Angst vor Metastasen!!!

  • HeXenrache

    Dosisdicht bedeutet m.E. alle zwei Wochen. Dann bist du natürlich viel schneller durch. :thumbup: Allerdings hat der Körper in Bezug auf die Blutwerte weniger Zeit, sich zu erholen. Die Leukozyten sind gerade in Woche 2 nach Chemo im Keller. Aber da kann man wohl mit Spritzen nachhelfen. Also: no big deal! Standard ist alle drei Wochen, so hat man mir gesagt im BZ.

    LG, Moni13^^

  • Bei mir hieß dosisdicht EC auch alle zwei Wochen, aber es geht noch dichter. Es ist wahrscheinlich etwas mehr bescheiden, aber machbar. Die Spritze nervt, aber meist ist das auch halbwegs OK. Und ja, man ist vier Wochen eher durch damit, wenn nix dazwischen kommt. So war es bei mir. Also ich war vier Wochen eher fertig mit dem Mist.


    Pacli dosisdicht ist der einwöchige Rhythmus. Der ist heute Standard. Da, stehe ich erst am Anfang.


    Keine sichtbaren Fernmetas sind super. Viel bessere Chancen!


    Alles Gute!

  • myrielle Hallo,hoffe du hast auch gute nachrichten für uns ..wie war´s.Hoffe auch bei Dir alles in Ordnung.


    @all Ja mein Kopf schwankt schon wieder seit ich keine Metas hab....wer sagt denn das nicht ausgerechnet die 9 befallenen Lymphen entfernt wurden...wäre Chemo umsonst. Auf der anderen Seite mach ich mir wenn was nachkommt in paar Jahren Vorwürfe keine Chemo gemacht zu haben. Alles Mist ,das Denken. (Arzt meinte sie würde 4 Monate bei mir dauern). LG Sabine

  • HeXenrache , hier gibts einen Thread mit dosisdicht ETC, das ist eine etwas andere Chemo als die Standard EC-T. Aber die gleichen Medikamente. Ich hatte auch eine Dosisdichte ETC. Alle 2 Wochen 3 x das gleiche Medikament.


    ani64 , seltsam irgendwie, man denkt es geht immer nur über die Lymphbahnen, bei dir dann wohl direkt über das Blut um sich woanders anzusiedeln.

  • Inzwischen geht man davon aus, dass sichd as Aubreitungsverhalten des Krebse durch Entfernung der Lymphknoten nicht sonderlich ändert - Im Vergleich dazu, wenn man Lymphknoten da lässt, wo sie sind. Hier sorgt die Strahlentherapie dafür, dass selbst die befallenen Lymphknoten nicht stärker streuen.


    Da gibt es vor allem eine italienische Studie dazu.


    Allerdings gibt die Anzahl der befallenen Lymphknoten einen Hinweis auf das Ausbreitungsverhslten. Bedeutet, die streuenden Zellen korrelieren mit dem Ausbreitungsverhalten ursächlich. Man kann also abschätzen, wie die Tumorzellen sich verhalten oder verhalten haben.


    Wenn man also die Lymphknoten getrost da lassen kann, wo sie sind, wie kriegt man sicher raus, wie viele davon befallen sind, um die richtige Therapie heraus zu bekommen.


    Die Chemo ist gegen die 'Geisterzellen' im Blut oder woanders, die der Tumor abgegeben hat. Oder eventuell auch ein Lymphknoten.


    Gegen das, was die Lymphknoten an sich anstellen können, hilft vor allem die Strahlentherapie.


    Allerdings geht die Chemo gegen alle schnellteilenden Zellen, auch die, die gegebenenfalls von den Lymphknoten abgegeben werden. Bedeuter: auch während der Chemo sollten die Lymphknoten in dieser Hinsicht in Schach gehalten werden.

  • Hallo,

    habe leider noch keine Nachrichten.

    MRT Befund ist noch nicht da....Morgen wieder anrufen.


    HeXenrache, ich kann nur von mir ausgehen - ich brauchte keine Chemo. Ich bin sehr viel in "Alternativ Gruppen" am Lesen und kenne von daher die "KEINE CHEMO Auugmentation" recht gut. Aber ich bin ehrlich genug um zu sagen das ich , hätte ich eine machen sollen sie gemacht hätte. Ich verlasse mich da auf die Schulmedizin.


