• Hallo zusammen,
    hat jemand Erfahrung mit PET-CT. In unserem Krankenhaus gibt es ein ganz neues Gerät dafür. Aber laut meinem Onko wird es nur etwa 20 mal im Jahr angewendet. Wird wohl auch nicht von der Krankenkasse bezahlt. ?(
    Frage mich nur für was man dann dieses teure Gerät anschafft. Aber vielleicht wird es ja irgendwann von der KK bezahlt, nur ist es dann wahrscheinlich schon veraltet. :wacko:
    Hat das von euch schon mal jemand bekommen? Wenn ja bei was?
    Liebe Grüße von Anni

  • Huhu Anni,


    also ich habe ein PET bekommen, nachdem meine Tumormarker hoch waren und damit waren ja auch die Lebermetas entdeckt worden. Ich bin durch eine Grauzone gerutscht mit der Kostenübernahme. Eine Klinik im Nachbarort nimmt einen dafür vorstationär auf und kann das PET damit abrechnen.


    Ein PET-CT ist eigentlich das deutlichste Mittel um Metas aufzuspüren und ersetzt viele Einzeluntersuchungen (Röntgen, Szinti, MRT, CT,...). So wurde es mir zumindest erklärt. Nur nicht so gut damit abgedeckt ist der Kopf, wegen der Stoffwechseleigenschaften des
    Hirns. Da braucht man oft trotzdem noch ein MRT zusätzlich.
    LG,
    Sonja

  • Liebe Anni,
    ich freue mich, von dir zu hören, aber der Anlass ist weniger schön.....
    Also, Sonja hat die ja schon mal das Wichtigste geantwortet.
    Dazu zu sagen ist vielleicht noch, dass du vielleicht in ein KH gehen solltest, wo sie sich mit sowas auskennen.
    Das PET-CT zu machen ist eine Sache, die Bilder aber auch richtig lesen zu können, eine andere.
    Und wenn sie das in deinem KH nur etwa 20 mal pro Jahr machen, klingt das nicht nach wirklich viel Erfahrung.
    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe Anni,


    als bei mir eine Metastase im Sternum gefunden worden war, wurde dann auch noch ein PET-CT gemacht. Das wurde ohne Umstände von der Krankenkasse bezahlt.
    Nach einem Jahr hätten wir gerne noch mal eine Kontrolle gemacht (weil zur Debatte stand, ob ich mit der Antikörper-Therapie aufhören kann oder nicht), da wollte die Krankenkasse nicht zahlen. Die Ärzte hätten dann nocheinmal Widerspruch einlegen und die Notwendigkeit begründen können, aber wir hatten uns dann ohnehin schon für die Fortsetzung der Therapie entschieden.
    Ich wäre auch nicht scharf darauf, mehr PET-CTs als unbedingt nötig zu bekommen.


    Liebe Grüße
    Olivia

  • ja das ist klar, ich würde davon auch nicht mehr machen als nötig. :S Aber da es die Kassen nicht bezahlen ist es wohl auch etwas umstritten. Habe nächste Woche Termin im KH für einen 2. Look 8| da will ich mit diesem Arzt sprechen. Mein Onko sagte er hat Patienten die haben 2-3 Jahre erhöhten TM und es wird nichts sichtbar. Solange nichts sichtbar auch keine Behandlung. Denke wenn der Marker über längere Zeit erhöht ist, dann muß doch irgendwo was sein. ?(
    Dass das KH das so selten anwendet liegt wohl an den Kosten, das Gerät haben sie dort noch nicht lange, wurde jetzt erst nach Neubau angeschafft. Ob da fähige Leute sind um das auszuwerten- keine Ahhhnung ?(
    LG Anni

  • Hallo Anni,


    Ich hatte in meiner Zeit dreimal ein PET CT,
    Das ist überhaupt nicht schlimm und nachher weiss man das nichts Böses da ist. Es ist ziemlich verlässlich.
    Bei uns zahlt das die Krankenkasse.
    Vielleicht ist das bei euch darum nicht bezahlt weil es ziemlich kostspielig ist.
    Bei uns so um 1500 Euro.
    liebe Grüsse
    Doris

  • Ich hatte zwei PET-CTs beides mal um zu sehen ob es irgendwo "Knödel" von meiner Leukämie gibt (die macht anscheinend nur meine Form). Dabei konnte auch eine Entzündung usw. entdeckt werden. Die Untersuchung ist ziemlich unheimlich finde ich (weil einem eine radioaktive Substanz gespritzt wird) aber letztlich nicht anders als ein nomrales CT...

