Erhöhte Leberwerte bei Chemo?

  • Hallo Ihr Lieben,


    morgen steht meine 3. R-CHOP an und es ist eigentlich ein kleiner Grund zu feiern....BERGFEST :)
    Nur leider bin ich seit dem Anruf der Hausarztpraxis etwas beunruhigt,da die Leberwerte wohl schlecht sind.... ;(


    Ich hab schein ein bisschen Düsengang, nicht das die Chemo vielleicht morgen nicht stattfindet....
    Erst sind die Leukos im Keller , nun die Leberwerte hoch!!!!


    Ist es jemanden von Euch ähnlich ergangen? Kann man was dagegen /dafür tun?
    Ich hab irgendwo gelesen, dass Mariendistel wohl recht gut wäre...? Hat jemand damit Erfahrung ,auch unter Chemo??!!


    Naja, ich frag morgen mal...mal sehen was die Ärzte sagen.


    Aber vielleicht ging /geht es jemanden ähnlich!


    In diesem Sinne,
    Euch ALLEN eine schöne Woche, viel Mut für alles was ansteht !


    ALLES WIRD GUT!


    Liebe Grüße , HOPE70

  • lLiebe Hope,


    dienen kann ich dir nicht. Ich hoffe aber, dass dir noch jemand mit ähnlicher Erfahrung antwortet und wünsche dir, dass du deine Behandlung bald zügig fortsetzen kannst.
    ALLES WIRD GUT, so oder so...
    Auch dir eine gute Woche.


    :hug: bitterlemon

  • Hallo Hope,


    drück dir die Daumen, dass du deine Chemo heute bekommst damit es vorwärts geht :thumbsup:


    Zu dem Marinendistel kann ich dir sagen, ich nehme es schon eine ganze Zeit, auch während der Chemo. Meine Leberwerte waren und sind immer im grünen Bereich. Wie es ohne aussehen würde, kann ich nicht sagen. Hab es gleich vorbeugend eingenommen um meine Leber zu entlasten.


    Dir weiter alles Gute und liebe Grüße von Lexi

  • Hallo Hope,


    mir ging / geht es zwar nicht ähnlich, aber zur Mariendistel kann ich was sagen :-)
    Die Mariendistel hat die Wirkung, die Regeneration der Leber sowie die Tätigkeit der Leber zu unterstützen.
    Selbst bei einer geschädigten Leber soll die Mariendistel die Regeneration fördern.


    Ich nehme schon vor der Chemo und jetzt während der Chemo Mariendistelkapseln ein und dabei habe ich darauf geachtet, dass da keine Füllstoffe enthalten sind wie Titandioxid.


    Meine Leberwerte sind auch ok :-)


    Drück Dir die Daumen :-)


    LG Dany

  • Hallo Hope, ich durfte solche Dinge nicht einnehmen (Leukämie) - aber meine Leberwerte waren auch immer hoch - sie sind es noch, gehen aber langsam und stetig wieder in den Normbereich zurück, die Leber erholt sich...

  • Hallo Ihr Lieben,
    ich schon wieder. Hatte mir Blut abnehmen lassen wegen Vitamin D usw. Hab grad in der Praxis angerufen. Also Vitamin D ist zu niedrig. Na da kann man ja was machen. Nun ist aber auch mein leberwert erhöht. Kann das noch an der Chemo liegen? Die letzte war vor 4 wochen. Und das jetzt zum wochenende...
    LG
    Tina

  • Hallo liebe Tina,


    und zack, geht das Kopfkino los, mhmm?
    Was heißt denn erhöht? Und welche Werte sind es?


    Ja, Chemo belastet die Leber, genauso wie es auch Antihormone tun und jegliche andere Medikamente, die wir so einwerfen müssen/dürfen/können.
    Bei mir waren während der Therapie oft GOT und GGT erhöht und das LDH sowieso (letzteres aber wegen meiner Metwas). Bisher wurde das immer auf's Tamoxifen geschoben.


