Portentfernung

  • Hallo Tuta,
    Mit einer Entnahme bei Thrombose keine ich mich auch nicht aus. Würde mich aber Mosicha anschließen, dass die Ärzte bestimmt wissen was sie tun.


    Mein Port fliegt nächsten Freitag raus. Hab auch richtig Schiss. Ich hätte am Liebsten wieder diesen Dämmerschlaf wie beim einsetzen. Die Ärzte meinen eine Lokalanästhesie reiche aus. Reicht es bestimmt auch. Wenn ich nicht so furchtbar viel Angst hätte 8|
    Ich habe am Donnerstag nochmal das Aufklärungsgespräch. Wie war es denn bei euch?
    Liebe Grüße
    Alena

  • Hallo Tuta,


    auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns ^^ .


    Es freut mich zu lesen, dass du die Chemo schon geschafft hast! Ich bin seit Oktober 2015 mit der Chemo fertig und
    seit August 2016 arbeite ich schon wieder.


    Jetzt aber zu deiner Fragestellung. Bei mir kam es während der Chemo auch zu einer Portthrombose. Zusätzlich hatte ich noch Pilze in der Lunge.
    Der Port musste entfernt werden. Ich hatte auch ziemliche Angst, da ja die aktute Thrombose da war. Mein Ärztin meinte, dass sie bei
    der OP etwas vorsichtiger sein muß, im Vergleich zu einer reguläre Portentfernung gesehen.


    Die OP wurde ambulant durchgeführt und war überhaupt nicht schlimm. Es ging auch relativ schnell. Hinterher habe ich
    ein Sandsäckchen bekommen und habe das bis zum nächsten Tag auf die OP-Stelle gelegt.


    Vielleicht kannst du ja nochmal mit deiner Ärztin wegen der Bedenken sprechen. Ich hatte auch nachgefragt, war aber
    nach der Aussage, dass sie gut aufpassen wird recht beruhigt.


    Ich wünsche dir für morgen alles Gute :thumbsup: und würde mich freuen von dir zu hören, wenn du alles gut überstanden hast.


    Liebe Grüße
    Grisu

  • Hallo Tuta,
    auch ich hatte eine Portvenen-Thrombose während der Chemotherapie. Die Thrombose existierte auch noch, als der Port entfernt wurde.
    Dennoch erfolgte die Explantation ambulant und ohne besondere Vorkommnisse.
    Ich wünsche dir viel Glück und einen guten Verlauf morgen.
    Lg Katzi64

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich war heute zur Nachsorge in der Onkologie.

    Dabei ist dann gleich mal der Port gespült worden.

    Blut hat dieser aber trotz mehrmaliger Versuche von zwei Studienschwestern in verschiedensten Stellungen (sitzen, liegen, stehen, Arme hoch etc) nicht gegeben.

    Eigentlich stört mich der Port nicht und ich gedachte, ihn als "Regenschirm" noch eine Weile drin zu lassen, aber vielleicht lasse ich ihn nun doch bei der Angleichungs-OP rausnehmen.

    Hat eine von Euch den Port länger behalten?

    LG Kirsche

  • Liebe Kirsche,

    habe den Port noch nicht so lange drin, aber er wird bei uns nach Abschluss der Chemotherapie nicht gespült oder ähnliches. Uns wurde gesagt, das ist veraltet....

    wenn ich mich nach den Bestrahlungen irgendwann wieder soweit im Blutwertenormbereich befinde, dass keine Infektionen drohen, lasse ich ihn entfernen.

    LG und alles Liebe

  • Liebe Kirsche

    Ich habe meinen Port jetzt 1, 5 Jahre . Er wird nicht gespült . In der Onko sagen die Ärzte und Schwestern dass das Spülen nicht mehr gemacht wird , wegen der Infektionsgefahr. Wenn etwas durchgelaufen ist, spülen die den Port durch, indem die das Kochsalz etappenweise spritzen . So würden alle Ecken des Ports erfasst.

