Brustangleichung/Brustverkleinerung

  • Hallo Mädels, Meine brustkrebserkrankung liegt jetzt 8 jahre zurück. Bei mir würde die rechte brust brusterhaltend operiert. Mir geht's gut und ich bin auch gesund . Mein Problem ist nur das die linke brust grösser ist als die andere und man es jetzt die Asymmetrie sehr merkt. Ich würde gern eine Angleichung bzw brustverkleinerung machen. Hat da jemand Erfahrung? Bezahlt das die Krankenkasse? Und ist eine brustverkleinerung schwieriger als eine Vergrößerung?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Bye
    Wollte noch sagen das ich meine gesunde brust verkleinern möchte.

  • Hallo Septemberregen,


    bei mir ist die gesunde Brust auch um einiges größer. War sie schon vorher und ist natürlich nach der Op nicht besser geworden. Ich kann nur sagen, dass mir die Oberärztin in der Klinik angeboten hat die gesunde Brust anzupassen. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass das die krankenkasse übernimmt. Für mich kommt das zur Zeit nicht in Frage, da ja die Erkrankung noch so frisch ist.


    Also nur Mut und Ärzte und Krankenkasse fragen.


    LG
    Kalinchen

  • Bei mir wurde die Linke Brust gleich bei der Brustkrebs-Op mit angepasst, trotzdem ist die größer als die erkrankte Brust.
    Wenn ich angezogen bin sieht man den Unterschied nicht aber wenn ich vorm Spiegel stehe gefällt es mir halt gar nicht!
    Die linke ist größer und hängt und die rechte ist perfekt!
    Bin auch am Überlegen ob ich mich nochmal unters Messer lege damit beide Brüste gleich aussehen.

  • Hallo Septemberregen,


    Ich habe bei meiner Rezidiverkrankung die gesunde Brust rechts angleichen lassen.
    Über eventuelle Risiken wurde ich aufgeklärt. Alle Risiken habe ich mitgenommen. Schlecht heilende Narben. Eine versetzte Brustwarze die jetzt ohne Gefühl ist. Kurz gesagt ich habe mit der OP die A...karte gezogen.
    Sicherl6ist es nicht immer so. Das muss jede für sich entscheiden.
    Ich wünsche dir eine gute Entscheidung.
    LG Keinohrhase :hug:

  • Hallo Septemberregen. Ich habe nach ca knapp zwei Jahren nach Erkrankung beide Brüste verkleinern lassen. Ich bin brusterhaltebd operiert worden und die operierte Brust war etwas kleiner. Da ich sehr grosse Brüste hatte habe ich die Gelegenheit wahrgenommen. Die Krankenkasse hat sich erst quer gestellt und wollte nur die Vergrößerung der operierten Brust bezahlen. Nach zwei Widersprüchen habe ich die Zusage bekommen.Aber auch nur weil der Aufbau der Brust genauso viel gekostet hätte wie die Reduzierung. Die op war schon schwieriger als die Brustkrebs op die ich sehr gut weg gesteckt habe. Wie schmerzen hielten sich aber in Grenzen. Ich hatte komischerweise an der gesunden Brust Probleme aber jetzt ist alles gut. Allerdings habe ich nur wenig Gefühl in der Brustwarze und eine Verhärtung in der befallenen Brust. Aber das geht hoffentlich noch weg. Es sind schon ziemliche Risiken die man nicht unterschätzen sollte. aber ich würde es wieder machen. So einen schönen Busen hatte ich noch nie. Ich bin froh das ich es gemacht habe. Nix mehr mit Hängebusen.....

