Hinter der Tür....

  • ... nachdem ich den ganzen Tag bisher über das Bild mit der "Tür" nachgedacht habe, die zuschlägt, wenn man die Diagnose bekommt wollte ich ein Thema aufmachen zum Thema "danach" ... was kommt danach. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, was das sein könnte .... Ideen?

  • Hallo Wolke,


    Eine neue Tür wird sich öffnen. Mit einem neuen Leben. Einem veränderten Leben. Vielleicht nicht mehr mit ganz so viel Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Das Leben ist Endlich. Das war mir zwar vorher auch klar aber dennoch nicht bewusst. Wie schnell man mit dem Thema Sterben konfrontiert sein kann bringt viele Ängste mit in mein neues Leben. Ich kann nur hoffen, dass diese mein neues Leben nicht bestimmen werden. Dass ich sie abschütteln bzw. überwinden kann. Ich möchte genießen, feiern, Urlauben, sporteln, lieben, lachen und manchmal vielleicht auch weinen. Und das bewusst und selbstbestimmt. Ich möchte versuchen auf mich und meinen Körper acht zu geben.

  • Hallo Wolke :hug:


    nachdem uns Flora eigentlich zu dieser Tür geführt hat, möchte ich mich auch bei Flora für dieses Sinnbild bedanken! :hug:


    Tja, was kommt hinter der Tür!????
    Für mich war es plötzlich eine ganz andere Welt! :hot:
    Nicht "nur", dass ich an der Diagnose zu knappern hatte. Bei mir kam auch Schlag auf Schlag, auf Grund meiner Therapien eine volle Erwerbsunfähigkeit dazu! :hot:
    Ich war gerade 52 Jahre alt und hatte auch endlich einen Job, wo ich Fuß gefasst hatte. Außerdem hatte ich noch einen Nebenjob, den ich an den Wochenenden in einem Feriendomizil ausgeübt hatte.


    Plötzlich konnte ich weder den einen, noch den anderen Job ausüben, da es sich bei beiden, um eine schwere, körperliche Arbeit handelte.


    Es war für mich die zweite Ohrfeige, die ich außer den Schmerzen und die Diagnose BK, einstecken musste.


    Ich habe mir dann aber die Frage gestellt, was mir denn wichtiger ist? Meine Jobs, oder das ich wieder so "gesund" werde, dass ich meinen Haushalt und meinen Garten schaffe! Ich habe also nicht länger meinem Job nachgeweint, sondern den nächsten Kampf, nämlich um die Erwerbsminderungsrente, aufgenommen.
    Durch diese Tür würde ich nie mehr zurück gehen! Für mich hat sich mit 52 Jahren eine Tür geöffnet, an dem ich jetzt mein Rentnerleben genießen kann. :thumbsup: Zeit für alles habe, besonders für mich!!! Ich gehe täglich 1 Std. walken. Habe den ganzen Siommer die Sonne genießen können. :P Und jetzt freue ich mich auf die bunten Bäume während meines täglichen Laufs. :thumbsup:


    Wolke :hug: dieses neue Leben möchte ich nicht mehr eintauchen. Auch wenn ich finanzielle Einschnitte hinnehmen muss! Auch mit dieser veränderten Situation habe ich mich arrangiert!


    ICH LEBE!!! UND DAFÜR BIN ICH JEDEN TAG DANKBAR!!!! :thumbsup:

