Geschichten, die uns Mut machen

  • hi hi - ich bins - habe vorhin gelesen, dass es sich echt blöd anfühlst, wenn man keinen "Partner" mehr bei sich, der dich unterstützt . ok hab ich auch nicht mehr seit über 10 jahren. Mache aber trotzdem weiter. Und soll ich euch was sagen, in meiner schlimmsten Zeit hatte ich eine Mitpatientin und die war und ist einfach klasse. Wir haben uns gegenseitig zum Essen aufgemuntert und auch zur Strahlentheraphie. Und sind manchmal nachts rausgeschlichen, wie die Teenager (hoffentlich werden wir nicht erwischt..) um draussen weiter zu reden. Es war für mich klasse - und auch für meine liebe Karin, die jetzt leider auch noch M. in der Lunge hat. So haben wir uns gegenseitig unterstützen können, haben trotz und alledem viel gelacht und selbst das Pflegepersonal hat immer darauf geachtet, dass wir wärend des stat. Aufenthaltes immer zusammen im Zimmer sein konnten. Wir haben sogar morgens um 4 oder 5 Uhr unseren Kaffee schon mal im Tauchsieder gekocht - und waren froh über unsere kleine Auszeit oder über die Freiheit, die wir geniessen konnten. Fazit: Wenn du in die Klinik musst - du hast immer jemanden, mit dem du reden kannst. Ganz lg - Twingo (conni<)

  • Hallo an alle,


    ein herzliches Dankeschön an alle die hier im Forum aktiv teilnehmen und einem so viel Mut und Kraft geben.


    Das ist das was mir hilft und Mut macht.


    Seit ich dieses Forum gefunden habe und mich hier austauschen kann habe ich es geschafft viele meiner Ängste zu überwinden und auch neue Erfahrungen zu sammeln.


    Dieses Forum ist es, welches mir Mut macht und hilft vieles gelassener zu sehen.


    Herzlichen Dank dafür


    Happy

  • Hallo ihr lieben. Jetzt habe ich es durch. Mein Mut mach Buch welches ich euch zum lesen ans Herz legen möchte. Es heißt Narbenherz von Jessica Wagener. Es ist ein " anderes" Krebsbuch da es wenig von ihrem Krebs handelt und gaanz viel vom Leben ihres Traumes. Und sie lässt einen wunderbar daran teil nehmen. Ein wirklich lesenwertes Buch für alle die noch Träume haben und nicht den Mut diese zu leben Und sich zu erfüllen. ich möchte einer meinerlieblingsstellen zitieren.
    Ach ich beneide dich. Ich würde auch so gern alles hin schmeißen und einfach reisen...ich seufze innerlich und versuche mich zu erinnern wie oft ich diese Unterhaltung in den letzten Wochen geführt habe. Mir wollte einfach niemand glauben. Die Wahrheit lautete: jeder kann das, zumindest theoretisch. Es ist nur vordergründig eine Finanzfrage . Man muss sich vielmehr trennen, von Mensch und Materie. Von seinem doppelten Boden. Von seinem Plan A. Das ist das Schwere. Es ist eine Frage der Opferbereitschaft der Konsequenze und des Mutes. " los raus aus der Komfortzone !" möchte ich schreien. Und " hört auf euch festzuhalten"
    Es gibt doch keine Sicherheit im Leben....
    Vielleicht habe ich ha den einen oder anderen neugierig gemacht auf das Buch. Es ist herzerfrischend und einfach schön.
    Lg petra

  • Aber du wirst nicht glauben warum. Ich habe mir gerade eine Leseprobe aufgerufen. Und da steht doch gleich am Anfang das die Frau ein Kompart
    mentsyndrom hatte in Folge der Op hatte. Habe ich noch nie gehört. Aber ich hatte doch nach meiner Op so höllische Schmerzen im Unterschenkel und es ist immer noch nicht gut. Ich werd meine Ärztin mal darauf ansprechen. Vielen Dank!
    Liebe Grüße Angelina

  • Vielleicht mögt ihr ja den ein oder anderen Mutmacher von mir lesen?
    Schon recht schnell nach meiner Diagnose war klar: man hört meistens die Geschichten die nicht gut ausgehen. Aber mir sind aus meiner "gesunden Zeit" ein paar wunderbare Mutmacher im Gedächtnis geblieben und die haben mir über manches Tief geholfen.
    Alle wahr und wirklich passiert :D
    In unmittelbarer Nachbarschaft wohnt eine sehr junge Frau mit Kehlkopfkrebs. Damals hörte man ständig Y. geht es schlecht, Y. ist wieder im Krankenhaus, bei Y. hat der Krebs "gestreut", und schließlich Y. hat nur noch 3 oder 4 Wochen zu Leben!.......................das ist jetzt 7 Jahre her und Y. lebt immer noch sieht blendend aus und ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Ihr Krebs hat sich verkapselt.


    Eine Freundin hat mir mit dieser Geschichte, die ich wirklich genossen habe, Mut gemacht: Ihre Freundin (krebskrank) hat von ihrem Onkologen auch die niederschmetternd Prognose: noch 1 bis 2 Monate,bekommen.
    Von dem Zeitpunkt an hat ihre Freundin jedes Jahr zu Ostern ihren Personalausweis kopieren lassen und mit dem Vermerk: Es tut mir leid, ich lebe immer noch!, an ihren Onkologen geschickt. Das macht sie jetzt zum 15ten mal.


    Ja und ein Mutmacher der so garnichts mit unserer Erkrankung zu tun hat, aber wunderschön ist:
    Die Oma meiner Freundin hat im sterben gelegen. Die ganze Familie hat sich um ihr Bett versammelt. Der Arzt kommt ins Zimmer, hört Oma ab und meint: "Noch ein paar Atemzüge, dann hat sie es geschafft!"
    Jahre später hat meine Freundin mit Oma im Garten gesessen und sie gefragt: "Weisst Du eigentlich wie knapp das damals war?" "Ja." , hat Oma gesagt:"Ich habe auch gehört was der Arzt gesagt hat. Aber ich muss ja mit meinem sturen Kopf nicht alles machen was der sagt!" :D

  • Pünktlich zum Weltkrebstag hatten vier, wie ich finde sehr mutmachende, Kurzfilme über krebsbetroffene Menschen Premiere.
    Schaut doch mal unter http://www.du-bist-kostbar.de/. Das ist ein Filmprojekt der Krebspräventionsinitiative, die 2012 von der Hessischen Krebsgesellschaft ins Leben gerufen wurde.


    Liebe Grüße von der Jo

  • Danke jo23 für diesen Tipp.


    ( mir wäre sicherlich schon so mancher interessanter Beitrag entgangen )


    Ich habe mir alle 4 Kurzfilme angesehen und bin besonders von den beiden jungen Frauen echt beeindruckt.
    Sicher machen sie vielen hier bei uns im Forum mit ihren Beiträgen Mut.


    Liebe Grüsse
    nikita