suche gute reha klinik bei lymphödem

  • Hallo Schneeflocke,


    kann dir leider keine nennen.
    Du gehst doch bestimmt zur Lymphdrainage? Die kennen sicher Kliniken,
    oder deine Krankenkasse. Auch im Internet kann man sich informieren.


    Viel Glück, Moni

  • Hallo Schneeflocke,


    zu Deiner Frage ist mir noch eingefallen, dass ich bei uns in der Selbsthilfegruppe, wo einige auch Probleme mit den Lymphen haben, neulich mal einen Flyer gesehen habe, der hieß "Krebs und Lymphödem". Online findest Du den unter:


    http://www.frauenselbsthilfe.d…rebs_Lymphoedem-final.pdf


    Am Ende dieses Flyers stehen auch einige Kontaktadressen, wobei sich die Lymphselbsthilfe (erste genannte Adresse) anscheinend in Auflösung befindet. Vielleicht wirst Du aber da bei Deiner Suche fündig ... Ich drücke Dir die Daumen!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Schneeflocke,


    den ganz heißen Tipp habe ich nicht für Dich. Bin ja zum Glück trotz Entfernung vieler Lymphknoten auch nicht mit einem Lymphödem belastet.


    Aber mir hat bei der Suche nach einer Reha-Klinik einerseits der Sozialdienst vom Krankenhaus geholfen. Auch Krebsberatungsstellen, die es aber nicht flächendeckend gibt, können evtl. einen Rat geben.


    Und dann habe ich für mich auch noch auf der Internetseite vom Arbeitskreis Gesundheit e.V. rumgesucht. Je nach dem, was Du eingibst, werden Dir da Kliniken ausgespuckt, die Deinem Krankheitsbild entsprechen. Kannst ja mal gucken, wenn Du magst: http://www.arbeitskreis-gesundheit.de/


    Jetzt hast Du ja eine ganze Menge Möglichkeiten, wo Du Dich schlau machen kannst :) . Da findest Du dann sicher das Richtige für Dich.


    Viele Grüße


    Julchen

  • Hallo Schneeflocke,


    ich war mit der Seeklinik in Zechlin sehr zufrieden, das ist einen Fachklinik für Lymphödeme. Dort geht man individuell auf jeden Einzelnen ein, z.b. habe ich täglich 2-x Lymphdrainage bekommen. Informier dich doch mal auf deren Homepage, es ist alles sehr nett und zum Wohlfühlen. Gruß Nina

  • Hallo,


    ich habe gutes gehört von der Klinik in Bad Mergentheim. Sehr gute Versorgung angemessen an den aktuellen Gesundheitsstatus. Info findest du auch über Google. Viel Erfolg dabei ;)


    lg
    phönix

  • Hallo Schneeflocke,


    war selbst schon 2 x in Dorf Zechlin in der Lymphklinik und sehr zufrieden. Man muss aber damit zurecht kommen können, dass dort viele Menschen mit schweren Ödemen sind (Elefantitis). Habe von einigen gehört, dass ihnen das schwer fällt.
    Es ist eine Klinik, die nach Dr. Asdonk arbeitet. Das Mutterhaus gibt es auch noch im Schwarzwald.
    Ich beantworte gerne auch weitere Fragen.


    Alles Gute


    Immergutdrauf :)

  • Zitat: Man muss aber damit zurecht kommen können, dass dort viele Menschen mit schweren Ödemen sind (Elefantitis). Habe von einigen gehört, dass ihnen das schwer fällt.

    Moin, moin und liebe Grüße aus dem hohen Norden,


    eben bin ich zufällig während einer Recherche im Internet auf den oben zitierten Beitrag gestoßen und schwanke seitdem - mit Verlaub - zwischen Enttäuschung, Traurigkeit, Entsetzen und Empörung!


    Ich bin selbst einer dieser "Menschen mit schweren Ödemen" und leide deshalb nicht nur unter schlimmsten körperlichen Schmerzen und Beeinträchtigungen, sondern vor allem an den psychischen Folgen dieser Krankheit. Und gerade beim Lesen derart intoleranter, diffamierender und ausgrenzender Kommentare wird mir erneut deutlich vor Augen geführt, wie die Umwelt auf uns Betroffene reagiert - nicht zuletzt ein Grund dafür, dass ich kaum noch das Haus verlasse.


    Was ist das für eine Gesellschaft, in der wir leben? Wie kann es sein, dass Menschen, die selbst sehr schwer krank sind und darunter leiden, sich über Andere erheben, quasi eine Art von Auslese treffen, so nach dem Motto: Menschen mit einer nicht explizit und sofort sichtbaren Krankheit kann ich um mich ertragen, die aber aus dem Raster fallen und nicht der Norm entsprechen, möchte ich nicht um mich haben? Klingt ein bisschen nach "Krankheits-Rassismus", finde ich.


    Keiner von uns - egal unter welcher Erkrankung wir leiden - hat sich das Leben damit freiwillig ausgesucht. Der Umgang damit wird aber nicht gerade erleichtert, wenn ausgegrenzt wird, wenn nicht der Mensch an sich mit all seinen Absonderlichkeiten, Eigentümlichkeiten, ja, letztendlich mit all seinen Einzigartigkeiten im Mittelpunkt steht. Jeder Mensch ist liebenswert, egal ob seine Extremitäten dick angeschwollen sind, ob er adipös oder anorektisch, besonders groß oder klein ist, ob er keine Haare hat oder sonstige Besonderheiten ihn auszeichnen.


