Wieder ein Neuling

  • .....hoffe, ich hab jetzt den richtigen Pfad gefunden zum Schreiben......Ich bin nicht so bewandert darin, was Computertechnik anbelangt....
    Liege noch im Krankenhaus und bin gestern auf diese Seite gestoßen. Habe meine OP (Zervixkarzinom) nach dieser Wertheim-Methode seit knapp einer Woche hinter mir. Der Tumor war 6,5 cm (ist das groß?), ausserdem wurden 67 Lymphknoten (ist das viel?) entnommen. (Ihr seht, so richtig kenne ich mich noch nicht aus...). Gestern nun die Aussage zur Weiterbehandlung - Chemo und Bestrahlung. Hatte bis dahin gehofft, dass mir wenigstens das erspart bleibt. Es ging auch alles so rasend schnell - eigentlich war ich ja nur bei meiner FÄ wegen vermeintlich harmloser Blutungen - - und eine Woche später lag ich schon auf dem OP-Tisch.... So wie sich die Ereignisse überschlugen, überschlagen sich jetzt auch die Gedanken in meinem Kopf.....geht/ging Euch das ähnlich?
    Naja, zum Einsteigen reicht das vielleicht erst mal - denn trotz der 100000 Gedanken im Kopf kann man keinen klaren fassen.....
    Es grüßt Euch
    Andrea

  • Guten Morgen, liebe Andrea,


    erstmal herzlich willkommen in unserer Runde! Lieber hätte ich dich ja aus einem erfreulicheren Anlass irgendwo anders willkommen geheißen!
    Aber glaub mir, du wirst dich bei uns wohl und geborgen fühlen.
    Am Anfang ist das noch alles sehr verworren und man weiß nicht, wo einem der Kopf steht!
    So war es auch bei mir. Ich weinte viel und hab viel im Internet gelesen, was aber nicht gut war! Es schürte nur mehr Ängste!


    Gut, dass du die OP jetzt hinter dir hast!
    Zu den Fragen bezüglich deiner Tumorart kann ich leider nichts beitragen, denn ich hatte vor über 2 Jahren eine BK-OP.
    Aber es werden sich sicher Foris melden, die da Bescheid wissen.
    Stöbere ruhig hier im Forum, dann lernst du uns auch besser kennen und vielleicht findest du schon Antworten auf einige deiner Fragen.


    Liebe Andrea, ich wünsche dir alles Gute für deine weitere Behandlung
    und schick dir ein riesiges Mutmach- und Zuversichtspaket
    in dem viele kleine Glückssteinchen versteckt sind!


    Lieben Gruß
    von Mohnblume

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

  • ......Wie gesagt, als Computerlegastheniker muss ich mich hier erstmal biss durchwursteln....
    Habe inzwischen viele Beiträge gelesen, auch über Dich - was ist denn dieses AHT, was Du für 10 Jahre bekommen sollst? Ich sagte ja schon, dass das für mich alles noch Neuland ist, hab mir nie Gedanken um Krebs gemacht - - "so was bekommen doch nur andere!' Kann es auch jetzt noch nicht richtig fassen, hab mich sogar schon vor den Spiegel gestellt und mir gesagt:"....Du hast Krebs.....Du hast Krebs.....Du hast...."
    Dazu kommt noch - wie bringt man es der Familie bei? Mein Lebensgefährte ist ja Gott sei Dank recht pragmatisch veranlagt - - aber meine Tochter steht kurz vor der Entbindung und meine Mutter......sie empfindet ja schon schlechtes Wetter als persönlichen Affront. .....naja, vielleicht geht das auch alles zu sehr ins Detail......
    Habe vorhin erfahren, dass meine Chemo Anfang Februar beginnen soll.....Kann ich ja noch mal bissl Luft holen.
    Noch mal was technisches - Bin ich jetzt in dieser Neuankömmlings-"rubrik" - wechselt man dann in eine krankheitsspezifische (wenn ja, vielleicht kann mir jemand ne Tip geben, wie das erfolgt?) - oder erfolgt das automatisch oder bleibt man einfach, wo man ist? Weil Du ja meintest, dass Leute, die auch Gyn.-Erfahrungen haben, oftmals bessere Tips geben können. Bin für jeden Hinweis dankbar; ist nämlich das erste Forum überhaupt, wo ich dabei bin.
    Herzliche Grüße
    A.

