Weiß im Moment nicht so recht wohin mit mir und meinen Gedanken ...

  • Was funkelt denn da in der Nacht?
    Ohhhh es ist ein Ritterchen, dass seine Kraft zurück bekommt.
    Das freut mich sehr sehr sehr :)


    Frisch poliert von Ikas Heinzelmännchen wird es die Ärzte auf dich aufmerksam machen und dann lässt du sie nicht mehr gehen, bis du alle Antworten hast!


    Ich denk an dich und schicke dir ganz viel Durchhaltevermögen!
    Sonja

  • Liebes Ritterchen, wie schön, dass du schon wieder so tapfer im Sattel sitzt. Ich drücke dir die Daumen, dass die Ungewissheit bald vorbei ist, du musstest schon so lange geduldig sein. Lass dich von deiner Familie verwöhnen und denke an den Frühling, da wird alles schön, was erst verwelkt und traurig aussah. Liebe Grüße Maca

    Der Mensch plant und Gott lacht :wacko:

  • Ich danke euch allen für eure lieben Worte. Habe heute vormittag mit dem Oberarzt der Gynäkologie sprechen können. Er fand das auch nicht so lustig dass der andere arzt mich nicht wirklich informeirt hat. Er es mir nun und es mir sogar aufgemalt. Jetzt habe ich einen echten Doktor sowieso, muss ich mir aufheben, vielleicht wird das bild mal wertvoll. :rolleyes: also es waren an der leber doch mehr herde sodass sie den krebs nicht vollständig hätten beseitigen können. Dabei haben einen tumor entdeckt der den magenausgang umschließt und verengt. Und dort haben sie eine art notumleitung gebastelt. Nun muß in 2 wochen chemo starten und hoffentlich den kröten weitgehend den garaus machen. X( genau erfahre ich das nach dem tumorboard.

  • sicher hättest du dir einen besseren OP-Bericht gewünscht (und wir dir auch!), aber die Ärzte haben ja schon einen neuen Plan zur Hand, der den Übeltätern an den Kragen geht :thumbup: . Manchmal muss man Umwege in Kauf nehmen, um sein Ziel zu erreichen!


    Und ich sehe, wie deine Rüstung von Tag zu Tag heller strahlt, damit blendest du die krebsigen Drachen und kannst ihnen dann die Köpfe abschlagen! Glaube an dich :thumbup: und du weißt ja, nicht umsonst sagt man: der Glaube kann Berge versetzen!


    Alles Liebe, Kraft und Zuversicht
    sendet Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Ich bin wieder zu Hause. :rolleyes: Mal sehen was meine Tochter heute Abend sagt, wenn sie nach Hause kommt. Am Freitag habe ich noch einen Mammographie-Termin. Hoffe, da ist wenigstens alles in Ordnung. Noch mehr Baustellen brauche ich echt nicht. Merkwürdig ist es sowieso schon, 8 Wochen nach Beendigung der Avastin-Therapie... X( Am 29.03. habe ich dann Termin in der Onkologie, dann weiß ich wie es mit der Chemotherapie weiter geht. Bislang weiß ich nur, das wieder Carboplatin geplant ist.


    LG vom Ritterchen

  • Schön, dass du dich gemeldet hast!


    Ich wünsche dir gute Genesung und Zuversicht für die weitere Behandlung.


    Ich drücke dir weiter die Daumen :thumbsup:

    Mit den besten Wünschen :) ,
    distudis

  • Habe gerade gelesen dass Du wieder zu Hause bist . Bestimmt hat Deine Tochter sich riesig gefreut Dich wieder zu Hause zu sehen und war sicher überrascht oder? Wünsche Dir noch weiter gute Genesung . Zu Hause kann man (frau) sich doch am besten erholen. Zumindest schläfst Du wieder im eigenem Bett. Das ist doch was anderes als im Krankenhaus.
    Viel Kraft und Zuversicht noch für Dich , sowie ab jetzt nur gute Nachrichten.
    LG :hug: und gute Nacht :sleeping:
    alesigmai52

  • Allen, die sich im Daumen-Drück-Strang schon mit mir gefreut haben: Vielen lieben Dank. :hug:


    Als ich mit dem röntgen also eigentlicher Mammo fertig war musste ich noch einen Moment warten. Dann holte mich ein Arzt zum Ultraschall. Ich bat ihn, dass beim besprechen des Ergebnisses mein Lebensgefährte dabei sein könnte. Er: Das können wir gerne machen, aber ich habe ihnen nichts zu sagen, ich habe nichts gesehen. Wir machen zur Ergänzung noch den US, aber da ist nichts. 8o Ich wäre dem jungen Mann fast um den Hals gefallen. :D Danach hat mein Magen zum ersten mal nach der OP gemeint er habe Hunger.

