Pro und contra Hormonblocker (Tamoxifen)

  • Hallo ihr lieben!
    Ich bin mir sehr unschlüssig ob ich zoladex und tomoxifen nehmen soll da ich 28 jahre jung und der tumor 1,4 cm, grad 3,
    Ör 2%, Pr 0% und Her2neu bei 1+ habe schon 5 von 6 chemos nach (3 ×FEC 3×DOC) geschafft !
    Habe schon viele nebenwirkungen gehört und soll diese medikamente nur wegen dieser 2% Ör nehmen...
    Vll ist hier ja jemand mit ähnlichen werten und gleicher behandlung oder ihr könnt mir eure erfahrungen mit den medis
    schreiben wäre euch sehr sehr dankbar. :)


    lg und einen schönen abend noch
    keidy

  • Hallo Keidy,
    ich habe bei meiner Ersterkrankunug auch 5 Jahre Tam und Zoladex bekommen. Hatte aber andere Werte. Nebenwirkungen waren starke Gewichtszunahme leider. Sonst hatte ich nichts. Das Zoladex wurde dann nach 1 Jahr abgesetzt. Mehr kann ich dir auch nicht sagen.


    Lg Keinohrhase

  • Hallo Keidy,


    über Tamoxifen findest Du viele Infos unter "Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben. Dort kannst Du Dich, wenn es dann soweit ist, auch mit anderen Frauen austauschen.


    Das Zoladex bekommst Du, um die Eierstockfunktion lahmzulegen, weil Du die bei Dir aufgrund Deines Alters noch voll funktionstüchtig sind.


    Viele Grüssles



    Saphira

  • Hey Keidy,


    wurde dir das tatsächlich angeraten? Oder lassen dir deine Ärzte die freie Wahl?
    Ich bin genauso am zweifeln, allerdings liege ich bei >80% und sollte mich rein verstandesmäßig keine Sekunde gegen Tam sträuben (und ich bin dein Alter) ;)
    Es gibt hier einen ganz großen Thread zum Thema Antihormontherapie zum Erfahrungsaustausch. Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben
    Ich persönlich lese darin allerdings (noch) nicht, weil ich nicht wissen möchte, was alles passieren KANN. Jeder Mensch reagiert anders, dass hast du sicherlich auch bei den Chemos so erlebt und ich (das gilt nur für mich) möchte lieber ohen Vorahnungen in die Therapie hinein gehen.


    Ich meine mal gehört zu haben, dass man unter einen bestimmten Grenze Ö kein Tam nehmen braucht. Bevor ich aber Falsches verbreite frage doch mal unsere liebe Doris. Bei ihr war das nämlich so. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schweiz und Deutschland da so sehr auseinander gehen mit den Empfehlungen.


    Ansonsten hat mir auch schon oft der Krebsinformationsdienst geholfen.
    Den erreichst du für umsonst und da sitzen kluge Menschen am anderen Ende der Leitung - eine gute weitere Meinung also.
    Erreichen kannst du die Damen udn Herren unter 0800 - 420 30 40.
    Und viele Infos gibt es hier: http://www.krebsinformationsdienst.de/


    Ich hoffe, das hilft schonmal ein bischen.


    LG, Sonja

  • Hallo keidy,
    Ich habe auch weniger als 5% hormonabhängig.
    Ich habe mich dagegen entschieden.
    Meine Ärzte wollten dass ich es nehme, habe aber abgelehnt.
    Jetzt nach einem Jahr sind sie sogar damit einverstanden.
    liebe Grüsse
    Doris

  • Liebe Keidy,


    bei deinen Werten würde ich mir auf jeden Fall mal noch eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht sprichst du mal mit dem KID, das ist einfacher als sich einen weiteren Arzt vor Ort zu suchen, den man fragen kann - zumal ich die Erfahrung gemacht habe, das die lokalen Ärzte sehr zögerlich sind, wenn es drum geht die Meinung eines Kollegen zu entkräften. (Das muss ja nicht unbedingt schlecht sein). Die Telefonnummer vom KID hat dir Sonja schon rausgesucht.


