Gewichtszunahme

  • Hallo,


    ich habe heute mal eine Frage: Gibt es bei euch jemanden der mit seinem Gewicht seit seiner Krankeit kämpft. Ich kämfpe, ohne Erfolg.


    Vielleicht liegt das am Alter. Ernähre mich ganz normal, abends esse ich kaum etwas, trotzdem geht da gar nichts. Sport na ja könnte mehr sein. :(


    Gehe spazieren und laufe wo ich nur kann die Treppen. Früher vor meinem Brustkrebs hatte ich keine Probleme. Fühle mich auch nicht wohl dabei.


    Jetzt wenn die warme Zeit, hoffentlich bald anfängt, möchte ich schon ein wenig abspecken.Habe gestern mit meinem Arzt gesprochen , er hat nur gelächelt und gesagt: keine Kolenhydrate essen. Habe das auch schon gemacht, aber mit wenig Erfolg. Ich glaube es fehlt mir an Disziplin.


    Vielleicht habt ihr ja einen Vorschlag, und auch damit Erfolg gehabt. Bitte melden. :(

  • Hallo Leni,


    ich hatte mich auch auf drei Konfektionsnummern mehr hochgegessen.
    Hatte wärend der Chemo immer hunger und auch danach noch lange Zeit.
    Kortison tut sein übriges dazu.
    Nun sind es 5 Jahre her und ich habe wieder mein altes Gewicht.
    Bin auch nicht mehr jung. Habe mit Sport nach Krebs vor 4 Jahren angefangen und gehe
    schon drei Jahre wieder in den Sportverein. Wassergymnastik, Frauenturnen und laufe sehr viel.
    Tanzen, wann im es sich anbietet.


    Hab geduld, dann klappt es auch bei dir wieder mit dem Abnehmen.
    Viel Erfolg, Moni

  • Hallo Leni,
    bis vor meinem Urlaub war ich mit meinem Gewicht auf meinem persönlichen Höchststand. In den letzten 4 Wochen habe ich hier in Teneriffa jede Woche ein Kilo abgenommen. Jeden Dienstag gehe ich nach dem Frühstück mit den gleichen Klamotten in die nächste Apotheke zum wiegen. Ich esse sehr dizipliniert und bin jeden Tag 4-5 Stunden zu Fuß unterwegs. Das blieb nicht ohne Folgen. Es geht mir gut dabei, besonders da ich mir 1-2 mal in der Woche eine Sünde genehmige. Wenn ich danach wieder zu meinem festen Plan zurückkehre, scheint das kein Problem zu sein. Ich hoffe, dass ich weiterhin Erfolg habe, denn ich wünsche mir noch etliche Kilos weniger und hoffe, dass ich auch nach meiner Rückkehr im März dran bleibe.

  • ...hallo... :)


    ...ich bin auch der überzeugung, das zauberwort heisst sport... :thumbsup:


    ...durch sport, walking, tanzen, etc. ...habe ich schon 10 kg abgenommen...ohne zu hungern... :!:


    ...es ist einen versuch wert...anfangs musste ich mich auch überreden... 8) ...aber mit der zeit klappt es immer besser... :D ...dranbleiben...weitermachen...sich mit anderen zusammentun, dann ist es leichter... :thumbsup:


    ...viel glück dabei... :thumbup:

    liebe grüsse aussem ruhrpott von elefant :thumbsup:


    DER MENSCH IST DIE BESTE MEDIZIN DES MENSCHEN


    (aus Nigeria)

  • Sport, schön und gut. Aber ist ja auch nicht was für jedermanns . Und wenn es keinen Spaß macht, dann ist das mit der Disziplin so eine Sache.


    Liebe Leni, mir hat es geholfen, als ich endlich Sportpartner gefunden hatte, von denen ich mich motivieren lassen kann, wenn der innere Schweinehund mal wieder zu siegen droht. Denn bei mir hat auch nur viel Bewegung geholfen und zwar auch gegen meine depressiven Anwandlungen ... Und dann habe ich auch noch einen Fitness-Sport gefunden, der mir richtig Spaß macht. Also die Kombination war es: der richtige Sport mit den richtigen Leuten. Vielleicht findest Du ja auch so was?


    Es grüßt Dich
    Kassandra

  • Hallo,


    möchte auch was zum Thema Gewicht sagen.
    Es ist natürlich schön, älter zu werden und doch schlank zu bleiben.
    Für mich ist aber in erster Linie wichtig das ich Lebe und hoffentlich keine Metastasen sich bilden,
    oder irgenwo im Körper sich ein neuer Tumor bildet.
    Sport gehörte schon immer zu meinem Leben und seit es mir wieder gut geht nehme ich regelmäßig daran teil.
    Viel an der frischen Luft sich bewegen ist für unsere Krankheit auch wichtig.