    Solange deine Ärzte nicht Alarm schlagen, würde ich mich entspannen.
    Und wenn es dich nicht los lässt: Ruf deinen Arzt nochmal an und löchere ihn mit Fragen! Dafür ist er da :)


    LG, Sonja

  • Hallo Sonja,
    war jetzt direkt nochmal schnell zum arzt. Er meinte es liegt wahrscheinlich an der chemo. Die werte sind zwar erhöht, aber nicht bedenklich wenn man davon ausgeht, dass ja grad ne chemo war. Und auch andere blutwerte wie leukos usw. sind noch nicht unbedingt da wo sie hingehören. Und das dauert wohl auch seine zeit. Sie will jetzt ne verlaufskontrolle machen und gucken wie sich das entwickelt. Allerdings fange ich ja nun bald mit der bestrahlung an und die belastet die Leber wohl auch. Vom ldh-wert hat sie übringens nichts gesagt. War zwar "nur" meine hausärztin, aber sowas kriegt sie ja wohl auch hin. Überlege trotzdem mir noch einen Onkologen zu suchen.
    Das kopfkino geht trotzdem weiter. Leider.
    LG
    Tina

  • Hey Tina,


    das ist sowas von verständlich!
    Acer hey, im Prinzip hast du eine Entwarnung bekommen und da ist doch super. Gerade das Immunsystem braucht wirklich seine Zeit, sprich da Blutbild wird noch länger verzögert sein. Versuch dir da mal keine Sorgen zu machen.


    Wie bist du denn Nachsorgetechnisch angebunden? Auch unter Bestrahlung werden ja weiter Untersuchungen gemacht und dann hättest du doch einen Onkologen?


    LG und Mutdrücker an dich!

  • Hallo Sonja,
    wegen der nachsorge bin ich mir eben nicht so sicher. Habe da eigentlich nur meine gyn. Sie meinte sie mache die komplette nachsorge. Hat früher mal im bz gearbeitet. Aber onkologin ist sie nun nicht. Meinst du den arzt bei der bestrahlung? Ist das ein onkologe? Vielleicht könnte ich nochmal in die onkoambulanz im bz gehen?
    Wenn nun aber auch die bestrahlung und das tamoxifen die leber belasten, gibt es da denn überhaupt mal normwerte?
    LG
    Tina

  • Vorschlag aus eigener Anwendung:
    Mariendistelsamen gekauft . in Kaffeeschlagmühle gemahlen und mit ins Müsli
    Alles was mit Bitterstoffe zu tun hat hilft der Leber.
    Schwedenkräuter selbst angesetzt
    Blutwurz selbst angesetzt
    öfters mal eine Chiccoriesprosse knabbern oder als Salat


    Ist ein Graus wenn unverdünnt.


    Aber zur eigenen Orientierung selbst das Internet durchforsten :thumbsup:

  • Hallo Sunshinelady,
    Ich hab da aber noch eine frage bzgl. der nachsorge. Du schreibst du gehst zur nachsorge zum gyn und zum oonkologen. Darf ich fragen wer welche untersuchungen macht? Ich habe nur meine gyn und habe überlegt mir auch zusätzlich einen onkologen zu suchen. Weiß nur nicht so recht welche untersuchungen der macht welche meine gyn nicht machen könnte. Wohler wäre mir mit onkologen allerdings.
    LG
    Tina

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  • Hallo Tina,


    mein Onkologe handhabt es so, dass er auch vierteljährliche Kontrolluntersuchungen anbietet. Die Blutwerte werden überprüft und liegen auch gleich vor. Außerdem macht er eine Sonographie von Leber, Blase, Galle und hört die Lunge ab. Tumormarker werden außerdem noch bestimmt, aber das dauert immer ein paar Tage. Wir sind so verblieben, wenn ich nichts von ihm höre, sind die Marker in Ordnung. Anfangs war ich die Tage nach dem Nachsorgetermin immer leicht angespannt, wenn das Telefon läutete, aber das wird von Mal zu Mal besser. Ich weiß, dass das gemäß Leitlinien nicht vorgesehen ist, aber mich beruhigen die Untersuchungen immer. Weil wenn es irgendwo zwickt und zwackt, geht das Kopfkino ja schon los ;)


    Ich hab mir die Termine so gelegt, dass die immer genau zwischen den Nachsorgeterminen beim Gynäkologen fallen, so dass alle 6 Wochen entweder der Termin beim Onkologen oder beim Gynäkologen ansteht. Ich hoffe darauf, dass - wenn denn was sein sollte - es so auch möglichst frühzeitig entdeckt wird.