  • ist für mich vieles, aber nicht alles anders... Wie schon in deinem anderen Thread geschrieben - für mich hat sich tatsächlich eine Tür geschlossen - ich werde mich nie wieder so sicher/unbeschwert fühlen, mein Körper und mein Körpergefühl haben sich komplett verändert und tun es zu meinem Leidwesen weiterhin durch bestimmte Medis, meine Einstellungen und mein Bewusstsein haben sich geändert - aber ich bin dennoch ich geblieben und bleibe ich, meine damit mein Wesen, Können, Interessen, Stärken/Schwächen etc. - und habe vieles aus meinem Leben ¨vorher¨ mitnehmen können (Familie, Freunde, Beruf...) Von daher ist/war es für mich eher eine ¨Zwangsumsiedlung¨ - denn ich konnte trotz des erzwungenen Umzugs viele Dinge mitnehmen, die mir wichtig waren, einige habe ich auch freiwillig entsorgt, andere gingen verloren - und ich musste mich völlig unfreiwillig komplett neu einrichten..... Dazu gehörte bei mir, meine Arbeitszeit zu reduzieren, obwohl ich meinen Beruf liebe und ich erhebliche finanzielle Einbußen dadurch habe. Dass ich das nach 30 Jahre Vollzeit gemacht habe noch am Anfang der Therapie ist eine Folge davon, dass ich ich für mich das ¨JETZT¨ entdeckt hatte - und das ¨Irgendwann¨ aus meinen Gedanken so gut wie gestrichen habe. DAS ist für mich tatsächlich ein POSITIVer Effekt. Das JETZT zählt, ist mir wichtig - nicht das Irgendwann. Und ich freue mich darüber, dass ich bestimmte Menschen und bestimmte Dinge mit ¨hinter die Tür¨ nehmen konnte/durfte und damit einiges Vertraute mich in die ¨neue Zeit¨ begleiteten.

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    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

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  • Hinter der Tür stand ich 1975 als ich nach 20 tägiger Bewusstlosigkeit langsam wieder wach wurde - habe Dressurpferde ausgebildet und eins ist beim anreiten des Gehorsamsprungs ausgerutscht und hingefallen. Es konnte wieder aufstehen, nur ich blieb bewusstlos liegen. Danach bin ich schon öfter durch Türen gegangen, denn die Folgen des Unfalls haben ihre Spuren hinterlassen - aus der attraktiven 22 jährigen wurde ein hilfloses Wesen( linksseitig spastisch gelähmt ) Mein Mann, wir waren gerade 6 Wochen verheiratet, hat immer zu mir gehalten und wir haben 1979 einen gesunden Sohn bekommen.
    Seit Anfang des Jahres ist er auch Rentner und wir wollten anfangen, unsere gemeinsame Zeit zu genießen. Nun kam die Diagnose Mamma CA. Wir haben beschlossen das auch zu schaffen.
    Mir hat das Lied " Auf dem Weg zu mir " von Peter Maffay damals geholfen
    https://www.youtube.com/watch?v=9a-fVB790fo
    und ich werde den Weg zu mir jetzt auch wiederfinden.
    :hug: Danke für`s zuhören

    "Trenne dich nie von deinen Illusionen
    und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufgehört haben, zu leben.“




    (Mark Twain)

  • Wir können nicht in den Raum der Vergangenheit zurück, sie ist versperrt. Wir können davor stehen, gegen die Tür bollern und versuchen wieder reinzukommen, aber niemand schafft das. Was tun? Umdrehen?


    Und da erscheint vor meinem inneren Augen ein weißes Blatt, das gefüllt werden möchte mit unzähligen Möglichkeiten...
    Es scheint mir so: Wir malen unser Leben mit Buntstiften und haben eine individuelle Anzahl Farbstifte. Hinter der Tür liegen unsere alten Bilder. Wir können nicht mehr dasselbe malen, zumindest nicht in den gleichen Farben, denn Farbstifte sind verloren gegangen, zerbrochen, aber auch neue sind hinzugekommen. Da stehen wir nun mit unseren Stiften (Erfahrungen, Möglichkeiten). Warum wollen wir nun immer wieder dasselbe malen, warum immer die Berge, warum nicht das Meer, Palmen usw. Warum nicht endlich ein freier Lebens-Künstler werden und mutig neue Striche und eine neue Farbe ausprobieren?


    Ich sehe meine Hand zittern, ich kann das nicht. Ich will das Alte malen, neue Farben machen mir Angst. Du bist ein Idiot, sagt eine innere Stimme, schau dir die schönen Stifte an, schau dir die ungeahnten Möglichkeiten an, ergreife sie! Ich kann nicht! Doch du kannst! Vielleicht morgen? Morgen? Ja, morgen bestimmt, da lege ich los! Hast du das nicht schon gestern, vorgestern gesagt, letztes Jahr? - Schweigen.


