Geschockt und verwirrt......

  • Guten Morgen,


    ich möchte mich kurz vorstellen. Bin 34 Jahre alt und Mami einer 2 1/2 jährigen Tochter und eines gerade 4 Jahre alt gewordenen Sohnes.


    Und schon laufen mir wieder die Tränen. Oh man.....


    Zum Anfang. Meine Mutter hatte das erste mal vor 16 Jahren bösartigen Brustkrebs und im vergangenen Jahr wieder. Sie hat beides gut überstanden.


    Auf Grund dieses Vorgeschichte wurde seit nach der Geburt meiner Tochter jährlich eine Mammographie gemacht. Da mein Brustgewebe allerdings sehr dicht ist, auch immer noch ein Ultraschall der Brust.


    Am 11.11.2015 dann wieder zur jährlichen Kontrolle. Dieses mal sollte nur der Ultraschall gemacht werden. Tada..... und wurde dann dieses kleine Mistding gefunden. Selbst getastet habe ich es nicht. Bei der Tastuntersuchung hat ihn meine Ärztin auch nicht gefunden. Nun ja...... Ultraschall als positiv. Sie meinte dann aber, da der Knoten deutliche Ränder hat, wird er wohl zu 99% gutartig sein. Aber auf Grund meiner familiären Vorgeschichte möchte sie gern eine Stanzbiopsie machen und ganz sicher zu gehen.


    Am 19.11.2015 hatte ich dann den Termin. Vorher noch Mammographie. Es konnte kein Knoten gefunden werden. Dann ab zum Ultraschall. Da hieß es wieder. Na der ist mit Sicherheit gutartieg. Es wurden dan zwei Proben genommen.


    Gestern, 26.11.2015 habe ich dann das Ergebnis bekommen und mir war als wenn man mir den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Das Ding ist nicht gutartig!!!


    wenig differnziertes invasives ductales Mammakarzinom (G3) ohne assoziierten Mikrokalk
    B-Kategorie: B5b
    ICD-= C50


    Der Hormonrezeptorstatus steht noch aus.


    Ich frage mich wie das sein kann. Wenn doch im Ultraschall alles so glasklar nach gutartig aussieht, wie kann dann so ein beschiss...... Ergebniss raus kommen? Ich versteh es einfach nicht.


    Am Montag 30.11.2015 habe ich jetzt einen Termin zum Erstgespräch in der Klinik. Ich habe gestern fast den ganzen Tag über nur geweint. Ich gehöre normalerweise nicht zu den "Heulsusen", aber mir ist als wenn ich seit dem nur noch schweben würde. Konnte die Nacht über nicht wirklich schlafen, habe immer wieder geweint und heute kann ich mich zu nichts aufraffen. Mir fehlt irgendwie die Kraft. Die Kinder sind zum Glück bis heute Nachmittag in der Kinderkrippe, bzw. im Kindergarten. Ich weiß grad überhaupt nichts mit mir anzufangen.


    Ich danke euch schon einmal fürs zuhören. Mein Mann ist mir zwar eine super Stütze, aber auch ihn hat das gestern richtig geschockt und er musste sich richtig bemühen seine Tränen zurück zu halten.


    Liebe Grüße
    Puchel

  • Liebe puchel,


    auch wenn der Anlaß nicht schön ist, möchte ich dich trotzdem herzlich willkommen heißen. Hier bist du richtig. Es ist immer jemand da, der dir zuhört und dich so gut es eben geht einwenig tröstet, weil wir eben alle im selben Boot sitzen und genau wissen ´wovon du spricht. Also keine Scheu und immer raus mit all deinen Sorgen und Ängsten.


    Dein Gefühlschaos kann ich nur zu gut verstehen. Aber glaub mir es wird irgendwann besser.Spätestens wenn du deinen Behandlungsplan kennst und weißt wie es weitergeht und vorallem wann es losgeht dem Sch....ßding zu Leibe zu rücken.