  • Hallo ihr Lieben,


    nun habe ich meinen Laptop mal wieder hervorgekramt und kann somit richtig schreiben, nicht so mühselig wie auf Tablet und Handy. In letzter Zeit habe ich euch ja immer nur kurze Infos zukommen lassen, aber ein sehr unschönes KH-Erlebnis muß ich euch noch mitteilen.


    Eigentlich bin ich mit der Behandlung in der Uniklinik ziemlich zufrieden, aber diesmal habe ich etwas erlebt, was mich - und alle denen ich davon erzählt habe - sprachlos gemacht hat. Meine OP war ja am Montag, so circa 10 Uhr bin ich zur Vorbereitung erst in den Aufwachraum und dann in den Vorraum zum OP gekommen. Hatte noch Spaß mit Anästesisten, weil er in drei Versuchen keinen Zugang legen konnte, die Schwester aber sofort im ersten Anlauf. Meine erste Erinnerung nach der OP ist gegen 19.30 Uhr auf der Intensivstation. Nette Betreuung, alles okay, Schwester gab mir auch sofort die Klingel ans Bett, als ich sie darum bat (war bei der ersten OP leider auch nicht so). Richtig wach ist man nach der OP ja nicht, man dusselt immer wieder weg, wird aber zwischendurch auch wieder mal wach usw. Gegen 23.30 Uhr (Uhr hing direkt in meinem Blickfeld) wurde es unruhig auf der ITS. Mir wurde gesagt, ich würde wieder auf die Station verlegt. Ich dachte, okay, soll dir nur recht sein, auf der Station ist ja doch angenehmer als auf der ITS. Kurz vor 24 Uhr ging es dann los. Ich wurde mit dem Bett aus der ITS gefahren, in mein Bett umgelagert und von der ITS richtung Stationen gefahren. Was dann geschah, macht mich immer noch sprachlos und wütend. "Meine" eigentliche Station war in der 4. Etage, gefahren wurde ich allerdings in die 2. Etage. Und dort wurde ich in den Aufenthaltsraum der Station bugsiert. Bett passte erst gar nicht durch die Tür, Aufenthaltsräume sind ja auch nicht zur Aufbewahrung von Patienten in ihren Betten gedacht. Schließlich konnten der Pfleger und die Schwester die Gitter dann irgndwie wegklappen, dass das Bett doch noch durch die Tür passte. So, und da war ich nun. Alleine, ohne Möglichkeit mich bemerkbar zu machen (keine Klingel, nichts), in der einen Hand meinen Notfall-Inhalator und drei Lutschstäbchen (durfte ja noch nicht trinken), in der anderen Hand den Drücker für die Schmerzpumpe. Wenn was wäre sollte ich rufen (mit Magensonde in der Nase und trockenem Hals). Meinem Anschein nach waren in der Nähe keine anderen Patientenzimmer, keine Krankenschwestern, keine anderen Menschen, die vor dem Zimmer lang liefen. Die Schwestern fanden sich auch nicht so richtig zuständig für mich, da ich ja eigentlich auf eine andere Station gehörte. Die Nacht habe ich irgendwie noch ziemlich verschlafen. Früh kam dann die Schwester vom Schmerz-Dienst und war entsetzt, wo sie mich da fand. Sie rückte mir dann einen Stuhl neben mein Bett und gab mir die Fernbedienung für die Bettverstellung, damit ich damit wenigstens um Hilfe "klopfen" konnte. Psychisch ging es mir mittlerweile immer schlechter. Ich klopfte, rief, niemanden interessierte es. Zum Glück hatte ich die Lutschstäbchen von der ITS noch, sodass ich mich damit etwas beruhigen konnte. Irgendwann kam noch ein Arzt vorbei und sagte mir, sie hätten in der Nacht den Platz auf der ITS gebraucht und ich wäre die stabilste Patientin gewesen und deshalb verlegt worden, zum Ausschlafen. Gegen 11 Uhr hatte mein Martyrium zum Glück ein Ende und ich wurde auf "meine" Station verlegt, in ein reguläres Zimmer mit Bettnachbarin und Klingel. Wie ich später erfuhr hatten es die Schwester auf dieser Station abgelehnt mich Nachts aus der ITS zu übernehmen, da sich mich nicht hätten adäquat unterbringen können und ich hätte mit meinem Bett auf dem Gang stehen müssen. Wäre mir immer noch lieber gewesen, als in einem geschlossenen Raum ganz alleine, ohne Betreuung und Überwachung. Dass ich dann auf irgendeiner anderen Station "abgestellt" wurde hat auch diese Schwestern sprachlos gemacht. Freitags wurde ich dann von der allgemeinen Chrirurgie auf die Gynäkologische Station verlegt. Auch wieder aufgrund Bettenmangel und da ich ja eigentlich Patientin der Gyn. bin. Ab da ging es mir dann besser. So blöd wie es sich jetzt anhört, es war wie heim kommen. Bei der Verlegung war mein Mann grad zu Besuch und hat mich begleitet. Als wir auf die Gyn. kamen kam gleich die erste Schwester und sagte: Ach, jetzt weiß ich wer sie sind, der Name sagte mir auch schon was, aber so richtig konnte ich ihn noch nicht zuordnen. Und so traf ich auf der Gyn. in fast jeder Schicht eine Schwester, die mich von 2014 noch kannte. Mein Mann sagte mir dann auch später, dass hat man mir sofort angemerkt, als ich auf die Gyn. kam, dass es mir besser ging.


