Mastektomie - Silikon Aufbau

  • SaDe GEDULD?😳 ... Was ist das?😉😂

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das scheiß Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Tja.... ob ich da die richtige bin, um dir eine aussagekräftige, verständliche Erklärung zu geben, Hanka

    Ich bin ja auch immer auf der Suche nach Geduld..und finde sie nicht.

    Ich suche ja noch ein Tattoo für meine Brust. Meinst du wenn ich mir das Wort in einem schönen Schriftzug über die Narbe tätowieren lasse, dass ich dann darüber verfüge?

    Grundsätzlich ist Geduld aber glaube ich die Kunst langsamer wütend zu werden😇

  • Hallo an Alle,

    heute ist der sechste Tag nach meiner Op (beidseitige Masektomie mit sofortigem implantataufbau).

    Die Schwellungen auf beiden Seiten setzten mir ziemlich zu. Gestern bin ich ins BZ gefahren, da ich mir unsicher war, ob die Schwellungen noch im normalen Rahmen sind.

    Der Arzt meinte er wolle noch abwarten und morgen bei Wiedervorstellung gegebenfalls punktieren.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Wirklich besorgt bin ich nicht, aber über Eure Erfahrungen würde ich mich freuen.

    Herzliche Grüße

    Ria

  • Moin liebe Ria

    dann wurdest du aber extrem früh entlassen, oder? Wenn du an Tag 5 ins BZ gefahren bist wurdest du vermutlich an Tag 4 entlassen? 🤔

    Das ist schon recht sportlich. Ich denke es ist gut wenn du zwischendurch überprüfen lässt, ob vielleicht zu viel Wundflüssigkeit kommt. Meine Ärzte sagten allerdings auch, dass es normal sei und unbedenklich ist.
    Aber lieber einmal mehr nachfragen! 👍🏻

  • Ria , ich hatte Anfang des Jahre meine OP. Bis die Schwellungen abgeklungen waren, hat ein paar Wochen gedauert. In der rechten Brust hatte ich am Anfang auch viel Flüssigkeit. Doch mein Arzt meinte, abwarten es läuft meistens von alleine ab. Er hatte recht.

    Man muss dem Körper Zeit geben sich daran zu gewöhnen. Das kann ein bisschen dauern.

    Es ist ja alles noch sehr frisch bei dir, natürlich ist alles noch geschwollen. Mach dir keine Sorgen.

  • Ria ,


    Hallo Ria,


    meine Mastektomie (einseitig) mit Silikonaufbau ist jetzt gute 3 Monate her. Ich wurde am 5. postoperativen Tag mit Wunddrainage entlassen, die noch gut gefördert hat. Das ständige "Suppen" hat mich zuhause etwas beunruhigt, aber da ich sonst keinerlei Entzündungszeichen (Rötung, starke Schwellung/Schmerzen) feststellen konnte, war es ok für mich.

    Die Brust wurde alle 3 Tage kontrolliert und am 11. Tag, als die Sekretmenge endlich unter 20 ml fiel, konnte die Drainage schließlich gezogen werden. An den Tagen danach hatte ich das Gefühl, dass die Region rund um die Narbe etwas praller war, aber vermutlich braucht der Körper etwas Zeit, das Sekret zu resorbieren. Ich musste nicht punktiert werden und alles hat sich langsam aber sicher sehr gut entwickelt. Unterstützend habe ich ein bekanntes Präparat mit Ananas- und Papayaenzym eingenommen, das die Wundheilung beschleunigen soll. Bei mir ging es dann wirklich recht schnell und komplikationslos.

    Deine OP ist erst wenige Tage her, du musst Geduld haben! Es ist eine enorme Wundfläche, die da geschaffen wurde, der Körper braucht Zeit, um das alles zu reparieren und umzubauen. Das wird schon! :thumbup:

    "Ich freue mich, wenn's regnet, denn, wenn ich mich nicht freue, regnet's auch." (Karl Valentin)

  • Erstmal danke für eure schnelle Rückmeldung,

    mir schien die Entlassung auch ziemlich früh, aber die Ärztin sagte das drei/ vier Tage ausreichen. Ich fühle mich in dem Zentrum gut aufgehoben und vertraue ihnen auch.

