Zeitspanne bis zum Bestrahlungsbeginn

  • Weihr in meinem Profil sehen könnt habe ich auch BK. Hormonabhängig. Diagnose am 30.7.19.

    1. OP am 7.8.19 brusterhaltend....keine Lymphknoten befallen. Nachresektion am 4.9.19. Alles gut verlaufen.

    Es hat geheissen dass ich nach der OP mit Tamoxifen für 10 Jahre beginne und Bestrahlungen bekomme.

    Jetzt heißt es wieder das wir den Histologiebefund der Nachresektion noch abwarten müssen. Erst wenn da alles passt wird mit Tam begonnen. Chemo brauche ich keine.

    Ergebnis Gentest steht noch aus.

    Mich wundert es, dass mit der Therapie so lange gezögert wird. Ich möchte endlich kämpfen.

    Ich hätte auch weder CT noch MRT.

    Ich bin verunsichert so lange auf den Beginn der Behandlung warten zu müssen.

    Was meint ihr? Ist das normal? Reagiere ich über?

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  • Hallo Nicki1982,

    bei mir hat sich auch alles so lange hingezogen (ob das die Regel ist, weiß ich leider auch nicht!?)

    Nachresektion am 9.8., warten auf histologischen Befund, Gespräch mit Onkologin, dann erst noch gynäkologische Visite und Blutbild und wieder warten auf Befund (ich bekomme aber nicht tamoxifen, sondern eine andere AHT und weiß nicht, ob bei Tamoxifen) auch vorher diese weiteren Visiten gemacht werden müssen...


    und auch bei mir gestern erst Beginn der AHT !!

    Und das Erstgespräch für die Bestrahlung habe ich erst in der letzten Septemberwoche...


    Dieses Warten macht einen noch zusätzlich zur Diagnose wahnsinnig ...

  • Liebe Nicki1982 ,


    zwischen OP und Bestrahlung sollen 3-4 Wochen liegen, damit der Bereich genügend abgeheilt ist. Da bist Du also völlig im „grünen“ Bereich.

    Und auch das Abwarten des histologischen Befundes ist meiner Meinung nach richtig. Bei mir hieß ersuche erst OP, Bestrahlung und AHT, der histologische Befund hat dann aber gezeigt, dass der Bursche doch bösartiger ist und eine Chemo sein muss (sollte). Damit will ich nicht sagen, dass das bei Dir so sein kann, sondern, dass die Ergebnisse der Histologie und des Gentests wichtig sind, um Dir die bestmögliche Therapie empfehlen zu können.


    Das Warten ist schrecklich, aber übertherapieren oder falsch therapieren noch viel mehr. Hab Geduld, auch wenn das Wort Geduld hier auf dem Forum schon fast unter die Zensur für böse Wörter fallen müsste.


    Was heißt, Du hattest kein CT? Dass kein komplettes Staging gemacht wurde? Bist Du in einem Brustzentrum?

  • Liebe Tempi,

    Sehr interessant. Bei mir sind schon 6 Monate rum und ich bin grad bei der 4. Pacli. Zumindest werde ich dann keine 6 wochen in aller Ruhe warten.

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • Hallo ihr Lieben,

    wenn ich lese, dass es bei euch eine Pause zwischen Chemo und Bestrahlung gibt/gab, seien es auch nur 4-6 Wochen, freue mich...

    Bei mir ist nach der Chemo eine Bestrahlung geplant. Und ich weiß nicht, ob ich nach meinen 6 Zyklen Pacli+Carboplatin überhaupt noch die Bestrahlung (4 x Brachytherapie) machen soll? NW sind nämlich auch da erheblich.

    Ich wüsche euch eine möglichst nebenwirkungenfrei Behandlung.

    Dushka 58..

  • hallo,

    ich weiss nicht ob ich hier richtig bin für meine Frage. Letzte Woche Donnerstag wurde mir die Brust abgesetzt, plus 15 Lymphknoten ausgeräumt. Bin heute der erste Tag wieder zu Hause und hab schon einen Termin zur Besprechung für nächste Woche bekommen, Plan war schon vorher Chemo, Bestrahlung und Hormone. Und es soll noch eine MRT mit Biopsie der rechten Brust erfolgen. Ich habe die Befürchtung das nach der OP zu früh mit der Therapie angefangen wird. Habt ihr eine Ahnung wieviel Zeit man dazwischen lassen sollte.

    LG Juni2019

  • Liebe Juni2019 "abgesetzt", du meinst, du hattest eine Mastektomie? Ich hatte auch eine im März und hatte ca. 5 1/2 Wochen bis zur Bestrahlung. Das hatte auch terminliche Grüne. Die Besprechung hatte ich auch schon kurz nach der OP und der Prof. hätte ca. 3 1/2 Wochen nach OP mit der Bestrahlung (hypofraktioniert, nur 15 Tageseinheiten) angefangen. Aber das war über Ostern und zu oft längere Pausen dadurch, daher dann lieber später und nur ein Feiertag dazwischen. Ich war im Nachhinein heilfroh über die gut 5 Wochen Pause. Meine OP verlief gut, die Heilung auch. Die große Narbe war aber noch nicht 100% abgeheilt bei Beginn der Bestrahlung und reagierte dementsprechend.

  • hallo SanniKa,

    die Antwort beruight mich, werde auf jeden Fall darauf bestehen nicht zu früh die nächsten Schritte zu machen. Hoffe ich kann mich durchsetzen.

