Gemüse-Smoothies

  • Guten Abend ihr Lieben,


    ich hatte heute eine lang anhaltende Diskussion über Ernährung mit meinem Hyperthermie-Arzt.
    Essenz davon war zumindest, dass ich gerne reine Gemüse-Smoothies ausprobieren möchte.


    Das ist aber gar nicht so leicht!
    Fast alle Rezepte, die ich bisher gefunden habe, beinhalten Obst.


    Hat irgendjemand von euch schonmal Gemüse-Smoothies gemacht, die sogar lecker waren?
    Wenn ja: Her mit den Ideen, bitte! :D


    LG, Sonja

  • Du kannst dafür ja ziemlich alles verwenden was es so gibt. Aber lecker? Da muss man schon einen speziellen Geschmack haben und vor allen Dingen ein sehr gutes, leistungsstarkes Gerät. Wenn du nicht mit Obst mischt fehlt dir einfach die Süße und die Flüssigkeit. Ich habe das sogar mit Obst nicht trinken können. War einfach nur Pampe und ziemlich bitter. Aber über deine Test Ergebnisse würde ich mich freuen. :thumbsup:
    Liebe Grüße Angelina

  • ich war vor einigen Monaten in einem Kurs bei einer HP, allerdings über grüne Smoothies.
    Gern kann ich dir meine Unterlagen mit Wissenswertem und einigen Rezepten senden.
    Ich darf auch das Skrip weitergeben, muss aber die Verfasserin angeben, was ich dann auch mache.
    Bei fast allen Rezepten ist allerdings auch Obst dabei!
    Hier eines ohne Obst, das habe ich aber nicht ausprobiert!


    Erfrischender Sommer-Smoothie
    1 Handvoll Sellerie- Blätter (Stangensellerie nur die Blätter)
    1/2 Gurke
    1 Zucchini
    1 Karotte
    2 Tomaten
    4 - 5 Salatblätter (kein Eissalat, hat zu wenig Chlorophyll)
    Salz und Pfeffer nach Belieben
    1 guter Schuss hochwertiges kalt gepresstes Bio-Öl, z.B. Leinöl oder Hanföl


    Und wie Angelina schon sagte, ein leistungsstarkes Gerät!
    Der Mixer sollte 32 000 U/min haben (evtl. auch 30 000), um die Zellwände richtig aufzubrechen, dadurch leichter verdaulich!
    Wenn du oder noch jemand die Unterlagen (11 Seiten) haben möchte, könnte ich sie per Mail veschicken, eingescannt sind sie schon.

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

  • Liebe Alle, liebe Sonja,


    ich bin neugierig geworden und hinterfrage einfach mal...warum denn Gemüse zu Smoothies verarbeiten? Hat das Vorteile gegenüber essen mit kauen? Wer Gemüse nicht mag, der wird es als Brei wohl auch nicht mögen. das Rezept von Mohnblume würde ich sofort ausprobieren aber als gemischten Salat zubereiten.
    Für die Flüssigkeit würde ich Wasser zugeben, oder viel mit Gurke arbeiten. sonst wüsst ich auch kein Gemüse,das genug Saft liefert, damit das Produkt trinkbar ist.


    Neugierige Grüße
    Kaktus

  • Guten Morgen :)


    Juhu, sehr gerne nehme ich deine Infos, Mohnblume!
    Jau Angelina, ich habe passender Weise einen sehr guten Smoothie-Mixer - denn Obstsmoothies sind die leckerste Sache der Welt.


    Nun, in der Diskussion mit dem Doc ging es mal wieder um eine der berühmt berüchtigten Krebsdiäten, von denen ich persönlich nicht viel halte. Natürlich habe auch ich den Zucker verbannt aus meiner Küche und Weizenmehl gibt es auch nicht mehr. Auf alle Getreide zu verzichten, ebenso auf Milchprodukte und Obst finde ich nicht praktikabel, noch gut. Ich habe schließlich auch noch ein paar Billionen andere, gesunde Zellen im Körper und abgesehen davon sind diese Theorien ja umstritten.


    Mein Arzt lebt das voll und ich habe ihn gefragt, was er denn dann bitte zum Frühstück Essen würde. Heraus kamen die Gemüse-Smoothies. Ich mag Gemüse sehr gerne, kenne bisher aber auch nur die grünen Smoothies. Neugierig bin ich trotzdem und dachte, ich probiere es einfach aus. Für die Flüssigkeit kann man ja auch gut Kokosmilch verwenden und zum süßen vielleicht einfach Datteln.


