Überleben ohne chemo?

  • Irgendwie höre ich aus deiner Frage Zweifel und Unentschlossenheit und unbeantwortete , vielleicht auch nicht gestellte Fragen heraus - wenn dem nicht so ist, entschuldige. Ich weiß auch nicht so richtig, was du hören möchtest - aber ich versuche mal, meine Sicht der Dinge anhand meiner Geschichte zu schildern - und hoffe, das hilft dir irgendwie weiter....
    Ich bin eine derjenigen, die keine Chemo durchlaufen musste. Meine Diagnosen waren 6/2013 (re) und 12/2013 (li), beide waren hormonpositiv und nichts weiter, hatten G1 bzw. G2 und einen niedrigen KI-Wert. . Beide Male stand auch bei mir Chemo im Raum - und ich hatte Glück, letztendlich nach Endopredict entschlossen sich die Ärzte, dass trotz der beidseitigen Erkrankung die Gefahr, durch eine Chemo dauerhafte massive Folgen zu erleiden, größer wäre als dass es bei mir zum Rezidiv oder Metas kommen würde. Ehrich gesagt, einerseits war ich zweimal sehr glücklich, dass ich nicht durch eine Chemo musste - andererseits bleibt immer eine, wenn auch leichte Unsicherheit, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn.... Ich habe letztendlich auf die Kompetenz meiner Ärzte vertraut - und tue es noch immer.
    Bisher haben die Ärzte Recht behalten . 2 3/4 bzw. 2 1/4 Jahr ¨danach¨ ist alles ok. Mir geht es gut bis auf NW von AHT, ich arbeite seit fast 2 Jahren wieder, bewältige meinen Alltag: So gesehen habe ich ohne Chemo überlebt - ich weiß aber nicht, was deine Vorstellung von ¨Überleben¨ ist.


    Wenn du unsicher bist, was das Richtige ist : Es steht dir jederzeit zu, eine ZWEITMEINUNG einzuholen. Du kannst dich an den KID wenden.
    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass du den dich behandelnden Ärzten vertraust, wenn du das warum auch immer nicht tust, bau die ein neues Netzwerk auf- und dir die Infos besorgst, die du für deine Entscheidung benötigst. Dazu aber bitte nicht Dr. Google befragen....
    Alles Gute für dich!

    Einmal editiert, zuletzt von Sonnenblümchen ()

  • Nun ja, laut Leitlinien wird das Herceptin in der erstdiagnose m.W. nicht ohne Chemo gegeben.


    Obwohl schon laut darüber nachgedacht wird bei Triple Positivem BK, falls beide Hormonrezeptoren hoch positiv sind u n d der Tumor klein ist, in Zukunft evtl. auf eine Chemo zu verzichten oder zumindest nur 12xPacli zu geben. Letztere Info hab ich über ein Video von der St.Gallen Breast-Cancer-Conference 2015.


    lg

    Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst. Heinrich Heine

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira ()

  • Liebe Mecki,


    da muss ich bitterlemon leider zustimmen.
    In der adjuvanten Therapie ist Herceptin seit 2006 leider nur nach Chemotherapie zugelassen.
    Wenn du Herceptin ohne Chemo bekommen möchtest, müssen das deine Ärzte bei der KK beantragen und genau
    begründen.
    Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt, der Herceptin ohne vorherige Chemo bekommt, ich kenne auf jeden Fall niemanden.
    Bei Her2-positivem BK bringt Herceptin am allermeisten, nämlich 30%.


    Liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Liebe Mecki,


    ich hätte laut Richtinien auch Chemo bekommen müssen. Es war aber nicht möglich, weil mein Herz vorgeschädigt ist. Am Anfang hat mir dieser Gedanke Probleme gemacht. Ich bin allerdings mittlerweile auch sicher, dass ich im Falle eines Rezidivs auf einer Chemo bestehen würde!


    Grüßle
    rose55

  • Hallo Mecki,


    natürlich erhält nicht jede Brustkrebs-Betroffene auch eine Chemotherapie, durch die (bei bestimmten Voraussetzungen) ein Rückfall bzw. eine Metastasierung verhindert werden soll. Die Entscheidung, ob eine Chemo nötig oder nicht nötig ist, treffen die Ärzte anhand einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Faktoren (z.B. Tumorgröße, Tumorbiologie usw.). Denn es gilt immer: Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs.


    Dein Tumor ist, soweit ich weiß, sowohl HER2 positiv wie auch hormonabhängig. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass eine Antikörpertherapie mit Herceptin sinnvoll sein kann, da damit das Rückfallrisiko für diese Tumorart stark gesenkt werden kann.