    Aber das ist halt meine Art, damit umzugehen ;) Da tickt ja jeder anders; vielen wäre das möglicherweise auch zuviel an Untersuchungen.


    LG sunshinelady

  • Hallo Tina,


    erhöhte Leberwerte nach Chemo sind nicht ungewöhnlich, aber für uns, die wir uns intensiv mit Blut- und Körperwerten beschäftigen, seeeehr beunruhigend. :S


    Einige Wochen nach der Chemo waren meine Leberwerte 100fach erhöht und man hat mich fix mit bleichen Arztgesichtern in die Röhre geschoben :pinch: Leber war und ist GsD frei :thumbsup:
    Die Werte sind seit der Chemo Ende 2006 bis heute leicht erhöht. Jede Kontrolle der Leber per Sonographie etc. war gefühlstechnisch die Hölle - die Angst, dass wieder was ist... :S Jahrelang haben die mich auf den Kopf gestellt, aber um es plump zu sagen: MeineLeber hat durch die Chemo einen "Knacks" bekommen.
    Solange sich die Werte in dem "leicht erhöhten" Bereich befinden, mache ich mich nicht mehr ganz so verrückt. Lege aber großen Wert auf regelmäßige Kontrolle :) Für die Kontrolle meiner Leberwerte reicht mir meine Hausärztin, der ich da aber auch die nötige Kompetenz zurechne.


    Medis, die meine Leber belasten, versuche ich möglichst zu vermeiden.
    Zur Unterstützung habe ich in Abstimmung mit einem Heilpraktiker u.a. Präparate jeweils mit Artischockenblätter und Mariendistelfrüchte eingenommen. Leider hat das bei mir, genau wie eine 3jährige absolute Alkoholabstinenz weder kurz- noch langfristig zu einer Besserung geführt. Aber: Versuch macht klug ^^

  • Hallo Sonnenschein,
    Meine leberwerte sind manchmal auch erhöht, das hängt von den medikamenten ab, was sagt der arzt dazu ? Kanns du ein anderes probieren!
    Ich muss am 16.5 meine 1. kontrolle des blutes machen, bin mal gespannt, denn habe auch oft so ein übelkeitsgefühl , ich
    nehme xeloda 300 mg im tag

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Alice () aus folgendem Grund: "Size"-Zeichen entfernt ;)

  • uns wurde von Mariendistelkapseln zumindest am Chemotag ganz konsequent abgeraten, soll die Wirksamkeit der Chemotherapie negativ beeinflussen (aktuell).Deshalb bin ich etwas irritiert...

    Hat sonst keine von euch diese Info vom Doc bekommen? Oder nehmt ihr die ohne Absprache mit dem Onkologen?Oder homöopathisch dosiert?

    Ich mache Leberwickel mit Schafgarbe, allerdings auch nicht direkt am Chemotag...zur Sicherheit, wenn man das so sagen kann.

  • Also, man sollte ja grundsätzlich nichts ohne Absprache mit den behandelnden Ärzten zusätzlich nehmen. Ich würde auf jeden Fall nachfragen.

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Bei mir haben sich die Leberwerte nach der 3. Chemo normalisiert. Ich hatte ja auch normale Ausgangswerte. Die Leberwerte sind nur nach der 1. u d 2. chemo angestiegen. Dann immer weiter abgesunken bis auf Normwerte und da sind sie auch geblieben . Ich denke , meine Leber hat sich an die Belastung durch die chemo dann gewöhnt. Ich habe nichts zusätzliches eingenommen. Nur auf die ernsährung geachtet und keinen Tropfen Alkohol getrunken.