foment - Ich will das alles nicht

  • Genau die meine ich :)


    Der Blick ist unschlagbar und die Baustelle beobachte ich schon seit Mai ;)


    Du schaffst das!!! :thumbsup:

  • Liebe foment,


    ich bin in Gedanken bei dir!
    Hey, du schaffst das!!
    Ganz dicker Drücker
    :hug:


    und ganz liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe foment,


    gleich kommt dein Taxi und holt dich ab. In deiner Klinik wird es bestimmt so sein, wie in der Onkologischen Ambulanz, in der ich war: Alle sind professionell dort, sehr freundlich, gerade zu Patienten, die zum ersten Mal da sind, kümmern sich und achten gut auf dich. Bei mir war es so, dass IMMER ein Arzt in greifbarer Nähe war und auch die Schwestern super gut geschult, sodaß man selbst im Notfall sehr gut betreut wird. Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Aber man schafft es. Wenn dich die Müdigkeit überkommt, dann lass sie einfach kommen, lass dir eine Decke zum Einkuscheln geben und schlaf. Und plötzlich wirst du vom piepsen des Infusionsdingens (ich weiß nicht, wie das richtig heißt) wach und die erste Ladung ist schon durchgelaufen, ohne das du es wirklich mitbekommen hast. Wenn die Angst oder Panik zu groß wird, dann sag auch das. Auch dagegen kann man etwas unternehmen.


    Ich wünsche dir Alles Gute LG vom Ritterchen

  • Du schaffst das . Die in der Klinik passen auf Dich auf und wir hier sowieso. Wir sitzen alle in Gedanken neben Dir . Du wirst sehen die Zeit vergeht. Alles Liebe voch und ein dickes Mutdrückerlie :hug: Du triffts da bestimmt auf andere nette Mitpatientinnen, die vielleicht in der gleichen Situation sind wie Du. :hug:
    alesigmai52

  • Liebe Foment,


    jetzt bist du vielleicht schon fertig? Ich wünsche dir alles Gute, wenig Unangenehmes
    und den Glauben daran, dass es eine Therapie ist und die soll ja helfen.


    Liebe Grüße, Suse

  • Liebe Foris,
    ich bin so froh, das es euch gibt. Das hier heute morgen gleich Reaktionen kamen hat mich sehr berührt und mich gestützt.
    Jetzt bin ich wieder zuhause, und erstaunlicher Weise geht es mir gut. Jetzt muss ich mich ablenken, damit ich nicht anfange, zu sehr in mich rein zu hören.
    Bin müde nach der schlimmen Nacht aber immer noch zu aufgedreht zum schlafen.
    Wer einen guten Tipp zur Ablenkung hat, bitte melden. :D
    Danke

  • Liebe foment,


    ah, da bin ich aber froh!!!!
    Ich habe so an dich gedacht und mit dir gefühlt!!!
    Wie wäre es jetzt mit einem kleinen Spaziergang, solange es noch hell ist?
    Danach machst du dir einen schönen Tee, denn man soll ja viel trinken!
    Dann genießt du den Tee, lümmelst dich aufs Sofa mit einem Buch.....oder guckst etwas Niveauloses im Fernsehen.....
    Chemozeit ist Ausnahmezustand!
    Du darfst machen, essen und trinken, was du willst.
    Viel Spaß!
    Ach ja, und ich bin stolz auf dich!!
    :hug:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Hab den Rest des Tages ohne neue Panikattacken überstanden. Spazierengehen, mich nicht zum Essen zwingen sondern von leckeren Vollkorn-Dinkel-Crackern und Weisbrot leben, ein bisschen TV, das hat geholfen.
    Schlafen konnte ich leider auch heute Nacht kaum, aber was will man als chronisch Schlafgesrörte schon erwarten.
    Aber juchhuh, heute war mein Blutdruck endlich mal wieder nicht grenzwertig oder viel zu hoch, sondern richtig gut.
    Hab einen trockene Mund und alles schmeckt irgendwie etwas komisch, aber nicht eklig.
    Mache nachher einen langen Spaziergang zum Hausarzt, brauche eine neue Krankschreibung. Da kann ich mir dann auch unter Anleitung meine erste Spritze selber in den Bauch setzten, für son Weichei wie mich eine echte Erleichterung 8o .