    Deine Fragestellung geht deshalb wohl eher in die Richtung: „Wer hat Herceptin ohne Chemotherapie erhalten?“


    Für mich war es immer hilfreich, mich bei Unsicherheiten zu den mir vorgeschlagenen Therapien ganz intensiv um die Beantwortung meiner Fragen zu kümmern. Dazu habe ich z.B. beim Krebsinformationsdienst angerufen und mich auch um eine Zweitmeinung (z.B. in einem großen Zentrum an einer Uniklinik o.ä.) gekümmert. So wurde mir von Fachleuten erläutert, welche Behandlung sie für mich als sinnvoll ansehen (und warum) – und oder ob es möglicherweise Alternativen zu den mir gemachten Vorschlägen gibt.


    Ich glaube, auch für Dich kann es wichtig sein, Dich an erfahrene Onkologen zu wenden, um herauszufinden, warum für Dich ggf. eine Chemo notwendig ist bzw. ob noch andere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen.


    Ich wünsche Dir, dass Du gute Unterstützung findest.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Hallo an alle, die geantwortet haben und danke für eure antworten. Ich weiß leider aus meinem langjährigen Berufsleben manchmal besser Bescheid, als
    mir gut tut und ich lese dazu noch wahnsinnig viel. Vor der Rente habe ich übrigens in der Onkologie gearbeitet. Ich kenne alle Studien, eine hatte noch nicht mal mein Arzt gelesen.
    Ich habe mich in meinem Fall ganz bewusst gegen die Chemo entschieden, weil ich 63 Jahre alt bin, schon eine andere unliebsame Krankheit habe und mein Gesundheitszustand sich einfach durch die Chemo so verschlechtern würde, dass mir den Rest meines Lebens - wie lang der immer auch ist - einfach die Lebensqualität fehlen würde. Natürlich würde ich das in jüngerem Alter wahrscheinlich anders sehen, vor allem, wenn noch Kinder im Haus sind. Auch muss ich bei einem Rezidiv oder evtl. Metastasen wieder neue entscheiden. Da aber bei mir Leber, Lunge, Knochen und Lymphknoten frei sind und der Tumor ein G 2 war, unterstützt mich mein Arzt in meiner Entscheidung . Er unterstützt mein Immunsystem, und eine Misteltherapie ist auch im Gespräch. Genaueres erfahre ich nächsten Donnerstag. Herceptin wird seit 2013 in Deutschland auch als Monotherapie verabreicht bzw. in Kombination mit Hormonen oder Aromatasehemmern. Letzteres ist bei mir geplant. Die Frage habe ich einfach aus Interesse gestellt - und natürlich habe ich Angst - wie Ihr alle. Ich bin aber mit meiner Entscheidung ganz eins. Der letzte Histobefund nach der Mastektomie ist frei von Krebszellen gewesen, also darf ich erstmal hoffen und habe darum direkt im Mai 1 Woche Urlaub gebucht. Darauf freue ich mich jetzt. Die Studien haben übrigens durchaus Erfolge zu verzeichnen, was eine Kombi aus Chemo und Herceptin anbelangt, aber leider ist die Verlängerung der Gesamtlebenszeit sehr gering, wozu allerdings bemerkt werden muss, dass es ja mit Herceptin und Perjeta noch keine wirklichen Langzeitaussagen gibt. Und der Herr Krebs ist leider ohnehin unberechenbar, das wissen wir alle. Aber ich sage ihm jeden Tag: O.k. Du Mistkerl, entweder leben wir in friedlicher Koexistenz, oder Du blöder Affe stirbst auch, wenn ich sterbe. Punkt. Und liebe Grüße an alle. Mecki ;)

  • Hallo liebe Mecki,


    ich wollte dir nur mal eben sagen, dass ich deine Einstellung total gut finde. Du hast dich informiert, hast sicherlich 100 Kollegen im Hintergrund die dir viel erzählen konnten und offensichtlich auch kompetente weiße Kittel an der Seite. Auf dieser Basis finde ich deine Entscheidung für dich absolut richtig. Es ist toll, dass du selbstbestimmt da dadurch gehst!