  • Also ich habe im letzten Jahr ein Pet-CT bekommen, als bei nach dem Brustkrebs auch noch Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wurde, einfach, um mal alles abzukären. Dazu musste ich aber noch vor der zweiten OP ins Krankenhaus, da mir der Arzt sagte, wenn man stationär aufgenommen wird, dann ist die Abrechnung kein Problem. Problematisch ist das nur, bei ambulanten Behandlungen, dann weigert sich die KK oft.


    Ich hoffe, dass ich Dir damit ein bißchen weiterhelfen konnte.


    Liebe Grüße

    Milli

  • Hallo,

    lieben Dank für die Infos.

    Ja auf den Seiten des dkfz habe ich schon nach PET gesucht. Nachdem ich Heute deinen Link geöffnet habe und auf eine etwas andere Seite kam habe ich beide nochmal verglichen. Denn Gestern fehlten entscheidende Infos. :/ Zwar beide Seiten über PET aber unterschiedliche Info´s.

    Wenn sollte sie amb. gemacht werden. :(

    Danke, ich wünsche euch eine schönen Tag.

    L.G. Abby

  • einige Krankenkassen genehmigen wohl großzügiger und haben mit bestimmten Einrichtungen Verträge abgeschlossen. Auf der Homepage meiner Krankenkasse findet man da Informationen ( gehört zu den großen GkV). Ich hatte mich auch direkt bei der KK informiert. Eine Überweisung vom Arzt hätte gereicht. Das Brustzentrum hat mir damals aber abgeraten und gemeint, das normale Staging würde reichen.

    Ich bin aber am Überlegen, ob es nach der Therapie nicht auch gut wäre, um zu sehen, dass alles OK ist.

  • Habe ich gerade gefunden:


    Gesetzliche Krankenkasse:


    In Deutschland wird die PET- bzw. PET/CT ausschließlich beim nicht-kleinzelligen und beim kleinzelligen Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet. Die Kostenübernahme muss zur Zeit für jede Untersuchung bei der zuständigen Krankenkasse in einem komplizierten Verfahren beantragt werden.


    Für andere Krebserkrankungen ist die PET/CT derzeit noch keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Ausnahme: Für Versicherte einer bestimmten großen Krankenkasse kann eine PET/CT-Untersuchung im Rahmen einer integrierten Versorgung ohne Antragsverfahren bei Brustkrebs (Mammakarzinom), Darmkrebs (kolorektale Karzinome) und Lymphdrüsenkrebs (maligne Lymphome) durchgeführt werden. Die Notwendigkeit der Untersuchung muss durch den behandelnden Arzt bestätigt werden.


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  • hallo ihr lieben,


    da ich z.z. alle 3 monate 2 ct's (hals und abdomen/thorax) sowie 1x im jahr ein knochenszinti bekomme, habe ich heute beim onkologen mal nachgefragt, ob ein pet-ct da nicht sinnvoller wäre.

    seine antwort war, das ein pet-ct zur verlaufskontrolle nicht geeignet ist, da man bei bekannten metas z.b. keine korrekte aussage zu größenveränderungen machen könnte.

    es wäre nur sinnvoll zur abklärung bei unklaren beschwerden oder wenn tumormarker aus unersichtlichen gründen enorm ansteigen.


    lg ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Hallo Hilfee5

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist ein PET in etwa mit einer Szintigrafie vergleichbar. Meinst du das? Warum wurde das bei dir vor der Bestrahlung gemacht?

