Portentfernung

  • Hallo zusammen,


    ich hatte während meiner ganzen Zeit immer wieder Schmerzen in meinem Arm. Da ich allerdings bereits vorher Schulterschmerzen hatte, wusste ich nie, kommen sie jetzt vom Port oder sind das alte Probleme. Mein Port liegt zudem sehr weit außen. Ich war total entsetzt als ich ihn zum ersten Mal sah. Da ich ja immer noch aktiv Volleyball spiele und das mein Schlagarm war.

    Als ich das dem Professor erzählte meinte er, dann machen wir ihn auf jeden Fall bei der Ablation gleich mit raus. Dann wissen wir von wo die Schmerzen kommen. Notfalls müssen wir halt irgendwann wieder einen neuen setzten.

    Über diese Entscheidung bin ich immer noch sehr glücklich, da ich mittlerweile wieder schmerzfrei Volleyball spielen kann.

    Als ich nach der OP mitbekommen habe, dass ich noch einmal Chemo brauche, habe ich erst einmal geschluckt. Aber diese Chemo ist Gott sei Dank ohne Port möglich. Es handelt sich um Capecitabine in Tablettenform.

    Ich schicke euch mal ein Bild von meinem Port mit. Dies habe ich kurz vor meiner OP mit neu gewachsenen Haaren gemacht.

    Ich denke Port rausmachen oder nicht, ist auch so eine Bauchgefühlentscheidung. Wie belastend ist dieses Teil für einen persönlich. Manche stört er ja auch gar nicht. Natürlich muss man die medizinischen Kriterien alle abwägen. Aber, wann ist später der richtige Zeitpunkt? Für mich war es eine Erlösung, als er so nebenbei bei der OP entfernt wurde. Das Einsetzen ohne Vollnarkose war für mich eher wie bei vielen auch Stress pur. Keine Ahnung, warum einem so etwas zugemutet wird.


    Ich wünsche euch gute Berater und auch ein gutes Bauchgefühl

    Ingrid

  • Hallo zusammen,

    gestern nun wurde der Port entfernt. Die Entnahme hat keine Schmerzen verursacht, es war aber schon ein beklemmendes Gefühl ohne Nakose im OP zu liegen und zu wissen da wird an einem eingeschnittenen. Nach zwei Stunden durfte ich die Klinik verlassen.Am späten Nachmittag begannen dann die Wundschmerzen und Verspannungen im Rücken sich bemerkbar zu machen gut das es Ib..gibt.Nun muss ich am FREITAG noch mal zur Nachkontolle und ein Faden wird gezogen und dann ist auch das mit dem Port hoffentlich erledigt..Schritt für Schritt wieder in den Alltag. Am Donnerstag gehe ich dann wieder Arbeiten Daumendrücken das es irgendwie gut geht. LG Eva

  • Ich habe heute gefragt, was mit dem Port ist, ob er noch drin bleiben soll oder raus kommt und ob er gespült werden muss.

    Antwort des Arztes: nach Abschluss der Behandlung, also bei mir Bestrahlung und AHB, kommt er raus. Gespült werden muss er nicht, weil er raus kommt.

    Er wird ambulant entfernt, also einfach gezogen.

  • Hm liebe Linny ... so einfach gezogen iss auch nicht... Ich hab Meinen jetzt bald zwei Jahre und der bleibt. Wird aller 12 Wochen gespült, da hab ich auch immer Blutabnahme beim Re-Staging in der Onko. Sicher ist die Situation bei jeder Frau anders... aber ich weiß für mich, das es besser ist wenn ich ihn behalte... da ich schon Rezidive hatte und mir nicht noch mal einen Port legen lassen möchte... ich hab mit ihm jetzt ne friedliche Koexistens erreicht und behalte ihn. Alles Gute Dir!LG🤗

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe meinen Port seit Mai 2017. Mir wurde empfohlen (von meinem BZ), diesen zwei Jahre drin zu lassen wegen der Heilungsbewährung. Spülen bräuchte ich ihn überhaupt nicht. Nun gut - nicht gespült seit zwei Jahren ^^; bin auch nicht traurig darüber.