    Du sprichst da nämlich ein Thema an, das mir auch unter den Nägeln brennt - auch mein Tumor ist hormonabhängig - ein bisschen mehr als deiner, aber es gibt deutlich stärkere Hormonabhängigkeiten. Für mich klingt das einfach komisch, das ich mit meiner relativ kleinen Hormonabhängigkeit genauso behandelt werde, wie jemand der sehr stark auf Hormone anspricht. Ich frag mich da schon warum das so ist. Ich hab da so ein Bild vor Augen, als würde ein kleiner grippaler Infekt genau wie eine fette Lungenentzündung behandelt werden. Vielleicht denke ich da auch in eine ganz falsche Richtung - vielleicht kann dazu jemand was sagen?


    Die Entscheidung, einen Therapieschritt abzulehnen wird dir letztlich niemand abnehmen - das musst du mit deinem Gewissen selbst verantworten - gerade deshalb ist es wichtig, das man sich gut und sorgfältig informiert.


    LG
    Katkus

  • Hallo Kaktus,
    was wäre denn in deinem Fall die Alternative? Gar nichts nehmen oder etwas Anderes? Ich war ja 2001 erst 44 und habe auch Tam und Zoladex bekommen wenngleich meine Werte auch höher waren. Ich habe das damals auch überhaupt nicht in Frage gestellt. Ich wollte einfach nur gesund werden und bleiben. Heute sehe ich das anders. Im Grunde hat ja weder das Tam noch Zoladex etwas bewirkt. Ausserdem musste ich in den 5 Jahren 3 x zur Ausschabung der Gebärmutter
    Aber wie du schon gesagt hast. Jeder muss für sich die richtige Entscheidung treffen.


    Lg Keinohrhase

  • Hallo Keinohrhase,


    die Alternativen hätte ich mir spannender vorgestellt :( . Dann gibts eben sofort den Hemmer anstatt des Tamoxifens. Erst mal zum ausprobieren, geplant ist es für 5 Jahre. Gegen mögliche Gelenkschmerzen hab ich so ein Enzympräparat empfohlen bekommen. Aber warum ich mit meinem relativ niedrigen Hormonabhängikeit, ganz kleinem KI 67 Wert genau so mit Wirkstoffen zugeschüttet werden soll wie andere, deren Tumore wesentlich "aggressiver" daherkommen versteh ich immer noch nicht. Und heute beim Doc, wars dann mal so weit, das mir erklärt wurde, das dies eben so in den Leitlinien steht und nicht meinen Regeln gehorcht. Danke fürs Gespräch sag ich da nur. Hab jetzt mal ein Rezept mitgenommen, und da ich vor der Einnahme noch die Knochendichte messen lassen muss und da natürlich nicht für übermorgen einen Termin habe, kann ich noch ein bisschen forschen, vielleicht finde ich es raus warum das so ist oder was es sonst für Möglichkeiten gäbe.


    LG
    Kaktus

  • hallo maedels, mein feind ist Hormon positiv beide bei 12 und auchnoch her2 neu 3+, kiriege als das volle Programm.also mein Tamoxifen nehme ich jetzt seit 4 Wochen und habe bis auf trockene schleimhaeute gottseidank NUR nase und mund. keine Problem. ich lasse auch einen gentest machen und wenn der positiv ausfallen sollte werde ich mir nochmal mit meiner gyn und den Onkologen ueber die moeglichkeit einer totalop. unterhalten. den jeweniger Hormon ich produziere um so besser. natuerlich weis ich das es auchnoch in anderen koerperteilen produziert wird aber wenn der hauptproduzent weg ist koennen ja nichtmehr soviele Hormone durch mich durchfliessen. vg

  • Hallo Keidy und alle anderen,


    bist du schon weiter gekommen mit deiner Entscheidung?
    Ich habe meine Onkologin heute auch auf das Tam angesprochen, weil es bald ansteht und all den Möglichkeiten der diversen Spritzen, die die Eierstöcke lahm legen. Und was sagt sie mir überraschender weise? Diese Spritzen wären out. Es gäbe neue Beschlüsse, dass dies Körperverletzung wäre und man es dehalb nicht mehr machen würde.