  • da muss ich dir sehr recht geben. Hängen tut nichts mehr.
    Ich hatte mir ca. 1 Jahr nach meiner Brustkrebs OP (nicht brusterhaltend, Sofortaufbau aus dem Bauch) die linke Brust angleichen lassen. Meine Ärztin hat sie gestrafft, ein Stück unterhalb der Brust raus und Brustwarze versetzt. Also habe ich eine Narbe rund um die Warze und von dort nach unten. Das ist jetzt knapp über ein halbes Jahr her und alles prima verheilt. Man sieht fast nichts mehr und ich habe richtig schöne Brüste. Ich habe auch ganz normales Gefühl an dieser Brust im Gegensatz zur aufgebauten.
    Muss sagen, dass ich mir nicht viel Gedanken gemacht habe, genau wie beim ersten Mal. Mir wurde es von meiner Ärztin angeboten und meine KK hat keinerlei Schwierigkeiten gemacht. Ich hatte eine sehr erfahrene Ärztin (Schönheitschirurgin in meiner Brustklinik) der ich sehr vertraut habe und sie hat mich nicht entäuscht.
    Liebe Grüße Angelina

  • Bei mir wird ebenfalls eine brusterhaltende OP nach der Chemo durchgeführt. Da ich aber sowohl links aus auch rechts Krebs habe, hat man mir direkt eine Verkleinerung angeboten.


    Schad' wärs nicht, das Alter fordert seinen Tribut. Nicht nur mit den Krankheiten ... X(

  • wir haben doch schon genug Mist am Bein. Dann dürfen doch auch mal ein paar positive Dinge dabei rausspringen. :D :D :D :D
    Aber alle die noch vor dieser Entscheidung stehen sollten natürlich auch bedenken, dass es auch dabei keine Geling Garantie gibt, siehe keinohrhase.

  • Hallo!


    Ich wurde vor 6 Monaten operiert (Mastektomie links mit Silikonaufbau) und am Ende September habe einen Termin mit meinem Chirurg, es geht und gesunde Brust, angleichen lassen...


    Ja, meine Brüste sehen sehr unterschiedlich aus und möchte gerne wieder gut aussehen. Aber auf andere Seite habe ich Angst vor OP und auch ganz große Angst, was wird, wenn K. weiter geht und ich irgendwann auch rechts krank bin... Dann wieder OP?..


    Hat jemand Erfahrung damit?


    Danke!

  • Liebe Foris,


    ich benötige eure Erfahrungen.
    Meine letzte Chemo nähert sich und damit auch meine OP. Es soll brusterhaltend operiert werden. Ich habe von jeher einen großen Busen. Jetzt ist es so, dass meine betroffende Brust schon immer größer war und nach der Lymphknotenop noch größer geworden ist. Mir würde zusätzlich ein Lymphknoten mitten aus der Brust entfernt und seitdem ist das so. Ehrlich gesagt, ist schön was anderes. Mittlerweile sind es so 1,5 Körbchengrössen.. Im Zuge der BET würde ich nun gerne eine Reduktion und Straffung, sowie eine Angleichung der gesunden Brust haben. Zahlt das die Krankenkasse? Und wie ist das mit der Bestrahlung im Anschluss? Ich bespreche das natürlich auch alles noch mit meinem Arzt, aber vielleicht gibt es den einen oder anderen hier, der mir aus eigener Erfahrung schon weiterhelfen kann.


    LG Maja

  • Hallo Maja,
    wie ich oben schon mal geschrieben habe ist genau das bei mir gemacht worden!
    Ich musste da bei der KK nichts genehmigen lassen oder dergleichen und bei der Bestrahlung gab es auch keine Probleme. Warum auch? Bestrahlt wird ja nur
    die betroffene Seite!

  • Hey DLG,


    Danke für deine Antwort.
    Darf ich dich noch was fragen? Hattest du eine gute Wundheilung? Meine Haut ist durch die Chemo dünner und es dauert auch länger bis kleine Stellen verheilen. Da mach ich mir natürlich Gedanken, da das ja schon große Schnitte sind. Und ist deine Brust durch die Bestrahlung noch kleiner geworden? Oder haben die ungleich operiert?

  • Durch die Bestrahlung ist die Brust nicht mehr kleiner geworden.
    Eine Stelle an der Naht hatte sich entzündet und das hat etwas länger gedauert bis es verheilt war.
    Das sieht man allerdings noch heute an den Narben.
    Mich stört eigentlich nur das beide Brüste nicht die gleiche Größe haben, war aber vorher auch schon so.
    Es war halt keine reine Schönheitsoperation und eigentlich kann ich froh sein das die andere Brust zumindest ein bisschen mit angeglichen wurde.
    Sonst wäre es wirklich nicht mehr anschaubar gewesen!

