Portentfernung ?

  • liebe Kunigunde,

    meinen 1. Port habe ich mir, ebenfalls gegen die Empfehlung meiner Ärzte im Januar 2017 entfernen lassen. Abgesehen vom normalen Ziepsen während der Heilung der Narbe, habe ich nix mehr dort gespürt. Es war als sei da nie was gewesen. Ich wünsche dir von Herzen, dass alles gut wird und du die Entscheidung im Nachhinein nie bereust.

    Alles Liebe, Petra

  • Hallo. Mein Port wurde auch auf meinen Wunsch hin (und nach einigen Diskussionen ) im Juli entfernt. Das Metallteil ging raus aber 8 cm Schlauch hatten sich irgendwie "verhakt". Im Dezember bin ich dann auch den Schlauch losgeworden. Der Port selbst hat immer gestört, gedrückt usw. Ich konnte auch auf der Seite nicht liegen, keinen BH tragen ( oder nur mit Polster) usw. Auch nach der Entfernung hatte ich an der Stelle noch für einige Zeit Schmerzen, das waren nachher wohl schon Phantomschmerzen. Jetzt kann ich schon einige Zeit auf der Seite liegen und Rucksäcke u.a. tragen. Ich denke, es sollte nur noch eine gewisse Zeit weh tun. Nach der Portentfernung wird ja eine Röntgenkontrolle gemacht. Sollte bei Dir etwas drin geblieben sein, sollte man es da dort sehen können. Oder hat sich vielleicht etwas entzündet?

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung!

  • Herzlichen Dank für eure Antworten! Also bis jetzt wurde nix geröngt,hm. Die Narbe ist auch nur nebensächliches Problem, Narben hab ich ohne Ende. Aber ich kann deutlich unter der Oberfläche etwas tasten, was ich auch, als Porti noch drin war, fühlte. Bin echt gespannt, was der Doc sagen wird. Übrigens wurde mir bei der Narbenkontrolle von der Schwester (welche ich als Einzige in der Praxis nicht mag. Sie hat übergriffige Äußerungen während der Chemo gemacht, die der Hammer waren!) gesagt, die Wunde sei geklebt worden. Ich sagte, prima, dann gibt es ja keine Probleme mit den Fäden! ( die Selbstauflösenden lösen sich bei mir nie ganz auf) Zwei Tage später sind zwei Stellen entzündet und uups, da kamen Fadenstücke zum Vorschein! Ich bin immer noch schockiert, wie kann sie sagen, es wurde nur geklebt?? Wenn sie es nicht weiß, soll sie fragen! Ich hab die Teilchen rausgezogen, hab ja schon Übung, und Betaisodonna drauf.

    Aber wichtig war mir, dass es nicht die Regel ist, noch etwas Verbliebenes zu fühlen!

    Lieben Gruß!

  • Hallo zusammen,

    ich bin neu hier. Ich habe im Januar die Diagnose Brustkrebs erhalten und habe mittlerweile 7 von 9 neoadjuvanten Chemozyklen hinter mir. Vor Beginn der Chemo habe ich einen Port in den rechten Unterarm bekommen. Das Ding hat mir einige Probleme bereitet, z.B. Venenentzündung aufgrund der mechanischen Reizung durch den Portschlauch und eine sehr schmerzhafte Thrombophlebitis nach dem 4. Chemozyklus. Nach dem 5. Zyklus war der Portschlauch nicht mehr durchlässig und damit unbrauchbar. Daher wurde mir der Port vor 2 1/2 Wochen wieder entfernt. Ich hatte mich so gefreut, das Ding wieder loszuwerden und hatte irgendwie erwartet, dass der Arm danach wieder so aussieht wie früher. Leider habe ich nun an der Stelle, wo vorher der Port saß, eine Schwellung, die fast so groß ist wie der Port selbst. Da mein Arm recht schlank ist, fällt die Verdickung schon auf. Die Venenentzündung hat sich nicht gebessert, obwohl die mechanische Reizung durch den Schlauch ja nun nicht mehr da ist. Ich habe folgende Fragen:

    1) Ist die Schwellung nach Portentfernung normal und geht sie wieder weg? Wenn ja, wie lange dauert das?