    Wünsche Euch viel Erfolg
    und ein Helau, Anna

  • Hallo,
    dass Sport hilfreich ist, gilt auch für mich. Aber eine konsequente Ernährung mit viel Obst, noch mehr Gemüse, mäßig Beilagen wie Reis, Kartoffeln und Nudeln sowie normale Portionen an mageren Eiweißträgern wie Fisch, Fleisch, Käse , Hülsenfrüchten und Eiern, verteit auf drei Mahlzeiten täglich, hilft bei mir auch, wenn ich mal nicht so viel Zeit oder Lust auf Sport habe. Nur wenn das Gewicht stagniert, obwohl ich diszipliniert esse, kommt mit Sport oft der Abnehmprozess wieder in Gang.

  • ...ich habe zwar keine Gewichtsprobleme...


    ...aber ich wollte mitteilen, dass ich die Tage im Fernsehen gehört hatte,
    (Sendung weiss ich leider nicht mehr - war begrenzt aufnahmefähig ?( )
    dass, viel Wasser trinken auch sehr hilfreich ist. Da werden auch irgendwelche :whistling: Prozesse in Gang gesetzt.
    Und Ausdauer gehört auch dazu. Das geht nicht von heute auf morgen.
    Ich habe auch viele kennengelernt, die während der Chemo ganz viel zugenommen hatten und mit den Jahren langsam :!: zum alten Gewicht zurück gefunden haben. Aber wie schon gesagt: Es braucht Zeit...


    Also Leni (und den anderen, den es ähnlich geht) ich wünsche Dir(Euch) Geduld und Ausdauer und die "richtige Bewegung" :thumbup:
    ( hauptsache regelmässige(!) Bewegung - die Spass macht)

  • Hallo, Ihr Mit-Mir-Leidenden,


    Das ist sooo schwer mit dem Gewicht.


    Erst hatte ich ja noch die Ausrede mit dem Cortison und dass ich zu schwach für Sport bin.
    Jetzt habe ich noch Wasser im Gewebe, dass sind ja auch Kilos, für die ich nicht kann.
    Aber der Rest?


    Das ist sooo schwer...s.o.

  • ach ihr Lieben,


    ich hatte vor und nach der OP mal 49,5, mal 50,5 kg bei einer Größe von 1,68 m, Kleidergröße 32/34


    dann mußte ich zunehmen, denn unter 53,5 kg hätte ich keine Chemo bekommen .......... und nun ??? ich habe von der Chemo zugenommen und
    das Gewicht bleibt eisern bei 62 KG -- Kleidergröße 40 X(



    Hatte mich schon bei WW angemeldet, hilft aber nichts bei Tamoxifen

  • Ich dachte eigentlich das man während der Chemo abnimmt, vor Appetitlosigkeit und Übelkeit? bei mir wird wohl erst in der 2 hälfte Gewicht dazu kommen, da ich dann Cortison bekommen werde, aber Hauptsache der Scheiß Krebs wird besiegt, kilos hin oder her.. 8o

  • Hallo Sally,


    Appetitlosigkeit während der Chemo kann sein, muss aber nicht.
    Übelkeit während der Chemo kann sein, muss aber absolut nicht! Das ist noch so ein alter Zopf aus früheren Zeiten, als man noch nichts gegen diese Nebenwirkung tun konnte. Heute es gibt sehr gute Medikamente gegen Übelkeit. Und die bekommt Frau eigentlich auch schon ganz automatisch von ihre Ärzten. Und falls das verordnete Medikament nicht wirkt: mit den Ärzten sprechen, denn es gibt da verschiedene Varianten davon. Wenn das eine nicht hilft, hilft das andere :) . Aber "ertragen" muss man die Übelkeit nicht (zumindest bei der Brustkrebs-Chemo).


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Flora () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • hallo ihr lieben. mensch ich beneide euch! ehrlich...! ich habe mich gerade auf die waage gestellt, nachdem ich die 1. chemo hinter mir habe. bei einer größe von 1,70m wiege ich ohne klamotten nur noch 68,8 kg. als ich letzte woche im kh gewogen wurde, hatte ich mit klamotten noch 74,8 kg. aber die chemo mit übelkeit und erbrechen non stop, 2 tage weder gegessen, noch getrunken, hat meine kilos gefressen. möchte keinesfalls noch mehr abnehmen, aber ich kann halt nicht viel essen. da ich magenkrebs habe und der an der speiseröhre sitzt, geht da halt nicht viel. aber ich hoffe, daß die chemo anschlägt, der krebs kleiner wird und ich wieder mehr essen kann! hätte gerne wieder mal meine einstigen 80 kg und dafür keinen krebs! :-)

  • Hallo Flora,
    ja ich habe Medikamente gegen die Übelkeit bekommen, die ich sogar von meiner Migräne her kenne und weiß das sie wirken, Hurra.


    Ich werde gleich auch noch Spazieren gehen und die Natur genießen.


    Liebe Rose50


    bei Magenkrebs ist das mit dem Essen natürlich alles ganz anders, ich drück dir beide Daumen und viel Glück :thumbup:
    Ich habe auch die Einstellung, lieber Kilos mehr, als den krebs!!