  • Liebe Andrea,
    herzlich willkommen in unserem schönen Forum, auch wenn der Anlass, warum du hier bist, alles andere als schön ist.
    Hey, dafür, dass du das erste Mal in einem Forum bist, machst du das doch super.
    Du kannst hier weiterschreiben, es werden sich bestimmt auch noch Frauen melden, die mit dem Unterleib zu tun haben
    wie du oder du kannst Threads mit einem anderen Thema lesen und kannst dann dazu auch etwas schreiben.
    Es ist immer jemand da, der mitliest und antwortet.
    Ich gehöre auch zur BK Fraktion, aber der Schock nach der Diagnose und die Ängste sind bei uns allen gleich.
    AHT ist die Abkürzung für Antihormonbehandlung. Die bekommt man bei BK, also Brustkrebs, wenn der Tumor
    Hormonrezeptoren hat.
    Die Therapie richtet sich also immer nach der Tumorbiologie.
    Wenn du spezielle Fragen hast dazu, kannst du auch beim Krebsinformationsdienst anrufen, jeden Tag kostenlos .
    Kontaktdaten unterhttps://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php
    Du kannst jedoch einfach auch erstmal auf die Seite vom Krebsinformationsdienst im Internet gehen, da erfährst du auch
    viel. Das ist übrigens eine der wenigen Seiten, die man zu diesem Thema im Netz empfehlen kann.
    Außerdem kannst du deine Ärzte löchern, bis du alles kapiert hast.
    Manche Frauen möchten aber auch gar nicht zu viel wissen, weil sie das zu sehr belasten würde.
    Vielleicht hast du ja auch jemanden, der zu den Befundbesperchungen mitgehen kann, denn manchmal, gerade am Anfang,
    ist man so aufgeregt, dass man nur Bahnhof versteht.
    Außerdem kannst du dir deine Fragen alle aufschreiben, das mache ich auch immer, und den Zettel zu den Arztterminen
    mitnehmen.
    Ach ja, und übrigens: wenn du OP, Chemo und Behandlung hinter dir hast, kann es sehr gut sein, dass du als geheilt giltst.
    Also übe nicht so viel vor dem Spiegel!
    ;)


    Alles Liebe und Gute für dich weiterhin!
    Liebe Grüße von mama63


    P.S.: jetzt habe ich noch eine Sache vergessen.
    Ich gehe auch sehr offen mit meiner Erkrankung um. Alle wissen es, die ganze Familie sowieso, alle meine Schüler usw.
    Alle, bis auf meine Mutter.
    Sie wird diesen Monat 94 Jahre alt und ich habe es ihr nicht gesagt.
    Erstens hätte es sie ins Bodenlose gestürzt und zweitens hätte sie mich mit ihren Ängsten verrückt gemacht, denn ich
    kenne meine Mutter.
    Also auch, um mich zu schützen, habe ich es ihr nicht gesagt.
    Offen damit umzugehen ist toll, wenn man es kann, aber man sollte schon genau überlegen, wem man es sagt und vor
    allem auch, mit wem man darüber sprechen möchte.
    :)

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Link Krebsinformationsdienst eingefügt.

  • Hallo Mapsi,


    auch von mir noch ein herzliches Willkommen.
    Auch ich gehöre zu den Brustkrebslern, deshalb kann ich dir leider auch nichts zu deinen Fragen sagen, aber die anderen melden sich ganz gewiss bei dir :)


    Deine Fassungslosigkeit kann ich sehr gut nachempfinden - auch in gewisser Weise dein Spiegel-zureden. Aber hey, mach es doch lieber anders herum. Ich stehe tatsächlich auch jeden Tag vorm Spiegel - sei es beim Zähne putzen und dann blicke ich mir tief in die Augen und sage: "Ich schaffe das und Zellen - ihr schafft das auch. Wir werden wieder gesund."


    Wie Mama63 schon schrieb, du machst doch alles ganu wunderbar soweit.
    Wo und wie du weiter schreibst, ist dir überlassen. Vielleicht findest du Themen, die dich interessieren und wenn nicht, kannst du einfach ein neues Thema eröffnen, in einer passenden Rubrik. Und falls es mal an "falscher" Stelle steht oder es das Thema schon gibt, gibt es hier einen Haufen ganz lieber und hilfsbereiter Moderatoren, die das dann für dich verschieben (ganz von allein). Mach dir darüber also keine Sorgen.