    Ich gehöre auch zur BK Fraktion.Bekam meine Diagnose im Jan 14 und hatte das volle Programm an Behandlungen. Habe auch einen G 3 Hormonpositiv. Das bedeutete Chemo, OP, Bestrahlung Chemo, Antikörper und Antihormontherapie für 5 Jahre, wo ich noch 4 vor mir habe.


    Es ist alles gut zu schaffen. Auch die Chemo.....Wenn ich ehrlich bin, hatte ich vor der Glatze fast die meiste Angst. Aber wenn es soweit ist, übersteht man auch das. Denn man will leben und man entwickelt doch einen immensen Überlebeswillen und kann doch einiges ertragen.


    Aber bei dir ist ja noch alles offen. Ich kann dir nur raten, mach dich nicht all zu verrückt, ich weiß leicht gesagt. Denke vorallen positiv, denn Brustkrebs ist so gut erforscht und behandelbar wie kein anderer.


    Auch du wirst es schaffen, für dich, für deine Kinder, für deine Familie.


    Ich wünsche dir alles, alles Gute und ganz viel Kraft für deinen Kampf gegen den Sch........ Krebs. Lexi

  • Hallo Puchel,


    herzlich willkommen hier im Forum der FSH, auch wenn der Anlass nicht so schön ist. Dein Beitrag hat mich berührt. Wir sind hier alles Betroffene und wissen, was es heißt die Diagnose Krebs zu bekommen. Natürlich fahren jetzt Deine Gefühle Achterbahn. Hier einmal ein Link, vielleicht kannst Du einmal reinschauen. https://forum.frauenselbsthilfe.de/index.php?page=Board&boardID=33. Lass Dir Zeit und gehe Deinen Weg Stück für Stück. Schreib uns alles was Dich bedrückt (wenn Du magst) wir haben hier alle offene Ohren.


    Ich wünsche Dir viel Kraft und einen guten Austausch.

  • Hallo Puchel,


    das ist ein Mist - aber schön, dass du hier bist, herzliche Willkommen.
    Bei mir wurde im Januar 15 BK diagnostiziert. ich hatte nur noch Angts und verstehe dich sehr gut.
    Es ist tatsächlich so, wie Rose und Lexi schreiben - wenn du einen Plan hast geht es dir besser.
    Klar, bis dahin musst du erstmal kommen. Ablenken ist leichter gesagt als getan. Versuch es trotzdem.


    Alles Gute, das wird.
    Liebe Grüße, Suse

  • Liebe Puchel,


    ich kann so gut nachvollziehen, wie es Dir gerade geht. Eine Krebsdiagnose lässt erst mal die Welt aus den Fugen geraten und es braucht ein bisschen, um sie wieder zurechtzurücken. Das geht nicht nur den Betroffenen so, sondern auch den Angehörigen. Es ist also vollkommen normal, wenn bei Dir und Deinem Mann jetzt die Tränen fließen und Euch alle möglichen und unmöglichen Gedanken durch den Kopf gehen.


    Doch ich möchte Dir Mut machen: Brustkrebs lässt sich gut behandeln und an Deiner Mama siehst Du ja auch, dass sich die Behandlungen meistern lassen. Wenn Du bei uns ein bisschen stöberst, wirst Du auch sehen, dass hier einige Frauen mitschreiben, die schon in jungen Jahren und vor langer Zeit erkrankt waren - und denen es heute wieder gut geht.


    Für Dich gilt es jetzt, die Wartzeit zu überstehen, bis Du Näheres über Deinen Tumor und die Therapie erfährst. Mir hat es in der "Wartephase" immer sehr geholfen, mich abzulenken. Denn nur so konnte ich das Gedankenkarussell stoppen. Vielleicht findest Du ja auch irgendetwas, was Dir eine solche Ablenkung bietet.


    Und bei uns findest Du immer ein offenes Ohr, wenn Du schreiben magst, wenn Du ein bisschen Aufmunterung oder einen Tipp brauchst. Wir verstehen, wie es Dir gerade geht!


