Analkarzinom

  • Liebe Secret,
    es tut mir sehr leid,wenn sich niemand meldet. Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand.
    Ich wollte dir nur sagen, ich habe eine Freundin, die auch ein Analkarzinom hat. Sie hat gerade Chemo und Bestrahlung
    gehabt so wie du, nur etwas länger. Am 10.12. hatte sie ihre große OP und war danach auf Intensiv, aber ich habe mit
    ihrem Mann gesprochen und der meinte, sie hätte alles gut überstanden und werde bald auf die normale Station verlegt.
    Jetzt muss sie sich aber erst einmal erholen, aber davor hatte ich ihr schon vorgeschlagen, hier im Forum zu lesen
    und/oder zu schreiben, aber da war sie noch nicht dazu bereit.
    Wahrscheinlich ist die Diagnose und alles noch zu frisch. Man braucht eine Weile, bis man darüber lesen, sprechen oder
    schreiben kann, und das ist auch bei jedem anders.
    Aber ich bewundere sehr, wie sie damit umgeht.
    Ich werde ihr von dir erzählen und vielleicht hat sie ja irgendwann Lust, hier mitzumachen.
    Liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe mairegen


    ich komme aus der Brustkrebs Fraktion, aber vielleicht kann ich dir trotzdem ein wenig Mut machen.

    Eine Bekannte von mir hatte wie du ein Analkanal Ca (HPV assoziiert, G3) und in beide Lungen metastasiert. Die Metastasen in der Lunge wurden operiert.

    Außerdem erhielt sie eine Strahlen und Chemotherapie. Ihre Therapie hat sie im August abgeschlossen, im Oktober war sie im Urlaub in der Türkei. Momentan reitet sie täglich wieder ihre beiden Pferde und ab Januar beginnt die berufliche Wiedereingliederung.

    Das ganze hat ca 1 Jahr gedauert und war kein leichter Wege. ABER es IST ein Weg und es gibt ein Leben nach der Diagnose.


    Liebe Grüße


    Laluna

  • liebe laluna. erstmal vielen,vielen Dank für deine Nachricht. Das hört sich wirklich sehr positiv an. vielleicht lohnt es sich ja doch noch zu kämpfen. ich war die letzten Tage so am Boden das ich nicht mehr aufstehen wollte.bin viel alleine.meim Mann arbeitet auswärts. die Kinder sind erwachsen. und viele Freunde wohnen weiter weg. da kam mir die Idee mit dem Forum. ich freu mich riesig das du geschrieben hast. einen schönen Tag. Grüße deine Bekannte von mir. vielleicht hat sie noch Tipps für mich. Deine Mairegen

  • mairegen

    Hallohallo und Willkommen aus Wien!

    Ich kann dir leider bei deiner Erkrankung nicht weiterhelfen, komme aus der Eierstockkrebstruppe, aber wir haben hier alle ähnliche Probleme. Wir wurden mitten im Leben durch den K... ausgebremst und deswegen ist es gut, dass es hier das Forum gibt. Man ist nicht alleine.... Gesunde können unsere Probleme und Sorgen oft nicht verstehen. Ehrlich, bis vor einem Jahr wäre es mir noch genauso ergangen.

    Du hast aber wirklich oft HIER gerufen, wenn ich mir dein Post so durchlesen, Mädl, Mädl, das Jahr 2018 war echt hart für dich. Wenn du grad vollkommen k.o. und fix und fertig bist, vollstes Verständnis, das Gefühl kennen wir leider alle hier. Manchmal fällt einem das positiv Denken schwer! Immuntherapie kenn ich nur seitens des Eierstockkrebes, hier sind es Infusionen im Zeitraum von 3 Wochen die ganz gut zu vertragen sind.

    Ich wünsche dir, dass du hier im Forum Kontakte findest die die weiterhelfen können und dir wenigstens ein bisschen Mut machen.

    Drück dich ganz vorsichtig, auch wenn wir uns nicht kennen und ...lass den Kopf nicht hängen.

    Liebe Grüsse aus Wien

  • Liebe Secret

    Zuerst einmal herzlich willkommen!

    Meine Mutter hatte vor ca. 5 Jahren ein Analkarzinom, sie wurde operiert, musste keine Chemo oder Bestrahlung machen, hatte ca. 2 Jahre lang ein Stoma. Sie kam mit dem Stoma nach anfänglichen Schwierigkeiten dann gut zurecht und liess sich auch nicht von zweimonatigen Urlaubsreisen abhalten. Die Rück-OP war fast das Schwierigste, da sie durch den fehlenden Mastdarm manchmal 10x hintereinander zur Toilette gehen muss. Aber nach einer Reha mit Training klappt es sehr gut.

    So wünsche ich dir alles Gute!

