Vorbeugende Eierstockentfernung

  • Liebe Miri


    Es ist 4 Jahre her, ich habe die GnrH Analoga 2 Jahre lang genommen, danach Eierstöcke entfernen lassen. Ja ich nehme Vitamin3 800IE und Calcium, allerdings nur 500mg, Rest mit Mineralwasser und Käse. Ich muss (noch) keine Bisphosphanate nehmen, erst ab einer Abweichung vom Normalwert von -2.5. Bei mir ist es jetzt -1.0.


    LG!

  • Das ist dann aber schon ein schneller Rückgang der Knochendichte innerhalb von 4 Jahren oder? Drück dir die Daumen, dass sie jetzt nicht mehr weiter abnimmt.


    Gibt es hier auch ein paar unter 40 jährige, die von Ihrer Erfahrung mit einem GnRH Analoga und/oder einer Eierstockentferunung ohne Hormonsubstitution berichten können?


    Liebe Grüße

    Maike

  • Liebe Maike


    das kann ich dir nicht sagen, ob das schnell ist oder nicht. Aber rein mathematisch gesehen ist das nicht verwunderlich, wenn man mich, die ich mit 46 in die Menopause kam dann 4 Jahre später mit 49-jährigen Frauen vergleicht, die statistisch gesehen noch nicht in der Menopause sind. Ich denke, man sollte lieber den Vergleich ziehen mit den 54 Jährigen, die im Mittel seit 4 Jahen in der Menopause sind.


    Aber im Grunde ist es ja egal, entscheidend ist, wie es sich weiterentwickelt.


    LG

  • Am Mittwoch werden meine Eierstöcke entfernt.

    Es sind verschiedene Gedanken, die ich habe.

    Die OP - macht mir nicht viel Angst

    Es sei denn , sie müssen doch noch einen Baichschnitt machen, aber nein auch das schreckt mich nicht.

    Ich habe Angst, dass sie etwas bösartiges finden 😩

    Dann denke ich ..... ok, auch diese OP rettet mich wahrscheinlich nicht.

    Die nächste OP kommt bestimmt

    ( Ablatio re)

    Und dann .... hab ich dann mehr Sicherheit?

    Wann gelingt es mir wieder nach vorne zu schauen?

    Hört sich depri an, ich weiß 😩

    Es gelingt mir ja auch zwischendurch immer wieder positiv zu denken und die schönen Momente zu genießen.😀

    Aber insgesamt fällt es mir schwer .... leicht zu sein.

    Wie gelingt es euch bei all der Belastung den Kopf nicht hängen zu lassen und euer Leben zu gestalten? Eurer Familie gegenüber stark zu sein und gut gelaunt😩😀

    Mein Mann sagt ganz oft... du siehst das zu negativ, du musst nicht soviel nachdenken ... nicht immer das Schlimmste voraussehen


    Mir fällt es schwer positiv in die Zukunft zu schauen 😌

  • Liebe Ghetta,


    da ich selber noch sehr am Anfang stehe, kann ich Dich nur fest in den Arm nehmen und Dir Kraft und Zuversicht wünschen. Ich denke, es ist völlig normal, dass man auch auch mal Tiefpunkte hat, aber denen folgen dann auch wieder Höhen, dass erlebst Du ja auch selbst. Ich habe auch viele Ängste, kenne mein Ergebnis noch nicht, weiß nicht, was Alles noch kommt, aber Eines, weiß ich genau, ich will wiedre gesund werden und Du musst auch nicht immer stark oder gut gelaunt sein. Ich habe mir kleine Etappenziele gesucht, eines davon ist im September nach der Chemo an die Ostsee zu fahren. LG

  • Liebe Ghetta ,

    meine Daumen für die Op hast du.


    Ich denke immer, ich mach das nicht nur für mich, sondern auch für die Kids, meinen Freund und meine Tiere. Ich will leben und lass mir das nicht von diesem Mist vermiesen.

    Aber auch ich habe Heultage und Ängste. Die lass ich raus und dann sag ich mir, dass ich das schaffe und wieder gesund werde.

    Das ist nicht immer einfach. Versuch positiv zu denken, aber wenn du weinen musst oder Angst hast, dann lass es raus. Friss es nicht in dich rein.

    Wenn du magst, nehm ich dich mal ganz fest in den Arm.:hug:

  • liebe Ghetta , ich bin im Gedanken bei dir und drücke meine Daumen ganz, ganz fest.

    Für uns gibt es leider keine Alternative. An eine lückenlose Vorsorge zweifele ich momentan.

    Am besten alles raus, was Probleme bereiten kann. Auch ich habe Tage, wo ich mich zusammenpuzzlen muss. Ich hoffe, dass es mit der Zeit besser wird. Ich sage mir nur, dass ich heut zu Tage noch Chancen haben. Vor 50 Jahren war es anderes.

  • So, ich habe es sehr gut überstanden.

    Bin schon wieder zuhause.

    Das wäre schon mal geschafft.


    Jetzt erstmal etwas erholen und dann die nächste OP planen.

    Ich hoffe, dass ich hormonell jetzt kaum noch etwas spüre von dem Verlust der Eierstöcke.

    Ich nehme ja schon 8 Monate Letrozol.

  • Liebe Ghetta ,

    Ich habe mich gerade hier eingelesen und freue mich zu hören, dass es dir gut geht nach der OP!

    Also hat alles minimalinvasiv geklappt, du brauchtest keinen Bauchschnitt?