    Zu deiner Frage mit der Familie:
    Jede/r von uns hat da so seine eigene Herangehensweise. Es gibt kein falsch. Wenn dir für dich etwas sinnvoll erscheint, vor allem wenn es dich entlastet, dann tu es!
    Ich für meinen Teil habe bei meiner Erstdiagnose sehr schnell, sehr offen darüber geredet. Krebs macht Angst und je mehr man die Angehörigen einbindet, umso besser können sie damit umgehen. So zumindest meine Erfahrung. Jetzt beim sozusagen 2. Mal habe ich erst versucht es zu verstecken, aber das funktioniert nicht. Die Leute, die einen lieb haben, merken extrem schnell, das etwas nicht stimmt. Davon kann ich nur abraten ;)


    Jetzt schicke ich dir noch ein dickes Kraftpaket.


    LG, Sonja

  • Halli :P Hallo Andrea


    ein herzliches Willkommen hier in unsere tollen Forum :hug: wäre dir auch gerne ganz woanders über den Weg gelaufen,
    aber nun treffen wir uns hier……………
    Ich finde auch, dass das alles sehr gut klappt und wie Sonja schon schreib…..wenn, dann arbeiten unsere Heinzelmännchen
    (unsere tollen Moderatoren) für uns und schieben wie von Zauberhand die Beiträge in die passenden Rubrik.
    Ich finde es super, dass du uns sooo schnell gefunden hast… :thumbup:


    Liebe Andrea, wir haben hier so einige Mädels die nach Wertheim operiert wurden und ich denke die ein oder andere
    wird sich noch melden.


    Ich wünsche dir alles Gute, schnelle Genesung und schicke dir auch noch ein großes Paket mit Energie, Kraft und Zuversicht!
    Irgendwer von uns ist immer hier im Forum, also las all deine Sorgen, Ängste hier, wir drücken die Daumen nehmen DIE
    in den Arm (virtuell) die es brauchen und auch über schöne, positive Dinge freuen wir uns sehr.


    Ich geh offen mit meiner Erkrankung um, aber ich rede nicht mit jedem darüber…so wie es Mama63 beschrieben hat.


    Ach….Spiegel….ja, den können wir positiv nutzen :thumbsup: wie Sonja! Positiven Suggestionen ist sowas von wichtig……
    die Sätze: "vor dir (kann auch benannt werden) habe ich keine Angst; was auch immer auf mich zukommt,
    ich kann damit umgehen; ich bin stark und kann das aushalten; ich erlaube anderen, zu denken, was sie wollen;
    ich schaffe das, ich kann das!"
    Probiere es doch mal so herum :thumbsup:

    Grüßle :) ika :)

  • Ich finde es toll, dass es solch ein Forum gibt, wo man sich austauschen kann. Ist ja bei Angehörigen/Freunden/Bekannten doch manchmal etwas schwierig, da erst in zweiter Linie betroffen.
    (Mama63 - ich verstehe das vollkommen, weshalb Du Deiner Mutter nix gesagt hast, genau das war auch bei mir der Grund. Inzwischen weiss es meine Mutter aber und sie hat es erstaunlich gefasst - naja, für ihre Verhältnisse - aufgenommen.)
    Mit meiner Tochter kann ich inzwischen auch offen darüber reden, ohne zu befürchten, dass das Baby nun vorzeitig "rausrutscht".
    Dieses Baby ist auch der Anlass, weshalb ich mir nun sage, 'du musst es schaffen!' Und - ihr habt recht, sich den Krebs vor dem Spiegel einzureden, ist Mist! Es war aber eigentlich nicht aus Verzweiflung oder so, sondern eher, um mir das Unfassbare, Unglaubliche vor Augen zu führen. Denn eigentlich habe ich immer noch so ein bisschen das Gefühl, in Watte gepackt zu sein, es ist noch nicht so richtig dran/drin in mir..... Ein Blick auf meinen Bauch belehrt mich da allerdings eines besseren.....
    Obwohl ihr ja von der "BK-Fraktion" seid, wird mich ja doch einiges ereilen, was ihr schon durchhabt. Dass die Chemo nicht ausgesprochen angenehm ist, weiss ich ja schon - aber wie verhält es sich mit der Bestrahlung? Wie fühlt man sich danach? Kann man da Auto fahren? (zur Erklärung - ich wohne in einem ganz kleinen Nest und auch da 3 km außerhalb des Dorfes und die nächstgelegene Möglichkeit der Behandlung wird wohl Berlin sein, also ca. 1 1/2 h Autofahrt entfernt).
    Ich werde bestimmt noch ganz viele Fragen haben - deshalb danke auch für den Tip über Informationsmöglichkeiten!
    Herzliche Grüße
    Andrea

  • Liebe Andrea,


    ich begrüße Dich ebenfalls recht herzlich hier bei uns.