    LG

    myrielle

  • Hallo!

    Ich fühle mich heute gar nicht gut, psychisch und körperlich...


    Wie damals, als ich meine Diagnose bekommen habe.


    Es war vor fast 4 Jahren: OP, Her2 positiv, Chemo, Antikörper, alles durch, alles hinter mir und seit ungefähr 2 Jahren fühle ich mich ganz gut, gehe ohne Angst zur Mammographie und Ultraschall und habe gar keine schlimme Gedanken.


    Hatte...


    Seit ungefähr einem Monat bekomme ich ab und zu komische Kopfschmerzen und Schwindel.

    Ich dachte, es liegt an meine Arbeit (ich arbeite in der Küche und die letzte Zeit viel).


    Kann sein, es ist wirklich so, was ich sehr hoffe, aber mir gefällt gar nicht, dass diese Schwindel immer öfter kommt und länger bleibt. Heute habe ich das den ganzen Tag.


    Und natürlich kam die große Angst, dass es die Hirnmetasteasen sind.

    Irgendwo habe ich gelesen, bei Her2 Patienten kann das kommen...


    Ich habe heute einen Termin für Kopf CT genommen, aber erst am Ende Januar und ich weiss nicht, wie ich diese Zeit überlebe, ich mache mich wirklich verrückt.


    Kann mich vielleicht jemand beruhigen?..


    LG

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  • Liebe yyulia ,

    beruhigen kann ich dich leider nicht, dafür weiß ich zu wenig über Hirnmetastasen. Jedoch können "komische" Kopfschmerzen und Schwindel, wie du weißt, viele andere Gründe haben. Stress hast du selbst schon genannt.

    Deine Nachsorgetermine hast du wahrgenommen, da war immer alles in Ordnung, nehme ich an. Ansonsten würde ich dir raten, dich an den KID zu wenden. Vielleicht können die Ärzte dort dich ein wenig beruhigen.

    LG, Moni13

  • Liebe yyulia , der KID ist bestimmt eine gute Idee.

    Ich hatte einige Zeit auch mit starkem Schwindel und leichten Kopfschmerzen zu tun. Durch Zufall hat ein Bekannter über seinen Drehschwindel gesprochen und wie sehr der ihn nervt. Ich habe mich dazu dann gleich mal belesen und das passte genau zu meinen Symptomen. Im Netz habe ich passende Übungen gefunden und nach wenigen Tagen war alles weg. Vielleicht passt das für dich auch?

    Wenn dich die Sorgen zu sehr plagen, dann bitte deinen Arzt, dass er bzw. die Sprechstundenhilfe den Termin für das MRT mit der Radiologie abspricht, das geht meistens relativ kurzfristig.

    Liebe Grüße

  • yyulia

    Liebe Yyulia, deine Angst kann ich sehr gut verstehen. Es ist noch garnicht so lange her und mir ging es im September genau wie dir. Hatte seit Tagen Schwindel, Kopfschmerzen und Ausfallerscheinungen. Meine Gedanken waren sofort bei hirnmetastasen. Es wurde zeitnah ein CT gemacht das unauffällig war. Leider sind im CT nur grosse metas und Schwellungen zu erkennen. Ich hatte das CT damals nur so schnell bekommen weil man einen Schlaganfall ausschließen wollte. Der Ferrari für die diagnostik für hirnmetastasen ist eigentlich nur das MRT. Darauf habe ich dann auch noch einige Wochen warten müssen und ich hatte mächtig Angst. Das Ergebnis war jedoch glücklicher Weise ohne Befund.

    Lass es abklären, erst dann wirst du wieder Ruhe finden. Mein Schwindel hat sich etwas gebessert aber Kopfschmerzen hab ich immer noch häufig.

    Ich wohne ganz in deiner Nähe und schicke dir liebe Grüße und drücke dir die Daumen für eine Entwarnung. Liebe Grüße Hosimo 🤗🤗

  • Liebe Hosimo,

    vielen Dank für deine Meldung.

    Schön, dass bei dir alles gut ist, das hat mich auch beruhigt, vielleicht bei mir auch?..

    Und danke für dein Rat, MRT zu machen, nur wird das noch paar Monaten dauern.


    Ich wünsche dir alles Gute!!!