    Jetzt bin ich doch etwas irritiert.
    Also ich hätte sie mir eh nicht geben lassen, aber wie kann es denn noch Gang und Gebe sein, wenn man es gar nicht mehr darf? Oder ist das dann eine Grauzone und die Ärzte lassen sich die Einwilligung der Patienten einfach unterschreiben? Und bei dem Thema Körperverletzung musste ich ja ehrlich gesagt innerlich etwas schmunzeln. Was ist denn Chemo bitte? Oder Tam? Oder die OPs und jeder Nadelstich? Wo machen die Gesetzeshüter da die Unterschiede fest? Ich finde das alles äußerst ulkig.


    LG, Sonja

  • Hallo zusammen!


    Bin seit gestern ziemlich verunsichert. Bei mir wurde der Krebs 2011 diagnostiziert. Mit 32. Hab dann das volle Programm mitgemacht. OP, Chemo, Tamoxifen, Zoladex. Hab ich auch alles klaglos über mich ergehen lassen. Habe mich auch bei meinen Ärzten immer gut aufgehoben gefühlt. Ende letzten Jahres kam dann meine Gynäkologin steil aus der Kurve mit Tamoxifen über zehn statt wie geplant über fünf Jahre... Und Zoladex nicht nur zwei sondern mindestens ein halbes Jahr länger... Da hab ich erstmal geschluckt... Hatte meinen Kinderwunsch noch nicht ganz begraben... Wir haben dann lange diskutiert: Ich mit meinem Mann, mit meiner Gynäkologien und auch mit dem mitbehandelnden Onkologen... Ergebnis: Im Sommer habe ich dann Zoladex nach zweieinhalb Jahren endlich abgesetzt (bis jetzt aber meine Tage noch nicht wieder bekommen). Tamoxifen wollte ich noch bis zum Abschluss der üblichen fünf Jahre nehmen, es dann mit dem Nachwuchs probieren... Und dann, egal ob es funktioniert oder nicht, gegebenenfalls wieder in die Therapie mit Tamoxifen einsteigen... Je nachdem, wie die Datenlage zu dem Zeitpunkt ist... Tja, und gestern war ich zu meinem Halbjahresgespräch bei meinem Onkologen, der gerade mit ganz neuen Daten aus San Antonio zurückkam, und meinte, ich solle doch drüber nachdenken, ob ich Zoladex nicht doch wieder anfangen will... Studien hätten gezeigt, dass die Rezidivrate dadurch doch nochmal deutlich besser wird. Hab daraufhin mal ein wenig gegoogelt. Zu den ganz aktuellen Ergebnissen (SOFT-Studie, hier: Tamoxifen vs. Tamoxifen+Zoladex)gibt es leider noch nicht viel... Ich hab auch Zoladex einigermaßen gut vertragen, aber bin trotzdem total unsicher. Hab im Januar meinen nächsten regulären Nachsorge-Termin. da werde ich natürlich auch meine Gynäkologin löchern, aber hat von Euch schon jemand was zu dem Thema gehört?


    Liebe Grüße in die Runde ?(

  • Liebe Jeannie,


    zunächst einmal ganz herzlich willkommen hier bei uns im Forum.


    Und zu Deiner Frage: Ja, es gibt die Diskussion, dass es Vorteile haben soll, Tamoxifen über 10 Jahre zu nehmen. Näheres dazu kannst Du im Thread Tamoxifen gleich ganz am Anfang nachlesen. Und auch in der Perspektive 3/2014, dem Magazin der Frauenselbsthilfe nach Krebs, findest Du auf S. 4 aktuelle Informationen zu diesem Thema (s. http://www.frauenselbsthilfe.d…ve/2014-3-perspektive.pdf).


    Eine weitere Informationsmöglichkeit ist auch der Krebsinformationsdienst (Kontaktdaten unter http://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php), dessen Mitarbeiter immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand sind alles so erklären, dass auch wir Laien es verstehen.


    Bei Dir ist ja zusätzlich noch zu berücksichtigen, dass die Familienplanung nicht abgeschlossen ist, so dass für Dich die "Standards" möglicherweise nicht greifen oder angepasst werden müssen.


