Schlafstörungen

  • Ich habe dank Zop drei wunderbare Nächte gehabt, in denen ich durchgeschlafen habe. Tagsüber kriege ich richtig was weggearbeitet, darüber bin ich einfach nur froh. Da ich in den letzten Monaten bis Jahren keine Nacht vor sechs Uhr morgens eingeschlafen bin, war ich zuletzt einfach am Ende, ich konnte nicht mehr. Ich staune, was drei durchgeschlafene Nächte ausmachen! Ich drehe gerade alles von rechts auf links und spiele fleißig und mit viel Spaß Klavier!

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Aenneken : In meinen letzten Dienstjahren war das auch eine arge Belastung, hinterher wundert man sich immer, was man unter welchen Umständen so alles hinkriegt. Und man kriegt es bei Bedarf wieder hin!

    Jetzt bin ich aber in Rente, kann ein paar schlechte Nächte schon wegstecken, ärgere mich eher, dass die Krankheit mit ihren Anforderungen mich daran hindert, mir neue Aufgaben zu suchen (so viel Kraft bringe ich derzeit einfach nicht auf). Das bisschen Vereinsvorstand (der Vorstandskollege delegiert fast nichts) reicht nicht annähernd.

    Dein Mann und deine Tochter haben hoffentlich viel Verständnis für eine gelegentlich gereizte Aenneke - du hast ja wirklich viel zu leiden.

    Weiterhin alles Gute!

    Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.


    Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.

  • Ich habe hier nichts gefunden, bzgl Schlaftabletten? 🤷‍♀️

    Was macht ihr, wenn ihr nicht schlafen könnt. Was haltet ihr von Schlaftabletten?


    Liebe Moderatoren, ich hoffe das Thema ist hier richtig, wenn nicht bitte verschieben.


    LG

    Dagmar

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Guten Morgen engelchen3099 ,

    Ich gehöre leider auch zu den Schlaflosen. 😕Liege dann oft zwischen 2 und 4 Uhr nachts im Bett und daddel am Handy. Schlaftabletten habe ich bisher keine probiert. Habe immer Scheu neben der Chemo meinem Körper noch mehr Chemie zuzumuten. Lege mich dann allerdings meist am Tage noch einmal 1-2 Stunden hin. Anstrengend ist es aber mit der Schlaflosigkeit sehr. Ich hoffe es wird nach der Chemo wieder besser. LG Schmerle

  • Liebe Engelchen

    Wenn es wichtig ist ausgeschlafen zu sein nehme ich benzos, habe auch homeopathisches Mittel das sehr sehr gut wirkt, am Tag dann aber mein Hirn weiter sediert.

    Die aller meiste Zeit nehme ich es einfach hin nicht gut schlafen zu können. Mein Körper holt sich irgendwann den Schlaf den ich brauche.

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • engelchen3099 ,

    bei mir war es zu eine zeitlang unerträglich (bin nachts stündlich aufgewacht, schlafen wat ein Fremdwort). Habe mir Hopfenzapfen geholt ( gibt es als losen Tee in der Online Apotheke ) und trinke jeden Abend zwei Tassen davon und es hat sich deutlich gebessert. Wenn überhaupt nichts mehr geht nehme ich H... Night Tabletten und habe damit auch gute Erfahrungen gemacht. Hoffe, du findest deinen Schlaf😉 lg

  • Moin liebe Foris,

    engelchen3099

    auch ich gehöre zu den Schlaflosen, ich weiß nicht, ob es an der Chemo liegt oder ob ich sie schon vorher hatte. Ich bin mir da total unsicher.

    Da ich normalerweise im Wechselschichtdienst arbeite, kann es sein, das ich sie vorher auch hatte, nur nicht so achtsam damit umgegangen bin, Frau funktionierte halt.

    Schlafe immer bei offenen Fenster, egal wie kalt es draussen ist, ich brauche viel Sauerstoff, die Schleimhäute sind immer noch so angegriffen, und ich habe immer das Gefühl auszutrocknen,

    Ich koche mir einen Tee, und genieße ihn, dann gehe ich wieder ins Bett und ruhe, versuche die Gedanken einfach mal auszublenden und mache Atemübungen um wieder in den Ruhemodus zu kommen

    Manchmal ziehe ich mich aber an und gehe raus egal wie spät es ist, hilft mir auch oft, besonders als ich noch von der Atmennot geplagt wurde, war nachts oft unterwegs.

    Wenn ich immer oder oft zur gleichen Zeit wach werde, greife ich spätestens am nächsten Tag zu einem kleinen Buch, in dem die Organuhr leicht erklärt beschrieben ist, in diesem Buch sind alle Organe beschrieben und zu welchen Zeiten die stärkste bzw. schwächste Aktivität ist, oftmals finde ich mich dann darin wieder.

