Diagnose meiner Mutter, hab solche Angst :(

  • Hallo liebe Jenny, ich kenne mich mit Prozentzahlen, was Krebs angeht, nun überhaupt nicht aus. Aber ich kann was zu Angst, Verzweiflung und Mutlosigkeit
    sagen. Es ist schwer, den rechten weg für sich selbst zu suchen und zu finden. Ich habe lange gebraucht, die Fakten zu erkennen und vernünftig mit ihnen
    umzugehen. Auch ich steckte voller Zweifel. Soll ich, soll ich nicht? Hab ich Überlebenschancen, oder hab ich keine? Irgendwann habe ich erkannt, ICH MUSS
    WAS TUN! Das habe ich dann gemacht. Habe den Krebs in mir akzeptiert, und dem "Drecksack" dann den Krieg erklärt!!! Ich hatte zwei Möglichkeiten!
    Und habe mich für die, wie ich glaube richtige Möglichkeit entschieden. Jeder von uns allen ist anders. Und das ist gut so.
    Langes warten auf Testergebnisse sind äußerst belastend und nervenaufreibend. Sie können einen richtig fertig machen. Bei mir war das auch so.
    Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich habe genau wie Du Angst davor gehabt meine geliebten Menschen zu verlieren.
    Ich nehme Dich jetzt einfach mal in den Arm und drücke Dich. Schicke Dir ein großes Paket Kraft und drücke Euch beiden die Daumen.
    Es ist schwer, aber ich glaube Ihr zwei schafft das.................
    Ganz liebe Grüsse an Euch beide Zausel

  • Es tut mir leid wenn ich mich bzgl. G3 falsch ausgedrückt habe. Das liegt einfach an meiner Unwissenheit, ich wollte damit niemand zu nahe treten oder eine falsche Diagnose stellen. Ich suche nur nach Antworten und das wahrscheinlich zuviel... Wie ihr schon sagtet ist das Internet keine gute Lösung. Aber macht man das nicht automatisch? Meine Mama selbst sagt auch schon ich soll damit aufhören weil ich mich sonst verrückt mache.


    In Ihrem Bericht steht nichts von Hormonrezeptoren, vielleicht wird das erst noch untersucht.
    Es steht aber drin hochgradig Malignitätsverdächtiger Befund, was heißt das? hört sich so schlimm an :(

  • Liebe Jenni :P


    auch ich bin ein G 3 und bin wie ich schon geschrieben hatte, vor 28 Jahren erkrankt. G 3 ist kein Todesurteil,
    denn es spielen soviel Faktoren mit die dir Mama63 schon aufgezählt hat und noch so einige/s mehr.
    Erst muss die komplette Histologie bekannt sein und die Rundum-Untersuchung (staging) abgeschlossen sein.
    Die Größe eines TU ist nicht unbedingt aussagekräftig. Ein kleiner TU kann sehr aggressiv sein, so wie ein großer TU
    total harmlos sein kann.
    Malignitätsverdächtiger Befund heißt soviel wie Verdacht auf Bösartigkeit!


    Ich hatte dir schon die Adresse vom KID (Krebsinformationsdienst) eingefügt und die kann ich dir wirklich sehr
    ans Herz legen. Wie auch Kontakt zu einer Krebsberatungsstelle, dort können auch Angehörige Unterstützung/Hilfe
    bekommen. In unsere Klinik gibt es die Möglichkeit, für Angehörige, Termine zum Gespräch beim Psychoonkologin/en
    im Haus zu bekommen.


    Alles Gute für deine Ma, auch sie wird es schaffen wie wir das auch geschafft haben. Dafür drücke ich ganz fest
    meine Daumen und Zehen :thumbsup: :thumbsup: :thumbup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

  • Liebe Jenni,


    ich kann Deine Ängste gut verstehen, denn ich kenne beide Seiten, die als Angehörige und die als Betroffene. Beide sind sehr nervenaufreibend. Und es ist natürlich immer die Sorge da, ob man wieder gesund wird. Aber bei den meisten Frauen ist es so, dass sie nach ihrer ersten Diagnose und nach den Therapien niemals wieder mit Brustkrebs zu tun haben. Doch wie Du schon selbst geschrieben hast: es gibt im Leben niemals Garantien. Und so ist es auch bei einer Krebserkrankung (leider ;( )


