Mammographie ablehnen?

  • Hallo ihr Lieben,
    habe am Montag meine erste Nachsorge. Soll natürlich vorher zur Mammographie. Überlege aber schon seit längerem diese abzulehnen und nur Ultaschall machen zu lassen. Ich denke nur immer an die Schmerzen, vor allen Dingen an meine aufgebaute rechte Brust. Die ist noch so prall und hat einige harte Stellen.
    Berichtet mir von euren Erfahrungen, hat sich auch jemand dagegen entschieden?
    Liebe Grüße Angelina

  • Liebe Angelina :hug:


    Gerade beim Aufbau ist ein MRT der Brust eine Indikation :thumbup:
    Dann noch deine Angaben von Beschwerden würden die Indikation für ein MRT noch unterstreichen!!!
    Sprich nochmal mit deiner Ärztin, aber auch die Radiologen können ein MRT anordnen, nach Befundaufnahme.
    Die Kassen müssen ein MRT genehmigen/abgesprochen werden und das wird von der Radio-Praxis aus erledigt.
    So ist es bei uns!
    Außerdem würde man ein Thoraxwand-Rezidiv in der Mamo so gut wie nicht erkennen und dies ist schon
    der nächste Indikationsgrund für ein MRT.
    Eine Mammographie brauchen wir dann nicht mehr durchführen lassen, wenn ein MRT gemacht wurde.
    In einer aufgebauten Brust ist höchst selten ein Rezidiv, dann ist es meist eingewachsen von der Thoraxwand!


    Ich lasse nur noch Sono und MRT machen, dies ist mit der Radiologin und der Kasse abgesprochen!


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Guten Morgen Angelina,


    bei der ersten Nachsorge ist meines Wissens nach keine Mammografie vorgesehen, erst bei der zweiten.


    Grüßle


    rose55

  • Auch ich sehe das so wie Ika und ich weiss das wenn z. B ein Aufbau gemacht worden ist oder ein Silikon Implantat
    eher ein MRT indiziert ist als eine Mammografie .Unter Normalbedingungen ist in der Nachsorge kein MRT vorgesehen . Da
    gebe ich Rose 55 Recht.So steht das in den S3 Leitlinien.
    Du hast schon Recht , wenn Du die Mammo ablehnst . Bei uns im
    Brustzentrum wird in solchen Fällen dann ein MRT gemacht, um das OP Ergebnis nicht zu nichte zu machen und man kann
    Thoraxwandrezidive erkennen. Jedenfalls drücke ich dir Daumen dass Du ein MRT bekommst und dass es auch o.B ist.
    Liebe Grüsse :hug: :hug:
    alesigmai52

  • ich hatte mich eigentlich schon dagegen entschieden. Höre aber manchmal gern, dass ich nicht so falsch liege mit meiner Meinung.
    Liebe rose, das mit der 1. und 2. Nachsorge habe ich auch angebracht. Aber "Frau" wird ja manchmal gleich ziemlich unsanft von den Schwestern beim Gyn korrigiert. Mein Op Termin liegt ca. ein halbes Jahr zurück. Daher wäre Mammo nötig.
    Dabei sagte mir mein Brustzentrum bei dem Thema: Wir machen die 2. Nachsorge, da wir die Bildgebenden Verfahren selbst machen wollen.
    Liebe Grüße Angelina :hug:

  • Ich stehe auch gerade vor der Frage, ob ich Mammografie machen soll, oder nicht. Deswegen hänge ich mich mal an diesen Thread an.


    Bei der Abschlussuntersuchung nach Radiatio im Brustzentrum sagte man mir auch, ich solle mich 1/2 Jahr nach OP noch einmal im BZ zur Mammografie vorstellen. Jetzt hatte ich kürzlich meinen ersten Nachsorgetermin bei meiner Gynäkologin, die US gemacht hat. Die Brust ist oft noch sehr empfindlich und ich habe meistens morgens Schmerzen (wahrscheinlich wg. Seitenlage im Schlaf? - meine Gyn hat mir jetzt Lymphdrainage verschrieben). Mir tat z.T. schon das Drüberfahren mit dem US-Kopf weh, so dass mich die Vorstellung einer Mammo schon jetzt zusammenzucken lässt. Meine Gyn meinte dann so, also ne Überweisung zur Mammografie brauchen wir wohl erst einmal nicht ... Dagegen steht die Aussage meines Brustzentrums, da hätte ich ja schon längst die Mammo gemacht haben sollen.