    Und gerade weil du da tust, bin ich mir sicher, dass es funktionieren wird :)


    LG, Sonja

  • auch mir sind deine Argumente durchaus plausibel, liebe Mecki.
    Danke fürs Mitteilen.
    lg

    Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst. Heinrich Heine

  • Liebe Mecki,


    also ich muss schon sagen, dass du mich jetzt sehr verunsichert hast.
    Mir wurde im März 2015 von allen Ärzten in meinem damaligen Brustzentrum gesagt, dass Herceptin nur in Verbindung mit
    Chemo in der adjuvanten Therapie zugelassen ist. Also habe ich mich natürlich für Chemo entschieden, um das Herceptin
    zu bekommen. Wobei ich sagen muss, dass ich schon auch der Typ bin, der sich gut informiert.
    Davon, dass Herceptin seit 2013 ohne Chemo adjuvant zugelassen sein soll, habe ich noch nie gehört. Deshalb habe ich
    soeben den Krebsinformationsdienst angerufen, der ja bekanntlich durch seine Verbindung zum Krebsforschungszentrum
    Heidelberg immer wissenschaftlich auf dem allerneuesten Stand ist.
    Von der Ärztin am Telefon habe ich die Auskunft erhalten, dass es keine Studie gibt, die eine Wirksamkeit von Herceptin
    adjuvant ohne Chemo nachweist.
    In metastasierter Situation gibt es eine Studie, in der gezeigt worden ist, dass die Wirksamkeit von Herceptin ohne Chemo
    2 bis 3 mal geringer ist als mit Chemo.
    Als Monotherapie ist Herceptin nur zugelassen bei Kontraindikation gegen Chemo.
    Soweit die Info der Ärztin.
    Sie war dann sogar so nett, die Frage an das Hintergrund-Team des KID weiterzugeben, das noch einmal ganz genau
    recherchiert, ob es zu dieser Problematik noch neuere Studien gib.
    Sie werden mich zurückrufen, und ich werde die Infos hier dann gerne weitergeben.



    Liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Der KID hat soeben zurückgerufen, die Info des Hintergrund-Teams lautet:
    Herceptin ist nach wie vor nicht zugelassen ohne Chemo in der adjuvanten Therapie, nur im Einzelfall, wenn es eine
    Kontraindikation gegen Chemo gibt, als sogenannter off-label-use.
    Die Zulassung für Perjeta gibt es auch übrigens nach wie vor nur neoadjuvant, falls es für jemanden interessant ist, das
    hatte ich nämlich auch noch gefragt, weil das immer noch für mich ein Thema ist.


    An dieser Stelle möchte ich doch auch einmal sagen, wie segensreich der Krebsinformationsdienst für mich schon war.
    Immer, wenn ich eine dringende Frage hatte oder wenn die Panik kommt habe ich dort angerufen und immer mit tollen
    Ärztinnen gesprochen (einmal auch mit einem Arzt), die alle Fragen so lange beantwortet haben, bis ich es verstanden
    hatte.
    Einfach toll, dass es so etwas gibt.


    Herzliche Grüße, lala63

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    (Afrikanisches Sprichwort)

    2 Mal editiert, zuletzt von lala63 ()

  • Liebe lala63,


    vielen Dank, du hast mir gerade eine Frage beantwortet, die sich heute für mich stellte.
    Habe ja am Montag mein Therapieplan bekommen. Mein Tumor ist Her2 positiv mit Knochenmetastasen. und ich soll eine Chemo bekommen mit Taxotere,
    Herceptin und Perjeta, dann OP.
    Jetzt war ich heute bei meinem Frauenarzt und er wollte am liebsten die OP zuerst machen und dann chemo. :S Damit hat er mich erstmal total verunsichert.
    Aber dadurch, dass du mit dem KID gesprochen hast, hat sich meine Verunsicherung gelegt. Da ich Perjeta nur neoadjuvant bekommen kann, glaube ich daran,
    so die für mich beste Therapie zu bekommen.


    Danke dir nochmal.
    Liebe Grüße, Katinka

  • Liebe Katinka,


    ich kann dich nur unterstützen in deinem Entschluss.
    Seit Juni 2015 ist Perjeta neoadjuvant zugelassen und zusammen mit Herceptin, als sogenannte Doppel-Blockade, die
    Therapie der Wahl bei Her2-positivem BK.
    Als ich meine Chemo angefangen hatte letztes Jahr war Perjeta noch nicht neoadjuvant zugelassen, sonst hätte ich es
    unbedingt auch so gemacht!
    Wenn du Knochenmetas hast, bekommst du Perjeta jedoch auch adjuvant, das ist dann eine andere Situation soviel ich
    weiß.
    Vielleicht wäre in deinem speziellen Fall ein Anruf beim KID gar nicht schlecht.
    Es freut mich auf jeden Fall sehr, dass ich dir helfen konnte und ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Therapie!
    Dicker Drücker
    :hug:


    und liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

    Einmal editiert, zuletzt von lala63 ()

  • Gibt es unter euch Betroffene, die auch ohne Chemo überlebt haben?


