Wie lange musstet ihr auf den Schwerbehindertenausweis warten?

  • Sonnenglanz

    ich habe meinen Schwebi wie ich ihn liebevoll nenne im März beantragt und im Juni zugechickt bekommen (NRW)Habe auf Anhieb 50% auf 6 Jahre bekommen .Bekomme jetzt 5 Tage mehr Urlaub und habe eine Steuervergünstigung sagt meine Steuerberaterin.Hab ih auch schon bei Austellungen genutzt und nur die Hälfte bezahlt..Es nutz auch nichts alles anzugeben den es wird immer nach der schwersten Erkrankung der Grad der Behinderung vergeben.Ich hätte nach meiner HWS Verschraubung 30% bekommen aber mit dem Krebs nicht mehr als 50%..

    Wemm man andere chron. Erkrankungen hat sieht das schon anders aus .z.B Diabetis und Mamma Ca =80-100%

    lg

    steffi:hug:

  • Ich habe im Juli 4 Wochen nach Antragstellung 50 % bekommen. Daraumhin habe ich Widerspruch eingelegt und jetzt fast 8 Wochen darauf gewartet, dem wurde statt gegeben. Habe jetzt 60% bin gerade dabei einen weiteren Antrag zu stellen, wegen meiner Ovarektomie.

  • Moehrchen

    Ich fasse noch mal zusammen:

    Du hattest bisher aufgrund einer irreversiblen Gesundheitsschädigung eine dauerhafte (unbegrenzte) GdB von 50% ---

    durch den jetzigen zusätzlichen Brustkrebs wurde die GdB auf 70% erhöht, ...... aber die gesamte Ausweisgültigkeit wurde auf 3 Jahre begrenzt.

    Richtig ?

    Bei Brustkrebs, als alleinige Erkrankung, erhält man i.d.R. immer einen befristeten Ausweis --- man geht erst einmal davon aus, dass Du aufgrund der Behandlung (OP u./o. Bestrahlung u./o. Chemo) "gesund" bleibst. Die befristete Zeit wird Dir sozusagen gegeben, damit der Körper sich von den Auswirkungen erholen kann, ... wieder normal weiterleben kannst. Falls nach dieser Zeit trotzdem Einschränkungen bleiben, kann vor Fristablauf eine Verlängerung beantragt werden.

    Bei Dir wurde aber jetzt durch die Ergänzung der Behinderung Dein Ausweis von "unbefristet" auf "3 Jahre" sozusagen beschränkt. Diese Reduzierung bezieht sich aber im Grunde nur auf die GdB durch den BK. Wenn nach Fristablauf nur noch Deine ursprüngliche 50%-Behinderung besteht, müsstest Du diese auch wieder unbegrenzt zurück erhalten (neuer Antrag ?).

    Bevor Du Einspruch einlegst, setz' Dich mit dem Versorgungamt in Verbindung (persönlich, telefonisch, per mail) --- und frage nach. Wahrscheinlich klärt sich das Problem mit der Zeit-Befristung. Frag' dann am besten gleich, ob vor Fristende ein neuer Antrag gestellt werden muss !

    ........Ich seh' gerade, "gleiche Heimatstätte" --- ich geh' immer hin, die Sachbearbeiter sind immer sehr freundlich & und die Wartezeit ist recht kurz.

  • kann man, hat bei mir aber nix gebracht. Bin trotzdem bei 50% geblieben. Selbst meine immer noch heftigen neuropathien oder die Entfernung der eierstöcke (vor den Wechseljahren) haben nicht zur Erhöhung beigetragen. Hab das Gefühl, die würfeln die Prozente. Selbst mein Widerspruch wurde abgeschmettert. Jetzt bin ich umgezogen und probiere es beim neuen versorgungsamt noch einmal

  • Hallo zusammen

    Ich hatte nach BK 50% bekommen.

    Durch andere Erkrankungen die schon Jahre zurück liegen wurden mir noch mal 50% anerkannt

    Als ich dann in die volle Erwerbsminderungs Rente ging wurden dann wieder 50% abgezogen. Das wäre si üblich sagte man mir als ich Widerspruch einlegte. Gruss Jucy

  • Jucy


    :?::?::?::?::?::?:

    So ganz kapiere ich die Logik nicht ! ...? Du hattest aufgrund einer chronischen Erkrankung/ Behinderung eine GdB von 50%, ...... bist dann an BK erkrankt, die mit einer Behinderung von 50% anerkannt wurde (?)

    Normalerweise werden bei BK • 30% bei einer Brust, • 40% die beiden Brüsten, • 20% bei Teil-/Segmentverlust als Behinderung gewährt . Von daher sind mir die 50% sowieso etwas unklar. Auch wenn Du vorher schon 50% GdB hattest, würden die "neuen" 50% nicht dazu addiert, es wird insgesamt die Beeinträchtigung durch sämtliche Erkrankungen ermittelt ! Es gibt da nur eine "Aufstockung" der %, ..... aber es ist schon etwas merkwürdig das durch den 'zusätzlichen' BK zu den vorherigen 50% gar nichts hinzukommt. Ein Abzug bei der GdB nach Bewilligung der Erwerbsminderungsrente ist auch nicht üblich, denn zur Bewilligung dieser Rente wird ja auch die GdB als Anhaltspunkt verwendet. Ich habe z.B. eine GdB von 100% , da war es für die DRV gar keine Frage mir auch die volle Erwerbsminderung anzuerkennen, ..... habe aber weiterhin auch meine GdB von 100%.

    Wenn ich jetzt über die Berechnung der GdB im Unklaren wäre, vor allem weil wieder was abgezogen wurde, würde ich mich aber mit der Bemerkung "das wäre üblich" nicht abspeisen lassen. Ich würde mich mal mit der DRV in Verbindung setzen (persönlich/ telefonisch/ per mail) und um eine Erklärung/ Erläuterung bitten -- man will die Sache ja verstehen !