    Ihr seht, das Thema liegt mir am Herzen und deshalb antworte ich als Neuling hier im Forum frei von der Leber weg in diesem schon etwas betagten Thread. Aber ich musste meinem Ärger und meinem Unverständnis im Zusammenhang mit dieser Aussage einfach Luft machen.


    Unbekannterweise grüße ich euch alle hier aus dem hohen Norden, direkt an der dänischen Grenze, und wünsche allen im Forum für die Zukunft alles erdenklich Gute - vor allem natürlich Gesundheit. :) Das Michelinmädchen

  • Hallo Michelinmädchen,


    ich finde es schwierig, auf einen so hoch emotionalen Kommentar wie Deinen zu antworten. Aber ich versuche mal, die richtigen Worte zu finden.


    Ich glaube, dass sich der Kommentar von Immergutdrauf auf Äußerungen von anderen bezieht. Sie selber war laut ihrer Aussage sehr zufrieden in der Klinik.


    Es ist gibt viele Krankheiten, die man den betroffenen Menschen gleich ansieht. Für manche Menschen ist der Umgang mit der betroffenen Person schwierig. Wenn ich bedenke, wie viele Menschen keinen Kontakt zu behinderten Menschen haben. Und somit gar nicht wissen, wie sie sich im Umgang am besten verhalten. Sie sind gehemmt und gehen eine Konfrontation oft aus dem Weg.


    Na klar weiß ich, was Du meinst. Und es gibt die Menschen, die intolerant sind und schlechte Worte benutzen.


    Es gibt solche und solche Menschen...


    Ich möchte Dir auch in keinster Weise widersprechen! Ich wollte Dir nur sagen, dass ich das Zitat anders verstanden habe.


    Und ich bitte Dich, weiter frei von der Leber weg zu schreiben! Deine Meinung ist erwünscht!


    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!


    Lieben Gruß,
    Bianca

  • Hallo in die Runde,

    allen tapferen Frauen, die jetzt zur Reha dürfen, wünsche ich eine gute und erholsame Zeit zum Kraft tanken!


    Und eine Frage an die Reha-erfahrenen unter Euch - gibt es eine Klinik, die auf Brustkrebs UND Lymphödem spezialisiert ist , also nicht nur so ein minimales Therapieangebot vor Ort (weil das als Pflichtprogramm angeboten werden muss). Man hat mir als einziges Bad N..... (hat jemand Erfahrung) empfohlen, das liegt nur leider außerhalb meines Einzugsbereiches (Berlin, RV-versichert, darf wohl nur 300 km Umkreis wählen)….:rolleyes:


    Gr...-M... an der Ostsee soll noch gut sein, doch da wäre ich vielleicht für März/April schon jetzt anmeldepflichtig, obwohl das ja erst von der Bestrahlungs-Institution aus beantragt werden sollte...?


    Hat jemand Tipps und Infos?

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

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  • Nähe Berlin gib es noch die seeklinik zech........spezialisiert auf Ödemerkrankungen aber auch Onkologische.

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)

  • Stupsi

    Danke für den Hinweis, auf deren Seite habe ich allerdings nur Lymphödem als Thema gefunden, der onkologische Teil scheint mir kaum vorhanden, da bin ich natürlich an einer guten Nachsorge interessiert.....hast Du persönliche Erfahrungen dort gemacht oder ist das Hören-Sagen?

    LG Lucia0605

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  • Vollmondalarm

    hmm, das hört sich auch sehr verlockend an, Frühling an der Ostsee....ich wollte auch im Januar den Antrag stellen für April/Mai, da in Berlin die RV gerade seehr viel Zeit für die Genehmigung benötigt....also ich bin echt unentschlossen, ob ich den Schwerpunkt auf die Lymphthematik (Bad Na.....m) oder das seelische Wohl (Ostsee, G....M....) legen soll....hoffetlich bekommst Du die gewünschte Zusage, ich drück Dir die Daumen!

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  • Liebe Lucia0605 ,

    ich war im Juni in Boltenhagen zur Reha.

    Auch ich habe ein leichtes Lymphödem.

    Zur Reha wurden mir 2 Armstrümpfe und ein Lymph BH angefertigt und dann nach Hause geschickt. Ich muss sagen, es hilft und entlastet sehr gut. Außerdem ist schwimmen bzw. überhaupt Bewegung im Wasser sehr erleichternd für Lymphödeme. 1x in der Woche gehe ich auch zur Lymphdrainage. Lass Dir alles verschreiben was geht. Die Reha in Boltenhagen hat mich nervlich und körperlich wieder sehr aufgebaut, es war sehr sehr schön. Mein Mann hat mich die 3 Wochen begleitet.

    L.g.von Amy48

  • Hallo Lucia0605 ,

    leider sind meine Informationen nur vom hören-sagen. Ich wollte zur Reha in diese Klinik, stattdessen wurde ich an die Ostsee geschickt.

    Ich war mit der medizinischen und therapeutischen Betreung in der Schlossklinik Schö....... sowohl Onkologisch als auch Lymphologisch sehr zufrieden. Wenn auch die Behandlungszeiten sehr begrenzt waren.

    Du wirst für dich die richtige Entscheidung treffen.

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)