    Nach Chemo und brusterhaltender OP beginnt nächste Woche meine Bestrahlung. Es wurde aber lediglich ein PlanungsCT gemacht, um die Bestrahlung exakt zu berechnen. Sonst nichts.

    LG und alles Gute für die Bestrahlung!

  • Hallo Hilfee5 ,


    ich habe eine PET-CT-Untersuchung nach meiner 2. OP bekommen (3 Wächterlymphknoten befallen, Tumor konnte nicht restlos entfernt werden). Es sollte abgeklärt werden, ob verdächtige Flecken in der Lunge Metastasen sind und ob woanders im Körper evtl. noch Metastasen vorhanden sind. Meine weitere Therapie hing davon ab. Keine Metastasen, dann 3. OP, Bestrahlung + AHT. Mit Metastasen: keine OP + nur AHT.


    Muß bei dir vor der Bestrahlung noch etwas abgeklärt werden, was nicht eindeutig festgestellt werden konnte?


    Liebe Grüße,

    Viva

  • Hallo an alle,

    hier ist wieder das eine Schneggle von der Kämpferfront.

    Der Tumormarker meiner Partnerin (Schneggle59 - Erkrankungsverlauf) steigt wieder und ich wollte mich mal erkundigen, ob sich jemand mit Positronen-Emissions-Tomographie ( PET-CT) auskennt. Was genau ist das? Kann man da einen evtl. neuen Tumorbefall sehen? Und wie genau ist er?

    Lg. Schneggle:)

  • Schneggle ,


    was hat deine Partnerin für einen Tumor? Eierstockkrebs? Also, wenn man bei der ED auch keines gemacht hat, um zu schauen ob Metastasen da sind, hat man jetzt keinen Vergleich. Denn ein PET zeigt alles an. Auch wenn evtl. Entzündungen da sind. Dieses PET zeigt alles mögliche an und dann würde es wahrscheinlich überall leuchten und man weiß dann nicht, wo wirklich was ist, was zu behandeln ist. Du kannst auch auf der Seites des KID nachlesen. Aber ich würde mich an ein Zentrum wenden, was auf die Krebsart spezialisiert ist und die geben dann eine Empfehlung. Bei Eierstockkrebs denke ich ist sie mit einem CT gut bedient!

  • Hallo Schneggle,

    ich kann Dir dazu leider nur laienhaft antworten, es gibt bestimmt Mädels hier, die sich genauer auskennen.

    Ich habe ein Rezidiv eines Endometriumkarzinoms mit Verdacht auf Lungenmetastasen. Sollte sich das nicht bestätigen, werde ich operiert, ansonsten nur palliativ behandelt. Um die Lungenmetas abzuklären, hatte ich jetzt eine Bronchoskopie und Punktion der Herde und der Lymphknoten, die keine verwertbaren Ergebnisse brachten. Da es sich bei der OP des Rezidivs um eine recht grosse Beckenwand OP handeln würde, möchten meine Gyn Onkos jetzt, dass ich eine PET-CT mache. Sie haben mir das so ungefähr erklärt: man bekommt ein radioaktives Material gespritzt, das sich im Körper verteilt. In der PET-CT Röhre werden dann ca. 60 Min. Ganzkörperaufnahmen gemacht, auf denen die Krebsherde "leuchten". Durch einen höheren Zellstoffwechsel heben sie sich von dem gesunden Gewebe ab. Es gibt da zwar auch Fehlmeldungen, wo dann auch andere Infektionsherde sich abzeichnen, aber bei mir wissen sie ja, wonach sie genau suchen. Die Herde sind ja durch ein CT schon bestimmt worden.

    Der Antrag ist bei meiner Krankenkasse eingereicht, offenbar zahlen nicht alle gesetzlichen hierfür, da das Verfahren recht teuer ist

    ( bei Selbstzahlung sagte man mir, ich müsse mit ca. € 2.000,-- rechnen). Ich hoffe sehr, dass die Kosten übernommen werden, da die gesamte weitere Therapie davon abhängt.