    Ich überlege, ob es bei mir auch Sinn machen würde, die Eierstöcke zu entnehmen, aber ich bin erst 33 und der Gentest ist negativ ausgefallen....:/

    Werde zu einem Beratungsgespräch gehen.

    Dein Mann ist übrigens genau wie meiner, er sagt exakt das gleiche...hilft einem dann auch nicht weiter denkt man, aber manchmal rüttelt er mich damit wach:)

  • Hallo Dija

    Dann ist dein Tumor hormonrezeptor positiv.

    Also meine Brustfteundinnen von 2007 waren auch h- pos

    Da hat sich niemand die Eierstöcke entfernen lassen

    Du nimmst doch bestimmt Tamoxifen?


    Also, vor der OP braucht man keine Angst zu haben. Der Hormonentzug kommt später.

    Ich denke mit 33 auch noch, wen man Tamoxifen nimmt.


    Ja, würde ich mich beraten lassen.


    Tja, wir kennen unsere Männer am besten.

    Ob wir nun auf sie hören ......

    Ich denke, wir müssen da unseren eigenen Weg finden.

    Manchmal wollen die auch gar nicht alles wissen. Und ich frage mich auch, ob es von Vorteil wäre, wenn.


    Es geht mir auch heute gut, hab schon lecker Frühstück gemacht ( weil ich wollte)

    Und mit meinem etwas angeschlagenen Liebsten auf der Terrasse gefrühstückt.

    Ich merke ganz deutlich , dass es ihn ganz schön mitnimmt.


    Ein schönes Wochenende für euch ! ☀️

  • Dija Hi, lass dich gut aufklären. Mit 33 spürst du die Entnahme der Eierstöcke massiv. Ich wollte meine zur Sicherheit bei der großen Bauch op raus haben, habe mich aber auf Empfehlung meines Profs dagegen entschieden. Das hat in unserem Alter massive Auswirkungen auf Scheidenschleimhaut u Libido. Wenn es sein muss, hat man keine Wahl...ich hab jetzt halt schon Angst, weil sie noch drin sind. Bin familiär stark vorbelastet, meine Mutter ist mit Anfang 50 an EK verstorben, mein Gentest war aber negativ. Mein Prof hat allerdings meine Eileiter komplett entfernt u die Eierstöcke biopsiert wg meiner Panik. Kämen deine raus, dürftest du ja vermutlich auch nicht hormonsubstituieren. Dann ist das mit Anfang 30 echt krass....ich bin mit meinem Prof so verblieben, dass er die Eierstöcke jetzt halt weiter überwacht u ich sie mir mit ca 40 entnehmen lasse.

    LG

  • Dija Ich bin zwar um einiges älter als Du, aber auch ich würde mir das mit den Eierstöcken überlegen.

    Da gebe ich Ilisweetie total recht.

    Ich hatte die Wechseljahre schon hinter mir, aber auch ich habe es gemerkt. Hätte mir das vorher jemand gesagt, hätte ich mir das sehr überlegt.

    Liebe Grüße

    Milli

  • Milli

    Kannst beschreiben wie es sich bei dir geäußert hat?

    Warst du auch schon in der AHT ?

    Ich gehe eigentlich nicht davon aus, dass ich nicht so viel merken werde...😩

    Na ja, und wenn, bei BRCA 2 hätte ich eigentlich keine Alternative

  • Liebe Ghetta,


    beimir war es so, dass ich während der Wechseljahre keine Probleme hatte. Irgendwann hörten meine Tage auf und gut war.

    Nach Entfernung der Eierstöcke fing ich am zu schwitzen oder fror wie blöde. Meine Haut wurde trockener etc.

    Also mein ganzer Körper hat reagiert.

    Meine AHT hatte ich schon 2016. War echt toll.

    Hatte Anfang diesen Jahres noch eine Reha wegen Fatique, die war nicht so dolle.

    Liebe Grüße

    Milli

  • AHT ist doch meines Wissens die Abkürzung von Antihormontherapie

    Du hast das bestimmt mit AHB verwechselt

    Mich wundert es, dass falls du die Hormonblocker auch nimmst, dass du so krass was gemerkt hast.


    Ich bin Mittwoch operiert worden, Freitag entlassen und merke eigentlich heute erst, dass ich doch ziemlich platt bin von der OP

    Na ja, braucht eben doch etwas Zeit.

  • Hihihi, ich hatte mich wirklich verlesen, ich kleiner Depp. Normalerweise weiß ich schon, was was ist. Aber ich bin grad ein bißchen durcheinander mit allem.:)


    Die Entferbung der Eierstöcke war wegen Zervix-Ca. Und danach kamen die Beschwerden.

  • Seid ihr eigentlich alle in einer Uniklinik mit eurer Nachsorge und Vorsorge ?

    Was wird gemacht ?

    Ich bin ‚ nur‘ bei meiner Gynäkologin.

    Momentan alle drei Monate ( woran ich selber denken muss...) Ultraschall

    Blutbild bei meinem Hausarzt.

    Bis ich meine rechte Brust entfernen lasse ( voraussichtlich im November) möchte ich noch ein MRT

  • Hi Ghetta nach dem Motto "doppelt hält besser" habe ich beides- niedergelassenen Gyn (aber mit Onko Zusatzaausbildung) u meinen Uni-Prof. Bin aber auch überängstlich u ein gebranntes Kind, da meine Ex-Gyn meine Krebserkrankung über 1 Jahr nicht erkannt hat. Ich vertrau daher eigentlich nur noch dem Prof, der mich behandelt hat. Er behält mich als Ausnahnefall auch langfristig für die Nachsorge.

    Lg