    So ein Erlebnis wie meins wünsche ich echt niemandem. Zumal ich eh schon seit viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Jahren eine Angsterkrankung habe und diese genau Situationen betrifft, aus denen ich mich selbstständig nicht "befreien" kann. Selbst in Zeiten knapper Kassen und eines ungeplanten Menschenanstroms kann es nicht sein, dass ein Patient von der engen Überwachung auf der ITS in einen von allem weit entfernten Raum ohne jegliche Überwachung oder Möglichkeit sich bemerkbar zu machen "abgestellt" wird.

  • Liebes Ritterchen,


    ich kann kaum glauben, was ich da lesen muss!
    Da geht mein Krankenschwesterherz völlig mit mir durch :cursing:


    Es tut mir echt leid, dass du so eine Frechheit mitmachen musstest und ich hoffe du findest die Energie dazu einen saftigen Brief an das Qualitätsmanagement zu schreiben. Solche Patientenbeschwerdestellen gibt es in jeder Klinik. Das ist wirklich eine Frechheit und außerdem gefährlich gewesen...


    Ich drücke dich mal feste und bin froh, dass du dich im Anschluss auf der Gyn wohl gefühlt hast und erholen konntest.
    Sonja

  • Liebe Sonja,


    danke für deine Antwort. Ich habe schon darüber nachgedacht einen Brief an die Klinik zu schreiben und das werde ich wohl auch machen. Denn es macht mich immer noch sprachlos und wütend. Danke für den Tip mit dem Qualitätsmanagement, habe schon überlegt, an wen ich den Brief richten könnte.


    LG

  • Oh mann das empört mich was Du da erleben musstest. Das war ja unverantwortlich und lebensgefährlich . Einen Patienten und zudem noch frischoperiert so abzuschieben wo er sich nicht bemerkbarachen kann und auch wo nicht nach ihm geschaut wird , ist ein Unding. Da ist es auf jeden Fall richtig sich zu beschweren. Mir ist das ganze etwas unverständlich - wurde Dein Platz wo Du vor der OP lagst nicht freigehalten ?
    Dorthin hätten die Dich zurückverlegen müssen .
    Denn normalerweise kann man den Platz der belegt ist , nicht nochmal belegen , bis entschieden wird , dass der Patient verlegt werden muss .
    So ist das bei uns zumindest . Wenn bei uns Überbelegung ist , werden die Patienten notgedrungen in den Flur gelegt mit einem Paravant drum herum. Da man als Schwester oft auf dem Flur ist , hat man den Patienten immer im Blick.
    Also ich muss schon sagen , da hätte ich als Krankenschwester keine Ruhe , wenn ich einen Patienten so unterbringen müsste , wie Du es beschreibst. Gottseidank hast Du es dann auf der chirurgischen und gynäkologischen Station besser angetroffen.
    Auf jeden Fall beschwere Dich entweder beim Qualitätsmanagment oder bei der Pflegedienstleitung.
    Wünsche Dir noch alles Gute für die weiteren Behandlungen.
    LG alesigmai52