    Deinen Gedankensturm kann ich gut verstehen. Und es macht Dir vielleicht einiges leichter, wenn Du darüber schreiben kannst - mit anderen Betroffenen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Du.


    Inzwischen hast Du ja bereits Zuspruch bekommen - und ich wünsche Dir, dass Du Dich von uns unterstützt fühlst.


    Ganz viel Kraft wünsche ich Dir für dieses "große Unbekannte", das jetzt auf Dich zukommt. Aber es ist zu schaffen - immer Schritt für Schritt!


    Herzliche Grüssles



    Saphira

  • Liebe Mapsi,


    das klingt für mich alles schon nach einem Schritt nach vorne. Sehr gut (: Mit der Familie im Hintergrund wird es sicher leichter.


    Wegen der Fahrten zum Behandlungsort musst du dir keine Sorgen machen. Die Krankenkassen zahlen in dem Fall ein Taxi! Dazu muss man sich vom Onkologen mir einen Taxischein ausfüllen lassen, den dann zur Bewilligung der Krankenkasse schicken und am Ende sucht man sich ein Taxiunternehmen. Fertig :) manches wird einem tatsächlich einfacher gemacht in der Zeit.


    Bestrahlung wird ganz unterschiedlich wahrgenommen. Manche sind Müdigkeitsgeplagt, andere bekommen Hautprobleme, manche merken fast nix. Da sind wir alle individuell. Ich persönlich fand das tägliche hin und her Gefahre fast nerviger, als die Therapie an sich.


    LG, Sonja

  • Hallo Andrea,
    auch von mir ein herzliches Willkommen. Toll dss du so schnell zu uns gefunden hast.
    Ich gehöre auch zur BK Fraktion hatte die Erstdiagnose 2001 und mir wurden damals 38 Lymphknoten entfernt. Alle ohne Befund und GSD auch ohne Konsequenzen wie Lymphöden o.ä. Im letzten Jahr hat es mich zum zweitenmal erwischt diesmal nur OP und Bestrahlung. Die Bestrahlung habe ich gut vertragen....ich bin auch jeden Tag mit der Taxe gefahren. War ganz easy.
    Ich wünsche dir für deine weiteren Therapieschritte alles Gute und viel Kraft und Mut.
    Du schaffst das....Step by Step. :)
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Gerade war Visite - und wenn alles weiterhin gut geht, kann ich übermorgen nach Hause. Damit wäre der erste Schritt, nämlich die OP, geschafft. Chemo soll dann 6 Wochen später erfolgen. Weiss aber noch nicht genau, wo. Wieder hier - das bedeutet ein täglicher Fahrweg von 1 1/2 h (eine Tour) oder stationäre Aufnahme, was für mich fast noch schlimmer wäre. Oder Berlin - ich könnte derweil bei meiner Mutter leben, die am Rand von Berlin ein großes Haus hat. Problem ist nur, dass ich einen Hof mit vielen Tieren habe - Pferde, Schafe, Kaninchen, Hund und Katz. Wer versorgt die dann?? Einige Leute raten mir, das Viehzeug zu verkaufen, aber das will ich nicht. Es war immer mein großer Traum, auf einem Hof mit Tieren und großem Garten zu leben. Vor 2 Jahren konnte ich mir diesen Traum erfüllen - - und jetzt kommt mir diese sch... Krankheit dazwischen.....
    Irgendwie muss ich da 'ne Lösung finden.
    Übrigens danke an alle, die mir Mut zugesprochen haben....Das hilft einem echt!!
    LG..

  • Hallo Mapsi Andrea,
    ein verspätetes willkommen auch von mir, auch wenn der Grund dafür nicht so prall ist.


    Ich freu mich für dich dass du nach Hause darfst.


    Das klingt ja toll ein Hof mit vielen Tieren, klingt aber auch viel nach Verantwortung. Verkaufen würde ja auch nicht von heute auf Morgen gehn. Dafür hast du ja gearbeitet um dir dies zu Erfüllen.
    Man darf auch nicht nur um diese Krankheit herum leben, die Psyche macht sehr viel aus bei so einer Krankheit wenn du deine Tiere verkaufst wirst bist du wo möglich unglücklich und Traurig. Das tut nicht wirklich gut.


