Auweia Abwehr gegen dieses Anti-Übelkeits-Medikament

  • ;( Auweia, wer hat denn auch gegen Übelkeit und Erbrechen das MCP AL 10mg bekommen?


    Hilfe ich habe mir die Packungsbeilage gelesen und das möchte ich ganz bestimmt nicht nehmen. (Malines neuroplastisches Syndrom usw.)


    Welches Präparat hattet ihr gegen Übelkeit? Oh mann ich weiß das muss man nicht kriegen, aber so ein Beipackzettel will man auch nicht lesen müssen.


    Wie geht ihr mit sowas um?



    Morgen hab ich meine erste Chemo :hug: :hot:


    Hier im Forum wird viel über Eme.... als Medikamt gegen Übelkeit geschrieben. WIe heißt es genau?

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beiträge zusammengeführt

  • Also ich hab mcp bekommen,und ganz ehrlich ich lese immer nur nach wenn ich vorbelastet bin zum beispiel wegen herzen,so wie ich dieses gelesen hab bist du gefährdet wenn du antidepressiva oder lithium nimmst und auch dann nur sehr selten.......
    Das andere heisst emend und wird meist bei der ec sowieso verabreicht wenn du nich grad bei meinem onkologen bist....lach
    Dein arzt wird dir nichts verordnen was dich gefährdet,denn die haben sämtliche unterlagen,dafür sind die ja gedacht....;-)
    Und von dem mcp wirst du auch nicht ganz soviel brauchen,du schluckst diese ja nur bei bedarf.......
    Bis dahin
    Toscha

    Ohmmmmmmm,ich bin ein Glückskeks... 8| ....... 8o

  • Du bist ein Schatz liebe Toscha!


    Aha EMEND - ich bekomme in die Infusion Fosaprepitant (das scheint Emend zu sein)...ok jetzt beruhige ich mich wieder...


    Ich mache 3 Kreuze wenn die Chemo rum ist....



    :hug: :hug: :hug: :hug:

  • Lach,bloss nicht zuviel nachdenken da wird man kirre....
    Die zeit vergeht ganz flott wirste sehen.........Drücke dir die daumen........;-)

    Ohmmmmmmm,ich bin ein Glückskeks... 8| ....... 8o

  • Liebe leylanna
    Ich wünsche dir für morgen das es besser wird für dich als gedacht ,ich weiß es ist alles doof und du möchtest da nicht hin ,so ging es mir auch weil die Angst vor dem unbekannten sehr gross war .
    Aber du wirst dich bei den Schwestern die auf dich aufpassen und bei den anderen Patienten die da sind tolle Gespräche haben und stelle auch dort alle fragen die dir auf dem Herzen liegen ,nichts ist peinlich !!!!!!!
    Ich habe schon die 4. EC jetzt hinter mir und habe es wie alle anderen hier auch gut geschafft und das wirst du auch :)
    Hast du dir das emend nicht als Rezept schon aus der Apotheke geholt ? Also ich musste es zur chemo jeweils schon mitbringen und musste es dort einnehmen .Das MCP habe ich nicht vertragen und habe etwas anderes bekommen was ich bisher aber nie brauchte ,also mache dich nicht verrückt !:)
    Ich denke morgen an dich !
    LG Kerstin

  • auch ich möchte Dich hier im Forum ganz herzlich begrüßen.
    Ein Kraft- und Energie Paket ist für die morgige erste Chemobehandlung schon unterwegs.
    Die Daumen sind ganz fest gedrückt. :thumbsup: :thumbup: :thumbsup:


    Lieben Gruß
    Frischauf


    Eine Freude vertreibt hundert Sorgen! :hug:
    Japanische Weisheit


    Eigenes Foto :love:

  • Auch von mir alles Gute für morgen! Ich habe glaube ich einiges intravenös bekommen aber meistens (bei Bedarf) Odancetron (habe ich vielleicht falsch geschrieben), es sind so kleine Schmelztabletten, die im Mund zergehen - sie wirken superschnell und bei mir immer sehr gut. Sie schmecken nicht nach "Zitrone" - was ich erst dachte, wegen dem Namen, sondern nach Minze ...

  • Hallo Leylana
    Ich bekomme das Emend für 3 Tage wäreden der Chemo ,Beipackzettel habe ich lieber nicht gelesen ;) aber bis jetzt hatte ich mit übelkeit keine probleme .

  • Man bekommt ja auch keine Unmengen MCP . Ich habe Paspertin ( ist der gleiche Wirkstoff) während der Chemo und
    auch als Tropfen mit nach Hause bekommen . Ich habe das nur die ersten 2 Tage bei Bedarf genommen . Wenn das nicht
    half hatte ich auch die Ondemsatron Tabletten, aber die nahm ich fast garnicht . Für die letzten Zyklen habe ich die
    tabletten abbestellen lassen, weil ich noch so viele davon übrig hatte.


    Auf den Beipackzetteln der Medikamente steht
    überall viel an Nebenwirkungen drauf , egal was man nimmt. Die Beipackzettel werden immer länger, glaube ich . Aber
    die müssen das ja alles draufschreiben . Ist ja auch ne rechtliche Sache. Aber Medis ohne Nebenwirkungen gibt es nicht.
    Ich lese die Beipackzettel und vergesse dann die Hälfte. Wenn dann was auftritt , gucke ich nochmal auf dem Beipackzettel
    nach und frag dann meinen Arzt oder die Ärzte im Krankenhaus. Das handhabe ich heute auch so.