    Mein Port funktioniert einwandfrei und stört mich überhaupt nicht. Ich merke ihn garnicht, kann ihn nur über der Haut fühlen , sieht aus wie ein Knopf. Ich werde ihn wahrscheinlich lange behalten müssen. Bei uns war eine Patientin , die hatte ihren Port 13 Jahre drin und der funktionierte einwandfrei und hat sich nie entzündet.

    Ich weiss das da ich sie kannte , war mehrmals bei uns auf Station.

    Sicher wenn der Port Ärger macht oder man ihn nicht mehr braucht, dann kann man ihn entfernen lassen.

    Alles Liebe noch für Dich .:)

    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Liebe Kirsche,

    ich habe meinen Port jetzt auch ca. 1,5 Jahre drin, auch ungespült. Für mich gilt Ähnliches wie für alesigma - keine Probleme. Ich hab irgendwie das Gefühl, er sollte mich noch einige Zeit begleiten


    Viele Grüße
    Eowyn

  • Liebe Kirsche,

    der Port wurde mir am 18.05.2015 in einer ambulanten OP eingegesetzt (war für mich leider sehr schmerzhaft, trotz dreimaligem Nachspritzen des Betäubungsmittels). Ich habe bis heute keinerlei Probleme, er ist immer rückläufig. Bei mir wird ja alle 3 Monate ein CT durchgeführt, da wird der Port angestochen und das Kontrastmittel über den Port gegeben, somit wird er gleichzeitig gespült. Ich lasse den Port so lange drin, bis er nicht mehr funktioniert, da ich den Rest meines Lebens immer wieder Chemotherapien über den Port erhalte.;(

    Das muss jedoch jeder für sich entscheiden. Die meisten Frauen möchten irgendwann mit der Krankheit abschließen und lassen den Port möglichst schnell entfernen, da dieser sie stört oder an die Krankheit erinnert.

    Aber wie gesagt, für mich ist das keine Option.:)

    Für Deinen Heilungsprozess wünsche Dir weiterhin alles Gute (geht ja flott voran bei Dir).

    Ganz liebe Grüße Kylie:hug:

  • Ich habe meinen Port auch nach der Diagnose bekommen und er hat mir bisher keine Probleme gemacht, außer dass sich die Narbe mit jeder Chempo entzündet hat. Dass ist ja nun bald ausgestanden.


    Ich werde Zometa als Dauermedikation bekommen, Dazu werde ich ihn auf jeden Fall drin lassen solange er funktioniert. Aber Blut hat er noch nie rausgerückt ;)


    LG Blume 8)

  • Ich bin jetzt durch mit den Therapien und dachte eigentlich daran, den Port direkt rausnehmen zu lassen. Main Gyn hat mir aber angeraten, ihn wenigstens 3 Jahre zu lassen. Das hat mich dann doch so verunsichert, dass ich noch am überlegen bin was ich tun soll.

    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • ich möchte meinen Port eigentlich auch los werden obwohl meine Onkologin auch meinte normalerweise lässt man ihn noch 2 Jahre drin. Bei mir sitzt er aber sowas von doof und steht auch richtig raus, dass er direkt unter dem BH-Träger liegt was total unangenehm ist. Daher denke ich, ich riskiere es und lass ihn entfernen. Wenn der Worst-Case eintritt ist es sowieso schon egal, dann muss ich ihn halt wieder einsetzen lassen......<X

  • ich habe meinen Port seit 10/16, brauche ihn für Herceptin noch bis 01/18, habe auch überhaupt keine Probleme damit. Er ist auch sehr klein und nicht zu sehen.

    Beim Einsetzen hatte ich auch ein bisschen Spaß mit dem Radiologen (1. Port kaputt, 2. Port zu groß : Schwester ich brauche den Kleinsten, den wir haben, die Patientin ist innen ja so zart gebaut- ich darauf: außen wäre mir der zarte Bau aber lieber - darauf der Radiologe" dafür bin ich aber nicht zuständig":D:D:D

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)

  • Liebe Kirsche,

    ich habe mir meinen Port Ende April diesen Jahres entfernen lassen. Eingesetzt wurde er bei mir am 10. Juli 2015.

