Gewichtszunahme ( und Abnehmen)

  • Meine Familie und vor allem mein Mann versuchen mich auch immer aufzumuntern... momentan fühle ich mich aber wie eine Tonne. Als ich gestern das Mieder für die Zeit nach der Op anprobieren sollte bin ich fast durchgedreht... ich bin nicht reingekommen... meine Oberschenkel wollten nicht durch die Löcher ;(;(

    Also nochmal neu vermessen lassen... Muss ja in 4 Wochen passen


    LG

    :)Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter :)


  • Hallo zusammen,

    ich habe schon immer etwas mehr gewogen. Jetzt nehme ich seit knapp 3 Monaten Tamoxifen. Wenn ich Eure Erfahrungen so lese, muss ich befürchten, dass sich mein Gewicht auch wieder verändert (eher nach oben als nach unten).

    Ich habe mir schon anhören müssen: Warum hast Du eigentlich nicht abgenommen nach Deiner Diagnose?

    Was soll ich machen, soll ich es einfach abschneiden. Wenn das so einfach wäre, würde ich es glatt machen.

    Auch ich hatte mal 20 Kilo weniger; jetzt habe ich Hosenrgröße 44 - 48 (kommt auf den Schnitt an) und Oberteile muss ich teilweise in Größe 48/50 kaufen (habe eine sehr ausgeprägte Oberweite).

    Ich habe mich whrend des Krankenhausaufenthaltes (bei der Mastektomie) sogar auf Diät setzen lassen und ihr werdet es nicht glauben, nicht ein Gramm abgenommen.;(^^


    LG Nani

  • Ich nehme auch zu. Fast jede Woche ist ein halbes bis ganzes Kilo mehr drauf.

    Aber es ist auch viel Wasser und ich habe Heißhunger ohne Ende. Besonders auf Süßes.

    Ich werde nach der Chemo auf reset drücken und 1-2 Wochen Basenfasten machen und meine Essgewohnheiten wieder in die richtige Richtung lenken.

    Vielleicht mag jemand mitmachen?

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Katzi64 ich nehme dich mal fest in den Arm, wenn ich darf. :hug:

    Du hast, so recht.

    Die finden was Anderes für dich. Ich wünsche es dir. 🌷🐞🍀🍀🍀


    Mein nächste Wimper ist für dich. Unten sind leider schon die Meisten raus, aber oben sind noch Wünsche frei.

  • Liebe Cookie, wenn du mir sagst, wie Basenfasten geht, könnte ich mir vorstellen mitzumachen. Zusammen ist es einfacher. Ich würde auch gerne etwas abnehmen, zumal ich auch bald mit Tamoxifen anfangen muss. Vor meiner Diagnose hatte ich den festen Vorsatz abzunehmen. Mit mehr Sport habe ich fünf Kilo geschafft aber jetzt muss ich wieder aufpassen, das es nicht wieder mehr anstatt weniger wird. X(

    Vllt kannst du mir schreiben, wie das funktioniert und wann du/wir loslegen wollen. ;)

    LG Unicorn

  • Hallo ihr Lieben!

    Bin jetzt so froh dass ich eure Beiträge hier zu Gewichtszunahme gelesen habe. Mir gehts auch so, und ich komm mir manchmal lächerlich vor wenn ich über die Zahl auf meiner Waage frustig bin. Wenn mein Mann mich abends zum Essen einlädt mit Freunden, stehe ich vor meinem Kleiderschrank, weiß nicht was ich anziehen soll, weil nichts passt, bin ziemlich grantig, unfair gegenüber anderen vor lauter Frust,

    diese sackähnlichen Pullis und Leggins hab ich schon so satt.

    Ich versuche mich dann immer zu beruhigen, dass ich zur Zeit andere Prioritäten setzten sollte, aber dennoch belastet mich die Geichtszunahme (jetzt kann ichs mir ja mal den Frust runterschreiben) ziemlich.

    Hab in der Fitnessbranche hobbymässig gearbeitet und mich immer mit Ernährung und Sport auseinander gesetzt und damit mein Gewicht auch gut gehalten und jetzt durch die erkrankung ist alles anders.

    Wenn man Ärzte fragt ob Fasten das Richtige sei nach den ganzen Therapie, bekommt man eher eine negative Antwort.

    Habt Ihr schon Erfahrung mit FASTEN ????

    wünsch Euch einen sonnigen Nachmittag

    herzlichst<3s.

  • Hallo liebe Bertram16,

    während der Chemo hab ich auch 4 kg zugenommen, obwohl ich relativ regelmäßig Sport machen konnte.Ich wiege schon seit einigen Jahren einige(viele) Kilo zuviel und wegen des östrogenabhängigen BK versuche ich jetzt weiter abzunehmen.Die 4 Chemokilo( wahrscheinlich Kortisonkilos) hab ich durch das gerade sehr hippe 8)Intervallfasten innerhalb von 4 Wochen runter bekommen.Ich komme mit dem 8/16 Fasten gut klar.In den 8 Stunden Essphase guck ich natürlich auch, was ich esse, vor allem ob die Nährstoffe stimmen, aber ein Eis oder Kuchen gönne ich mir zwischendurch.Das Asketische liegt mir nicht so...aber Disziplin ist nötig... Ich hoffe, dass mir das Tamoxifen jetzt nicht noch dazwischen funkt?( Vielleicht googlest du mal "Intervallfasten".

    Liebe Grüße

    Windfarbene

  • Intervallfasten klingt richtig gut... Über welchen Zeitraum fastest du? Ich dachte grad so dass ich abends um 21Uhr anfange... Dann kann ich ja ab 13Uhr essen...