    Mein Gyn hat die Meinung des BZ mit den zwei Jahren bestätigt, war aber ganz entsetzt, dass ich das gute Teil nie habe spülen lassen :D.

    Ja - viele Ärzte - noch mehr Meinungen ^^^^.

    Fakt ist, ich werde ihn nun am 06.06.2019 rausnehmen lassen, den Termin hierzu habe ich bereits vereinbart in der Gefäßchirurgie. Ich bin froh wenn ich ihn los bin, obwohl er wirklich gute und komplikationslose Dienste geleistet hat. Gerne würde ich ihn als Andenken mit nach Hause nehmen. Ob die mir das Ding wohl einpacken können? :/


    LG

    Pschureika

  • Liebe Pschureika,


    ich hatte meinen Port gute 10 Jahre und habe ihn erst entfernen lassen, als durch einen Zufallsbefund festgestellt wurde, dass er defekt ist. Und - so wie Du - wollte ich ihn auch gerne behalten. Man hat ihn mir im Krankenhaus hübsch in ein kleines durchsichtiges Döschen verpackt - und jetzt liegt er bei mir zu Hause in meiner Schreibtischschublade :):).


    Liebe Grüße - Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Pschureika

    Ich will meinen Willy dann auch mit Heim nehmen wenn ich ihn irgendwann mal raus nehmen lassen muss . 😁

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Liebe Pschureika ,

    Ich habe meinen nach der OP schon rausnehmen lassen. Das ging ja unter örtlicher Betäubung und wenn das bei Dir auch so ist, kannst Du ja Bescheid sagen, dass Du das gute Stück mitnehmen möchtest. Das ziehen sie raus und es kommt in eine Nierenschale. Dann würden sie es mitsamt dem „Werkzeug“ entsorgen. Also spricht gar nix dagegen!!

  • Hallo Pschureika .

    Ich denke auch, dass ich den Port in ca 2-3 Jahren raus nehmen lasse.

    Wie wird das gemacht? Örtlich betäubt? Also quasi so heraus, wie er rein gekommen ist?

    Spülen lassen muss ich übrigens auch nicht. Mein OnkoGyn hat gesagt, dass bestimmt das BZ. Und die haben gesagt, "in Ruhe lassen". Sehe ich inzwischen auch so. Je mehr dran rum manipuliert wird, desto eher wird was eingeschleppt...

    LG S.

  • Liebe Silly 75 ,


    ich habe das Vorgespräch zur Entnahme des Ports erst am 04.06.19.

    Am Telefon wurde mir jedoch auf meine Frage gesagt, dass die OP ambulant und mit örtlicher Betäubung der "normale" Weg wäre - also genauso, wie er reingekommen ist ;). Das wäre mir auch ganz recht, denn mit Vollnarkosen hab ichs nicht so <X.

    Ich werde berichten :)


    LG

    Pschureika

  • Mein Port wurde im Oktober 17 gesetzt (hat 47 furchtbare Minuten gedauert), hat mir sehr gute Dienste geleistet und nie Probleme gemacht. Chemo war im Februar 18 beendet und es wurde mir geraten, ihn mindestens 2 Jahre drin zu lassen. Und regelmäßig alle 8 Wochen!zu spülen. Zum spülen ging ich dann alle 12 Wochen und nach Abschluss aller Behandlungen (OP und Bestrahlung), hatte ich nach einem halben Jahr nochmals ein Kontroll MRT. Nachdem das o. B. war, habe ich ihn im Januar diesen Jahres vorzeitig entfernen lassen (dauerte 18 Minuten). Und ich habe das Ding mit nachhause genommen! Die Schwester hat ihn gesäubert und in ein durchsichtiges Döschen gepackt.

  • Liebe Kylie ,

    bleibt der Port solange drin? Der zwickt und zwackt mich und ich dachte nach der Chemotherapie kommt der wieder raus. Der sitzt auf der linken Seite, da hatte ich bereits diverse Knochenbrüche, wie Schulterbruch in 2007, Ellenbogenbruch und Beckenringfraktur 2016. Die Brüche spüre ich nun wieder und der Port stört mich auch.

    LG Doris

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