    Mit Abschluss meiner Therapie fand ich ihn immer mehr störend. Da mein Port direkt unter der Haut lag, war er bei mir sehr stark zu sehen. Wenn man neuen Menschen begegnet und diese fragen was man da hat... ja was antwortet man da immer.??

    Da ist die hässliche Narbe die ich jetzt habe leichter zu erklären. Da das ganze bei mir in Schlüsselbeinnähe ist, wird dann nicht weiter nachgefragt ;)

    Diese Frage ob Port drin lassen oder entfernen ist eine sehr persönliche Entscheidung. Ich finde "falsch" oder "richtig" gibt es da nicht. Für mich war es ein weiterer Schritt in Richtung "Gesund werden".

    Ich muss allerdings auch zugeben, das ich meinen Port mit nach Hause genommen habe. Als Andenken sozusagen. Die ersten drei Wochen habe ich ihn immer in der Handtasche mit rumgetragen, weil ich mich sonst so "nackt" ohne ihn gefühlt habe :D

    Jetzt hängt er bei meinem Glatzenbild im Schlafzimmer. Mein Port hat mir immer treue Dienste erwiesen und nie rum gezickt. Mein kleiner Freund und Helfer. Den konnte ich einfach nicht wegwerfen <3

    LG

    Mäusel

  • Ja was mache ich mit dem Port ?

    Ich bekam als Empfehlung ihn mindestens ein Jahr drinnen zu lassen, das Jahr ist jetzt bald um und irgendwie weis ich nicht so recht ob ich ihn nicht doch länger drin lassen soll. Er stört mich eigentlich schon, den irgend ein Träger (Tasche, Bikini...) wetzt immer. Jetzt im Sommer werde ich ihn noch drinnen lassen wir fahren ja noch in den Urlaub und da will ich nicht auf eine frische Narbe Rücksicht nehmen müssen.

  • So, die Überlegungen Port drin lassen oder rausnehmen hat sich jetzt erledigt. Der Port muss raus, habe heute Mittag plötzlich einen dicken roten Arm bekommen, innerhalb 3 Stunden war es nicht mehr erträglich, bin dann sofort ins KH in die Notaufnahme.

    Vor einer halben Stunde habe ich diese wieder verlassen mit einem gewickeltem Arm, Op Termin für die Portentfernung , Tabletten zur Blutverdünnung und super guten Blutwerten bei denen nichts auf eine Thrombose hindeutet.

    Es ist aber definitiv eine Thrombose bei der Sono klar erkennbar ein ca. 9cm langer Bereich.

    Arzt meinte nur hatte er so auch noch nie.;)

  • Liebe Luzine,

    da wurde dir die Entscheidung aber auf recht brutale Weise abgenommen. So wünscht man sich das nun auch nicht :(.

    Ich wünsche dir alles Gute für die Portentfernung. Wann wird das denn gemacht? Wir drücken natürlich unsere magischen Daumen :thumbup:.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Liebes Nordlicht,

    erst in 4 Wochen da sich die Thrombose auflösen muss, die Tabletten zur Blutverdünnung muss ich jetzt ein 1/2 Jahr nehmen und dann wird überprüft. Heute hatte ich ja mal mit einem Internisten zu tun und der meinte blos zu mir "warum haben sie den, denn noch drin sie brauchen ihn doch nicht mehr", darauf erklärte ich Ihm das mir auf Grund meines hohen Rückfall Risikos empfohlen wurde ihn noch drin zulassen. Da schüttelte er nur den Kopf und meinte die Gyn´s haben doch keine Ahnung. Wenn sie einen Rückfall haben dann basteln wir halt wieder einen rein.:)

    War an sich ein sehr erheiternder Nachmittag mit diesem Arzt.