    Hinter der Tür, was mache ich mit dieser Erfahrung? Was kann ich heute tun, den ersten Strich für ein neues Bild zu malen?


    Eure nachdenkliche Wölfin :S

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • :hug:


    Guten Morgen Wölfin,


    deine Worte haben mich sehr berührt. Obwohl meine Diagnose schon eine Weile her ist kann ich die geschlossene Tür noch nicht akzeptieren. Ich befinde mich auf einer ständigen Suche was kommen wird. Meine Psyche unterdrückt die Angst die in mir steckt, obwohl es keine Gründe gibt Angst zu haben. Das Leben war vor der Erkrankung auch nicht ungefährlich ;( , nur das Bewusstsein vor einer realen Gefahr ist gewachsen. Ich habe nie darüber nachgedacht, einen Unfall zu haben usw. Es gibt soviele Gefahren die das Leben von einem Tag auf den anderen umkrempeln, das aber wirklich an sich heran kommen zu lassen ist schmerzhaft. Doch möchte ich mir das unbeschriebene Blatt schön gestalten, auch andere Farbstifte als die verlorenen ergeben ein schönes Gemälde. Kalinchen erklärt das schön mit dem Bild der Drehtür, wo ist derAusgang und wo führt er mich hin. Immer die Angst etwas zu verpassen was noch gelebt werden sollte. Was ist wichtig für mich? Oder glaube ich nur dass es wichtig für mich sein könnte? :?:
    Ich danke euch für diese Gedankenbilder, es ist schön soviel Vertrautheit in einem Forum zu spüren.
    :thumbsup: und jetzt lassen wir den wunderbar sonnigen Herbsttag kommen.
    Liebe Grüße an alle von pelerixi

  • Hinter der Tür,


    diese Gedanken und Diskussionen finde ich toll. Nach Beendigung der Therapien hat sich auch bei mir jetzt die Tür geschlossen, was wird kommen, was ist dahinter ?( . Keiner kann das vorher sagen, aber das ist ja auch im gesamten Leben so, was gestern war ist vorbei, was jetzt ist wird gleich vorbei sei, was dann kommt wissen wir nicht und auch das ist gut so.
    Ich befinde mich gerade im absoluten Hormontief. Hatte vorher eine Hormontherapie, die von einem Tag zum anderen beendet wurde, dann 2xOp, dann Bestrahlung und noch die AH. Erst jetzt merkt mein Körper das so richtig, er sagt mir ständig ich bin sauer, ich bin kaputt und abgeschlagen. Trotz Sport und anderen Aktivitäten tritt das jetzt auf der Stelle, ich habe Angst das es so bleibt, will mich so nicht damit abfinden. Hat da jemand Erfahrungen ob es sich wieder bessert :?: Will in 4-6- Wo wieder arbeiten gehen :!:
    Ich hoffe auf jeden Fall daß das leben hinter der Tür wieder schön wird und mich ausfüllt, so daß auch wieder jeder Tag zählt, liebe Grüße Mika

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • das ist ein schönes Thema. Die Türe ist für uns zugegangen aber eine neue hat sich geöffnet. Habe wieder richtig Spaß an meiner Arbeit gefunden. Na mein Chef hat auch ein wirklich gutes einsehen. Problemlos konnte ich auf 4 Stunden reduzieren und bekomme jetzt die halbe Erwerbsminderungsrente. Das hat mal richtig gut alles geklappt - freu -


    Liebe Grüße von Anni

  • Liebe Wölfin, :hug:


    auch mich hat Dein Beitrag wie immer sehr berührt
    und nachdenklich gemacht! :hot:


    HINTER DER TÜR, JA sie bleibt verschlossen und
    ich kann bummern und schreien, wie ich will!!!
    :hot: :(
    Hinter der Tür steckt z.B. meine ehemalige Arbeitskraft. :hot:
    Erst heute habe ich sie wieder sehr vermisst!
    Die finanzielle Not, in der ich mich bereits am 1. des Monats befinde, macht es mir nichtmal möglich MIR NEUE STIFTE ZU KAUFEN, um damit Palmen und
    Meer z.B. zu malen. Die Sorgenlosigkeit, Ängste inbegriffen, dieses Paket möchte ich mir gern hinter
    der Tür zurück holen. Aber sie ist zu!!!! Und ich schaue jeden Tag auf das leere Blatt!!!!