    Gerade die Wartezeit bis die ganzen Untersuchungen gelaufen sind und bis die Therapien beginnen, ist sehr schwer auszuhalten, weil in dieser Phase das Kopfkino auf Hochtouren läuft und man sich alle möglichen Schreckenszenarien ausmalt, die zumeist die Realität bei weitem übertreffen. Mir hat gegen das Kopfkino Ablenkung immer ganz gut geholfen. Ich habe in der Zeit, in der meine Angst ganz groß war, endlose Spieleabende mit meinem Mann verbracht, weil ich mich dann auf das Spiel konzentrieren musste und meine Ängste nicht mehr durch meine Gedanken weiter "füttern" konnte. Vielleicht findest Du ja auch etwas, das Deine Gedanken "einfängt".


    Und empfehlen kann ich Dir auch den Thread Betroffene über 5 Jahre nach Brustkrebs oder den Bereich "Mutmachgeschichten" https://forum.frauenselbsthilfe.de/index.php?page=Board&boardID=95 . Dort kannst Du von sogenannten "Langzeitüberlebenden" lesen bzw. von Erlebnissen, die Mut machen können - auch in schweren Lebenslagen.


    Viele liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • liebe Jenny,
    seit Tagen lese ich deine Beiträge mit Interesse und Mitgefühl. Und jetzt möchte ich dir gerne etwas aus meiner Sicht dazu schreiben.
    Als ich mit 40 Jahren an BK erkrankte waren meine Mädels 15 und 17 Jahre jung. Und ja, wir hatten die gleichen Sorgen und Ängste, die dich derzeit erschüttern. Mein Tumor war über 2 cm groß, und dass kurz nach der Krebsvorsorge... und bei der OP zeigte sich, dass es noch ganz viele kleinere Tumore in der gesamten Brust gab. So und jetzt kommt es.
    Das Ganze ist jetzt über 13 Jahre her, 2002 war meine erste Erkrankung. G3... schlechte Prognose und so weiter und so fort.
    Es ist also möglich, was du derzeit offensichtlich nicht sehen kannst. Krebs ist nicht gleichbedeutend damit, dass du deine Mama in der nächsten Zeit verlieren wirst.


    Hier gibt es schon einige Tipps für dich, etwas mehr Ruhe in dein zersorgtes Gefühlsleben zu bringen. Ich möchte dich ermutigen, probiere es aus. Finde das was dir beim ablenken hilft damit die Wartezeit dich nicht zu sehr beutelt. Denn damit verlierst du viel von deiner Kraft.


    Und Kraft ist es, denke ich, was du deiner Mama in der nächsten Zeit geben möchtest, oder? Schau mal, was du für dich tun kannst, und dann mache es.


    Wenn selbst deine Mama dir schon sagt: du möchtest damit aufhören.... das ist ein Signal deiner Mama. Achte darauf.


    Ich geb dir mal ein Beispiel: Wenn ich mir vorstelle, eine meiner Töchter hätte sich so arg reingehängt, dass sie fix und fertig von all den Sorgen dauernd weinen muss, und ihre wertvolle Kraft verliert, weil ich Krebs habe..... was machen Mamas dann so? Was würdest du tun, wenn du merkst, etwas was mit dir zu tun hat belastet einen lieben Menschen in deiner Umgebung bis zum umfallen? Überlege genau, WAS würdest du tun?


    Ich hätte mir Plan B überlegt und meinem Kind nix mehr gesagt. Vor lauter Angst, die kleine haut es aus den Schuhen. Ob das geholfen hätte? Ich glaube es nicht.


    Wir haben offen über alle wenn´s und aber´s gesprochen, und dann haben wir das Beste draus gemacht. Und glaub mir, DAS IST MÖGLICH.


    Ich denke mir, eine Unterstützung für dich z.B. von einer der schon genannten Stellen könnte dich vor weiteren Kraftverlusten schützen. Ein Versuch ist es allemal wert. Dafür gibt es die Angebote doch, oder? Nutze sie, du hast das Recht dazu. Achte gut auf dich, und achte auf deine Kraft. Es gibt Kraftquellen, die in diesen Zeiten gut tun. Freunde besuchen, lesen, laufen und 1000 andere Möglichkeiten.