    Viele herzliche Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo und herzllich willkommen,
    ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich , allerdings ohne familäre Vorgeswchichte, habe den Knoten selbst ertastet. 1. Untersuchung bei meiner FA - 95% Fibroadenom - gut darstellbar, allerdings eine kleine Unsicherheit. Also Sono, Mammo und stanzen. Auch dort - sieht zu 95% gutartig aus, schön darstellbar, nicht invilltriert usw.
    DADA -Biopsie ergab - bösartig - zwar klein und gering graduriert - also Grad 1 .
    Weiter gings zum OP termin, da ich´s raushaben wollte. Chemo ? mal die OP abwarten. Bis dato wollte ich nach 4 Wochen wieder arbeiten gehen, hab mich ja überhaupt nicht krank gefühlt - was ich bis dato , wenn ich gute Tage habe - immernoch nicht mache. 8)


    Nach der Op immer noch gut gelaunt , schnellschnitt Grad 1, kein Lymphknotenbefall, sauber entfernt. Und dann kam die ausführliche Pathologie. ;( noch 2 weiter kleine Herde, alle drei Grad 3 - also schnellwachsend - Schei..... . :cursing:
    Somit bin ich wegen meinem Alter und 2 keinen Kindern (11,5) eine "volles Programm" Kandidat. Ich habe gehadert ob chemo oder nicht, aber meiner Familie bin ich es schuldig.
    Somit bekomme ich seit Oktober Chemo 4 EC 12Pacli. Bis dato, läßt es sich aushalten, ich mache das beste daraus und bin im Nachinein froh, daß alles so früh erkannt wurde.
    Wir werden es schaffen - glaube an Dich , du bist nicht allein mit der Diagnose !!! :)



    Bitte schriftbild entschuldigen, ich habe keine Ahnung, warum nach dem Smily setzen, dann so weitergeschrieben wird ? ?( :hot:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Warum wird die Schrift beim Smily setzen kleiner und erscheint der code ? Antwort: Liebe Aito, ich hab die Size-Zeichen entnommen. Jetzt ist der Text besser lesbar ;-). Dass diese Zeichen erscheinen, hängt vermutlich mit Deinem Browser zusammen. Unser Forumsprogramm mag z.B. Chrome nicht :-). Beim IE und bei Firefox tritt das Problem nicht auf. Grüssles Saphira

  • Hallo liebe Puchel :P


    erstmal ein herzliches Willkommen, schön dass du uns soo schnell gefunden hast :hug:


    Ja….ich kann deine Aussage „wenn doch im Ultraschall alles so glasklar nach gutartig aussieht
    wie kann dann so ein beschiss...... Ergebnis raus kommen?, “
    Ganz einfach….kein Arzt mit noch so einem aktuellen Sonogerät kann dir eine genaue Diagnose über gut oder böse
    Veränderung eines Tumors/Gewebeveränderung geben. Der histologische Befund nach der Biopsie zeigt uns erst
    was hinter der Veränderung steckt!
    Deine Ärztin hat sich ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt mit der Aussage, aber 99% ist eben nicht 100%
    und sehr gut ist es von deiner Ärztin, dass sie dich zur Stanze überwiesen hat!


    Ein Tumor kann von der Struktur her eher in diese oder in jene Schublade geschoben werden. Selbst wenn bei OP
    der TU offen vor den Operateure liegt kann es sein, dass der Tumor einen gutartig Eindruck macht. Aber in der Struktur
    im Inneren ( Überraschungsei) kann der TU ganz anderes aussehen.
    Erst die Histologie kann uns ein genaues Ergebnis liefern :thumbup:


    Liebe Puchel, auch ich möchte dir ganz viel Mut und Zuversicht zusprechen. Mittlerweile sind die OP-Techniken,
    die Behandlungen so gut, dass wir mit unserem Brustkrebs sehr gute Chancen haben.


    Ich bin vor 28 Jahren an BK erkrankt, lebe jetzt mein halbes Leben mit der Diagnose, hatte auch Rezidive. Als ich erkrankte,
    war unser Jüngster gerade 7 Mon. alt. Mittlerweile sind beide Jungs erwachsen und selbstständig und ich kann dir nur sagen,
    dass ist zu schaffen und du schaffst das auch :thumbup:


    Wenn du Mo. zu deinem Gespräch gehst, wirst du bestimmt nicht allein gehen, denn 4 Ohren hören besser/mehr als 2 Ohren.
    Auch Fragen notieren, den Arzt löchern und Antworten kurz notieren ist immer ganz hilfreich.