    Ich wünsche Dir einen guten Austausch bei uns im Forum und natürlich eine gute Entscheidung zum Tamoxifen-Thema!


    Viele herzliche Grüssles



    Saphira

  • Hallo,



    hab mich heute hier angemeldet und auch gleich eine Frage.


    Ich (45 Jahre) bin im Mai operiert worden. Tumor war 3 mm groß, hormonrezeptorpos., ganz im Anfangsstadium und wenig aggressiv. Brauche keine Chemo, erhalte dzt. Bestrahlungen (insges. 33) und Therapie mit Tamoxifen über 5 Jahre.


    Hab mich nun nach reiflicher Überlegung aber gegen die Hormonblocker entschieden, da mir die möglichen Nebenwirkungen zu heftig sind.


    Wie sind eure Erfahrungen mit dieser Therapie, hat sich noch wer dagegen entschieden? Wie gehts denjenigen, die sich dafür entschieden haben? Wie sind die Erfahrungen mit den Ärzten bei denen die die Tabletten nicht nehmen?


    Liebe Grüße
    Elke

  • Hallo Amberbaum,


    dein Tumor ist tatsächlich sehr früh entdeckt worden. An deiner Stelle würde ich jedoch mehr Informationen wollen und würde mir unbedingt bei einem Brustkrebsspezialisten eine Zweitmeinung einholen. Die Überweisung dorthin bekommst du von deinem Frauenarzt.


    Lg bitterlemon

  • Liebe Amberbaum,


    ich hab mich dagegen entschieden und ich hab mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. und so weriklich offen gesagt hab ich das hier im Forum auch noch nicht. Vielleicht weil ich ein wenig Angst davor hatte, das der ein oder andere mich dafür rügt und ich meine Entscheidung, hinter der ich stehe auch nicht zur Diskussion frei geben wollte.


    Auch bei mir wurde der Krebs ganz früh erkannt. Zuerst sogar verkannt und nur weil mein Arzt meinte, das wir dann auch zu Ende abklären und nicht in einem halben Jahr noch mal gucken, ob "das Ding" noch da ist oder nicht. eine Chemo blieb mir nicht erspart, die Bestrahlung war richtig schlimm für mich und bei dem Gedanken an die AHT ging es mir auch nicht gerade gut. Nach einigem hin und her hätte ich mich mit Tamoxifen vielleicht noch anfreunden können, aber da ich ein stark erhöhtes Thromboserisiko habe, kommt das Medikament nicht in Frage. der Hemmer, der von den Ärzten als Alternative propagiert wird, war für mich keine.


    Zu deiner Frage,wie die Ärzte reagieren, das war unterschiedlich. ich hab meine Argumente vorgetragen, der Arzt seine. einer stellte sogar fest, dass ich dank Forum ekelhaft gut informiert bin :) ... keiner war böse oder hat mich deswegen schlechter behandelt. letztlich ist es deine Entscheidung mit der du leben musst. Und eine Gewähr gibt es nicht. weder mit oder ohne der Therapie. es gibt hier schon ein paar recht interessante Diskussionen zu dem Thema.


    LG
    kaktus

  • Hallo liebe Elke :P


    erstmal ein herzliches Willkommen. Hatte schon deine Vorstellung gelesen und mich gewundert,
    warum du dich gegen die Einnahme von Tam entschieden hast ohne einen Versuch zu starten.
    Außer es liegen Kontraindikationen vor, die dich vom Tam abraten lassen.


    Klar gibt es NW. Einige von uns haben kaum NW andere mehr und andere wiederum starke NW.
    Welche NW du haben wirst....ob schwach oder stark, weißt du nicht und warum versucht du es
    nicht einmal…..abbrechen kannst du die Therapie jederzeit!!!!


    Tam und ATH sind gute wirksame Medis, die uns eine höhere Überlebenschance bieten können.


    Die Reaktion der Ärzte sind vielschichtig, wenn sich Patienten zum Absetzten entscheiden. Es gibt
    viele Augmente dafür und dagegen und ein guter Arzt wird dich in dieser Beziehung begleiten.
    Also informiere dich und besprich es ganz offen….es geht um DICH :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

  • Liebe Amberbaum,


    erst einmal eine herzliches Willkommen hier im Forum.