    Vielleicht kann jemand anderes bei dir "Urlaub" machen, oder beim Arbeitsamt mal Fragen (wenn es finanziell möglich ist), Nachbarn, Freunde.


    Ich drücke dir die Daumen dass du eine für dich passende Lösung findest.


    LG Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Danke für Deine Anteilnahme an meinem (bei der Diagnose wohl eher zweitrangigem) Problem!
    Es hat sich heute vormittag auf wundersame Weise gelöst - so hoffe ich jedenfalls. Meine beiden "Reitermädel" waren mich besuchen (immerhin ein Fahrweg von ca. 130 km - eine Tour!). Sie wissen um meine Diagnose. Eine von ihnen hatte dies Jahr Abi gemacht und während sie auf ihren Lieblingsstudienplatz wartet, bissl in der Firma ihrer Mutter gejobbt. Sie hat angeboten, die Betreuung meiner Tiere zu übernehmen!! Hat mich erst mal ziemlich erleichtert! Gut, es muss sich zeigen, ob sie dem auch gewachsen ist, aber ich bin da guter Dinge, es ist ja nicht ganz neu für sie. Damit ist mir eine Riesenlast genommen. Kann vielleicht jemand, der es nicht so mit Tieren hat, nicht verstehen, aber i h hatte diesbezüglich schon immer ne leichte Macke, besonders, was die Pferde anbelangt.
    Und Du hast recht, was die Psyche anbelangt. Ich habe mir da seit 2 Jahren was aufgebaut - es hätte mir den Boden weggezogen, dies ganz schnell aufgeben zu müssen! Besonders bei dem einen Pferd - die hab i h selber aus der Mutterstute rausgezogen und später eingeritten.....
    Nen Wermutstropfen gibt es allerdings - ich darf morgen doch noch nicht nach Hause, da noch so viel Wundflüssigkeit aus mir raussuppt.... Hoffe, dass sich das bald legt, es ist heute schon der 9.Tag nach der OP.
    In welchem Stadium befindest Du Dich denn jetzt und wie geht es Dir? Ich stehe ja noch ganz am Anfang.....
    LG
    Mapsi (der Spitzname des Lieblingspferdes) ;) ;)

  • Hi Mapsi,


    Mapsi klingt irgendwie witzig.
    Das ist ja klasse das du schon fast die Lösung hast. Freut mich für dich, ist sicherlich eine Erleichterung
    Die Erde dreht sich weiter auch wenn du Diagnose hast, und für einen selber ist wichtig das "gewisse" Dinge eben geregelt sind wen man selbst erstmal ausser Gefecht ist.
    Das ungeregelte schlägt immer auf die Psyche. Alles was dir gut tut solltest du dir erhalten, alles was dir schadet solltest du weit weit katapultieren und auch an dich denken.


    Wenn es dir zuviel werden sollte mit deinem Hof, könntest du immer noch verkleinern anstatt ganz aufzugeben. Das wirst du sehen wenn es soweit ist. Zuweit und zuviele Gedanken die müssen erstmal sortiert werden.


    Ich hab ne lange Geschichte mit dem ungewollten Besuchern in mir, 1996 hatte ich schon BK rechte Brust. Damals wurde Brusterhaltend operiert, Chemo, Bestrahlung, Hormontherapie, Wechseljahre mit 28 und etliche Unterleibsoperationen durch die NW der Hormontherapie und Fehlbehandlung der Ärzte. Ich durfte auch keine Kinder mehr bekommen, da alles im Unterleib "zerstört"war. :cursing:
    Keine eigenen Kinder bekommen zu können war für mich härter als diese dummen Besucher.
    Bis Juli 2014 waren die Besucher weg, dann hat haben sie mich wieder überfallen ach wieder rechte Brust. Jetzt habe ich Brustamputation und Aufbau aus Eigengewebe. Diesmal werde ich sie nicht so einfach los. Ich hoffe dass wir uns unter diesen Umständen so lange es geht gut vertragen, und die Besucher nicht die Oberhand gewinnen.
    Mir geht es mit kleinen wehwehchen dennoch soweit gut, bin zufrieden :) dass es nicht viel schlimmer ist.