    Ach Puchel, ich nehme dich mal in den :hug: dass kennen wir alle….lass die Tränen rollen, du bist keine Heulsuse.
    Das du dich zu nichts aufraffen kannst ist nur zu verständlich, wir alle kennen diese Gefühle.


    Puchel, hier bei uns kannst du alles Fragen, es ist immer jemand da der mitliest und antwortet.


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von ika-ulm ()

  • Hallo Puschel,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Schön das du uns so schnell gefunden hast.
    Ich gehöre auch zur BK Fraktion und lebe seit 14 Jahren damit. Mehrere OP'S , Chemo , Bestrahlung und jahrelange Antihormontherapie habe ich hinter und noch vor mir. Es war alles zu schaffen.
    Fühl dich wohl hier und stöbere in den verschiedenen Beiträgen. Es ist immer jemand da der mitliest und dir antwortet.
    Für deine weiteren Therapieschritte wünsche ich dir viel Kraft und Mut.
    Du schaffst das.....da bin ich mir sicher.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo Puchel,


    auch ich möchte dich herzlich begrüßen, und ich kann dich ganz gut verstehen...
    meine BK-Diagnose habe ich auch erst seit September, G3, Ki67 80%, hormonnegativ und Mikrometastase im Wächterlymphknoten, Zudem war ich noch schwanger mit meinem 4. Sohn, also BK Op, dann Geburt eingeleitet und jetzt mache ich meine Chemo. Hatte gestern die 2. EC, bis jetzt geht es mir gut.
    MIt kleinen Kindern ist das noch einmal schwierig, ich bin auch noch in der Phase, wo ich lernen muß, das Schicksal zu akzeptieren und für das Leben zu kämpfen. Auch mir laufen beim geringsten Anlass die Tränen, aber diese Diagnose reisst einem erstmal den Boden unter den Füssen weg...Aber daß du dich hier im Forum angemeldet hast, ist auch schon ein guter Schritt, es hilft ungemein, mit Menschen zu tun zu haben, die ein ähnliches Schicksal erleben, und zu sehen, daß man gut aus dieser Geschichte kommen kann, das wünschen und wollen wir!


    Liebe Grüße von
    Helene

  • Liebe Puchel,
    herzlich willkommen in unserem schönen Forum.
    Bei so einer Diagnose zu weinen, ist doch völlig normal.
    Du darfst weinen und dein Mann darf auch weinen.
    Du bist jetzt noch ganz am Anfang, aber du wirst sehen, wenn der erste Schock erst einmal vorbei ist, dann wirst du
    erkennen können, dass du gute Chancen hast, nach der Therapie als geheilt zu gelten.
    Mache jetzt einen Schritt nach dem anderen.
    Alles wird gut.
    :hug:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Hallo liebe Puschel,


    ich bin derzeit eher die "stille Leserin"....und auch noch nicht so lange hier dabei.


    Aber ich möchte dich auch ganz herzlich hier begrüßen und dir etwas Mut zusprechen.


    Mich hat die BK-Diagnose im Mai 2015 völlig aus der Bahn geworfen. Ich habe den Tumor selbst ertastet und auch bei mir sah es anfangs ganz harmlos aus. Sowie mein Frauenarzt, als auch der Radiologe sahen keinerlei Bedenken. Alles gut, machen Sie sich keine Sorgen!


    Weit gefehlt.......Nun hieß es erstmal verdauen und die Familie informieren. Keine leichte Aufgabe: Ich lebe alleine und hatte erst 3 Monate zuvor meinen Papa verloren. Meine Mama ist völlig zusammengebrochen und kann auch heute nur schwer damit umgehen. Meine Schwester u Familie, sowie meine engsten Freunde haben mich während der ganzen Therapie (24 Wochen) unterstützt und waren immer da. Meine Schwester an vorderster Stelle.