    2) Wie lange dauert es, bis die Venenentzündung abheilt?

    3) Leider ist die Portnarbe nach der Portentfernung nicht mehr so schön unauffällig wie vorher. Habt Ihr diese Erfahrung auch gemacht?


    Den Unterarm kann man im Sommer ja nicht wirklich verstecken, und es stört mich sehr, wie er jetzt aussieht. Wäre super, wenn ihr Eure Erfahrungen mit mir teilen könntet. Vielen Dank im Voraus.

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Liebe @Gwendolin , erst mal möchte ich dich hier im Forum willkommen heißen.

    Ich denke, dass die Meisten von uns den Port wohl unterm Schlüsselbein haben/hatten, so wie ich auch.

    Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der ihn auch am Unterarm hatte.

    Mein Port wurde vor 3,5 Wochen mit der Brust OP entfernt und zu Anfang habe ich auch gedacht, dass es so aussieht wie zum Zeitpunkt, als er eingesetzt wurde.

    Es war ein richtiger Huckel zu sehen.

    Dann hat sich darunter ein blauer Fleck mit kleiner Schwellung gebildet und mittlerweile ist es aber wieder flach.

    Nur die Narbe ist manchmal etwas gereizt, weil der BH Träger drauf drückt.

    Ansonsten ist jetzt nach 3,5 Wochen nichts mehr geschwollen.

    Was sagt denn der Arzt dazu?

    Wie lang so eine Venenentzündung dauert, weiß ich leider nicht. Ich würde tatsächlich den Arm noch mal dem Arzt zeigen, der kann dir das sicher beantworten.

    Liebe Grüße & schnelle Besserung

    Cookie 🍀 🍀 🍀

  • Ich bin so hin- und hergerissen. Für die eigentlich geplante Chemo bekam ich einen Port vor 3 Wochen. Dieser wird nun nicht mehr gebraucht. Er tut auch weh und stört mich immer noch ziemlich. Manchmal elektrisiert es mich, wenn ich mit der Schulter dagegen stoße.

    Mein Arzt sagte, ich kann mir aussuchen, wann ich ihn entfernen lassen möchte. Mein Hausarzt hat mir die Überweisung schonmal ausgestellt zum Entfernen. Also - raus muss er ... nur wann ...

    Eigentlich will ich ihn so schnell wie möglich raus haben. Aber ... die Prozedur wird nicht netter/weniger harmlos sein wie das Einsetzen. Davor hab ich dann doch ein wenig Bammel ... wie würdet Ihr das handhaben?

    Liebe Grüße


    Cordie :hug:



    "carpe diem"

    Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.)

  • Meinen Port habe ich vor einer Woche entfernen lassen. Er hat mich gestört. Jetzt ist die Stelle noch geschwollen und schmerzt, aber das wird hoffentlich bald besser. Jeder hofft das er ihn nicht mehr braucht, wissen tut es keiner. Bekommst du jetzt keine Chemo ? Wussten die das nicht vorher ?

    LG Petra

  • Peppe ich musste zwischendurch das Brustzentrum wechseln. Im alten bekam ich den Port gelegt für Chemo - im neuen machen sie jetzt Antihormontherapie. Deshalb habe ich den Port tatsächlich umsonst gelegt bekommen :( .

    Liebe Grüße


    Cordie :hug:



    "carpe diem"

    Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.)

  • Cordie, das ist aber ärgerlich. Ob Chemo oder Antihormontherapie ist doch abhängig von der Krebsart. Die hat sich doch bestimmt nicht geändert. Weswegen hast du denn das Brustzentrum gewechselt ?