    Heute gibt's erstmal direkt deinen Smoothie, Mohn.
    Ich werde berichten :)


    Schönen Tag euch allen!
    Sonja

  • Hallo,
    jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.
    Nachdem bei mir die Metas gefunden wurden, habe ich mit einer ketogenen Diät angefangen, also keine Kohlenhydrate, Zucker etc. DAs Resultat war ich habe rasant 9kg abagenommen, mein Onkologe hat die Krise gekriegt, weil ich sowieso schon etwas Untergewicht habe. Ich merke auch den veränderten Stoffwechsel, nachdem ich die ketogene Ernährung aufgegeaben habe, nehme ich nicht mehr zu.
    Jetzt verzichte ich weitgehend auf Zucker ( bis auf gelegentliche Kuchenphasen) und ich nehme auch keine Milchprodukte zu mir, wegen der Wachstumshormone in der Milch.
    Ob es hilft? Ich weiß nicht.
    Auf jeden Fall fand ich die ketogene Ernährung belastend, weil ich immer Hunger hatte und ständig nur überlegte, was gut für mich ist.
    Mirablanca

  • Hallo zusammen,


    ihr macht mir ein gaaaaaanz schlechtes Gewissen!


    Natürlich versuche ich mich gesund zu ernähren, hab ich aber auch schon vor meiner Erkrankung.
    Ich esse viel Obst und Gemüse und Vollkornprodukte. Obstsmoothies finde ich auch klasse. Ich esse wenig Fleisch. Aber ohne Milchprodukte (Käse, Joghurt), ganz ohne Weizenmehl (am Wochenende ein leckeres Brötchen oder Croissant) und Zucker mag ich nicht leben. Und Gemüse zum Frühstück, vor allem in Form von Smoothies geht gar nicht. Ich mag ja schon keinen Tomatensaft!
    Ob ich mir damit schade? Ich weiß es nicht. Aber ihr macht mich schon nachdenklich!


    LG und einen schönen Abend!


    Hannah

  • Liebe Hannah, :hug:


    ich weiß nicht, ob es hier wirklich reingehört in Sonjas Therad zum Thema Smooties. ABER wir haben ja unsere lieben Moderatoren dafür, die uns dann zurecht rücken! :thumbsup: DANKE!!! :hug:


    Also, ich habe mir am Anfang meiner Diagnose auch meine Frühstücksmarmelade usw. VERBOTEN! :hot: Das ging nicht lange gut und dann habe ich mit meinem Onkologen darüber gesprochen! Erstens ist es nicht erwiesen, dass Zucker Hauptbestandteil einer Krebsentstehung ist und zweitens verstoffwechselt der Körper dann andere Nahrung in Zucker, weil es ohne nicht geht!!!! Es ist für mich WISSES GOLD, genauso wie Salz! Ich verzichte nicht darauf, aber ich gehe damit sparsam um. Meine Marmelade esse ich wieder täglich, dafür esse ich aber auch Gemüse täglich! Also ausgewogen und abwechslungsreich!


    Zum Thema Milch und Milchprodukte habe ich mich an den KID gewandt. Leider kann ich nicht alles wiedergeben! Du hast ebenfalls diese Möglichkeit Dich dort zu informieren, wenn Du jetzt verunsichert bist! Ich esse auch täglich Joghurt und Käse, schon wegen meiner Knochen! Die Hormone aus Milch- und Milchprodukten sind nicht mit den menschlichen Hormonen gleichzusetzen und haben keine Überlebensfähigkeit in der Leber, wenn ich das hier richtig wiedergebe.


    Also genieße weiterhin, was Dir schmeckt, ohne Reue, es wird von jeglichen Krebsdiäten abgeraten! Smooties sind eine gesunde Alternative, um Obst und Gemüse zu trinken und je nach Geschmack zu mixen! :thumbsup:


    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und einen guten Appetit! :thumbsup:


    Lg Miami :hug:

  • dir wollte gewiss niemand ein schlechtes Gewissen machen--wegen der Smoothies????
    Also, ich ernähre mich sicher nicht so gesund wie du!
    Und Smoothies (grüne oder auch Gemüse-Smoothies) hab ich mir noch nie selbst zubereitet,
    da ich schon das dafür nötige Gerät nicht besitze!


    In dem Kurs war ich einfach interessehalber, hatte nichts mit Krebs zu tun!!!!


    Liebe Kaktus3, ja du hast Recht, in die grünen Smoothies gehört schon noch Wasser dazu- nach Belieben, bis die Konsistenz cremig ist oder so, wie man es möchte. Auch Kokosmilch ist möglich, wie Sonja schon schrieb, jedoch keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs- so wurde es bei meinem Kurs gesagt.
    Vorteile u.a.- so wurde gesagt:
    - schnell, einfach zuzubereiten, für Arbeit und unterwegs
    - leicht verdaulich, weil Zellstruktur aufgebrochen, Nährstoffe leichter verfügbar,.....

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Mohnblume ()

  • Also bringen wir die Sache auf den Punkt . Ich finde man soll alles in Maassen essen und nicht in Massen. 8o Sicher ich versuche auch nicht so
    viel Fleisch zu essen und z. B Streichwurst und sonstige Wurstsorten. Aber morgens mein Butterbrot mit Marmelade , das brauch ich , meinen Obstsalat auch . Und ab und zual Kuchen und mal Süsses gehört für den modernen Menschen dazu . Das ist für den Genuss . Nur wenn das in eine Richtung zu gehen droht , dann muss man sagen - Stopp jetzt ist genug davon und aufhören z. B Süssigkeiten oder Weissmehlprodukte.
    Und Gemüsesmoothies sind bestimmt total lecker . Werd ich auch mal probieren . Danke liebe Mohnblume für das Rezept .
    LG alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Liebe Mohnblume, liebe Miami,


    Miami, du hast wahrscheinlich Recht, das gehört gar nicht in diesen Thread, aber manchmal verselbstständigen sich Dinge einfach... Und so bleibe ich einfach mal hier.


    Erstmal vielen Dank für eure Hinweise, das ist lieb von euch! Aber keine Sorge, ganz so ernst meine ich das nicht mit dem schlechten Gewissen, vor allem habe ich nicht gemeint, dass mir jemand gezielt ein schlechtes Gewissen macht. Das sollte so nicht rüberkommen.
    Es ist halt so, dass ich versuche, darauf zu achten, was mir gut tut. Und wenn das eben ein Nutellabrötchen ist, dann ist das für mich genauso in Ordnung wie ein anderes Mal ein Obstsalat. Dass da mal ein schlechtes Gewissen aufkommt, ist klar, vor allem, wenn ich sehe, dass andere viel bewusster mit der Ernährung umgehen. Dann fange ich schonmal an nachzudenken. Nur wenn dann die ganzen verbliebenen Weihnachtssüßigkeiten vor mir stehen, hört das Nachdenken schnell auf. Aber sorry, das gehört hier wirklich nicht hin.


    Euch allen noch einen schönen Abend und einen guten Appetit, worauf auch immer!


    LG Hannah

  • Hallo Ihr Lieben


    Ihr habt mich so glustig gemacht, dass ich mir gerade so ein passendes Gerät für die Herstellung der Smoothies bestellt habe. Ich esse viel zu wenig Gemüse, das weiss ich auch, aber so in halbflüssiger und cremiger Form wird das was ganz anderes, vor allem weil man nach Belieben noch mit Früchten mischen kann. Ich bin schon sehr gespannt, was da alles dabei rauskommt und was mir auch gut schmecken wird! :D
    Danke für die Idee und die Tips!
    L.G.
    Chrigele

  • also...ich bin da sehr misstrauisch , ob die "reinen" grünen Smoothie lecker sind :huh:


    Ich steuer mal ein Rezept bei, aber kein Garant das er wohl schmeckend ist.


    1x mittelgroße Salatgurke
    1x mittelgroße Zucchini
    3 Kohlrabiblätter
    3 Rote Beete Blätter
    1 Mangoldblatt
    halben Teelöffel Kurkuma
    3 Stängel Koriander
    1 Teelöffel weiße Pfefferkörner
    350ml Wasser


    Wer mutig ist mag es mal probieren, bin für eine Rückmeldung dankbar :whistling:

    Anfangs wollt ich fast verzagen,

    und ich glaubt, ich trüg es nie,

    und ich hab es doch getragen -

    aber fragt mich nur nicht wie?

    Heinrich Heine

  • Huhu ihr Lieben,


    neeeeein, ein schlechtes Gewissen wollte ich niemanden eintrichtern. Das lag fern jeder Absicht. Ein Nachdenken über Ernährung und bewusstes Essen ist sicherlich der richtige Weg, aber jeder macht Ausnahmen für den Genuss. Und das ist gut so.


    Danke Mohn für deine Mail. Ich habe sie erhalten und werde heute abend mal lesen.
    Dein Smoothie steht gerade vor mir. Der war seeeeeeeeeeeeehr schnell zubereitet, dank Smoothiemaker.
    Also das ist kein Smoothie für Zwischendrin. Das ist eine Mahlzeit.
    Man darf nicht daran denken, dass man jetzt einen leckeren Obstsmoothie zum trinken vor der Nase hat, sondern eigentlich einen Gemüsehaufen - von der Konsistenz erinnert es mich sehr an Babybrei. Vom Aussehen auch. Es schmeckt halt einfach nach Gemüsebrei :D Ich habe noch etwas Limette dran gemacht und so ist es in Ordnung.
    Ich glaube Gemüsesmoothies werden nicht mein Lieblingshit, aber mal zwischendurch einen trinken kann ja überhaupt nicht schaden. Ich denke auch darüber nach mir einfach täglich einen zu machen und Portionsweise aus dem Kühlschrank zu holen, wenn mich der Appetit wieder umher treibt.


    Danke Fidi für dein Rezept. Leider scheidet das bei mir aus. Mit roter Beete und Koriander kann man mich jagen :D
    Ich habe noch ein altes Smoothiebuch von mir gefunden. Falls da was richtig geiles bei ist, lasse ich es euch wissen.


    LG, Sonja

  • genau aus dem selben Grund habe ich ihn noch nicht gemacht, liebe Sonja. Ich hasse ebenfalls Rote Beete :D

    Anfangs wollt ich fast verzagen,

    und ich glaubt, ich trüg es nie,

    und ich hab es doch getragen -

    aber fragt mich nur nicht wie?

    Heinrich Heine

  • Ich glaub, ich muss da noch was ergänzen:


    GRÜNE Smoothies sind keine reinen Gemüse-Smoothies:


    man verwendet Obst und Gemüse, Salat, Kräuter.
    Durch den hohen Anteil an Chlorophyll färbt sich der Smoothie grün.
    Und ja- sie können eine Mahlzeit ersetzen!

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

  • Guten Morgen allerseits


    Ich möchte meine inzwischen gemachten Erfahrungen zum grünen und zum Smoothie allgemein zum Besten geben, vielleicht hilft es anderen Chemogeplagten auch.
    Da ich ja weiss, dass ich viel zu wenig Gemüse esse und das mischen mit frischem Obst zusammen mir da sehr entgegen kommt, habe ich also mit den grünen und auch den reinen Obstsmoothies angefangen. Es hat total lecker geschmeckt und ich habe munter zusammengemischt, was mir geschmeckt hat. Ich habe mich auch informiert und Rezepte gesammelt und täglich frisch eingekauft.
    Nur leider habe ich die Rechnung ohne meine Verdauung gemacht. Ich habe auch gelesen, dass man den Körper zuerst an die Rohkost gewöhnen muss und man nicht sofort nur noch Smoothies essen, trinken, oder sonst wie zu sich nehmen sollte. Nun denn, wenn ich was mache dann doch gleich richtig, also sofort radikal umgesetzt und die Ernährung umgestellt. Meine anfänglichen Blähungen und Bauchschmerzen habe ich hingenommen, ich wusste ja warum. Dafür habe ich die Abführtropfen angepasst und erhöhrt, damit da überhaupt was ging. Allerdings ging nach 2 Wochen immer noch nichts, ausser dass ich dauernd auf die Toilette zum pinkeln musste, auch nachts, auf dem Höhepunkt bis zu 7mal. Auf den Hundespaziergängen ging es nur am Waldrand entlang, damit ich schnell hinter einem Busch oder Baum oder einem sonstigen geeigneten Material Deckung finden konnte. Ich habe dann meine Ernährungsumstellung meiner Onkologin erzählt, nur im Hinblick auf diese leidige Pinklerei, da ich vielleicht auch viel mehr Flüssigkeit aufnehme mit meiner neuen Kost, so meine Erklärung dazu. Eigentlich war ich ziemlich stolz, dass ich so viel gesundes Gemüse und Obst esse und meinem Körper etwas richtig gutes tun würde. Meine Ärztin hat gefragt, wie lange ich das denn schon so mache und gesagt, dass das gar nicht gehen würde. Meine Verdauung hätte keine Chance während der Chemo Rohkost zu verdauen und fand das so bedenklich, dass sie mir gleich eine Ernährungsberaterin vorbeischicken musste. Ich konnte ja auch nicht weg, war ja an die Infusion gefesselt.
    Diese wollte dann wissen, wie ich mich ernähre und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Fazit, ich würde in einen absoluten Proteinmangel kommen, mein Körper würde Muskulatur abbauen, meine Verdauung, eh schon geplagt und reduziert, könne gar nicht funktionieren und auch später wäre diese Kost nicht als Dauerkost geeignet, sondern man könnt gut 1 Mahlzeit damit ersetzen und gut ist.
    Mein Kostplan, ganz sicher überhaupt nichts rohes, viel Milchprodukte in jeglicher Form ausser beim Käse, nur Hartkäse. Wöchentlich 3 Fleisch oder Fischmahlzeiten obligatorisch, nichts blähendes, also sicher kein Kohl o.ä., keine Vollkornprodukte oder Nüsse, eben nur leicht und schnell verdauliches. Diese Kost sei nicht ausgewogen über längere Zeit, aber während der Chemo gelten andere Gesetze und danach sollte man sicher wieder faserreicher ernähren, so die Ansage der Dame!
    Morgen habe ich die nächste Dosis und dann kommt sie wieder vorbei und erkundigt sich. Hört sich an wie eine Drohung und ich habe vor der mehr Bamel als vor der Chemo!


    Also, Leute aufgepasst vor den Ernährungsfachleuten, die vermiesen alles! ;)


    L.G.
    Chrigele

  • Ich habe vor einem Jahr eine Hochleistungsmixer, der speziell für die grünen Smoothies ist, zum Geburtstag geschenkt bekommen. Durch das hochtourige, aber sehr kurze Mixen sollen die Zellstrukturen so aufgebrochen werden, daß mehr Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden als man (bzw. der Darm) mit der normalen Verdauung von Rohkost schafft. Dazu gab`s ein Buch mit leckeren Rezepten, in aller Regel ist auch Obst dabei. Die meisten Smoothies sind sehr lecker, auch meine Kinder mögen sie größtenteils. Ich mache immer morgens zum Frühstück eine große Portion, jeder trinkt ein kleines Glas (150 ml), den Rest trinke ich über Tag, meist nach dem Sport.
    Wenn man direkt einen halben Liter trinkt, kann man bestimmt eine Mahlzeit ersetzen, ich nehme es eher als Ergänzung.
    Ansonsten gibt es bei mir frischen Obstasalat zum Frühstück mit frisch geschroteten Körnern, die ich über Nacht einweiche. Momentan allerdings die warme Form: in Kokosöl gedünstete Äpfel, ein paar Trockenpflaumen, Dinkelflocken, Körner, Leinsamen mit Hafermilch.


    Leider ist das ziemlich zeitaufwendig, ich brauche schon so 20 min, bis alles fertig ist (und dann noch Schulbrote schmieren etc. :( ) Manchmal esse ich trotzdem auch ein Honigbrot (Vollkorn- oder Dinkelbrot), das brauche ich zwischendrin für mein persönliches Wohlbefinden...


    Allen guten Appetit, hier das Rezept für den Familien-Lieblings-Smoothie:


    Trio fantastico
    1 Birne
    1 Apfel
    150g grüne Weintrauben
    optional 1 Essl. Chiasamen (über Nacht einweichen)
    eine Handvoll Spinat
    eine Handvoll Romanasalat
    200 ml Wasser
    1 Teel. Zimt


    Viel Spaß, Ingrid

  • Feldsalat, Rucola, Datteln, kalter Sencha Grüntee - Mengen nach Geschmack
    Sag mal Sonja, hast du nicht mal geschrieben das du zu irgend einer Zeit Rote Beete in rauhen Mengen gegessen hast? ;)
    Liebe Grüße Angelina :hug:

  • Guten Morgen (:


    Jau Angelina, da hast du recht. Das war zu meiner EC-Zeit, als meine Leukos den Abgang gemacht haben. Rote Beete hat da bei mir sehr gut gegen gesteuert. Und da ist der Punkt: In meinem Kopf ist rote Beete jetzt mit Chemo verknüpft ;) So sehr, dass ich mich derzeit lieber mit homöopathischem Zeug selbst spritze (für die Blutbilding), anstatt wieder das Essen anzufangen.


    LG!
    Sonja