    LG


    Nach kurzem einlesen werde ich es ab heute Abend einfach mal probieren...

    :)Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter :)


    Einmal editiert, zuletzt von Miri2207 ()

  • Huhu Miri,

    da ich gerne frühstücke, ist mein Intervall zwischen 18 und 19Uhr abends bis 10 und 11Uhr morgens.Ich setz mich nach den letzten Happen gemütlich hin und hab Teetrinken ritualisiert.Ohne jedes Süßmittel natürlich. Ich hab das Gefühl, dass der Schlaf auch besser geworden ist.

    :)Dann viel Spaß beim Ausprobieren.

    Drückerli

  • Hallöchen,


    da ich vom Letrozol richtig gut zugenommen habe, habe ich seit 4 Wochen meine Ernährung umgestellt und bin beim Intervallfasten 8/16!
    Ich mache es so wie Windfarbene und komme damit sehr gut klar.
    Intervallfasten war für mich eine einfache Umstellung. 16 Std. Fasten geht locker über Nacht, des morgens brauche ich kein Frühstück. Frühstücke nie, wenn ich morgens zum Dienst fahre. In den verbleibenden 8 Stunden sollten wir 2 normale Mahlzeiten zu uns nehmen.


    Intervallfasten ist normalerweise eine durchgängige Ernährungsart, wobei man auch Pausen einlegen kann. Da meine Ursache für meine Gewichtsprobleme das Letrozol ist, werde ich diesen Rhythmus beibehalten und eben Ausnahmen bei Feiern, Urlaub und Forumtreffen ;)machen. Ich habe in den 4 Wochen fast 4 Kilo abgenommen. Ich hoffe, dass funktioniert auch weiter so!!!


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo,

    auch ich habe ganz schön zugenommen. Ich fühle mich wie ein aufgeblasener Ballon und bin so unglücklich mit meinem Aussehen. Jetzt fange ich wieder mit einer Diät an, weil noch mehr möchte ich nicht zunehmen. Gestern meinte der Kardiologe, meine Kurzatmigkeit hat auch mit dem Übergewicht zu tun. Ich habe die Hoffnung endlich die Spirale mit dem Gewicht nach oben zu unterbrechen.


    LG

    Elfriede

  • Ich kämpfe ohnehin eigentlich schon mein Leben lang ständig mit meinem Gewicht, um keine Übergewicht zu entwickeln (kratze meistens so an der Obergrenze des Normalgewicht-BMI, wenigstens von unten ;)) und muss jetzt unter Letrozol schon arg aufpassen. Durch die OP und verordnete Nahrungskarenz danach hatte ich kurzfristig rund 4 Kilo abgenommen und hatte da eigentlich mein Wunschgewicht. Langsam aber stetig ging es dann aber wieder bergauf und ich muss schon ordentlich gegensteuern. Heute habe ich genau wieder mein Vor-OP Gewicht (obwohl mir ja so einiges rausoperiert wurde, allein mein Uterus samt Myomen hat wohl um die 800g gewogen...). Weil ich da auf keinen Fall drüber möchte bzw. auch wieder davon runter möchte, frühstücke ich auch seit einigen Tagen nicht und mache quasi das 16/8 Intervallfasten. Durch zusätzlichen Sport, den ich nach einer dicken Erkältung jetzt auch wieder anfange, hoffe ich, noch das ein oder andere Kilo runterzubekommen.


    Vor meiner Erkrankung habe ich eine andere Art von Intervallfasten gemacht: 5:2, d.h. zwei Tage die Woche nimmt man maximal 500kcal zu sich (Männer 600kcal), möglichst wenige und nur gute Kohlenhydrate. Damit hatte ich 2015 schon einmal relativ zügig 8kg abgenommen. Beim Wiederholungsversuch letztes Jahr reichte es grade zum Gewicht halten... Wird halt mit zunehmendem Alter und postmenopausal wirklich immer schwieriger.


    Dass auch wir uns Gedanken um das Gewicht machen, finde ich übrigens überhaupt nichts, weswegen man sich einen Kopf machen sollte. Abgesehen von den Risikofaktoren für so einiges, die Übergewicht in sich birgt, wie ich aus schmerzvoller Familiengeschichte erfahren musste, möchte ich auch und trotz Erkrankung Wert auf mein Aussehen legen dürfen.

  • Super, Intervallfasten. Hört sich gut an ..........

    danke für die Tipps. Bin halt schon auch ein Schleckermäulchen, und gerade wenn mir die Psyche einen Streich spielt, dann wird Essen zum Seelentröster, obwohl ich weiß, dass ich mich hinterher wieder ärgere, und wenn ich mich ärgere tröstet mich wieder was Süsses, und so geht dann die Spirale vom Gewicht zunehmen los. Alle neugewonnen aber nicht liebgewonnenen Kilos kann ich nicht einfach nur auf die Therapie schieben.
    Werds aber mit Intervallfasten versuchen

    Herzlichst<3s.

  • Wenn man nur noch süß schmecken kann, ist es ja kein Wunder, dass der Tag schon mit Schokolade anfängt ;(

    Ich habe gestern gefüllte Paprika gemacht und es schmeckt nach nichts, obwohl ich gut gewürzt habe.

    Was für eine Schande. :(

  • Miri2207 , ich habe auch Tage dazwischen, wo ich etwas schmecken kann. Aber 3-4 Tage nach der Pacli ist es am schlimmsten.

    Leider habe ich trotzdem Hunger, aber essen ohne Genuß ist wirklich fies.