    Was auch gut gegen Übelkeit hilft ist Ingwertee, am besten selbst mit frischem Ingwer gemacht . Ingwer gibt es in den
    Supermärkten . Den schält man , schneidet ihn in Scheiben . Mit kochendem Wasser übergiessen . Etwa 10 min. Ziehen lassen
    evtl noch etwas Honig und/ oder Zitronensaft hinzufügen und dann trinken. Das hat mir meistens gut gegen die Übelkeit
    geholfen. Habe mir das direkt zu Beginn der Übelkeit gemacht, dann wurde das auch nicht so stark.
    Zusätzlich bin ich viel spazieren gegangen , oder habe Nordic Walking gemacht. Wenn man es langsam macht , dann
    klappt auch das Walken .
    So, nun toi toi toi für morgen . Du schaffst es , die Chemozeit vergeht schneller , als Du denkst, wirst Du sehen.
    LG alesigmai52

  • Also ich habe gegen Übelkeit Em...bekommen. Das hat gut geholfen. MCP habe ich gar nicht gebraucht.


    Das MCP in Tablettenform noch verordnet wird, irritiert mich ehrlich gesagt etwas. Die MCP Tropfen mussten vom Markt genommen werden. Was soll an Tropfen anders sein, als an Tabletten?


    Lg Paula

  • Hallo,


    ich dachte beim Lesen "MCP? Das ist doch das Zeug, dass Ärzte früher gerne bei Magen-Darm-Infekten verschrieben - von dem ich so müde und benebelt wurde, dass ich das durch Iberogast ersetzte...(Kinder sind inzwischen zum Glück aus dem KiGA-Magen-Darm-Grippe-Alter raus)
    Jetzt habe ich mal im I-Net geschaut und festgestellt, dass das für den Normalgebrauch garnicht mehr zugelassen ist -
    http://www.spiegel.de/gesundhe…e-zulassung-a-965110.html


    Ich finde zwar auch, dass man bei jedem Medikament zwischen Risiko und Wirkung abwägen muss und während der Krebsbehandlung/Chemo einiges nehmen sollte/kann, was man sonst nicht anfassen würde, einfach, weil es das kleinere Übel ist, aber ein Medikament, dem die Zulassung - mit der Ausnahme zur Verwendung bei Chemo - entzogen wurde, würde ich auch nicht nehmen wollen.


    Lieben Gruß
    Esma
    Jetzt hab`ich dich vermutlich noch mehr verunsichert (hatte überlegt, ob ich überhaupt schreibe-), aber vielleicht lagst du mit deinem Abwehrgefühl auch richtig -
    So kannst du deinen Arzt Morgen auf Alternativen ansprechen.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Hallo liebe leylana :P


    Ich habe dich noch garnicht begrüßt und hole es hiermit nach :thumbsup: Herzlich Willkommen :thumbsup: hier in unserem Forum


    Wie schon geschrieben, gibt es kein Medikament ohne Nebenwirkung, auch wenn keine benannt wurden…
    können immer NW auftreten.
    Alle NW die bei einem Medi aufgetreten sind und dokumentiert wurden, müssen im Beipack aufgezählt werden,
    auch wenn sie noch sooo selten auftreten.
    Inzwischen werden auf dem Beipack zwischen häufig/gelegentlich/selten/nicht bekannt unterschieden…


    Die Onkos gehen schon recht gewissenhaft mit den Medis um und setzen keine Medikamente ein die nicht
    mehr zugelassen sind.
    Sie wissen, dass wir mit reichlich Chemie gesegnet sind während der Chemo und wollen uns nicht noch mehr schaden.
    Trotzdem ist das hinterfragen wichtig :thumbup: auch unsere Medikamenten-Plan sollte allen Ärzten bekannt sein,
    damit keine Wechselwirkungen auftreten.
    Meine Hausärztin (Internistin) informiere ich umgehen über neue Medis. Generell sollten alle behandelnden Ärzte
    deinen/unseren aktuellen Medi-Plan kennen!!!
    In der Apotheke frage/bespreche ich auch kurz die Zusammenstellung meiner Medis. Meine Apothekerin nimmt sich
    immer Zeit, nicht nur weil sie eine ehemalige Klassenkameradin ist, das machen nach meiner Erfahrung die meisten Apotheker.


    Den Beipack überfliege ich, wenn mir etwas auffällt lese ich nochmal gezielt nach und halte Rücksprachen mit den Ärzten!


    Ich drücke dir für heute die Daumen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbup:


    Ach ja, die MCP-Tropfen sind außer Handel, wie rose schon geschrieben hat. Die Tabletten nicht!!!


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo Leylana,


    mir wurde das MCP auch verschrieben und ich sollte es nach Behandlungsplan bei Bedarf nehmen - habs einmal gemacht, aber keine Wirkung ;-)
    Seitdem liegen die da so rum.
    Gegen die Übelkeit habe ich Emend bekommen - Infusion vertrage ich persönlich besser als die Tabletten - davon bekam ich Dauersodbrennen.


    Ich habe mir auch vor der ersten Chemo die Beipackzettel aller Medis durchgelesen und das reine K.... bekommen - wenns danach geht, ist man hinterher kränker als vorher ;-)
    Nach nun der Hälfte der Chemozyklen kann ich sagen - nicht immer müssen diese schweren Nebenwirkungen eintreten.
    Sie leichten Nebenwirkungen sind zwar nervig, aber ich kann damit leben und kann sagen - alles halb so wild.
    Jeder reagiert jedoch anders und da sind dann auch wieder die Ärzte da, dass man auch außerhalb der Praxiszeiten Rat einholen kann (ist bei meinen so).


    Kopf hoch - hier sind viele viele die den gleichen Weg gehen oder gingen wie Du - und wir sitzen hier und können darüber schreiben / reden :-)


    LG Dany