    Hallo melde mich nach langer Zeit auch mal wieder. Ich war heute zu einem Patienten-Informationstag in einer Reha-Klinik und habe mir am Ende gewünscht da nie hingefahren zu sein :cursing: . Es gab da ein Vortrag über Brustkrebs den ich mir angehört habe.
    Um anderen ging es in dem Vortrag über die Resistenz der Krebszellen wären der Chemo. Auf meiner Frage wie mann das den feststellen kann das die angegebene Chemo bei einem nicht anschlägt, bekam ich zur Antwort das man es an Hand des Tumors erkennt ob er schrumpft oder weiter wächst.Sollte er weiter wachsen muss man auf ein anderes Medikament während der Chemo wechseln.
    Nun komme ich ins Spiel mit meiner nächsten Frage wie mann es erkennt bei den Frauen die vor der Chemo schon operiert sind ( so wie ich)?
    Dazu gab es die Antwort " Da kann mann es nicht feststellen, da muss mann auf ein Rezidiv warten um zu sagen das mann das falsche Medikament erhalten hat." :?: :?: ?( ?(
    Auf meine Nachfrage ob es da nicht ein Test gibt den mann vor der Chemo machen könnte( habe ich hier schon im Forum von gelesen) kam die Antwort der wird von den Krankenkassen nicht übernommen und der ist zu teuer um es bei jedem Patienten durchzuführen. Hallo , was kostet eine Chemo? Und warum hat mann mir nicht die Wahl gelassen es selber zu bezahlen oder nicht?
    Im Moment kann ich gar nicht mehr denken. Ich stelle mir immer wieder die Frage ob nun die Chemo bei mir gewirkt hat oder nicht. Genauso gut hätte ich sie auch nicht machen brauchen, kommt fast auf das gleiche raus.
    Im Moment fühle ich mich total vera..... und verraten.
    Ich hoffe Ihr seit besser beraten worden bei eurer Entscheidung.


    LG Hoffnungsträger

  • Liebe Hoffnungsträger,


    hier gibt es einige Frauen, die keine Chemo brauchten und die
    "überlebt" haben. Ob man eine Chemo braucht, dass hängt von
    einigen Faktoren ab, wie Du selbst weißt und oben bereits erläutert
    wurde.
    Auch ich gehöre zu den Frauen, die VOR der Chemo operiert
    wurde! JA! Ich habe mir im Nachhinein auch die Frage gestellt, ob
    die Chemo überhaupt bei mir gewirkt hat. Ich hätte auch lieber zugesehen, wie der Tumor schrumpft. Auch ich wurde nicht anders beraten bzw. informiert. Stand total unter Schock und das ganze
    Vorgehen hatte sich total überschlagen. Aber nun ist es so und ich
    baue auf das Wissen und die Erfahrungen meiner Ärzte! Und zum Glück bin ich jetzt nach jeder Nachsorge mit einem o.B. nach Hause
    gegangen. Meine Diagnose war in 2013.
    Versuche diese Vorlesung zu vergessen und glaube an Dich und
    Deine Therapie!!!!!! Es bringt uns nicht weiter, wenn wir jetzt daran
    zweifeln, ob die Chemo gewirkt hat. Und wenn ich seit 2013 ohne
    ein Rezidiv bin, dann gehe ich ganz fest davon aus! Mein weiterer Schutzengel ist die AHT!
    Alles Gute für Dich! :hug:

  • Hallo Liebe Miami


    Danke für deine Worte und du hast Recht. Einfach das vergessen was ich heute dort gehört habe und wieder nach vorne schauen.
    Ich habe mich auch schon etwas erholt von der Aussage aber im ersten Moment war es wie ein Hammer.
    Im Moment bin ich dankbar das es Leute wie dich gibt die sagen " He schau her ich lebe auch damit und es geht mir gut".
    Bin zur Zeit vielleicht ein bisschen dünnhäutig da mein Schwager auch die Diagnose Krebs erhalten hat und meine Mutter die Woche ins KH musste.Sonst bin ich immer derjenige der andere bei Laune hält aber heute hat meine Kraft nicht mehr für mich gereicht.
    Es wird mal wieder Zeit etwas für meine eigene Seele zu tun.


    LG Hoffnungsträger