    Höre auf deine Mama, denn gehört werden ist für kranke Menschen auch eine Qualität. Wenn man uns zuhört ist das schon so hilfreich, weil der Druck von innen nach draussen kann. Und damit wird neue Energie frei.


    Ich wünsche deiner Mama alles Gute, und dir wünsche ich die Kraft, zu dir selbst gut zu sein. Das hilft deiner Mama auch, glaub mir.


    liebe Grüße von phönix

  • Liebe Jenni,
    ich kann Deinen "Wunsch" verstehen, dass es wohl eher die "g3" Leute erwischt als Deine Mama. In Wirklichkeit ist das alles aber sehr, sehr kompliziert. Es ist ein wenig wie das Leben an sich. Mann fährt zum Beispiel auf der Autobahn und irgendwer gerät in einen Unfall, obwohl er immer vorsichtig gefahren ist usw. Ganz viele andere Menschen erwischt es nicht. Ich glaube das ist eine "Tatsache" im Leben, dass wir nicht wirklich über unser Sterben entscheiden können. Das, was wir meiner Meinung nach entscheiden können ist unsere Lebensqualität. Ich habe mir das in meinen schlimmsten Phasen so gesagt: Wenn dieser Tag nun mein letzter sein sollte, will ich ihn dann damit verbringen zu weinen und traurig zu sein? Oder will ich lieber noch schöne Gespräche haben, ein liebes Telefonat mit jemandem, der mir was bedeutet, ein Kleid für meine kleine Tochter häkeln ...? Ich habe mich meistens für zweiteres entschieden, obwohl ich manchmal auch geweint habe. Ich denke, du kannst dich dafür entscheiden zu googeln und Prognosen aufzustellen, Bestätigungen zu suchen oder zu leben, für dich selbst (denn das wird deiner Mama eine Freude sein) und für deine Mama da sein. Ihr könnt zusammen lachen und weinen und versuchen dem Krebs die Stirn zu bieten, ich bin sicher, dass das "hilft" - mir hat es geholfen, dass mein Sohn immer daran geglaubt hat, dass ich wieder gesund werde - auch da als niemand anders mehr davon ausging. Ich glaube ich habe sein Rufen, irgendwie im Koma gehört und es hat mir geholfen wieder aufzuwachen. Deshalb glaube ich, dass es Deiner Mutter auf vieler Ebene hilft, wenn du versuchst an sie zu glauben, für sie da zu sein UND wenn du gut, für dich selbst sorgst. Denn das hätte ich mir für meine Kinder gewünscht, dass sie, falls ich es nicht schaffen sollte, wieder Freude finden im Leben und Liebe... Kannst Du damit ein wenig was anfangen? Ich :hug: Dich. Deine Wolke

  • Habe noch ein paar Fragen, evtl. könnt ihr mir dabei helfen.


    Sie hatte im März Ultraschall und da wurde kein Tumor gefunden. Erst jetzt bei der Mamographie. Ist das dann ein schlechtes Zeichen weil es bedeutet das der Krebs so schnell wächst? Er ist jetzt 16mm in 5 Monaten gewachsen.
    Ich finde es ganz schlimm wenn ich darüber nachdenke wieviel Zeit das nun alles noch in Anspruch nimmt bis sie operiert wird. Erst kommt noch ein Vorgespräch, dann die Röhre usw... dann wächst er doch immer weiter und streut womöglich?


    Was ist denn wenn er je schon gestreut hat, was ja jetzt mal keiner hofft. Sinkt damit die Genesungsrate oder ist es damit nur ein wenig komplizierter in der Behandlung, d.h. sind die Heilungschancen dann trotzdem bei 90%?


    Und die dritte Frage: Sie sagte mir vorhin am Telefon das sie so schwach ist die letzten Wochen, das sie nicht mehr so lange spazieren geht wie vorher usw... kann das jetzt schon sein bei so einem kleinen Tumor? Das macht mir Angst :(

