Nervenzusammenbruch nicht mehr fern

  • Liebe Katze.
    ich nehme dich in den Arm und sage dir aus Erfahrung. dass du es schaffst. was an Behandlungen vor dir liegt.
    Ich bekam die Diagnose im Februar. Habe auch viel geweint und hatte eine unwahrscheinliche Angst.
    Hab alles gut überstanden. Es ist natürlich nicht immer einfach aber gut zu schaffen.
    Ich wünsche dir viel Kraft. Mut und Glück.
    liebe Grüße
    Carola

  • Liebe Katze,


    oh je oh je.....


    Ich kann Deine Angst gut verstehen. Mir ging es genauso. Die ersten Tage nach der Diagnose stand ich richtig unter Schock und hätte eigentlich Beruhigungspillen gebraucht. Ich dachte, ich kann das ganze nicht aushalten. Ja, man fühlt sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs.


    Ich weiß nicht ob es Dir in diesem Moment hilft, ich kann Dir aber versichern, dass sich der Schock legen wird. Sobald die Behandlungen beginnen fängt man an zu funktionieren und die Ohnmacht lässt nach. Allerdings....die Erkrankung wird lange lange ein Thema sein. Bei vielen liegt die Erkrankung schon Jahre zurück und trotzdem besteht immer noch das Bedürfnis sich mitzuteilen, die Angst - als ständiger Begleiter - in den Griff zu kriegen. Aber....wir alle hier haben das hinter uns und haben es geschafft - und das wird auch bei Dir so sein....


    Alles Gute
    Paula

  • Hallo Katze,


    herzlich willkommen auch von mir, auch wenn der Anlass dazu nicht der tollste ist. Du bist hier nicht definitv allein, wie du gemerkt hast.


    Es ist schwer der eine Arzt sagt alles ok, der andere schlägt Alarm hoch drei. Es ist schlimm ja die Diagnose ist erstmal niederschmetternd.
    Man wir aus allem raus gerissen, nichts ist mehr wie es wahr, es prasselt alle auf einen nieder wie ein Steinhagel dem man nicht entfliehen kann.
    Der Boden reisst auf und verschlingt einem förmlich, man hat dumme Gefühle und die Angst sofort mit dem Tod konfrontiert zu sein erschwert alles.


    Dennoch ist bei dir viel viel Hoffnung, keine Metas vorerst in Sicht, dass ist sehr viel Wert glaub mir. Deine Op wir dir Gewissheit bringen und dann auch die anschliessende Therapie wird individuell auf deine Krebsart abgestimmt. Die Therapieformen sind schon sehr weit fortgeschritten da gibt es schon excellente Ergebnisse.


    Es ist so frisch bei dir, das dauert bis es geschluckt ist.
    Geb dir die Zeit zu bedauern das es dich getroffen hat,
    geb dir die Zeit dich über die Ärzte zu ärgern,
    Geb dir die Zeit zu bedauern das es nichts mehr so ist wie es vor der Diagnose war.
    Geb dir die Zeit für alle Gefühle die gerade da sind.


    Dann Kopf hoch und auf in deine persönlichen "Kampf",


    Ich unarme dich und schaukel gerade mit dir, dann bist du nicht allein.
    Wir alle hier sind in Gedanken bei dir, in der Hoffnung dass es bald besser geht.

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Liebe Katze :P


    ich nehme dich erstmal in den Arm :hug: solange wie du möchtest!
    Nicky1967 hat es schon so schön in Worte gefasst und ich kann nur zustimmen, du bist nicht allein,
    wir sind da und hören zu…halten dich… :hug:


    Auch hast du, liebe Katze, die Möglichkeit die Telefonseelsorge anzurufen unter 0800/111 0 111 oder
    0800/111 0 222 , der Anruf ist kostenfrei und rund um die Uhr! http://www.telefonseelsorge.de dort
    sind kompetente und verständnisvolle Menschen für uns da und es ist Anonym!
    Dies ist eine gute Möglichkeit, wenn uns alles über den Kopf wächst und wir reden möchten und es ist
    sonst keiner greifbar…
    Ich nehme dich weiter in den Arm :hug: und halte dich solange du es brauchst….


    Grüßle :) ika :)