    LG, Viviane

  • liebe pupi. Danke für die lieben Worte und herzliche Grüße hier aus Sachsen Anhalt. ich bin erst einen Tag im Forum aber ich merke das es mir gut tut. und das ist nach meinen schlimmen Erfahrungen sehr viel Wert. im Moment wollen mein Ärzte noch abwarten mit der Therapie weil es mir gut geht und die Stellen in der Leber klein sind. ich fühle mich ziemlich hilflos. man hört ständig in sich hinein. ich wünsche dir auch alles liebe und sende dir und allen da draußen positive Gedanken. l.g. mairegen ;)

  • guten morgen alle miteinander. habe wieder Stunden wach gelegen.komme nicht gut zurecht mit dem Vorschlag der Ärzte erstmal einfach abzuwarten wie das MRT Becken und Ct oberbauch in 2 Monaten aussieht. danach soll die weitere Therapie festgelegt werden. in meinen Nächten kommen die schlimmsten Befürchtungen was sich bis dahin entwickelt . hat jemand Erfahrung mit Immuntherapie.? einen schönen Tag eure mairegen

  • Ich habe ein Non Hodkin Lymphom, von daher kann ich dir zu deiner Krebsarten bzgl. der Therapie nicht raten. Was ich kann, ist, dir zu raten, keine zwei Monate zu warten, wenn du dich dabei so fühlst, wie du dich fühlst. Hast du eine zweite Meinung eingeholt?

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • ich habe meine Befunde in Berlin eingereicht .ich hoffe das man mir dort was anderes als nur warten vorschlägt. Das ist einfach grausam nur immer in sich reinzuhören. körperlich geht's mir gut. ich bin einfach psychisch fix und fertig nach diesem Jahr. Diagnose, bestrahlung Chemotherapie operation Hoffnung Enttäuschung..Danke für deinen Zuspruch

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Klinikbezeichnung entnommen.

  • Hallo mairegen ,

    auch ich möchte dich ganz herzlich in diesem Forum begrüßen und willkommenheißen!

    Ja, diese Zeiten des Wartens auf Kontoll - Untersuchungen, Befunde, zweite Meinungen oder Therapieempfehlungen ist extrem belastend und nervenzehrend. Kenne ich nur zu gut.

    Bei mir hilft die Ablenkung mittels Sport/Schnellem Walken oft, etwas Ruhe in Körper und Seele zu bringen. Klappt zugegebenermaßen nicht immer, aber teilweise.

    Hast du eine Psychoonkologin?

    Und ich halte es auf jeden Fall für gut, dass du dich mit der Erstmeinung nicht zufrieden gegeben hast, sondern schon auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten bist. Das Gefühl, völlig ausgeliefert zu sein, ist schrecklich und wird durch eigene Initiativen etwas abgemildert.

    Ich wünsche dir, dass du zusammen mit deinen Ärzten eine für dich akzeptable und natürlich wirksame Therapieoption findest!

    LG Katzi64

  • liebe katzi.danke schön für deine lieben Worte. ich hoffe so sehr das man mir therapievorschläge Macht. ich bin schon seid Januar krank. jetzt fahre ich zur Reha weil meine Psyche extrem angeschlagen ist. vielleicht bekomme ich dort ein paar positive Gedanken vermittelt. ich fühle mich wohl im Forum. Das Gefühl nicht alleine zu sein tut gut. auch für dich und alle anderen da draußen alles liebe. eure mairegen

  • Hallo Mairregen, ich bin erst gestern ins Forum gekommen. Auch ich hab ein Analkarzinom, ganz genau ein Plattenephittelkarzinom.Im September zwei Wochen nach der ersten Diagnose ging's In den OP...Stoma und der Port wurden gelegt . Spezifisierung und Therapie Plan. Ich war in wirklich guten Händen Dann im Oktober fing ich mit Bestrahlung an und währenddessen die Chemo. Die Chemo hat mich etwas umgehauen und ich hatte zwei Tage nach Ende keine Kraft und konnte nichts zu mir nehmen. Aber auch da wurde mir schnell und gut geholfen , war zwei Wochen in der Klinik zum Aufbau,wurde über den Port ernährt bis ich wieder alleine essen konnte! Es hat zu Hause noch gedauert bis ich wieder halbwegs fit wurde und ja ich kämpfe immer noch mit Nebenwirkungen. Aber so oder so ähnlich ist der Weg und es lohnt sich immer ihn zu gehen.... Klar gibt es Tage und Nächte .... auch ich bin ängstlich was meine Kontrolle nächste Woche bringt....... Ich lebe alleine, meine Kinder haben längst ne eigene Familie und wohnen nicht in der Nähe, deshalb hab ich gewagt hier im Forum nach eventuelle Gesprächspartner und auch neuen Erkenntnisse zu suchen:-). Ich denke du bist nun schon mittendrin und ich wünsche dir viel Kraft LG Conny

  • Hallo liebe Lilienduft, wie ich sehe bist du schon länger betroffen und hast schon soviel durch gemacht. Obwohl ich mich freue, noch jemanden zum Austausch hier im Forum gefunden habe, ist und bleibt der Grund doch zum .....! Verzeih aber ich hatte gestern keine so gute Nachricht vom Arzt, der Tumor ist nicht weiter geschrumpft, und das hat mich sehr runtergezogen. Aber trotz allem würde ich mich gerne auch mit dir auszutauschen! LG Conny

  • Hallo an Alle,

    habe zwar keinen Anal- dafür aber Darmkrebs.

    KRAS mutiert, Lebermetas, mit Stoma, das ganze Programm leider.

    Derzeit bekomme ich FOLFOXIRI ( ohne Antikörper) Uiuiui, zwingt mich ganz schön in die Knie!

    Liebe Grüße

    Bibsi

  • Liebe Bibsi was für ein Sch....! Es tut mir sehr leid und ich schicke dir ganz viel positive Gedanken!! Kommst du mit dem Stoma zurecht? Ich habe einen seit September letzten Jahres und falls du Fragen hast, her damit, vielleicht habe ich Antworten für dich. Ich komm aus der Analfraktion . Liebe Grüße Conny