  • Hallo. Mein Port hat mich auch gestört (Träger, Riemen), ich habe ihn auch bei kräftigeren Bewegungen (Sport) gespürt. Mitten in der Chemo hat er plötzlich nix mehr rein - oder rausgelassen. Auf dem Röntgenbild sah man dann, dass der Schlauch in die Halsvene hoch gewandert war. Mit viel Spülen und Rumhampeln ging er dann doch noch frei und hat bis Juni (da habe ich noch das Herceptin bekomnen) durchgehalten. Im Brustzentrum war man der Meinung, der Port solle sicherheitshalber wegen der Rückfallgefahr mindestens 2 Jahre drin bleiben. Es wäre schwierig, wieder einen neuen einzusetzen wenn nicht sogar unmöglich. Ich habe mich dann viel informiert ( bei mehreren Ärzten, KID, Experten meiner Krankenkasse ) und in mich reingehorcht. Dann habe ich entschieden: er kommt raus. Am 20. Juli war die OP. Ich hatte um stärkere Sedierung gebeten, da das Einsetzen sehr schmerzhaft war. Das hat diesmal gut geklappt. Vor der OP hab ich noch drauf hingewiesen, daß der Schlauch gewandert ist...nicht, dass sie ihn an falscher Stelle suchen. Da wurde ich noch belächelt. Während der OP fragte mich dann der Operateur, ob ich schottische Vorfahren hätte. Ich würde den Port wohl nicht wieder hergeben wollen. Es wurde dann noch ein VenenSpezialist kontaktiert. Das Ende vom Lied: das Schlauchende war wieder gewandert und hat sich verhakt. Von 26 cm Schlauch sind 13 cm jetzt noch drin. 8 cm davon stecken in der Vene fest und sind nicht ohne Gefaess-OP rauszukriegen. Im Moment sieht es so aus, als ob das Drinlassen der Reste ungefährlicher wäre als eine OP.

    Es ist jetzt nicht optimal gelaufen, aber ich bin froh, dass ich u.a. meinem Bauchgefühl gefolgt bin und mich für die Entfernung entschieden habe. Das störende Metallteil ist auf jeden Fall raus.

    Hätte der Port nie gestört oder rumgezickt, hätte ich ihn eventuell drin gelassen.

  • Hallo, ihr Lieben, ich hoffe, dass meine Frage hierhin passt... Ich habe nach Chemo und Bestrahlung am 28.11.17 meinen Port entfernen lassen;übrigens nicht ohne Kampf! Jede Schwester in meiner Onkopraxis hat massiv versucht, meine Entscheidung zu ändern, mein behandelnder Onkogyn ebenfalls! Darüber könnte ich Romane schreiben... Anyway, der Port wurde unter kleiner Vollnarkose entfernt, die Narbenkontrolle sagte, alles schick. Mein Problem ist, dass ich immernoch die Stelle, die sich wie ein umwickeltes Stückchen Draht anfühlt, spüre.Und zwar sehr unangenehm! Diese Stelle stört weiterhin beim Rucksack tragen oder daraufliegenden Trägern. Nun interessiert mich, ob das noch jemand von euch so erging. Am 24.01.18 seh ich meinen Arzt und möchte gerne sicher sein, dass dieses nicht so sein sollte, bevor mir der Arzt versichert, es sei normal so. Davon gehe ich nämlich aus, man kennt ja seine Pappenheimer.

    Ganz liebe Grüße, Kuni

  • Liebe Kuni,


    mein Port wurde im August 2017 entfernt. Er hat mich vorher relativ wenig gestört (neben der optischen Beeinträchtigung ab und zu etwas Drücken und Zwicken, Rucksackwanderung war trotzdem möglich). Nach der Entfernung habe ich eine Weile lang manchmal noch ein leichtes Zwicken gespürt. Ich habe die Narbe öfter mit fetthaltiger Creme massiert. Meine größeren Narben habe ich mir von einer Physiotherapeutin behandeln lassen. Osteopathen können das auch gut.

    Liebe Grüße und gute Besserung!

    Olivia