    LG Petra

  • Cordie wie blöd umsonst. Das ist ärgerlich . Wenn er dich stört dann lass ihn lieber entfernen. Vll kannst du ja im neuen BZ eine kleine Narkose bekommen, dann merkst du davon nix. Ich habe meinen vor 10 Tagen während der Brustop entfernen lassen. Die Wunde ist schon gut verheilt. Ich hatte damit keinerlei Probleme.

  • Filly78 ja mal sehen ... heute Nacht tat er echt weh bei einer komischen Bewegung, da dachte ich noch "jetzt aber raus mit dem Ding" .

    Ich glaube, ich habe für mich einen Kompromiss gefunden - wenn der 1. Zyklus Ibrance/Letrozol rum ist und meine weißen Blutkörperchen einigermaßen im grünen Bereich, dann kommt er raus. Mit zu niedrigen Leukos will ich da jetzt auch nicht ran. Ach Mann ... mich nervt wirklich, dass ich das Legen umsonst überstanden habe X/

    Liebe Grüße


    Cordie :hug:



    "carpe diem"

    Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.)

  • Danke, Saphira für den Link !

    Hallo Cordie, habe gerade dein Portlegemarathon gelesen, ist blöd gelaufen. Leider nicht rückgängig zu machen. Wenn es dir besser geht kannst du ihn immer noch raus machen lassen. Drücke dir die Daumen.

    LG Petra

  • Hallo ihr Lieben...


    ich kann jeden verstehen der mit seinem Port Probleme hat, denn ich habe mich mit meinem auch rumgequält. Ich hatte Anfangs Bedenken, da ich auf viele, viele Dinge allergisch reagiere u.a. Silikon, aber man meinte es wäre noch nie zu entsprechenden Problemen gekommen, also gut rein mit dem guten Stück. Das Ergebnis 6 Monate Allergietabletten und 2x Ibu 600 pro Tag... um es zu ertragen. Zum Glück hatte ich eine vernünftige Onkologin die mit meiner Bitte den Port während der BET OP zu entfernen, einverstanden war und mir auch den Rücken gegenüber den Gefäßchirurgen gestärkt hat, der mich überreden wollt ihn noch wenigsten 2 Jahre zu behalten.


    Für mich war es die richtige Entscheidung, keine Schmerzen mehr, BH tragen geht wieder und endlich wieder problemlos Hausarbeiten erledigen, Kochen, Gartenarbeiten etc.

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:

  • Hallo!

    Ich hatte meinen Port seit Ende Dezember unter dem linken Schlüsselbein- gestern ist er unter Vollnarkose entfernt worden. Die Wunde ist geklebt worden, heute war ich zum Verbandswechsel und habe nun ein Duschpflaster. Mal sehen, ob es wie geplant zehn Tage durchhält...

    Die Stelle, wo der Port war, ist jetzt ganz schön geschwollen und schmerzt, aber ich hoffe, das wird schnell besser. Mit dem Port selbst hatte ich keine Probleme, außer mit dem Gurt im Auto und manchmal konnte ich nicht so gut auf der Seite liegen. An der Stelle, wo der Port saß, habe ich fast keinen Unterhautfett, so dass er immer ein bisschen alienmäßig hervorstand. Ich bin so froh, ihn nun los zu sein.

    Ich hatte meinen behandelnden Professor gefragt, ob ich den Port besser behalten sollte, schließlich ist das Rückfallrisiko am Anfang bei triple negativen Tumoren sehr hoch. Aber er meinte, ich hätte schließlich alles getan, was möglich wäre um dem Krebs dem Garaus zu machen und deshalb könnte der Port auch ruhig entfernt werden.

    Nun hoffe ich, dass ich damit das Thema Brustkrebs hinter mir lassen kann. Ich bin schon gespannt auf die Anschlussheilbehandlung, ich hoffe sie findet bald statt (aber das ist ein anderes Thema=O) Als Nächstes richte ich ein Fest für all die lieben Freunde, Kollegen und Verwandte aus, die mich in diesem Jahr so toll unterstützt haben.

    Euch allen ein schönes Wochenende, viele Grüße

    Kastanie


  • Hallo,

    ich hatte mich entschlossen, meinen Port drin zu lassen, denn ich hatte nie Probleme damit.