  • Hallo Maja1981,


    ich wurde im November 2015 brusterhaltend auf der rechten Seite operiert. Mir wurde damals gesagt, dass die Möglichkeit besteht die
    andere Seite angleichen zu lassen.


    Da aber noch die Bestrahlung folgte, wurde mir empfohlen mindestens ein halbes Jahr nach Bestrahlungsende mit der Angleichung
    zu warten. Die Begründung hierfür war, dass sich die operierte Brust nach der OP und auch Bestrahlung noch verändern kann und
    man erst nach einem halben Jahr das komplette Ergebnis sehen kann.


    Meine letzte Bestrahlung war im Februar 2016. Im September hatte ich ein Gespräch wegen der Angleichung der linken Seite. Es
    wurde empfohlen, die Zustimmung zur Kostenübernahme vor der OP von der KK einzuholen und auch meine KK wollte vorher einen Bericht
    von diesem Gespräch haben. Wir haben dann gleich ein Gutachten angefertigt und im Moment warte ich auf die Zustimmung. Die OP soll
    im Dezember stattfinden, es ist somit noch etwas Zeit.


    Man kann diese OP wohl auch ohne vorherige Zustimmung der KK durchführen lassen, hat dann aber das Risiko, dass man die OP selbst zahlen
    muß (sind wohl ca. € 8.000 - 10.000).


    Ich habe übrigens auch eine sehr empfindliche Haut. Die Wundheilung dauert dadurch vllt. etwas länger. Aber die OP-Narben sind mittlerweile
    fast nicht mehr zu sehen und ich bin mit dem Ergebnis der rechten Seite sehr zufrieden.


    Liebe Grüße
    Grisu

  • Huhu Grisu!
    Danke für Deine Antwort.
    Hat sich denn deine Brust durch die Bestrahlung noch verändert? Ich würde nämlich ungern nach einem halben Jahr wieder von vorn anfangen, und lieber beide in einem Abwasch machen lassen. Ich drücke dir die Daumen, dass deine KK zahlt. Ich denke nicht, dass es so teuer wäre. Eine normale Brustverkleinerung kostet so um und bei 6000€. Da kann ja eine Seite, wenn eh schon das ganze Personal da ist, ja nicht soviel sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn du weiter berichten würdest.

  • Huhu Maja,


    die Brust hat sich durch die Bestrahlung nicht mehr viel verändert ;) . Ich habe lediglich eine Ölzyste bekommen. Aber die kommt wohl
    eher von der OP. Klar, die Schwellung hat einen Moment gebraucht bis sie zurück gegangen ist und die Haut hat auch etwas nachgegeben,
    so dass sie jetzt etwas tiefer hängt. Das sieht jetzt aber sehr natürlich und schön aus.


    Du hast Recht, wenn eh schon alle im OP sind, dürfte es nicht ganz so teuer sein.


    Vielen Dank :hug: . Ich drücke dir feste die Daumen, dass du für dich eine gute Lösung findest :thumbsup: Auch ich würde mich freue von dir zu lesen :D .


    Liebe Grüße
    Silke

  • Ich haben auch schon öfter gelesen, dass manche auf Grund der Bestrahlung empfehlen zu warten. Ich möchte das halt auch ungern, da mir die körperliche Belastung auch mittlerweile furchtbar aufs Gemüt schlägt. Anders kann ich das gar nicht beschreiben. Kaum geht es wieder einigermaßen, knüppelt mich die nächste Chemo wieder nieder. Und je näher das Ende kommt, desto ungeduldiger werde ich :( Da will ich nicht das gerade wenn alles verheilt ist wieder an mir rumgeschnippelt wird. Ich denke dass mir ein kleiner Unterschied auch egal wäre. Aber der Unterschied jetzt ist schon erheblich.
    Was ich mich trotzdem frage DLG, ist, warum Deine Brüste so unterschiedlich sind. Die Angleichung ist doch ein kosmetischer Eingriff, damit es gleich aussieht. Steh ich auf dem Schlauch? Ich finde nicht, dass du froh sein kannst dass überhaupt was gemacht wurde. Ich finde, du hast ein Recht auf annähernd gleiche Brüste.