  • Liebe Jenni,
    dann will ich mal versuchen, dir zu helfen. :)
    Der Tumor deiner Mutter wurde ja sehr, sehr früh entdeckt. Also hat sie beste Heilungschancen.
    Er ist, falls es ihn etwa 5 Monate lang gibt, ca. 3 mm pro Monat gewachsen. Das ist ganz schön schnell, bedeutet aber
    auch, dass er sehr teilungsfreudig ist, d.h. eventuell ist sein KI67 hoch, und das würde bedeuten, dass man ihm gut mit
    einer Chemo zu Leibe rücken kann. Denn mit einer Chemo erwischst du nur Krebszellen, die sich gerade teilen.
    Was meinst du eigentlich mit einer Röhre? Du meinst damit vielleicht ein CT oder ein Knochenszinti?
    Das sind beides tatsächlich Methoden um zu schauen, ob der Krebs schon gestreut hat.
    Bei so einem kleinen Tumor halte ich diese Untersuchungen zwar für etwas übertrieben, aber gut, ich bin keine Fachfrau.
    Wahrscheinlich wollen die Ärzte einfach ganz sicher gehen, dass da nichts ist, und dass deine Mutter sich keine Sorgen
    machen muss und du auch nicht.
    Dass deine Mutter im Augenblick nicht so viel Kraft und Energie hat, naja, das wiederum wundert mich gar nicht.
    So eine Krebsdiagnose ist schon der Hammer, das haut einen erst mal um, das muss man erst einmal verarbeiten. Dazu
    braucht deine Mutter im Moment ihre ganze Kraft und Energie. Und du offensichtlich auch. :S
    Ich drücke dich mal ganz fest, liebe Jenni, wenn ich darf, und hoffe, du kommst bald über den ersten Schock der Diagnose
    weg, liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • vielen Dank für Deine Antwort liebe mama63. Das tut wirklich gut zu hören, mir sagen so viele Menschen das ich mir nicht zu große Sorgen machen soll das alles gut werden wird.


    Du sagst das der Tumor sehr schnell gewachsen ist, ist das aber wiederrum nicht total schlecht, denn dann heißt es er hat sicher schon gestreut? Oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Das hoffe ich sehr :(


    Meine Mama ist nicht aktuell schwach sondern schon einige Wochen bevor sie davon erfahren hat. Daher kam meine Frage ob denn in so einem frühen Stadium schon der Körper geschwächt ist.


    Danke fürs drücken und ich drücke zurück :)

  • Liebe Jenni,


    Du hast sehr viele medizinische Fragen nach dem "was wäre wenn ...". Bitte berücksichtige bei unseren Antworten, dass wir nur Laien sind, die sich ein gewisses Wissen über ihre Erkrankung angeeignet haben, aber keine Ärzte. Eine gute Anlaufstelle für solche medizinischen Fragen, wie Du sie Dir stellst, ist z.B. der Krebsinformationsdienst, wo speziell geschulte Ärzte uns in verständlicher Sprache vieles erklären können. Die Kontaktdaten zur kostenfreien Hotline oder zum E-Mail-Service findest Du unter https://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php .


    Und ob ein Tumor gestreut hat oder nicht, lässt sich wirklich erst sagen, wenn die Ergebnisse der bildgebenden Verfahren vorliegen. Vorher ist alles reine Spekulation ...


    Mit unserem Erfahrungswissen unterstützen wir Dich jederzeit gerne ... Ich kann Dir sagen, diese Unsicherheit, diese Ängste, dieses zermürbende Warten auf Untersuchungen und Ergebnisse, das kennen wir sehr gut. Aber wir können Dir auch immer nur wieder versichern, dass Brustkrebs inzwischen gut behandelbar ist und die meisten Betroffenen auch wieder gesund werden.


    Viele Grüssles



    Saphira

  • Hallo Jenni.ich kann gut verstehen dass du dir Sorgen machst. Leider kann dir hier niemand diese Sorge nehmen.Wir können nur für dich da sein und dich unterstützen. Ich habe auch einen g2 BK Tumor. Hormonpositiv keine Lymphknoten befallen keine Metastasen fest gestellt. Trotzdem hatte ich volles Programm mit Chemo und Bestrahlung und aht. Prozentzahl? Weiss ich nicht...nützt ja auch nichts da es leider keine Garantie gibt. Auch wenn wir uns das alle wünschen. Meine Freundin ( arbeitet im brustkrebszentrum) meinte nur: wenn schon Krebs dann Brustkrebs.es ist der am besten erforschte mit sehr guten Heilungschancen. Ich drücke euch die Daumen das bei den weiteren Untersuchungen alles ohne Befund ist. Versuche dich nicht verrückt zu machen und denke auch an dich selber. Nur dann kannst du deiner Mutter helfen. Ich denke an dich. Lg schaiti