    Meine Diagnose: Mammakarzinom rechts, Triple negativ, G3


    Meine Therapie: 4 EC und 12 x Paclitaxel


    Ich möchte jetzt nicht so weit ausholen......Stand heute: Nächsten Freitag bin ich mit der Chemo durch und habe alles ohne große Probleme bzw. Nebenwirkungen überstanden. Dafür kann ich nicht genug danken! Ich war in nichts eingeschränkt und habe alles eigenständig erledigen können. Bin viel gewandert und habe mich gesund ernährt..........und meinem Körper habe ich sehr viel Ruhe gegönnt. Eine positive Einstellung ist die halbe Miete.


    Ich drücke dir ganz feste die Daumen. Weine und zeige deine Traurigkeit, das ist völlig normal. Es kommt der Zeitpunkt und du nimmst deine Erkrankung an und wirst den Kampf gewinnen! DU schaffst das!!!


    Alles Liebe und ganz herzliche Grüße. Fühl dich mal umarmt :hug:


    Anja

  • Liebe puchel,
    ja, das Warten auf Termine ist eigentlich mit das Schlimmste an der ganzen Sache.
    Aber du weißt ja, unsere Daumen sind für dich gedrückt und du wirst sehen, das hilft!
    :thumbsup:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Hallo Puchel,


    es ist eine schwere Zeit das stimmt wie es beschrieben wurde.
    Ich drücke dir die Daumen das dein Gespräch ausführlich ist und und du für dich dann weisst wie es weitergeht.
    Ich drücke dir ganz feste die Daumen, wir sitzen alle im selben Boot.
    DU BIST NICHT ALLEIN.


    LG Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Ein Update von mir: Die erste OP habe ich so lala überstanden. Mir wurde der Port eingesetzt und 29 Lymphknoten entfernt. 4 davon waren befallen. Mein Arm ist leider immer noch teilweise taub, sowie meine Achsel. Auch muss ich 1-2 pro Woche zur Lymphdrainage. Der Arm wird wohl auch nie wieder richtig gesund werden.


    Die Chemotherapie habe ich auch fast geschafft. 4 mal alle 3 Wochen sind erledigt und von den 12 wöchentlichen Zyklen habe ich 11 hinter mich gebracht. Leider musste ich zwischen drin immer mal wieder pausieren und in die Klinik. Nun sind meine Blutwerte vor der letzten Chemo mal wieder im Keller und es heißt wieder einmal warten.


    Heute habe ich auch wieder eine Mamographie gemacht bekommen. Alles unauffällig. Von dem Tumor ist nichts mehr zu sehen.


    Ja, soweit war es erstmal alles.


    Ah ja. Vor einer Woche war ich zum Gentest. In zwei Wochen ungefähr bekomme ich das Ergebnis.



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  • Hallo Liebe puchel :)
    Jetzt hast du es ja bad geschafft ,ich freue mich sehr für dich ,und wollte dir mal ein wenig Mut machen , mir haben sie auch 37 Lymphknoten entfernt und man sagte mir es wird sehr lange dauern bis ich den Arm wieder voll bewegen könnte . Inzwischen sind bei mir 1 Jahr und 4 Monate seit der OP vergangen und ich kann meinen Arm zu 90 % wieder normal bewegen . Ich gehe auch 1-2 mal die Woche zur Lympfhdrainage und trage während der Arbeit immer einen Lymphstrumpf. Meine Ärztin sagte mir ,das es sehr wichtig ist Gymnastik mit dem Arm zu machen ich mache sie auch heute noch , denn sowie ich damit aufhöre habe ich wieder Bewegungs einschränkungen .Am Anfang hieß es auch ich könnte nicht mehr in meinen Beruf zurück ,da ich sehr viel und schwer heben muss , aber mit Hilfe meiner Kolleginnen klappt es sehr gut .
    Also Kopf hoch du schaffst das .Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende und das sich deine Werte bald wieder bessern .
    Liebe Grüße Trinchen