    Liebe Grüße

    HexNix

  • engelchen3099

    auch hier tummeln siche einige mit Schlafstörungen.

    Schlafstörungen

    Und auch hier ist zu lesen, dass ab und zu auf Schlaftabletten Zugriff genommen wird.

    Ich selber habe bereits seit mehr als einem Jahrzehnt Durchschlafstörungen. Denen habe ich mich ergeben und beriesele mich nachts mit Fernsehen. Da kann man jetzt darüber streiten, was ungesünder ist...

    Dieses Jahr war es wieder besonders heftig. Im Frühjahr lag ich wegen höllischen Nachtschmerzen, die durch eine Frozen Shoulder ausgelöst wurden und im Herbst mehrere Wochen aus mir noch unerklärter Ursache stundenlang wach. Ich habe es ohne Tabletten durchgestanden. Aber der fehlende Schlaf macht viel mit einem. Besonders das Nervenkostüm wird mürbe.

    Schlaftabletten sind ein Teufelszeug. Wenn man aber mit dieser Auffassung dran geht und es schafft sie nicht zu missbrauchen können sie mit SIcherheit auch ein Segen sei. Wie so vieles im Leben.

    Wer hat behauptet, dass alte Frauen nicht auf Bäume klettern dürfen? (freie Interpretation von Astrid Lindgrens Ausspruch)

    Ich tue was getan werden muss, denn ich schulde meinen Träumen noch Leben und meinem Leben Träume!

    Aufgeben ist keine Option!

  • Liebe engelchen3099

    nucht schlafen zu können finde ich neben dem ganzen ganz furchtbar. Much hat auch irgendwann die Schlaflosigkeit gequält. Ich habe mir dann dronabinol verschreiben lassen. Dronabinol ist ein cbd-Produkt und kann als Schmerzmedikament positives bewirken und dadurch die eine oder andere Pille ersetzen. Ich nehme es nur für die Nacht und seither kann ich wieder erholsam schlafen. Nur am Chemotag nehme ich eine Schlaftablette, weil ich vom Cortison zu aufgedreht bin und zu wenig Schlaf bekomme.

    Ich werde mich nicht auch noch um den schlaf bringen lassen. Ich finde, wir brauchen unsere Kräfte um alles andere zu schaffen und nicht auch noch damit zu quälen.

  • Moni13


    Leider funktioniert das gar nicht bei mir.

    Wenn man solche Schlafstörungen hat, dann probiert man eine Menge. Man versucht es sogar mit Dingen, denen man nicht zutraut das sie helfen könnten.


    Wie ich da jemals wieder rauskomme, ist mir ein Rätsel. Denn diese Schlaflosigkeit ( und rede wirklich von hächstens 2 bis 4 Stunden Schlaf pro Nacht) die macht nicht nur reizbar, sondern auch noch kränker als man ohnehin schon ist.

  • Aenneken

    Ich glaub da kommt man nicht "raus", wenn man vorher nichts falsch gemacht hat. Wenn die Nachwirkungen der Chemo, die Schmerzen und psychische Belastung durch das ganze Dilemma abklingt bessert es sich sicher auch bei dir wieder. Gib dir etwas Zeit! :hug:

    Wer hat behauptet, dass alte Frauen nicht auf Bäume klettern dürfen? (freie Interpretation von Astrid Lindgrens Ausspruch)

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  • Hallo ihr Lieben, ich muss mich hier mal einklinken, da ich auch sehr unter Schlafstörungen leide . Nach 3 oder 4 Stunden werde ich wach und kann einfach nicht mehr einschlafen . Nach ca 3 Stunden wachsein schlafe ich dann endlich wieder ein ,aber bis ich dann wieder aufwache , ist es schon spät und ich bin trotzdem gerädert.

    Ich habe mir Schlafsterne aus der Apotheke gekauft, die finde ich sehr gut aber ich nehme nur eine viertel Tablette, wirkt bei mir sehr gut . Bei einer ganzen Tablette bin ich den ganzen nächsten Tag noch k.o. Und da ich nicht zusätzlich soviele Tabletten einnehmen möchte , gönne ich mir die Schlafsterne ( nur eine Viertel) auch nur maximal einmal pro Woche .

    LG Molly

  • Molly 62


    Ich nehme auch etwas ein, ca. 3 bis 4 mal die Woche. Auch dosiere extrem niedrig und komme auch damit klar. Mir ist wichtig, dass ich schlafen kann, weil ich sonst sehr reizbar sein kann.


    Ich verstehe deine Entscheidung deshalb sehr gut.


    Aber jeder ist anders und was bei einem wirkt, hilft dem anderen lange noch nicht. Wie gut wenn man etwas gefunden hat, was hilft.