  • Liebes ritterchen,


    was du geschrieben hast macht mich völlig fassungslos und ich will mir gar nicht vorstellen, was alles hätte passieren können
    .....o Gott. Von der totalen Überwachung auf der Intensiv in eine, sorry, Abstellkammer abgeschoben mit null Überwachung?!?!
    Das darf ja wohl echt nicht wahr sein!
    So etwas darf echt nicht passieren, Stress hin oder Stress her.
    Ich finde auch, du musst das definitiv dem Management melden, nicht nur, damit so etwas niiiiie mehr passiert, sondern das ist
    vielleicht auch ein Stück Verarbeitung für dich.
    Ach Mensch, ritterchen, du hast es ja wirklich im Augenblick schon schwer genug.
    Ich drücke dich mal und lasse dich gar nicht mehr los.
    :hug:


    Liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • wenn du das heute geschrieben hättest, hätte ich gedacht du willst uns in april schicken. ich bin zwar keine krankenschwester aber auch mir stellen sich die haare zu berge, wenn ich das lese. da muss man sich schon wundern dass diese stationsschwester sich das hat gefallen lassen. welch glück für sie dass es gut ging. von deiner angst ganz zu schweigen.
    ich hoffe dass du dich nun soweit erholt hast. wurde mit der chemo auch schon begonnen?


    da ich nun meinen rechner wieder habe kann ich auch wieder etwas besser schreiben, wir sind einfach aus dem alter raus wo man solche zeilen mal locker flockig auf dem handy tipselt. das tablet hat mein mann mit in die reha genommen, aber auch da tippe ich nicht gerne länger.


    Schönes Wochenende von Anni

  • Gleich zu Anfang eine gute Nachricht, das Kardio-MRT hat gestern ergeben, dass mein Herz doch soweit in Ordnung ist und die Chemo nun so wie geplant starten kann. Nächste Woche Mittwoch (20.04.) geht es nun los. Da sich bislang niemand bei mir gemeldet hat gehe ich davon aus, dass meine Blutwerte gestern auch i.O. waren und dem Chemostart nicht im Wege stehen. Einerseits warte ich auf die Chemo, sie soll mir ja helfen und hoffentlich meine Metastasen in ihre Schranken weisen. Andererseits frage ich mich gerade, wie ich sie im Moment schaffen soll, da ich von der letzten OP noch so geschwächt bin, dass mich selbst kleinste Sachen wahnsinnig anstrengen. Drückt mir die Daumen, dass die Chemo wirkt und mir noch einige Lebenszeit und Lebensqualität geschenkt wird. Meine Tochter sagt immer, dass sie sich wünscht, dass Mama wieder gesund wird. Wie soll man einem 7-jährigen Kind erklären, dass das leider nicht passieren wird?


    Aber am Freitag haben mein Lebensgefährte und ich noch einen schönen Schritt vor uns, kurzfristig festgelegt und vor der Chemo noch schnell durchgeführt.


    LG vom Ritterchen

  • Liebes ritterchen,


    ich freue mich ja so, dass die Chemo jetzt wie geplant durchgeführt werden kann und ich wünsche dir alles erdenklich Gute.
    Zusätzlich schicke ich dir noch ein riesengroßes Kraftpaket, damit du das alles gut schaffst.
    Ich kann mich ja täuschen, aber ich kann mir schon denken, was dein Lebensgefährte und du vorhaben........
    ;)
    Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie, dass ihr nicht nur eine wunderschöne Zeit, sondern überhaupt noch ganz, ganz,
    ganz, ganz viel Zeit zusammen habt von ganzem Herzen.
    :hug:
    Liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebes Ritterchen :hug:
    Ich freue mich für dich wegen der guten Nachrichten. Chemo kann also starten :thumbup:
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dazu!!!und schicke dir ein riesen kraftpaket!!!!
    Und am Freitag bin ich in Gedanken in eurer Nähe :thumbup: Mann, ist das toll. Hatte ich im vorigen Jahr nach der EC und vor Paclitaxel Chemo... Das gibt nochmal extra Kraft.
    Ganz liebe Grüße, viel Sonnenschein von Tanne

    Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu sein ( Mark Twain)

  • Liebes Ritterchen,


    auch ich wünsche Dir für Deine Chemo alles alles Gute. Werde morgen in Gedanken bei Dir sein. :hug:
    Und natürlich werde ich auch am Freitag an Euch denken. :)


    Alles alles Liebe.


    Viele liebe Grüße von Teddymaus