    LG

  • Ich habe auch gerade ein Terminproblem. Bei mir wurde eine subkutane Mastektomie vorgenommen, mit sofortigem Wiederaufbau aus Eigengewebe. Damit bin ich superzufrieden. Leider muss nachoperiert werden, weil das DCIS ziemlich groß und ausgreifend war, direkt unter der Haut und die Brust nahezu fettlos. Die OP habe ich nicht am Wohnort machen lassen. Jetzt soll ich für die Nachoperation Anfang Oktober wieder in die Klinik (drei Wochen nach der OP) und dann gleich eine ganze Woche dort bleiben. Ist mir komplett unverständlich ! Allerdings war mein Vorstufenkrebs ziemlich seltsam, im Juni bei der Mammo entdeckt, damals sechs Zentimter maligner Mikrokalk mittig unten in der Brust. Nach Biopsie im Juli habe ich dann im August einen Krankenhaus-Such-Marathon begonnen. GLücklich gelandet bin ich im Septembeer. Dazwischen wurde ein MRT gemacht, dabei wurde das DCIS bei drei bis vier Uhr und mittig lokalisiert und ein Non-Enhancement bei zwei Uhr. Bei der ersten Mammo hatte man noch weiteren Mikrokalk rechts festgestellt.

    Im Pathologischen Gutachten nach der Mastektomie ist jetzt von Mikroklak nicht mehr die Rede und das DCIS nur 3 Zentimeter bei zwei Uhr, dort auch leider zu knapp weggeschnitten ( 0 'Absand, also gegebenenfalls mitten rein :roll).

    Irgendwie hat sich der TUmor dort neu kristallisiert, wo im August noch ein Non-Enhancement (das ist ja eigentlich ein Gewebe'loch') zu sehen war.

    Leider ist die Ärztin nur vertretende Chefärztin und sehr 'latschig', sie meint wohl, das würde beruhigend wirken. Ich hatte auf jeden Fall noch niemanden, der mir erklärt, wie sich der Tumor seit Juli geändert hat und wo der Mikrokalk geblieben ist.

    Kann es sein, dass der Mikrokalk nicht im Drüsengewebe ist und deshalb nicht entnommen wurde ? Sechs zentimeter Kalk verschwinden doch nicht einfach so....

    Naja jetzt wegen des Termins für die Nachoperation: Die Haut über dem EIgengewebe ist ziemlich empfindlich, wenn die Schnittstelle noch einmal geöffnet wird, könnte es kritisch werden. Dann sollte der Abstand zur Bestrahlung schon recht groß sein. Wie lange kann man längstens warten bis man mit der Bestrahlung anfängt?

  • Bei mir hat es bis zur ersten Bestrahlung 9 Wochen gedauert, da ich Wundheilungsstörungen hatte. Die Narbe war dann immer noch nicht ganz zu, aber lt. Bestrahlungspraxis hätte nicht länger gewartet werden dürfen. Bestrahlung habe ich jetzt mittlerweile hinter mir und Narben sind alle zu.

  • Hallo Buecheroma, danke für den Beitrag. Das hört sich gut an. Ich habe jetzt auch meinen Wunschtermin bekommen mit allem Drum und Dran. Die Ärztin war dann auch sehr nett und fachlich instruktiv. Wenn alles klappt wie wir beide es besprochen haben, ist meine Nachoperation dann fünf Wochen nach der Erst-Op, da die Wunde bislang gut verheilt ist, hätte ich noch drei oder vielleicht sogar vier Wochen zur Bestrahlung. Wann muss ich denn anfangen, die Bestrahlungstermine zu organisieren ?

  • Hallo Oupps, bei mir wurde der erste Termin im Strahlenzentrum beim Abschlussgespräch, ca. 1 Woche nach der OP, vom Krankenhausarzt gemacht. Zu diesem Termin war ich auch im Strahlenzentrum, die haben dann den Beginn immer wieder verschoben. Das Krankenhaus, das Brustzentrum und das Strahlenzentrum sind auf einem Gelände und arbeiten Hand in Hand. Da hatte ich Glück.

  • Wie lange nach BET fingen eure Bestrahkungen an- nach 4 Wochen?

    Liebe Grüße und euch einen wunderschönen Tag wünscht Sabine.

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  • Bei mir ging es recht schnell, liebe Albatros. Die Strahlenärztin wollte zunächst 2,5 Wochen nach OP loslegen. Mir war das nicht so ganz geheuer, weil ich fand, dass es der OP Naht doch etwas längere Zeit gegönnt werden sollte zu verheilen;). Habe dann gefragt , ob es auch etwas später losgehen könnte und so habe ich dann 3,5 Wochen nach OP mit den Bestrahlungen angefangen. Bei vielen ist die Zeitspanne aber noch länger.

  • liebe Albatros, mein Strahlenarzt hätte 3 Wochen nach Mastektomie (ohne Aufbau) angefangen, aber wegen Ostern und ungünstiger Pausen wurden es dann knappe 5 Wochen. Das war auch besser so für die Narbe.

  • Liebe Albatros,


    nach meiner BET begann die Planung 4 Wochen nach OP und die eigentliche Bestrahlung weitere 2 Wochen später.


    LG Bergfreundin73

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:

  • Hallöchen,hatte am 18.02. meine OP, heute rief die Strahlenklinik an mit Termin zur Vorbesprechung am 19.3. Ist noch keine 3 Wochen her und innen nicht ganz verheilt, da werden die doch nicht anfangen wollen? Muss es nicht erst verheilt sein? Der schöne Tag ist mit verhagelt:((

    Liebe Grüße und euch einen wunderschönen Tag wünscht Sabine.

  • Liebe Albatros ,

    ein Zeitraum zwischen OP und Bestrahlung von 4-6 Wochen ist normal. Wenn Du Dein Vorgespräch am 19.03. hast, ist das doch ein knapper Monat nach OP, also 4-5 Wochen. Und Vorgespräch ist ja dann auch nicht = Beginn Bestrahlung.

    Zu viel Zeit sollte auch nicht dazwischen liegen.