    Ich habe eine Zeitlang Tamoxifen genommen ohne allzu gravierende Nebenwirkungen. Und ich kenne auch Frauen, die gut durch diese Therapie gekommen sind. Natürlich habe ich mir damals die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Entscheidung dafür fiel für mich dahingehend, dass ich es ausprobiere, denn Nebenwirkungen können, müssen aber nicht zwingend auftreten (und es ist ja auch immer die Frage, wie ich selbst damit umgehen kann). Allerdings habe ich mir selbst die Option eingeräumt, die Tabletten abzusetzen, wenn mir die Nebenwirkungen zu viel Lebensqualität nehmen. Und das hätte ich auch gegenüber meinen Ärzten dann so vertreten.


    Und außerdem ist die "Notwendigkeit" dieser Therapie auch von ganz verschiedenen Faktoren abhängig ist, die sich bei jeder von uns doch ein bisschen unterscheiden. Einen Vorschlag wie Du mehr Sicherheit bekommen kannst, hast Du ja schon von Bitterlemon erhalten: die Zweitmeinung. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Du Dich an den Krebsinformatinsdienst wendest und Dir dort nochmals (auch unter Berücksichtigung Deiner Tumordaten) alles genau erklären lässt. Die Kontaktdaten des KID findest Du auf dessen Homepage unter https://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php . Eine Information über Krebsberatungsdienste im Ausland findet sich auf der Homepage des Krebsinformationsdienstes ebenfalls unter https://www.krebsinformationsd…international.php#inhalt1.


    Vielleicht ist das Ausprobieren für Dich eine Möglichkeit. Ich wünsche Dir jedenfalls eine gute Entscheidung, zu der Du stehen kannst.


    Viele herzliche Grüße von Flora



    Kaktus : Auch wenn Du anders entschieden hast als ich es getan habe, ist Dein Beitrag für mich absolut stimmig und Deinem letzten Abschnitt kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Übrigens: ich finde es super, dass Du Dich jetzt "geoutet" hast :thumbsup:

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Ihr Lieben,


    ich habe ja heute mal auf meine Art im Tagebuch geschrieben was mir momentan so passiert mit oder durch die AHT.


    Trotz meiner ehrlichen Vorbehaltlosigkeit den NW gegenüber hat es michjetzt ganz erwischt. Trotzdem werde ich noch durchhalten. Es wird sich vielleicht wieder ändern (z.B. mit den Jahreszeiten) und wenn nicht ??? Wir haben doch jederzeit die Möglichkeit um- oder auszusteigen.


    Für mich ist es ein kleiner Schutz vor einem immer möglichen Rezidiv.Was in meiner Macht steht will ich tun, also Sport, ordentliche SAchen essen usw.....und eben meine AHT :S


    Jeder darf und sollte sehr genau auf sich selbst und sein Bauchgefühl hören. Das erleben wir doch immer wieder wie wichtig das ist. Darum darf auch kein Anderer ein Urteil über die eigene Entscheidung der Einzelnen fällen, das wäre ja noch schöner 8o


    da fehlt dann nur noch der Satz : "ich hab´s dir ja gesagt!!" Ohje, die Worte meiner Mutter klingeln mir noch immer in den Ohren...


    Nur Mut, NW entstehen immer sehr individuell, die innere Einstellung ist sicher auch nicht ganz unbedeutend und Versuch macht klu(ch)g. :thumbup:


    Auf die Hemmer fertig los :thumbsup:


    lossi geht jetzt mal Erdbeeren essen ------------- na klar mit Sahne

  • Hallo Amberbaum,nimm die Pillen doch erstmal,absetzen kannst du den Kram dann immer noch oder etwas anderes probieren.Lies dir mal die Blauen Ratgeber durch,liegen in der Onkoabteilung.Und wenn dir dein Onko nicht vertrauenswürdig erscheint Zack 2.Meinung ,aber man sollte alles ausprobieren.Du hast Kinder du hast Heilungschancen,geh pfleglich damit um.Alles gute für dich &deine Familie.Grüsse Kriegerin