    @mam63:
    danke für die Tipps und für die Anerkennung. Ein bisschen stolz bin ich tatsächlich auch selber. Ich habe es geschafft, mich auf die Chemo einzulassen, wirklich pünktlich da zu sein und die Behandlung anzunehemen. Natürlich habe ich das nur mit viel Hilfe von Anderen geschafft, aber diese Hilfe habe ich mir selber organisiert, und da ich normalerweise für andere Menschen Dinge organisiere und nicht für mich, kann ich stolz sein 8)


    Liebe Grüße
    foment

  • Liebe foment,


    da kannst du auch wirklich stolz auf dich sein!
    Ja, diese Krankheit bringt uns alle an unsere Grenzen und manchmal sogar noch darüber hinaus.
    Wir dürfen lernen, dass viel mehr in uns steckt, als wir bisher auch nur geahnt haben.
    Alles, aber auch wirklich alles im Leben hat zwei Seiten.
    Natürlich wäre es noch besser gewesen, gar nicht erst krank zu werden.
    Aber vieles hätten wir ohne die Diagnose in unserem Leben ganz bestimmt nicht geändert.
    ^^


    Was ich aber noch sagen wollte ist, dass es durchaus sein kann, dass die NWs noch kommen. Bitte dann nicht verzweifeln,
    das ist ganz normal. Falls es zu schlimm wird mit den NWs, in der Klinik anrufen, da kannst du Tag und Nacht jemanden
    erreichen. Oder du schreibst hier, irgendjemand liest immer mit.
    Im Augenblick bist du noch im Cortison-Hoch, doch das lässt nach. Deswegen übrigens auch die Schlaflosigkeit.
    Aber gemeinsam werden wir das wuppen.
    :hug:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Ich weiß, das noch einiges an Nebenwirkungen auf mich zukommt, einiges sicher (ich sag nur Haare/Haut), Andere wahrscheinlich (Knochenschmerzen nach der Spritze heute), und wie es mit der Überkeit wird werde ich wahrscheinlich auch erst wissen, wenn ich mit der Begleitmedikation fertig bin. Ich freu mich einfach über jeden Tag an dem mich mein Zustand nicht zu sehr einschränkt ;-)
    Der Zettel von der Klinik auf dem steht, um welche Uhrzeit ich unter welcher Nummer jemenden erreiche liegt offen auf dem Schreibtisch, im Handy sind die Nummern auch.
    Ich habe ja im Besonderen immer Angst vor allergischen Reaktionen und freue mich, das ich , was das angeht, bis jetzt alles vertragen habe.
    Ja und posten werde ich hier immer gerne, habe gestern morgen ja gemerkt, das ganz schnell Reaktionen kamen.
    Ich drück dich auch mal :hug:
    LG foment

  • Jetzt hats mich doch ganz gut erwischt. Fiese Verstopfung (kenn ich von mir gr nicht), Schmerzen in den Beinen, und überhaupt bin ich neben der Spur.
    Aber spazieren war ich, jetzt sitze ich mit Decke im Sessel und übe mich im Geduld. Auch nicht meine größte Stärke....... X(

  • Liebe foment,


    das tut mir sehr leid!
    Hast du als Medi gegen Übelkeit M bekommen? Davon kann man tierisch Verstopfung bekommen, war bei mir auch so.
    Vielleicht hast du zufällig auch K gegen Übelkeit bekommen? Das Problem ist, M wirkt im Magen-Darmtrakt und K im
    Gehirn in der Region, in der Übelkeit entsteht.
    Als ich M abgesetzt hatte und nur noch K genommen habe, war es mit der Verstopfung viel besser.
    Am besten mit den Ärzten besprechen!!
    Ich drücke dich mal vorsichtig und wünsche dir herzlich gute Besserung!
    :hug:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe foment,
    auf meiner Mediliste nach der Chemo stand explizit, dass man bei Verstopfung keinesfalls zu lange warten soll. Empfohlen wurden Tropfen mit dem Wirkstoff Na­tri­um­pi­co­sul­fat.
    Braucht 10-12 Stunden zum Wirken. Wird daher abends genommen, dann nimmt der Darm seine Tätigkeit am nächsten Morgen wieder auf.
    Vielleicht kannst Du Dir die Tropfen heute noch in einer Notdienstapotheke besorgen lassen.
    Liebe Grüße aus Niederbayern
    KielerSprotte

  • da kann ich auch ein lied davon singen, das ist ein großer mist. mama und kieler sprotte kennen sich dabei wohl gut aus. ich fand es auch immer eigenartig dass ich immer mit verstopfung kämpfe und eine andere patientin mit genau der gleichen therapie mit durchfall. aber dann kommt es auf die gesamten medis an die man nimmt. am besten mit dem arzt abklären.
    LG Anni

  • So, die zweite chemo eine Woche her, langsam kann ich wieder geradeaus denken. Die Haare werden immer dünner, morgen nachmittag kommen sie ab....... Glatze statt lange Mähne. ....
    . Macht kein Spaß das ganze ;(
    Aber hauptsache, es hilft 8)

  • Liebe Foment,


    ich verfolge hier so ein bisschen deinen Weg und freue mich, dass du dich auf die Therapie einlässt.
    Du gehst super damit um - weiter so.


