Hallo, ich bin auch neu hier!

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich möchte mich kurz vorstellen: ich bin 42 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder und habe am 12.11.15 die Diagnose Brustkrebs erhalten. Nach den ersten Untersuchungen findet am nächsten Dienstag meine OP statt. Die Brust wird erhalten, es wird nur der Tumor entfernt und der Wächterlymphknoten in der Achsel. Momentan geht man davon aus, das ich "nur" Bestrahlung und Hormontherapie brauche, weil sich wohl noch alles im Anfangsstadium befindet.


    Wie sich doch in nur einer Woche das ganze Leben komplett ändern kann! Mein Mann unterstützt mich wahnsinnig toll und auch mein "Großer" hat es recht gut mit seinen 17 Jahren verkraftet. Meine kleine Maus, 8 Jahre alt, weiß noch nichts und ich hoffe, das das auch so bleiben kann. Meine Gedanken kreisen den ganzen Tag nur um meine Familie. Mein Sohn macht im kommenden Jahr seinen Abschluss und die Führerscheinprüfung und meine Tochter hat im April nächstes Jahr Kommunion. Besser hätte es nicht kommen können. Aber ich glaube, dafür gibt es keinen guten Zeitpunkt. :evil:


    Der Rest meiner Familie ist total geschockt, für meine Eltern ist eine Welt zusammengebrochen. Die letzte Woche war gefühlsmäßig die Hölle auf Erden. Jetzt geht es mir so langsam etwas besser und ich bin mittlerweile ganz zuversichtlich. Drückt mir für nächste Woche fürs Krankenhaus mal die Daumen, ich hab ganz schön Bammel, vor der OP und vor allem wenn ich dann abends alleine mit mir bin...!


    Liebe Grüße

  • herzlich willkommen in unserem netten Forum!


    Ja, das kennen wir leider alle hier, wie von einem Tag auf den anderen plötzlich die Welt Kopf steht und nichts ist mehr wie vorher! Man muss das erst verarbeiten, aber dann wird es langsam wieder besser! In diesem Forum wirst du dabei viel Unterstützung finden, denn wir verstehen dich gut und haben sicher auf viele deiner Fragen Antworten :) .
    Die Angst vor der OP ist meistens auch schlimmer, als die OP selbst und danach hast du wahrscheinlich nette Mitpatientinnen im Zimmer, die sich auch ein bisschen um dich kümmern.
    Ich wünsche dir für die OP alles Gute!

  • Herzlich willkommen hier im Forum. Schön , dass Du uns gefunden hast . Fühle Dich hier wohl , stelle Deine Fragen oder schreib Dir das von der Seele , was Dich bewegt , wenn Dir danach ist.
    Die Diagnose Krebs bringt schon gravierende Veränderungen in unser Leben . Plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Besonders wenn man
    noch Kinder zu versorgen hat, muss man manchmal einiges umorganisieren.
    Die Krankheit fragt uns nicht wann es recht ist, sie tritt einfach in unser Leben - Peng da ist sie - und nun müssen wir damit umgehen lernen.
    So ging es mir auch vor 9 Jahren. Ich hatte nie damit gerechnet , dass ich an Brustkrebs erkrankt bin. Ich war davon ausgegangen , dass der Knoten, den ich in meiner Brust tastete, gutartig war. Er kommt raus - und dann fertig, dachte ich. Doch es kam ja anders. Ich hatte die ganze
    Palette- Chemo, OP und Bestrahlung. Heute geht es mir gut und bisher ist alles ok.geblieben bei den Nachsorgen.


    Aber Brustkrebs ist heute gut behandelbar,und man kann somit lange überleben oder sogar geheilt werden . Für die OP am Dienstag drücke ich Dir die Daumen, dass die OP gut verläuft und es bei diesem Behandlungsplan bleiben kann. Keine Angst vor der OP . Das geht heutzutage relativ zügig und wird in Vollnarkose gemacht. Also von der OP selber merkst Du nichts . Und wenn Du nach der OP Schmerzen hast , dann melde Dich
    bei den Schwestern und dann kannst Du etwas dagegen bekommen. Ich nehme an dass Du Dich in einem Brustzentrum behandeln lässt. Da dürften die sich damit auskennen. Heute muss man auch nicht so lange im Krankenhaus bleiben . Wenn alles gut klappt kann man nach 3-4 Tagen wieder nach Hause. Auch wenn Du im Krankenhaus Fragen hast , schreibe die Dir auf und stelle sie.Warte es ab, vielleicht verläuft die OP
    besser als Du denkst. Schicke Dir noch ein Kraft und Mutpaket mit auf den Weg . :thumbsup: Bis dahin hoffe ich , dass es Dir gelingt Dich noch ein wenig abzulenken mit Hilfe Deiner Familie. Vielleicht könnt ihr noch was schönes zusammen unternehmen.
    Alles Gute nochmal für Dich und toi,toi,toi :)
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo leila, herzlich willkommen hier, auch wennn es ein sch.... anlass ist. Ich drück dir die Daumen, dass die Diagnose so bleibt. Bei mir war auch alles am anfang, alles sauber und beim schnellschnitt grad 1. Doch leider nach der op noch 2 kleine herde und grad 3. Somit bekomme ich gerdade das volle Programm. Sicherlich hätte ich die chemo verweigern können, aber ich bin erst 44 und habe kleine Kinder, da muss man anders denken. Drück dich und halte dir die daumen.