  • Guten morgen Ihr Lieben,


    beantragt hatte ich den Schwerbehindertenausweis am 5.9.18. Ich bekam nach ca zwei Woche Bescheid über den Eingang des Antrags mit dem Zusatz, dass die Bearbeitung ca 4-6Monate dauern würde und ich von Nachfragen absehen solle, weil das das Ganze sonst verlängern würde.


    Witzig war, dass ich den Ausweis dann nach zwei Wochen bekam. Ich habe 50% allerdings wurden bei mir noch mein künstliches Knie und die Entfernung meiner Eierstöcke vor 5Jahren in der Begründung mit aufgeführt.


    Liebe Grüße

    Bine61

  • cancer-capricornus

    Habe alles in Bewegung gesetzt.

    Nach BK wurden mir 100% zugerechnet.

    Als ich dann in die Erwerbsminderungsrente ging, teilte man mir mit das von nun an 50% für den Schwerbehindertenausweis erteilt wurde.

    Selbst Reha wurde schon 3x abgelehnt mit der Begründung ich sei ja nun nicht mehr berufstätig und könnte mich ja zu Hause erholen:)

    So ergeht es aber hier in meiner Gegend viele.

    Jetzt nach der neuen Krebserkrankung wurde eine Reha genehmigt die ich am Mittwoch den 17.10. antrete

    LG Jucy

  • Zur Info: hatte am 3.8. beantragt. Wohne in Hamburg. Anfang Oktober habe ich nachgefragt, wie lange die Bearbeitung noch dauern kann. Mir wurde gesagt, in Hamburg normalerweise im Schnitt 6 Monate. ABER mein Antrag ist gerade weitergegeben worden in die Abt. in der die Entscheidung fällt. Feststellungsbescheid am 10.10. in der Post.

    Gesundheitsstörung: "Gewebeneubildung in der rechten Brustdrüse mit Heilungsbewährung Teil GdB: 60" gilt bis 7/2024

    Nun Foto hochgeladen, soll dann ca. 3 Wochen dauern, bis der Ausweis per Post kommt. :thumbup:

  • Jucy

    Die von der DRV sind "Witzbolde" ! :S....... zumindest, wenn's um die Bewilligung einer Reha geht !


    So ca. 1 Jahre vor meiner jetzigen Diagnose, hatte ich auch schon mal einen Antrag auf medizinische Rehabilitation gestellt --- bei mir bestand die Gefahr "Burnout", ....... 39 Std.-Woche mit alle paar Tage wechselnder Schicht, mit zusätzlichen (unfreiwilligen) Überstunden, .... ich bin bald auf dem Zahnfleisch gekrochen. Irgendwann flatterte dann der Ablehnungsbescheid ins Haus', 8|......."zwischen den Zeilen" konnte man lesen « zu wenig krank, zu wenig beim Arzt, zu wenig Medikamente, zu wenig krank geschrieben ». Ich war seit 1978 (in Vollzeit) berufstätig, bin auch öfters mal krank in die Arbeit gegangen (weil sonst die Kollegen meine Arbeit hätten mit übernehmen müssen) --- und was ist der Dank des Vaterlandes, ...... man soll anscheinend weiter buckeln bis man tot umfällt. :cursing: Beamte haben's da wohl etwas leichter mit Reha bekommen. Ich dachte immer Reha ist auch für Berufstätige, damit diese auch bis zur Altersrente durchhalten. Ich war damals drauf & dran von Beruf "Hartz IV-Empfänger" zu werden, dann hätte ich mich zumindest auf meiner Couch erholen können. Ich dachte immer, dass Reha auch präventiv eingesetzt werden sollte, ....... anstatt erst "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist".


    Aber jetzt hast Du ja Deine Reha, ........ genieße sie. Ich wünsche Dir eine schöne, erholsame Auszeit ;) ---- lade die "leeren Batterien" wieder auf.

  • Ich hatte meinen Antrag am 8.10. gestellt. Man teilte mir dann mit, dass die Bearbeitung bis zu 3 Monate dauern kann.

    Den Bescheid hielt ich schließlich aber schon Anfang November in Händen.

    GdB 80 bis zum 24.02.2024 (Das wären ungefähr 5 Jahre nach meiner hoffentlich Mitte Februar 2019 stattfindenden OP.)


    Wie genau die auf die 80 kommen ist mir da egal. Eine Freundin meinte, es hängt dabei auch sehr viel davon ab, wie gut die Ärzte formulieren können.


    Für das Tempo des Bescheids mache ich das Hausarztprogramm verantwortlich, da alle Berichte sämtlicher Ärzte dort gebündelt werden. Das Amt muss also nicht so viele Klinken putzen.

    Und ich wohne ja nun nicht gerade in einer Großstadt, es werden hier im Kreis vermutlich nicht sooo viele Anträge sein.

  • Mir haben sie im Sommer 50 % auf 2 Jahre gegeben, hab Einspruch eingelegt, weil ich auch 5 Jahre will. Einspruch war am 08.08...ich warte immer noch:rolleyes:

    Aber zumindest weiß ich, das der Einspruch vom Landratsamt ans Regierungspräsidium weitergegeben wurde.

  • Ich habe meinen Antrag Anfang November 2018 eingereicht. Gestern bekam ich eine Eingangsbestätigung mit der Ankündigung, dass die Bearbeitung ca. 4 Monate dauert. Ich dachte, bei Brustkrebs sei alles standardisiert und geht schneller. Ich brauche den Bescheid nämlich als Beamtin um vorzeitig ohne Abschläge in Pension gehen zu können.

    LG