    Ich bin unentschlossen, was ich machen soll. ?(


    LG, Aurora

  • Hallo Aurora und Angelina,
    so war es bei mir bezügl. Mammo:


    ich hatte meine 1. Mammo ca. 9 bis 10 Monate nach der (brusterhaltenden) OP!
    Ich dachte eigentlich es sollte auch früher sein, aber mein Gyn beruhigte mich und meinte, das würde noch reichen!
    Hatte, habe, auch ein Lymphödem in der Brust. Vor dieser 1. Mammo hatte ich auch richtig Schi..., aber sie machten es sehr vorsichtig
    und es tat überhaupt nicht weh! Die 2. Mammo war da schon unangenehmer!
    Gruß von
    Mohnblume, die grad etwas in Eile ist!

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

  • Hallo Angelina,


    wie ika-ulm schon geschrieben hat, eine Mammografie bei einer aufbauten Brust macht keinen Sinn, denn wie sie auch schrieb kann man da gar nichts erkennen.
    Ein MRT steht dir zu, steht aber uns anderen Frauen auch zu.
    Bei mir wollte meine Frauenärztin auch nicht so ran und die Radiologin meinte ich könnte auch eine Überweisung vom Hausarzt bringen, so habe ich es auch gemacht.
    Die erste Mammo hatte ich ein Jahr nach der Diagnose und ein Jahr später dieses Jahr im Feb. habe ich das MRT statt Mammo machen lassen.
    Alles OK und das hat mir wieder mehr Sicherheit gegeben.
    In zwei Jahren soll ich laut Radiologin wieder ein MRT machen lassen, dazwischen werde ich die Mammo und die Ultraschalluntersuchungen nutzen.
    Drücke dir die Daumen das du dich durchsetzen kannst und bestehe auf ein MRT.

  • Hallo,


    da muss ich auch was fragen.
    Mir wurde die Brust abgenommen - dann ist ja wohl ein MRT selbstverständlich ???
    Wie lange nach der OP sollte man das machen?
    Mein Gyn hat kein Ultraschallgerät für die Brust. Lasse ich mir dann halbjährlich eine Überweisung ins Brustzentrum geben?


    @ Angelina - schon vom Gefühl her denke ich, dass bei dir keine Mammografie angebracht ist.


    Liebe Grüße, Suse

  • auch ich hatte am Dienstag die erste Mammographie nach der OP (brusterhaltend) bzw. der Bestrahlung. Ich muss sagen, es hat weh getan, insbesondere natürlich auf der operierten Seite. Gottseidank sind dies nur kurze Momente. Die Damen in der Radiologie waren so vorsichtig als möglich und haben mich mit freundlichem Geplauder so gut es ging abgelenkt.


    Die Besprechung mit dem Arzt war am Ende für mich aber mehr als Entschädigung genug. Er hat sich viel Zeit genommen, die Bilder des Screenings mit den neuen Bildern abgeglichen und mir alles erklärt. Am Ende hat er mir gesagt, wie sehr auch er sich freut, wenn er jemandem nach einem Jahr sagen kann, dass man gesund ist (und das hat man ihm auch angesehen).


    Ich werde auf jeden Fall weiterhin die regelmäßigen Nachsorgen mit Mammographie in Anspruch nehmen.


    LG an Euch alle


    Johanna

    „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ :)

  • Hallo zusammen


    also... bei mir war das so: brusterhaltende OP im Okt 2013. Im März 2014 habe ich von meiner Gyn die Überweisung zur Mammo erhalten - leider war da alles sowas von voll, dass ich erst im Sept 2014 einen Termin bekam.


    Im März 2014 dann beide Seiten und jetzt im Sept nochmal die operierte Seite - danach meinte der Radiologe reicht 1x jährlich. Das waren äußerst tröstliche Worte :thumbsup:


    Ja, Johanna - unangenehm ist die Mammo ja ohnehin - aber auf der operierten Seite nicht wirklich schön- aber was soll's ist ja nur ein kurzer Moment. Und schon hat man wieder mehr Sicherheit


    Ultraschall macht meine Gyn übrigens 1/4jährlich bei den Nachsorgeterminen.


    Seid alle ganz lieb gegrüßt
    von Greta

  • Huhu ihr da draußen,


    also bei mir wäre theoretisch auch eine Mammo wieder dran gewesen, hat aber niemand dran gedacht, was ich stumpf ausnutze, weil ich es eh nicht möchte ;) Bei mir waren die Bilder damals völlig unaussagekräftig und der Tumor im Schall gut sichtbar. Deshalb verzichte ich gerne auf die Strahlen und beobachte mich weiter gut.
    Zudem hatte ich ja gerade erst ein PET. Das sollte ja wohl mehr als reichen.


