Schwerbehindertenausweis / Grad der Behinderung

  • Danke Pit70 für die Tipps. Werde ich Montag mal angehen. Ich arbeite ja auch noch für die Stadt. Unser Schwerbehindertenbeauftragter vom Stadtbetrieb wusste auch schon nicht mehr weiter...

    Vael : meine Frage war noch anders gemeint. Seit der Antragstellung ist ja nun auch schon ein Jahr vergangen. Da habe ich gehofft dass ich die zwei Jahre ab Ausstellung des Ausweises bekommen könnte... ich fürchte aber, dass gibt nix

  • Hallo Baer 1 Jahr nach Antragstellung ist nun wahrlich ein Extremfall. Welche Aussage bekommst du bei Nachfrage? Vielleicht gibt es ein Übergeordnetes 'Wesen' , dass man einschalten könnte. Irgendwo müssen die Leute die sonst dort arbeiten ja auch jetzt arbeiten, oder sind die freigestellt wegen Schimmelbefall ?


    Sehr seltsam. Aber mach deine Steuern nicht vorab, die Steuerersparnis ist eines der wirklich positiven Effekte der Schwerbehinderung. Mindestens ab 70/75 %, aber auch ab 50 sicher nicht unbeachtenswert.

  • Du bist zwar nicht gesetzlich verpflichtet eine anerkannte behinderung mitzuteilen, aber....


    1. Personaler wissen, dass man bei Krebs einen GdB anerkannt bekommt! Also macht Verschweigen keinen Sinn und erweckt ein negatives Gschmäckle bei der Firma.


    2. Du wirst ohnehin höchstwahrscheinlich nach Hamburger Modell wieder eingearbeitet... und doof sind Firmen nicht. Das sickert eh durch was du hast/hattest...womit wir wieder bei Punkt 1 wären.


    3. Warum auf die Vorteile, insbesondere den Kündigungsscjutz, verzichten?

  • hallo Claudia.s.

    Mir hat der Schwerbehindertenbeauftragte unseres Stadtbetriebs gesagt, ich solle meinen Bescheid auf keinen Fall dem Arbeitgeber direkt geben, sondern ihm, er würde dann die nötigen Dinge für mich/mit mir erledigen. Vielleicht gibt es so einen Beauftragten auch bei dir? Betriebsrat? Manchmal ist es günstiger, der Arbeitgeber weiß nur das Nötigste...

    LG Bärbel

  • Hallo ihr Lieben,


    ich brauche mal euren Rat.


    Aufgrund meiner Ersterkrankung in 2015 wurde mir der Schwerbehindertenausweis mit 50% bis 05/2021 genehmigt.


    Seit Oktober 2019 habe ich eine Lymphknotenmetastase und bin derzeit in Therapie.


    Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es sinnvoll ist schon jetzt einen Verschlechteruntsantrag zu stellen, damit ich den Schwerbehindertenausweis

    für einen längeren Zeitraum erhalte.


    Oder würdet ihr warten bis der Ausweis abgelaufen ist bzw. kurz vorher die Verschlechterung beantragen?


    Vielen Dank für eure Unterstützung.


    Liebe Grüße,

    Grisu

  • Hallo liebe Erna66 ,


    vielen Dank für deine schnelle und aufmunternde Antwort :hug:.


    Ich hatte die Überlegung, dass mir evtl. der Gesamtzeitraum verkürzt wird, da davon auszugehen ist, dass auch hier wieder befristet anerkannt wird. Ist aber nur ein Gedanke...


    Liebe Grüße,

    Grisu

  • Grisu

    Da mein erster Nachprüfungstermin, bis Nov 2020, auf einer anderen Krankheit beruht, wurde mein Gültigkeitszeitraum nicht verlängert, allerdings hat sich der Grad auf 100 erhöht und ich habe nun einen zweiten Nachprüfungstermin Ende Heilungsbewährung...

    Im Nov kommt dann die Nachprüfung für die andere Krankheit.

    LG caro

  • Ich habe nach einer Hirntumor OP , Resttumor mit anschließender Bestrahlung einen GdB von 50 % unbefristet bekommen, jetzt habe ich die Diagnose BG G2. Ob es sich lohnt einen Antrag auf Erhöhung des GdB zu bekommen. Ich bin 66 und in Pension.

  • Liebe Grisu ,


    ich habe nach der Erstdiagnose 2018 einen Antrag gestellt und bekam 50% für 5 Jahre Heilungsbewährung..... und habe dann nach Rezidiv ud Mastektomie im August 2019 einen Verschlechterungsantrag gestellt und habe letzte Woche nun den Bescheid bekommen Rückwirkend 08/19 wieder neue 5 Jahre aber mit 100% genehmigt.


    Ich kann es echt nur empfehlen immer gleich einen entsprechenden Antrag zu stellen.

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:


  • Ich kann es echt nur empfehlen immer gleich einen entsprechenden Antrag zu stellen.

    Ich hatte auch nach dem Rückfall einen Änderungsantrag gestellt, aber eine "Ablehnung" bekommen, bzw. der selbe Grad wurde bestätigt. Ich befände mich nach wie vor in der Heilungsbewährung. Vielleicht hatte ich den Antrag auch zu früh gestellt und es müssen erst noch paar Behandlungen durchlaufen? Auf der anderen Seite: Was nützt mir Grad 100% Ich erhoffte mir ja die Genehmigung der Benutzung eines Behindertenparkplatzes. Da ich aber kaum noch fahren kann, brauche ich den nun auch nicht mehr.


    Ich hatte im Oktober das Diagnoseergebnis, im November begann die palliative Chemo und im Dezember (in der Chemopause) habe ich den Änderungsantrag gestellt.

  • Liebe Herbst

    Auch wenn es spitzfindig ist, Heilungsbewährung gibt die Jahre zur Heilung. Nun hast du den Status palliativ, chronisch krank.

    An deiner Stelle würde ich Widerspruch einlegen und Unterlagen anfordern.

    Dann in aller Ruhe, ggf mit Hilfe eines Sozialverbandes, diesen Widerspruch begründen und auch das G nochmal fordern. Grad wenn du nurnoch selten fahren kannst wäre es gut bevorzugt parken zu können.

    Ist alles grässlich anstrengend und lästig, aber trotzdem sehr wichtig.

  • Um den Parkausweis zu bekommen, braucht es lt meinem Rathaus mittlerweile das aG im Ausweis.


    Lass dir, wenn du so schlecht laufen kannst, vom Hausarzt einen Rollstuhl verschreiben, damit du ausserhalb der Wohnung "am sozialen Leben" teilnehmen kannst.


    Dann erst beantragen mit G, aG und B. B, weil du mit Rolli anfangs wen zum Schieben brauchst (offizielle Begründung)


    So habe ich das anerkannt bekommen, allerdings befristet auf 2 Jahre.