    Trotzdem wäre ich gerne etwas länger geblieben.

    Ach, das ist schon alles spannend! ...

    Seid gegrüsst:)

  • Hallo Sommerliebe-87 ,


    wenn nur eine Seite operiert wird (was meistens der Fall ist), dann ist man nicht arg eingeschränkt. Zumindest habe ich das so empfunden. Bei mir war die linke Seite betroffen, und als Rechtshänderin konnte ich gleich nach der OP das meiste ohne Hilfe machen.

    Klar, am Anfang kann man den Arm nur bis zur Schulter heben und auch sonst nichts Kräfteraubendes damit machen. Völlig unbrauchbar ist er aber nicht.

    Ich habe am 2. postoperativen Tag bereits alleine geduscht und mir die Haare gewaschen. Mit "Kopf runter" in der Dusche ging das mit beiden Armen völlig problemlos, wenn auch etwas langsamer als sonst.

    Was mich genervt hat, waren die Drainageflaschen, die ich 10 Tage mit mir rumziehen musste. Das muss aber nicht bei jedem sein, viele bekommen die Drainagen bereits im KH gezogen.

    Bei mir waren die Schmerzen auch wirklich erträglich. Im KH habe ich noch Schmerzmittel bekommen, zuhause habe ich sie nur die ersten ein, zwei Tag noch genommen.

    Autofahren ging bei mir schon kurz nach der Entlassung aus dem KH wieder. Natürlich schont man die betroffene Seite immer intuitiv ein bisschen, das ist normal. An das "Auf-dem-Rücken-Schlafen" musste ich mich erst gewöhnen, ging aber dann mit einem Kissen unter den Knien auch irgendwann sehr gut.

    Lass dir am besten gleich zu Anfang Physio verschreiben. Je mehr man da macht, desto schneller wird man wieder beweglich und es versteift nichts.

    Grüble nicht zu viel, es ist alles halb so schlimm, das Schlimmste hast du bereits geschafft!


    Alles Gute für deine OP!! <3

    "Ich freue mich, wenn's regnet, denn, wenn ich mich nicht freue, regnet's auch." (Karl Valentin)

  • Liebe flybee ,

    meine ,beidseitige ,Op ist jetzt 10Tage her. Bei mir ist es ähnlich wie bei Flybee verlaufen. Die ersten Tage waren eher von den Schwellungen geprägt, Schmerzen hatte ich kaum.

    Alles ging langsam, aber Hilfe brauchte ich nur beim Rückenabtrocknen.

    Seid 2 Tagen ist es viel besser, was die Beweglichkeit betrifft, wenn es zwickt, stoppe ich die Bewegung, alles andere mache ich.

    Alles Liebe und gute für die Op💕

    Ria

  • Sommerliebe-87 Ich drücke dir auch sehr die Daumen!

    Um dir Mut zu machen schreibe ich dir nochmal etwas zu deinen Sorgen. Die Op war weniger schlimm als erwartet und ich hatte wirklich Angst, insbesondere auch davor ein komisches Körpergefühl zu haben, das habe ich nicht; die Schmerzen waren erträglich, nach 6Tagen im Krankenhaus bin ich ohne Drainage nach Hause und habe ab dann auch keine Schmerzmittel mehr genommen. Nach ca. einem Monat habe ich auch wieder mit meiner onkologischen Trainingstherapie angefangen und jetzt nach fast zwei Monaten bin ich kaum noch eingeschränkt. Ich hoffe ich kann dir Mut machen, auch bei beidseitiger Mastektomie! Die Daumen sind gedrückt:thumbup:

  • Das Kopfkino ist nicht zu unterschätzen, so eine Diagnose bringt alles durcheinander. Ich merke auch immer wieder wie mich kleinste Veränderungen,im Behandlungsverlauf oder körperliche „Wehwehchen“ verunsichern und tagelang beschäftigen können. Mein Selbstvertrauen in meinenKörper ist erschüttert. Deswegen erlebe ich auch dieses Forum hier gerade als tolle Unterstützung.

    Also nochmal alles Gute für Donnerstag Sommerliebe