Neu hier und ein wenig traurig....

  • Hallo,


    ja, es gibt sicherlich erfreulichere Foren in denen man sich anmelden kann, aber ich bin wirklich sehr froh darüber, dass ich hier vielleicht ein paar Antworten erhalte. Vor rund drei Wochen erhielt ich die Diagnose Brustkrebs. Falls ich das richtig lese CA 6 2 (3+2+1) rechts 45 mm von der Mamille. Erst einmal musste ich tief Luft holen.... Da geht man regelmäßig zur Untersuchung (Screening), geht zum Frauenarzt und bekommt dann doch irgendwann diese Diagnose. Obwohl ich familiär (in direkter Linie) 3-fach vorbelastet bin wollte ich mich nie mit diesem Thema beschäftigen. Meine Mutter hat beide Brüste entfernt bekommen, ihre Schwestern (Zwillinge) hatten ebenfalls Brustkrebs - und gelten inzwischen als geheilt.


    Am 15.06. habe ich meine OP. Es wird - nach Aussage der verantwortlichen Ärzte - voraussichtlich "erhaltend" operiert. Und da habe ich schon die erste Frage: Muss ich unterschreiben, dass ich ggf, der vollständigen Entfernung der Brust zustimme, falls noch mehr gefunden wird ? Nach derzeitigem Stand wird bei der OP auch der Wächterknoten entfernt. Ich erhalte Bestrahlungen - aber keine Chemo. Stattdessen 5 Jahre Hormonentzugstherapie. Wer hat hiermit Erfahrungen ??


    Vor der OP selbst habe ich keine Angst - ich wüsste nur gern, wie groß die Einschränkungen nach der OP sind ! Ausgerechnet rechts.... :( Wie stark belastet die OP meinen Körper ?


    Seelisch hoffe ich sehr, dass ich gut klarkomme. In der Klinik gibt es wohl auch die Möglichkeit psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Herzlichst


    Ophelia

  • Hallo Ohelia,
    ich wurde im Feb.2016 auch brusterhaltend operiert, habe mitte Mai meine 36 Bestrahlungen abgeschlossen, Chemo brauchte ich nicht. Seit letzte Woche mache ich jetzt die Antihormontherapie mit Tam. Am Anfang hatte ich keine großen Einschränkungen nach der OP.Ich war ziemlich schnell wieder fit, mir ging es gut, ich war froh, dass das Ding draussen war. Die Bestrahlung habe ich auch ziemlich gut vertragen .( nach der Bestrahlung kann es natürlich auch zu Langzeitnebenwirkungen kommen) dazu kann ich aber noch nichts sagen. Jetzt merke ich aber, dass mein linker Arm zieht :wacko: ( ich wurde an der linken Brust operiert und der Wächterlympfknoten wurde entnommen)). Ich habe von anderen mit dem gleichen Problem mit dem Arm auch schon gelesen. Irgendwie ist das Gefühl ganz komisch, wenn ich nach etwas greifen will, kommt es mir so vor, als wäre mein Arm zu kurz. :S :wacko: Habe desswegen noch einen Termin bei meiner Frauenärztin.Ich habe auch gelesen, dass das mit dem Arm noch lange dauern kann. Zur Antihormontherapie naja was soll ich schreiben? Begeistert bin ich nicht :( , da gibt es ja auch Nebenwirkungen. Du kannst dir ja mal den Strang zur Antihormontherapie durchlesen "Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben

    ändere deine Gedanken und dein Leben ändert sich

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 Mal editiert, zuletzt von Silky ()

  • Willkommen bei uns,
    ja die diagnose ist immer erstmal ein schock,aber du bist nicht allein und hast zwei schöne beispiele das man das übersteht,zu deiner frage mit der op,da ist jeder anders,wichtig ist viel dehen und auch wirklich diese übungen zu machen,später gillt es ausprobieren was geht und ich bin letztes jahr im juni operiert worden brusterhaltend,lympfen raus und ich kann wieder alles,fenster putzen,auto waschen,saugen und taschen tragen,auch warmes baden schadet mir nicht,allerdings hab ich wirklich immer dehnübungen gemacht weil anfangs gar nichts ging und ich immer schmerzen hatte....Der arm zeigt deutlich an was zuviel ist,wenn ich wusste ich belaste ihn viel,hab ich ihn anfangs nachts immer hochgelegt,und ihn somit gut entlastet,wie gesagt das muss man ausprobieren da ja jeder für sich zu einem anderes schmerzempfinden hat und ja nicht jeder gleich ist....
    Aber selten haben frauen damit extreme probleme....
    Drück dir mal die daumen..
    Lg Toscha

  • Hallo Ophelia,


    herzlich Williommen im Forum der Frauenselbstilfe. Sicherlich gibt es erfreulichere Foren, aber schön dass Du zu uns gefunden hast. Wir sind hier alles Betroffenen und haben immer ein offenes Ohr. Es ist immer ein Schock, wenn man so eine Diagnose bekommt. Einige Fragen wurden ja beantwortet, aber jeder Mensch ist anders und empfindet anders. Auch die Hormontherapie empfindet jeder anders. Schau Dich hier um, vielleicht sind einige Beiträge dabei , die Dir schon jetzt weiterhelfen.


    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und viel Kraft für Deine OP.

  • Liebe Ophelia,


    herzlich willkommen in unserem schönen und familiären Forum.
    Offensichtlich möchtest du ja brusterhaltend operiert werden, aber selbst wenn eine Mastektomie notwendig wäre, bedeutet
    das nicht, dass du zwangsläufig Probleme mit dem Arm bekommst.
    Ich hatte mit beiden Brüsten eine Mastektomie, die letzte vor 26 Tagen, und habe keinerlei Einschränkungen bis auf die
    Tatsache, dass ich auf der operierten Seite nichts Schweres tragen soll und dass ich im Augenblick nicht baden darf.
    Aber auch das geht vorüber und ich freue mich schon jetzt darauf, das erste Mal wieder schwimmen zu gehen.
    :thumbsup:


    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch,
    Mutdrückerli
    :hug:


    und liebe Grüße von lala63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)