu wissen ,das wir das schaffen können und nicht ALLEIN sind!


    In diesem Sinne, alles Liebe
    und fühl Dich umarmt :hug:
    Hope70



    ALLES WIRD GUT!

  • Hallo Ihr Lieben,


    Mein Therapiegespräch wird wahrscheinlich am 26.05. stattfinden. Mal sehen. Vor der Chemo habe ich natürlich auch Bammel, ich hoffe dass ich keine brauche und vielleicht nur eine Bestrahlung. Das werden wir dann sehen. Wenn ich doch eine brauche, werde ich die auch überstehen. Und natürlich wird es auch schlechte Tage geben, aber auch die werde ich überstehen. Ich möchte auch wieder gesund werden und ein möglichst normales Leben führen können :thumbsup: . Aber jetzt heißt es erst mal noch warten, warten, warten ;( . Echt zum k...... Bis bald


    Bis demnächst


    Biene

  • Hallo Hope,
    oh ja, das mit dem Punktieren mit Nachbarin im Nebenbett kenn ich - ist bei mir oft gemacht worden. jetzt bin ich "ambulant" und werde auf der Liege im Ambulanzsprechzimmer punktiert und dann in einen Art Liegeraum verfrachtet wo ich dann auf dem Sandsäckchen liegen darf. Ich kann nicht sagen dass ich eine große Freundin von Punktionen bin. Ich hatte schon sehr viele. Ach ja ich hatte eine AML (eine akute Leukämie) habe fünf Runden Hochdosischemo gehabt, dann nach einem halben Jahr eine Rezediv. Nun bin ich im November transplantiert worden. Ich denke es ist schwierig, weil man sich nicht mehr so spürt wie vorher, da ist irgendwie der Körper, der behandelt wird (und oft nicht mal angefasst) und die Seele die immer hinterherhinkt...
    Mir geht es langsam gut Ich habe nur noch selten Ängste - dabei hatte ich einen echt schweren Verlauf. Aber manchmal gibt es sowas wie "Glück"...
    Alles Liebe Wolke

  • Hallo meine Lieben,


    ich habe in der Zwischenzeit erfahren wie es bei mir weitergeht. Mein Tumor ernährt sich von Hormonen, so dass wir jetzt erst mal eine Antihormontherapie (Tamoxifen) begonnen haben und wenn diese gut anschlägt ich erst mal keine Chemo brauche :) . In drei Wochen wird dann die OP stattfinden, bei der sehr wahrscheinlich die Brust auch erhalten werden kann. Ich muss jetzt noch zu allerhand Staginguntersuchungen (Röntgen Lunge, Ultraschall Abdomen, Echokardiografie, Knochenszintigrafie und MRT Brust). Naja die werde ich auch noch hinter mich bringen und hoffe dass alles in Ordnung ist. Naja wir werden sehen.


    Jetzt seid lieb gedrückt :hug:


    Biene1969

  • Liebe Biene1969 :hug:


    die Staging-Untersuchungen wirst du gut hinter dich bringen und die Ergebnisse werden auch
    gut sein, etwas anders kommt nicht in die Tüte :thumbsup: dass das mal klar ist :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup: