Versicherungen

  • Krankengeld Zusatzversicherung


    Hallo ihr Lieben,
    ich weiß nicht, ob mir in diesem Fall jemand helfen kann.
    Ich war im Frühjahr im Begriff, eine Krankengeld Zusatzversicherung abzuschließen. Dumm wie ich war, hab ich das immer aufgeschoben.
    Naja, nu hab ich seit JUli die Diagnose Brustkrebs, und muss damit leben, das ich halt nur mein Krankengeld beziehe und mir die Differenz
    wegen meiner eigenen Dummheit- sorry- jetzt flöten geht.
    Aber das ist zu spät, ich hab wieder mal draus gelernt.
    Aber nun zu meiner eigentlichen Frage. Weiß evtl. jemand, wenn ich jetzt, was ich ja hoffe, irgendwann im Laufe des nächsten Jahres mit
    dem krebs abgeschlossen habe, ob die Versicherungen einen dann noch aufnehmen?
    Ich hab ja nu mal meine Erkrankung, mit der ich zumindest im Hinterkopf, immer mit leben muss.
    Im Moment bin ich guter Dinge, da sich mein Tumor nach drei Chemos deutlich verkleinert hat. Dreimal muss ich noch und dann im neuen Jahr noch die OP
    und was sonst noch so folgt.
    Da ich bei uns aber der Hauptverdiener bin, mein Mann wurde schon sehr früh berentet, wäre diese Versicherung sehr wichtig für mich.
    Auch wenns nur plus minus 300.-€ sind, ist im Moment ne ganze Menge Geld. Müssen im Moment echt knausern, aber das geht anderen bestimmt auch so.
    Wichtig ist ja , erstmal gesund zu werden.
    Aber ich denke auch oft an das Leben nach dem krebs, bzw. ohne den Krebs.

  • Hallo Utilius,


    ich denke, dass der Abschluss dieser Zusatzversicherung nach einer Krebserkrankung schwierig wird. Falls Dich eine Versicherung aufnimmt, wird es entweder eine Frage des Preises werden - oder aber es wird einen Ausschluss für alle Erkrankungen geben, die mit Krebs zusammenhängen. Denn private Krankenversicherer führen im Normalfall eine Gesundheitsprüfung der Antragsteller durch - und in diesem Fall wirst Du die Krebserkrankung angeben müssen, auch wenn Du nach Abschluss der Primärbehandlung "krebsfrei" bist. Die Versicherer sehen nämlich sicherlich ein fortbestehendes Risiko.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Guten Abend Utilius,


    ich habe da keine Erfahrung mit, aber denke auch, dass es so sein wird, wie Flora es beschrieben hat. Da "schützen" sich die Versicherungen leider wie blöde.


    Falls du etwas anderes heraus findest, sag Bescheid (:


    LG! Sonja

  • Hallo liebe utilius :P


    eine Zusatzversicherung wird dich/uns nicht mehr nehmen wollen oder hohen Beiträgen fordern,
    oder deine Erkrankung "Krebs" wird aus der Versicherung ausgeschlossen.........
    Wir K.-Pat. sind ein zu großes Risiko und die dazugehörigen Begleiterkrankungen.....
    Interessant wird sein, was die Versicherung und KK als Begleiterkrankungen ansehen!!!


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo Utilius,


    das wird so sein, wie Flora schrieb -
    Ich habe als Freiberuflerin knapp 2 Jahre vor meiner Erkrankung/Diagnose eine Krankengeldzusatzversicherung abgeschlossen. (Vorher hab`ich das auch immer aufgeschoben)In die Formulare bei Abschluss musste ich alle Arztbesuche und Erkrankungen der vorangegangenen 2 Jahre eintragen. (Wenn ich mich richtig erinnere, war da nichts ausser einem Besuch beim HNO..)
    Als ich dieses Jahr die Diagnose bekam und das Krankengeld bei der Zusatzversicherung beantragt habe, hat die Prüfung des Anspruchs 3 Monate gedauert. Das dauerte deshalb so lange, weil die Versicherung von jedem Arzt (Notarzt, Hausarzt, Onkologe, Senologe, Orthopäde, Radiologe, Gynägologe, Neurochirurg ...(es waren einige) der mich seit der Erkrankung gesehen hatte, eine Erklärung verlangte, dass ich dort nicht bereits zwischen 2011 - 2012 wegen der diagnostizierten (Krebs)Erkrankung in Behandlung war.
    Als ich die Versicherung abschloss, habe ich nicht im Entferntesten an eine mögliche Krebserkrankung gedacht, sondern eher an einen Beinbruch o.ä., der das Arbeiten vorrübergehend (so 2-3 Monate) verhindert. :S
    Tatsächlich hat die Versicherung inzwischen schon das 3-fache von dem, was ich in der Versicherungszeit als Beitrag gezahlt habe, als Krankengeld zahlen müssen und ein Ende ist aktuell nicht absehbar. (Monatlich zahlen sie ungefähr das 15-fache dessen, was ich als Prämie zu zahlen habe...) Das System würde garnicht funktionieren, wenn die Versicherung viele Mitglieder hätte, die nach relativ kurzer Beitragszeit ernsthaft erkranken.
    Wie ich inzwischen mitbekommen habe, sind die meisten Krebspatienten mindestens 1 Jahr arbeitsunfähig. Klar, dass meine Versicherung doppelt und dreifach geprüft hat, als denen der Grund der Arbeitsunfähigkeit bekannt wurde...
    Also, das ist für dich zwar bitter, aber in den nächsten 3 Jahren wird dich wohl keine Versicherung aufnehmen.


    Aber ehrlich: Ich finde viel wichtiger, dass dein Tumor so gut auf die Chemo reagiert. Ist doch super.
    Vielleicht kannst du wegen des geringeren Einkommens Wohngeld beantragen. Oder einen Antrag auf Unterstüzung beim Härtefond der deutschen Krebshilfe stellen...



    Viele Grüße
    Esma



    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Meine Versicherung stellt mal ne Anfrage. Bin gespannt, was dabei raus kommt. Hoffnung mach ich mir nicht viel. Ich werd bei Gelegenheit berichten.
    Liebe Grüße

  • Bekomme ich eine Risiko Lebensversicherung?


    Hallo ab Alle,
    heute mal eine ganz andere Frage. Bekomme ich als alleinerziehende Mutter mit Brustkrebs eigentlich eine Risiko Lebensversicherung? Darf ich sowas für mich abschließen? Damit mein Sohn abgesichert ist ?


    Bitte um Hilfe
    LG Kerstin

  • Liebe Kerstin,


    es gibt Versicherungsgesellschaften, die Versicherungen OHNE GESUNDHEITSFRAGEN abschließen! Ich habe so eine Gesellschaft, aber für eine Sterbegeldvorge gefunden. Ob sie auch Risikolebensversicherungen, ohne Gesundheitsprüfung abschließen, weiß ich jetzt nicht!
    Dann gibt es Gesellschaften, wo man ALLE KRANKHEITEN angeben muss. Diese sind dann sehr teuer. Ob sie dann mit Dir überhaupt in den Vertrag treten, kannst Du nur mit den einzelnen Versicherungsgesellschaften klären, falls Du Angaben zu Deiner Gesundheit machen musst!
    Ich kann Dir mal eine PN schicken, mit dem Namen der Gesellschaft, wo ich OHNE GESUNDHEITSFRAGEN abgeschlies
    ßen konnte und diese auch noch relativ günstig ist, für mein Alter. Denn je älter Du wirst, desto teurer, da das Risiko ja immer größer wird, für das Unternehmen.
    Suche online einfach nach Risikolebensversicherungen und schau, ob sie Gesundheitsfragen stellen.


    Viel Erfolg! :hug:

  • Liebe Kerstin,


    mein Mann wollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Er hätte auf Grund seiner Herzkrankheit einen unheimlich hohen Beitrag bezahlt.
    Und ich denke, so ist es bei jeder Krankheit.


    Liebe Grüße, Suse

  • Hallo Kerstin,
    ruf doch einfach mal bei den Versicherungen an und frag nach. Die geben Dir sicher gerne Auskunft. Anschriften und Tel findest Du im "Netz" genügende.
    Viele Grüße
    Lisa

  • Hallöchen, ich weiß nicht in wie weit du dir vorstellst deinen sohn abzusichern.
    sollte es wirklich zum äussersten kommen, so hat dein sohn anspruch auf staatliche leistungen.
    solltest du ihm geld in welcher form auch immer hinterlassen, bekommt er solange kein geld vom staat wie das geld zum leben reicht.
    du würdest also für etwas jetzt sparen, was ihm später nicht wirklich hilft.
    es gibt sicher andere möglichkeiten für deinen sohn vorzusorgen.
    leider ein thema mit dem wir uns immer wieder beschäftigen müssen.
    hier brauchst du genaue beratung , dass heißt auch menschen denen du sehr vertrauen kannst.
    lg
    ingrid

  • Unfallversicherung


    Pschureika ich hätte jetzt ganz allgemein nochmal eine Frage zu Versicherungen. Beim Durchsicht meiner Unterlagen gestern ist mir aufgefallen das im Zuge eines Auslandsumzugs mein Vermögensberater meine Unfallversicherung die ich in Deutschland ca 1,5 Jahre vorher neu abgeschlossen habe, ebenfalls mit einigen fürs Ausland nicht gültigen Versicherungen gekündigt hat. Ich kann mich nicht mehr erinnern ob es für die Unfallversicherung ebenfalls einen Grund gab das ich sie kündigen musste. Damals ging aber alles so schnell und mein Berater hatte auch kaum Zeit, so das ich vieles garnicht mehr hinterfragt habe und dann die Kündigung auch von der Unfallversicherung unterschrieben habe. Bei meinem alten Unfallversicherungsvertrag den ich mir gestern angeschaut habe steht aber das er weltweit gilt, deswegen kommts mir jetzt etwas komisch vor. Vielleicht hat mein Berater in der Eile auch etwas übersehen. Nichts destotrotz, ändern kann man es jetzt eh nicht mehr. Für mich ist jetzt die Frage, wenn ich eine Unfallversicherung jetzt neu abschließen will, habe ich jetzt durch die Krebsdiagnose Nachteile davon? Das es schwieriger ist eine abzuschließen oder die Beiträge höher sind oder irgendetwas nicht durch die Diagnose nicht mitversichert werden kann. Oder gilt das nur bei Leben-Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen?

    3 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag verschoben

  • Liebe Enola,


    warum dein Berater deine Unfallversicherung gekündigt hat, kann ich dir nicht sagen. Es ist richtig, dass UVs in der Regel weltweite Deckung haben. Allerdings kann es sein, dass im Bedingungswerk ein deutscher Wohnsitz zugrunde gelegt wird. Dann wäre die Kündigung durchaus sinnvoll gewesen.


    Beim Neuabschluss einer Unfallversicherung wird normalerweise gefragt, ob bereits eine Behinderung vorliegt oder EMR etc. bezogen wird. Kommt immer auf die jeweilige Versicherungsgesellschaft an.

    Das erschwert einen Neuabschluss bzw. kann ihn verteuern oder auch gänzlich unmöglich machen. Hier ist vieles vom Geschick deines Beraters und auch der Kooperation der Versicherungsgesellschaft abhängig.


    Neue Rentenversicherungen kannst du übrigens problemlos zu normalen Konditionen abschließen, sofern du die Bausteine "Todesfallschutz" und "Zusatz BU" weglässt. ;)


    LG

    Pschureika

  • Pschureika


    Ok, danke. Ich wohne ja immernoch im Ausland, habe aber trotzdem auch noch einen offiziellen deutschen Wohnsitz von daher ist das tatsächlich etwas seltsam. Naja, dann werde ich auch diese Frage nochmal klären müssen. Vielleicht war es tatsächlich ein Versehen......ändern kann ichs jetzt eh nicht mehr.


    Renten, Lebens und Berufsunfähigkeitsversicherung läuft zum Glück schon bald 20 Jahre. Da werde ich zumindest keine Nachteile haben. :thumbup:Für mich wären jetzt nur mehr Unfall, Rechtsschutz und komplette (weltweite) Reiseversicherung noch interessant. Da werde ich wohl mit Nachteilen rechnen müssen.:(

  • Liebe Enola,


    viele Kreditkarten haben einen Auslandsreisekrankenschutz inklusive. Hast du dich da schonmal schlau gemacht? Vielleicht bist du ja im Besitz einer Kreditkarte mit Reiseschutz und weißt es noch gar nicht?


    LG

    Pschureika

  • Ja eine Kreditkarte habe ich, auch zum Teil mit einer Reiseversicherung. Aber eben nur zum Teil und sie zahlt natürlich auch nur wenn die Reise über die Kreditkarte gebucht wurde. Flug und Bahnreisen versuche ich immer darüber zu buchen, aber manchmal mache ich Individualreisen wo eine Kreditkartenzahlung nicht möglich ist (oder eben nur An-Abreise oder so), dann wirds schwierig.