    Alles Liebe, Suse

  • Liebe foment, ich finde es super, wie du die Therapie annimmt. Im Rückblick wird es dir in ein paar Monaten garnicht mehr so schlimm vorkommen. Für heute Nachmittag drücke ich dich in Gedanken, wenn deine Haare abkommen. Ich selbst hatte durch meinen Sport immer ganz kurze Haare und habe sie selber abrasiert, als zwei Wochen nach der ersten Chemotherapie morgens die Büschel gefallen sind. Aber ich kenne von meiner Nachbarin das Problem mit herrlich langen Haaren. Sie hat sie vorher abschneiden lassen und später davon haarverlängerungen basteln lassen. Das war ihre Belohnung nach der Chemotherapie :)
    Und glaub mir, es gibt so viele Möglichkeiten, sich den Kopf mit Tüchern und Mützen schön zu machen :)
    Ich habe mir in vielen Farben dünne Mützen für den Sommer gestrickt und durch den Sport sowieso eine Sammlung an Schlauchschals. Im Internet gibt es auch tolle Anleitungen zum Tücher binden. Dann kann man richtig kreativ werden und ganz toll aussehen.
    Kannst es ja mal ausprobieren. Es lenkt auf jeden Fall gut von unbefindlichkeiten ab :) :thumbup:
    Besorgen dir vorsichtshalber eine dünne Mütze für die Nacht. Das ist sowas von kalt am kopf :hot: :hot:
    Also Kopf hoch und stolz nach vorn geblickt...... Ohne Haare erkennt man oft erst die wahre Schönheit eines Menschen.....
    Liebe Grüße sendet dir Rosi

    Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu sein ( Mark Twain)

  • Nach fast einer Woche ohne Haare mag ich mich im Spiegel immer noch nicht....... Und aus dem Haus gehe ich keinen Schritt ohne Perücke, nicht mal zum Briefkasten :S .
    Aber vielleicht wird das ab heute anders, gehe nachher zum look good, fiel better Seminar wo es ums schminken und das binden von Tüchern geht. Vielleicht hilft mir das, mich ohne Haare besser zu akzeptieren......
    Morgen dann die dritte Chemotherapie, wieder ziemlich angstbelastet. Aber immerhin habe ich von den zwei Kilo, die ich diesmal abgenommen habe, eins wieder zugenommen, also bleibt mir die Ernährungsberatung vielleicht doch erspart 8) .
    Hat hier jemand Erfahrung mit ungewollter Gewichtsabnahme während der chemo? Bin für Tipps dankbar :thumbsup:
    Grüße in die runde
    Foment

  • Liebe Foment,


    es dauert eine Weile, bis man sich an den Anblick gewöhnt hat. Auch ich bin am Anfang nirgends ohne etwas auf dem Kopf hin und hinterher habe ich manchmal erst am Blick des Postboten bemerkt, dass ich "oben-ohne" die Tür aufgemacht habe ;)


    Der Schminkkurs ist super! Vor allem weil man alle Produkte mitbekommt und sofort umsetzen kann, was man gerade gelernt hat.


    Zu deiner Frage: Auch ich war so ein Unter-Chemo-Abnehmer. 5kg insgesamt, was in meinem Fall nicht gut war. Ich hatte mir dann angewöhnt viele kleine Mahlzeiten zu essen, aber so wirklich geholfen hat erst das Chemoende ;)


    LG, Sonja

  • Liebe foment,
    es scheint während Chemo nur die beiden Extreme zu geben. Entweder man nimmt zu ohne Ende (bei mir gegen Ende der
    Chemo 13kg!) oder man nimmt ab.
    Du bekommst aber schon Cortison als Vorlauf und während der ersten Tage?
    Mir fällt dazu nur ein, dass du möglichst viel von den Dingen essen solltest, auf die du so richtig Lust hast.
    Viel mit Butter und Sahne kochen oder mit tollem Olivenöl.
    Vor dem Essen vielleicht einen kleinen Aperitif zum Appetitanregen.
    Ab und zu mal ein Malzbier oder eine heiße Schokolade.
    Ah! Wenn ich das schreibe, bekomme ich direkt Appetit!
    Eigentlich bist du ja in einem beneidenswerten Zustand. Du kannst essen, was du willst und so viel du willst!
    Ja, ich weiß, der Preis dafür ist sehr hoch.


    Den Schminkkurs habe ich damals auch gemacht, der ist super! Wir hatten so viel Spaß!
    Ich bin eigentlich nicht so der Schminktyp, aber während Chemo habe ich mich immer geschminkt, das gibt einem ein
    besseres Gefühl.


    Gib dir Zeit, dich an die veränderte Situation mit den Haaren zu gewöhnen. Ist doch nicht schlimm, wenn du nur mit
    Perücke rausgehst, das habe ich auch immer so gemacht.
    Im Haus hatte ich ein Mützchen auf oder ein Tuch und draußen die Perücke, fertig.
    Erst ganz zum Schluss hatte ich draußen Mützen auf, als die Haare schon wieder ein bisschen gekommen sind, weil ich die
    Perücke einfach so unbequem fand.
    Die Zeit ohne Haare geht vorbei, und irgendwann sind die Haare wieder da, und du hast alles überstanden.
    Ich drücke dich.
    :hug:


    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)