  • Sie war heute zum Gespräch im Krankenhaus. Der Tumor ist nach Aussage des Arztes nun doch "nur" 12mm groß. Zuerst waren es 11, dann 16 und jetzt 12... naja besser so wie andersrum.
    Operiert wird sie am Donnerstag. Sie kommt nicht in die Röhre sondern es wird vor der OP ein radioaktives Mittel in die Lymphknoten gespritzt damit sie währenddessen sehen, ob diese auch befallen sind. Wenn ja, werden diese während der OP direkt mit rausoperiert.
    Ich finde das hört sich alles recht gut an und ich bin heute mal etwas positiver gestimmt.
    Ich denke der Turmor ist ja noch so klein das es sich sicherlich gut behandeln lässt und daher hoffe ich auch, daß die Streuung noch nicht begonnen hat. Die OP ist ja schon Donnerstag das ist prima, eine Woche nachdem er entdeckt wurde.


    Nun heißt es wiedermal abwarten bis Donnerstag, dann wissen wir mehr, denn während der OP wird der Tumor auch direkt untersucht.
    Ich habe nach wie vor große Angst das es schlimm sein könnte. Aber so wie es momentan aussieht, kann es doch ein gutes Ende nehmen

  • Sie ist operiert und es hat NICHT gestreut.. ich bin sooo froh! Es mussten keine weiteren Lymphknoten, außer dem Wächterknoten entfernt werden.
    Der Tumor ist nun in der Pathologie und wird auf seine Art untersucht, ob schnellwachsend, aggressiv etc... je nachdem kommt eine chemo oder nicht, eine Bestrahlung bekommt sie auf alle Fälle.


    Aber das ist doch erstmal super oder? D.h. sie ist geheilt - oder kann da noch was kommen?
    Morgen geh ich sie besuchen! 8o

  • Es gibt Neuigkeiten. Der Tumor wird nun in die USA für einen Oncotype-Test eingeschickt, in 2-3 Wochen liegt das Ergebnis vor, ob nun eine Chemo folgen muss oder nicht. Chancen stehen lt. Arzt wohl 50/50.
    Meine Mutter hat große Angst davor, aber ich sage ihr immer das Wichtigste ist doch das er nicht gestreut hat und sie ihn damit erstmal besiegt hat. Eine Chemo wäre ja nur eine zusätzliche Sicherheit.


    Sie sagt außerdem der Tumor ist voller Östrogene also folgt eine Hormontherapie. Ist das schlimm? ?(

  • Liebe Jenni,


    jetzt heißt es geduldig sein.
    wenn die Ergebnisse aus Amerika da sind, kann dir dieser Link vielleicht etwas weiterhelfen. Bei mir war es so.


    http://www.ago-online.de/filea…5/AGO_Brustkrebs_2015.pdf


    Auch ich habe den Oncotype-Test gemacht. Meine Werte kannst du in meinem Profil anschauen.
    G3, Ki67 20 % ...
    Meine Ärztin meinte, eine Chemo würde bei mir nur 1-3 % mehr Sicherheit versprechen. Somit habe ich auf eine
    Chemo verzichtet. Da muss aber jeder für sich selbst eine Entscheidung treffen.


    Hab' Geduld. Ich wünsche euch nur das Beste, :hug:


    Liebe Grüße,
    Idgie1573


    PS: bzgl. Antihormontherapie: Die Einnahme von Tamoxifen löst bei mir nur Müdigkeit aus. Manchmal habe ich auch so leichte Grippe-Erscheinungen (Gliederschmerzen). Das ist aber alles. ;-)

  • Heute haben wir endlich das Ergebnis bekommen. Sie wird nun eine Chemo machen - leider :( Denn das Ergebnis ist 50/50 und damit zu unsicher. Sie hat keinen harmlosen Tumor aber auch keinen ganz schlimmen, liegt genau dazwischen und da ist es ratsam. Ohne Chemo ist das Rückfallrisiko bei 17%, mit Chemo und nach Bestrahlung und Hormontherapie bei ca. 5%.


    Das wird nun wohl eine harte Zeit werden, die Chemo soll ein halbes Jahr geben. Sie tut mir so leid :-/