    Auch wenn du Enttäuscht bist morgen nicht heim zu können dennoch ist es gut dass du in der Klinik bleibst so lange es so suppt. so bist du unter Kontrolle falls sich was zusammenbrauen sollte.
    Aller Anfang ist schwer, ich wünsche dir alles gute und hoffe dass du bald Heim gehen kannst. :thumbsup:
    Es ist ein schönes Forum, hoffe du fühlst dich auch hier wohl. 8o


    LG Nicky

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Hallo Andrea,
    ich möchte dich auch hier im Forum begrüßen. Ich bin nicht mehr so oft hier, aber ich lese,du bist aus Schwedt so wie ich. Wenn du Lust hast, können wir uns ja mal treffen. Bist du im Klinikum? Ich besuche heute dort meine Nichte, die entbunden hat. Kein Problem, wenn dir das alles zu schnell geht.
    Ich muss jetzt los.

  • ....mann, da hast Du ja auch schon einiges durch!!
    Ich kann mir sicher nur annähernd vorstellen, wie schlimm es für jemand mit Kinderwunsch ist, darauf verzichten zu müssen. Und dann kommen diese Biester auch noch wieder!
    Bei mir steht es nun fest, dass ich morgen nach Hause kann, die Drainage wurde heute gezogen. Na und im Februar geht es dann los mit Chemo.....da denk ich jetzt aber erst mal nicht dran..... In den nächsten Tagen gibt erst mal ein erfreuliches Ereignis - meine Tochter bekommt ihr Baby - also, wir warten täglich h drauf (bestimmt wartet die Lütte solange, bis ihre Oma aus dem Krankenhaus ist ;) ).
    Ich hoffe, ich tue Dir nicht weh damit, wenn ich hier sowas schreibe.....
    So wie ich Dich verstanden habe, lebst Du derzeit mit dem Krebs - wie geht das denn? Nimmst Du Medikamente, bekommst Bestrahlung en oder wie? Sorry, wenn ich hier dämliche Fragen stelle, aber ich bin halt noch Neuling auf dem Gebiet.
    Ich hoffe ganz fest, dass Du Deine Besucher weiterhin fest im Griff hast!
    LG Mapsi



    Hallo BML1962,
    nein, ich liege nicht im Klinikum, sondern in HGW, meine FÄ hat mich hierher überwiesen. Ich muss aber mal sehen, wo ich dann die Chemo plus Bestrahlung mache - weißt Du, ob das vor Ort geht? Ich wohne nämlich noch nicht lange da - und auch nicht direkt in Schwedt, sondern in der Umgebung. Was hast Du denn für eine "Leidensgeschichte" hinter Dir? Da ich noch Neuling bin, was diese Sch....Krankheit betrifft, bin ich für jeden Tip dankbar. Wir können uns gerne mal treffen; wohnst Du direkt in Schwedt?
    Bis demnächst!
    Andrea

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Ortsangabe entnommen

  • Hallo Andrea,


    ich musste erst einmal dein Karzinom googeln und weiß jetzt (annähernd) was du hast.
    Ich hatte Brustkrebs. Die Kurzversion:
    - Aug 2013: Knoten in der rechten Brust selbst ertastet
    - Aug 2013: brusterhaltende OP, kein Lymphknotenbefall
    - Sep 2013: Einsetzen eines Ports
    - Sep 2013 bis Jan 2014: 6x Chemo
    - Feb bis Ende März 2014: 36 Bestrahlungen
    - ab Jan 2014: Antihormontherapie (AHT)
    Die Nachuntersuchungen waren bis jetzt alle in Ordnung. Toi, toi, toi! :thumbsup:


    Zu deiner Krankheit kann ich dir leider nicht viel erzählen. Aber trotzdem können wir uns mal treffen. Ich würde mich freuen!
    Alles weitere schreibe ich dir per PN (da du ein Neuling bist, das heißt: Private Nachricht).


    Sorry, Saphira. Im Eifer des Gefechts.... :S

  • Hi Mapsi,,
    ich mache eine Hormontherapie zur Zeit.


    Und neine du tust mir nicht weh weil du Oma wirst, :thumbsup: das ist doch toll und du darfst dich freuen und dies auch mitteilen :D .
    Ich habe mir ein "Ersatzenkel" und der kommt jeden Samstag zum übernachten.
    Das ist ganz was feines wenn man sich ncoh um die kleinen Lütten kümmern darf, ihre Fortschritte sieht.


    Alles gute für deine Tochter und für dich natürlich auch :thumbsup:

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)