  • Ich habe während der Chemo unglaubliche 12kg zugenommen. Ich wog vorher, bei 157 cm Körpergröße- 56kg. Das war der Horror. Ich war im Gesicht voller Wasser, in den Beinen und Armen hat es schon richtig gekluckert. Jetzt, fast 9 Wochen nach der Chemo, wiege ich 58kg, also fast wieder Normalgewicht. Ich habe nichts getan, nicht einmal Sport getrieben, der Körper hat das von allein reguliert- zum Glück!!!! Mein Onkologe sagte immer, schaut eure Mütter an, so werdet ihr im Alter aussehen und ich habe euch nun künstlich altern lassen, auch vom Gewicht her! Das war wenig Trost, aber immerhin ein Versuch der Erklärung. 8|

  • Ja, Katerrelli, ich habe auch deine Größe und das gleiche zugenommen wie du. Die Aussage mit den Müttern stimmt. Etwas habe ich wieder runter. Aber ich bin gesund, und mir geht es gut.Nächsten Monat habe ich 10 Jahre rum.Freue mich , so viele nette neue Menschen hier im Forum kennen zu lernen. Gut, das es euch gibt. Schönes Wochenende
    Lilli

  • Hallo !
    Ich habe auch nach der Chemo 10 kg zugenommen . Die Ärzte meinten das kommt vom Kortison - Wassereinlagerung- . Etwas habe ich wieder runter bekommen,aber nicht viel. Ich mache ja schon viel Sport und trotzdem klappt es nicht mit dem Abnehmen,aber ich nehme auch nicht weiter zu.Ernähren tu ich mich ganz normal, möglichst viel Gemüse und Obst.Das ist vielleicht auch ein kleiner Erfolg und die Wechseljahre bewirken auch, dass man nicht so schnell abnimmt. Naja ich denke das ist vielleicht auch ein gutes Zeichen, bin wenigstens einigermassen gesund.ich bemühe mich weiterhin dass ich nicht weiter zunehme. Seit meiner Erkrankung sind jetzt 7 Jahre vergangen, und es geht mir ganz gut. Ein bisschen " Murmeltierspeck " ist ja gesund .


    Viele Grüße


    alesigmai 52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • hallo ihr lieben.
    denke, ich bin hier die einzige, die mit jeder chemo weniger wird! :-( hab jetzt 2 chemos hinter mir und es dauert nach jeder chemo mind. ne woche, bis ich wieder anfangen kann, mini mengen zu essen oder zu trinken. das liegt zum einem daran, daß ich nur am schlafen bin, die kraft reicht grade mal, auf toilette zu gehn. und dann meine mundschleimhaut. wer kennt das? ich wache in der nacht auf, weil mein ganzer mund voll fauligen schleim und belag ist. das hab ich auch tagsüber und ich bin permament am zähne putzen und mund spülen. kann aber nur mit normalen wasser spülen. gurgeln, mit oder ohne mundspülung geht nicht, das löst sofort wieder brechreiz aus. seit 3 tagen versuche ich es mit salbei bonbons. die helfen aber mal ne halbe stunde. länger nicht. wer hat da nen echt guten rat für mich? an mir ist nichts mehr zum abnehmen. nur noch haut und knochen!!!!!

  • Liebe rose 50,


    ich bin betroffen von deiner Schilderung. Hast du über Ersatz/Zusatznahrung schon nachgedacht. Hast du jemand, der für dich stark ist und dieses Thema genau wie die anderen Dinge, die dich bewegen und die geklärt werden müssen, für dich durchsetzt?


    Ich würde in der Klinik beginnen, da dort ja auch passende Erfahrungen von anderen Patienten vorliegen dürften. Wenn dich die Chemo immer so runterfährt, sollte die Klinik in der Lage sein, gut für deine Stabilität zu sorgen. Vor allem auch den Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten. Und ich denke, das ist sie auch. Sie wollen vielleicht erst darauf angesprochen werden??


    Keine Ahnung, ob dem so ist. Jedoch wünsche ich dir einen Menschen zur Seite, der die jetzt relevanten Themen mal so richtig auf den Tisch bringt und damit gut für deine Versorgung einsteht.
    Ich wünsche dir Kraft und Heilung
    phönix

  • Hallo rose50,


    auch ich hatte während meiner Therapie abgenommen. Ganze 10 Kilo. Nur hatte ich Glück und mit dem Essen meist keine Probleme, im Gegenteil: ich konnte meistens ganz gut "futtern" und meine Gelüste waren wie bei einer Schwangeren. Und das ist heute noch so. Inzwischen habe ich wieder ca. 3 Kilo drauf bekommen.
    Aber mit meiner Mundschleimhaut hatte ich auch große Probleme. Ich trank viel Salbeitee und gurgelte auch damit. Ich dachte, dass ich damit allein fertig würde. Das nützte aber bald nichts mehr. Letztlich bekam ich Mundspülung verschrieben. Ich hatte bereits davon geschrieben. (Thema: wie helfe ich mir selbst/Nebenwirkungsmanagement)


    Rede auf jeden Fall mit Deinen Ärzten über Deine Probleme (ich hatte mir vorher immer alles auf einem Zettel notiert), damit sie Dir helfen können. Dafür sind sie ja da.


    Ich wünsche Dir, dass Deine Nebenwirkungen weniger bzw. erträglicher werden.



    nikita