  • Hallo Leila,


    bin genauso wie du neu hier, herzlich willkommen.


    Nichts ist mehr wie es gestern war, und es gibt für nix den perfekten Zeitpunkt.
    Es ist nach der Diagnose und den Befunden eh erstmal schwer es selbst zu glauben, es bricht alle über einen selber ein, Gefühlscaos, Angst, Kopfkino in 3 D und so viele Kinoflme gleichzeitig die sich im Kopf abspielen.
    Versuch erstmal an dich und jetzt zu denken, die nächsten Etappen in kleinen Schritten zu gehen, dafür wünsche ich dir viel Kraft.


    Grüße Nicky auch aus Unterfanken

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Liebe Leila :P


    ein herzliches Willkommen hier in unserem tollen Forum, auch wenn ich dir lieber in Franken über den Weg gelaufen wäre.


    Ja, unsere Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt, nicht ist mehr so wie es war. Aber es ist alles machbar,
    du wirst sehen :thumbup:
    Ich werde die Daumen für nächste Woche drücken :thumbsup: :thumbsup: :thumbup: allein wirst du wahrscheinlich nicht
    auf deinem Zimmer sein, außer du hast Einzelzimmer gebucht!


    Deine kleine Maus hat noch nichts mitbekommen, wie ich lese. Unterschätze ein Kind von 8 Jahren nicht! Die Kids bekommen
    mehr mit als wir meinen und die veränderte Stimmung/Umgebung bekommt ein Kind sehr gut mit.
    Denk auch dran, dass unbewusst Worte fallen können…..nicht unbedingt von Euch, aber von Mitmenschen…..


    Liebe Leila, ich wünsche einen guten Austausch hier in unserem Forum. Frag alles was dir auf dem Herzen liegt.
    Hier ist immer jemand da!


    Grüßle :) ika :)

  • Hallo Leila,
    herzlich willkommen auch von mir. Die Diagnose ist ein Schock, der Boden unter den Füssen verschwindet und die Gedanken gehen kreuz und quer. Den richtigen Zeitpunkt für all das gibt es nicht!
    Aber, Du wirst sehen im April wirst Du wieder etwas "klarer sehen"
    Wenn Du magst gehen wir jetzt ein Stück unseres Weges gemeinsam. Ich wünsche Dir einen guten Austausch
    Viele Grüße
    Lisa

  • Danke für Euren lieben Worte,


    heute ist für mich ein schlimmer Tag. Die OP rückt näher, ich habe Angst vor dem was vielleicht noch gefunden wird...
    Meine Kids sind so lieb und mir...zerreißt es das Herz.


    Wenn nur dieses Kopfkino mal ein wenig nachlassen würde.


    Naja, wir gehen nachher nochmal lecker essen und jetzt "Kopf hoch", Augen zu und durch.


    Sich in diesem Forum anzumelden ist echt das Beste was einem passieren kann.


    Vielen lieben Dank
    und ganz liebe Grüße


    (P.S. und Lisa, gerne gehen wir jetzt ein Stück unseres Weges gemeinsam. :thumbup: )

  • Liebe Leila,
    herzlich willkommen in unserem schönen Forum.
    Du wirst sehen, die Angst vor der OP ist viel schlimmer als die OP selbst. Du wirst ja brusterhaltend operiert, und das ist ja
    nur ein kleiner Eingriff und nach 3 oder 4 Tagen bist du normalerweise auch schon wieder aus dem KH draußen.
    Das geht heutzutage ruckzuck.
    Abends alleine bist du eigentlich auch nicht, denn normalerweise hat man ja eine Mitbewohnerin mit im Zimmer und das
    ist gut so.
    Wenn es dabei bleibt, dass du "nur" AHT und Bestrahlung bekommst, dann hast du den hormonrezeptorpositiven, "lahmen",
    damit meine ich langsam wachsenden Tumor erwischt, und das ist wirklich das Beste, was einem bei der Diagnose
    Mamma Ca passieren kann.
    Du hast also allen Grund, die Dinge ganz beruhigt auf dich zukommen zu lassen.
    Mache einen Schritt nach dem anderen. Alles wird gut.
    :thumbup:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Hallo Leila,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum der FSH.
    Was deine achtjährige Tochter betrifft, so ist es deine Entscheidung, was oder ob du ihr überhaupt etwas über deine Erkrankung mitteilst. Aber wie Ika schon schrieb, Kinder haben "Antennen". Sie fühlen sehr genau, wenn etwas "in der Luft liegt", spüren unsere besorgnis. Und wenn sie dann von anderen etwas "aufschnappen", dann kannst du deren Aussagen nur noch "nachbessern". Es gibt hier einen Thread mit Hinweisen, wie frau ihre Kidner altersgemäß informieren kann. Hier kommt ein Buchtipp:


    Anita Zimmermann (Autorin), Gerhard Trabert (Autor), Ruth Krisam (Illustratorin) „Mir sagt ja doch (K)einer was!“ - Informationsbroschüre für Kinder zum Thema Krebserkrankung. Herausgegeben durch den Verein Flüsterpost e.V., Mainz Kostenlos erhältlich bei: Verein Flüsterpost e. V., Kaiserstr. 56, 55116 Mainz


    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier im Forum und alles nur erdenklich Gute für die anstehenden Untersuchungen und natürlich für deine OP! Wie Mama63 schon schrieb - eine brusterhaltende Op ist ein sehr kleiner Eingriff und du bist ziemlich schnell wieder aus dem KH!
    Viele Grüße
    Angie