    Und dann war am Montag die 1. Mammographie. Und leider habe ich eine ziemlich unaufmerksame Schwester erwischt.

    Ich hatte gleich zu Anfang gesagt, dass sie mit der linken Brust vorsichtig sein müsse, da die noch sehr empfindlich sei.

    Also wurde mit der Untersuchung bei der rechten Brust angefangen. Ging soweit alles gut, dann kam die seitliche Aufnahme.

    Und da hat sie so gequetscht, dass es mir sehr, sehr weh getan hat. Habe ich natürlich etwas gestöhnt, dann an meine Schulter gegriffen

    und natürlich den Port gespürt.

    Schwester: "Ach ja, sie haben ja den Port noch drin."

    Ich dachte: "tolle Wurst", aber die Untersuchung der linken Brust war dann wieder erträglich.

    Langer Rede kurzer Sinn: die Schmerzen hielten auch am Dienstag noch an, so ging ich am Mittwoch ins BZ. Bekam aber nur einen Termin für den nächsten Tag (Donnerstag).

    Da waren die Schmerzen aber auch schon wieder vorbei, aber ich konnte jetzt neben dem Port (also quasi aus dem Port raus) ein Röhrchen tasten. Das war vorher nicht zu ertasten.

    Beim Ultraschall stellte sich aber dann heraus, dass alles noch o.k. ist. Warum ich jetzt den Zugang tasten kann, konnte die Gyn. auch

    nicht erklären.

    Sicherheitshalber sollte ich dann noch zu den Onkologen, um den Port zu spülen. Wenn das problemlos gehen würde, könnte der Port

    weiterhin drin bleiben.

    Spülen ging auch ganz problemlos und so bleibt er jetzt doch noch drin. Die Gyn. war sehr dafür ihn noch 1 - 2 Jahre drin zu lassen, wenn er weiterhin keine Probleme macht.

    Triple negativ hat eben so seine Schattenseiten.


    Also passt alle bei der Mammographie auf, wenn ihr noch Euren Port drin habt.


    LG

    Wally

  • Hallo zusamnen,

    Ich bin auch triple negativ und habe noch einige Chemos vor mit.Seit Juni liegt der Port.Eigentlich dachte ich,dass er mich irgendwann nicht mehr stoert oder weh tut.Aber es wird nicht besser.Heute konnte man das erste Mal kein Blut daraus ziehen.

    Ich wuerde ihn auch gerne laenger drin lassen,bin mir im Moment nicht sicher.

    Die Gedanken um Rezidive...

    Es ist ein Hin und Her der Gedanken..

    Der Arzt im BZ meinte :Warum soll der drin bleiben?

    Ich habe ja noch Zeit mich zu entscheiden.Sehr schwierig..Freunde werden wir nie.

    Aber es ist das Beste fuer die Chemos..:thumbup:

  • Mein Port hat meine komplette Behandlung über immer wieder geschmerzt und ist deshalb gestern bei Op mit raus gekommen.

    Für mich hat der auch etwas mit krank sein zu tun, deshalb wollte ich eh, dass der am Ende raus kommt. Sollte ich nochmal irgendwann erkranken, dann muss halt ein neuer her. Aber davon geh ich nicht aus. X(

    Wenn die Angst anklopft, schick die Hoffnung an die Tür. 🌻

  • Ich möchte mir möglichst schnell nach drr Chemo den Port entfernen lassen. Er drückt immer und mit ihm, werde ich mich nie gesund fühlen. Wie macht ihr das?

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Teil des Beitrags in dieses Thema verschoben

  • liebe Moni ich hatte mir auch gleich den Port entfernen lassen bei mir war es ein Fehler Infusionen legen geht bei mir mehr wie schlecht weil die Venen durch die letzte Chemo total kaputt wären und jetzt,brauche ich bestimmt wieder einen neuen aber wie gesagt das ist bei mir so lg,Lissy