    LG! Sonja

  • Hallo ihr lieben Foris,


    meine Erfahrungen mit der Mammographie sind durchweg positiv. Ich wurde ja 4/14 zum zweitenmal operiert und gleichzeitig die rechte Brust reduziert. Erste Mammo war im Oktober und zusätzlich MRT. Dasselbe nochmal im März 2015. Jetzt ist die nächste Mammo im September also ein halbes Jahr später aber dann ohne MRT. Das soll erst wieder in einem Jahr gemacht werden.
    Dazwischen die Nachsorge beim Gyn mit US.
    So siehts bei mir aus....aber wie ich schon gelesen habe wird das doch sehr unterschiedlich gehandhabt.
    Euch allen ein schönes Wochenende
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo zusammen,
    also ich hatte die OP mit Brustaufbau rechts im August 2013, die erste Mamo war im Juli 2014, die Schwestern waren sehr vorsichtig, und es tat kaum weh, im April diesen Jahres hatte ich dann die 2 Mamo an der nicht Operierten Brust, und in einem halben Jahr sind wieder beide dran, im KRH meinten Sie das würde die ersten Jahre so gemacht, es war auch alles ok diesmal :thumbsup: . Schönes Wochenende und liebe Grüße Schokokeks

  • Dann auch hier meine Erfahrungen.


    Meine OP war im September 14 (brusterhaltent). Meine erste Nachsorge war am 10.Februar 15. War auf einen Ultraschall vorbereitet und wurde auch mit einer Mammo überrumpelt.


    Die Radiologin meinte, meine letzte Mammo ( wo auch der Tumor entdeckt wurde ) liegt ein Jahr zurück und sie würde mir sehr zu meiner jährlichen Mammo raten.


    Also kurz nachgedacht und dann Augen zu und durch. Und was soll ich sagen, es war gut auszuhalten. Die Assistentin war aber auch sehr vorsichtig und sehr nett.
    Und zur Belohnung gab es ein o.B.


    LG und ein schönes Wochenende

  • und Glückwunsch zum oB! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Ich werde trotzdem dieses Mal nicht zur Mammo. Rede darüber mit meinem Brustzentrum und entscheide mich dann was ich machen lasse. Ich habe auch früher schon Schmerzen dabei gehabt wenn die versucht haben mein bischen Brust darein zu bekommen. Meinen Knoten habe selbst ertastet. Und meine rechte fühlt sich gerade so an, als ist zu viel Bauch reingetan worden. ;)
    Auch habe ich reichlich schlechte Erfahrungen in meinem Umfeld. Meine Mama und Schwiegermama lehnen rundweg ab und verweigern. Und meine beste Freundin (die mich in meiner Krankheit begleitet hat) geht nach ihrem letzten Erlebnis auch nicht mehr. Sie hat Zysten in der Brust und bei der Mammo ist eine durch das starke Zusammendrücken geplatzt. Als sie sagte sie habe Schmerzen, kam von der Schwester: sie solle sich mal nicht so haben. Hinterher war die Brust blau. Ich glaube durch solche Sachen werden viele Frauen abgeschreckt, obwohl sie sehr wohl wissen, dass diese Untersuchung wichtig wäre. :S :S :S
    Liebe Grüße Angelina :hug:

  • Da meine Tumore in der Mammographie nicht sichtbar waren, habe ich nach einem halben Jahr sogar die Mammographie der damals noch vorhandenen Brust verweigert. Ich bleibe mit den aufgebaut en Brüsten beim Ultraschall. MRT zählt meine private Kk nicht regelmäßig, was müsste denn da als Grund stehen? Wünsche Euch allen einen schönen Tag! Diana :thumbup:

    Mit den besten Wünschen :) ,
    distudis

  • Hallo ihr lieben,


    wenn ich das so lese stehen mir die Haare zu Berge. Was habt ihr für furchtbare Erfahrungen bei der Mammographie gemacht ? ! ;(
    Meine Mutter, hat auch solche Horrorerfahrungen , bis hin zur Ohnmacht vor lauter Schmerz. Dementsprechend bin ich mit
    panischer Angst dahin . Es war toll !! Kein Schmerz , keine Qualen und ich hatte auch nur ein schmales A- Körbchen. Die Dame war
    sehr verständnisvoll im Brustzentrum.Sie hat das echt toll gemacht . Meine Tumore, waren wie bei Diana, in der Mammographie nicht
    sichtbar. Ich bleibe mit meinen aufgebauten Brüsten ebenfalls beim Ultraschall. Ich bin sogar etwas traurig , das meine Ärzte meinen
    das ich keine Mammographie mehr brauche. Ich bin da gern hingegangen ;)


    Lieber Gruß
    Fidi

  • auch ein Hallo von Mir
    Wenn ich das hier so lese kommen Erinnerungen an meine letzte Mammografie und kann Euch ganz gut verstehen dass Ihr das in Eurer Situation ablehnt ,ich habe keine guten erfahrungen gemacht ,weis nicht liegt es an meinen großen Brüsten Körbchen E ,mir wurde die Brust so gequetscht dass ich angst hatte sie platzt .
    LG Hundemama

  • Meine einzige Mammographie (nach Ultraschallfund) war auch extrem schmerzhaft und ich hatte ein A-Körbchen....

    Mit den besten Wünschen :) ,
    distudis