    Aber wenn ich durch die neue Tür schaue, scheint die Sonne und das macht mir Mut und gibt mir Kraft Schritt für Schritt weiterzugehen!!!

  • bist du sicher, dass das Blatt leer ist :S ?
    Ich sehe darüber zwar einen Schatten, aber bei genauem Hinsehen, erkenne ich darauf noch die wärmenden Strahlen unseres Spätsommers, sehe einen Garten voller Blumen, ich rieche förmlich ihren Duft, und da hinten, unter dem Baum, stehen da nicht deine Laufschuhe?


    Ich finde dein Blatt überhaupt nicht leer, aber sicher kannst du da noch viel hineinmalen, nutze deine Talente, erinnere dich an sie!!!


    Liebe Grüße und allen einen guten und inspirierenden Tag,
    eure Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Liebe Wölfin :hug:


    ja Du hast sicherlich recht! :hug:


    Aber die Laufschuhe sind abgelaufen und im Garten einige Blumen eingegangen. Der Anblick ist nicht sehr schön. Das Gras müsste gemäht werden und der Rasenmäher ist kaputt. Verstehst Du meinen Frust!!! ;( :hot:
    Und so könnte ich immer weiter schreiben! Es ist natürlich zum Glück die Natur, die kostenlos ist und mich jeden früh aus meinem Traum erweckt! Ich will auch nicht sagen, dass ich nicht glücklich bin!!! Ich bin so froh, dass ich mich gut fühle und meinen Haushalt und meinen Garten allein schaffe!
    Trotzdem steht hinter der Tür das Sorglosigkeitspaket!!!! :hot: :(

  • Kleine Ergänzung, damit ich nicht falsch verstanden werde!!! :hot:


    Das wichtigste ist mir natürlich meine GESUNDHEIT!!!! Aber die Seele ist so wichtig für
    die Gesundheit, wie jeder hier weiß. Und wenn man Sorgen hat, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, geschweige das dann noch etwas übrig bleibt, dann leidet die Seele und das ist ein
    Kreislauf, den ich Euch nicht erläutern brauch!

  • Hallo Anni,


    super daß sich das bei Dir alles so problemlos gefügt hat, da freue ich mich für Dich. :thumbsup:


    Hallo Miami,
    Deinen Frust kann ich auch gut verstehen, haben wir nicht alle mehr oder weniger solche Zeiten :?: Und das rundumsorglos Paket gibt es für keine von uns, jede hat da sein Päckchen zu tragen, sicherlich sind diese Päckchen unterschiedlich groß und schwer. Leider sind die finanziellen Probleme sicherlich sehr bedrückend, das kann keiner wegreden. Aber freu Dich trotzdem an den anderen Dingen des Lebens, so wie die Wölfin das so schön beschrieben hat. :thumbup:


    Hatte heute selber ein sehr schönes Erlebnis, habe mit meiner Hündin Kaja die Bgleithundeprüfung gut geschafft, es geht also noch was :hug:


    LG Mika

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Hallo Mika,


    das freut mich, dass ihr beide die Begleithundeprüfung geschafft habt. Das baut einen sicher auf, wenn etwas klappt aus dem Leben davor.


    Hallo Miami,


    dass dir das finanzielle so zu schaffen macht, kann ich gut nachvollziehen. Wir haben schon vor der Erkrankung als Hartz4-Aufstocker gelebt. Jetzt mit den ganzen zusätzlichen Ausgaben, die wir seit Juni haben, wird das Leben natürlich nicht einfacher und mit abschalten tue ich mich da manchmal schwer. Es ist zwar noch nicht soweit, dass ich mich fragen muss : Esse ich den Quark oder mache ich mir Quarkwickel für die bestrahlte Brust :), aber das Gedankenkarussell dreht sich jeden Tag.


    Aber für heute ist erstmal Schluss, bei dem schönen Wetter werden die schlechten Gedanken ganz weit weg verbannt und wir machen es uns alle gemütlich auf dem Sonnendeck :) .


    LG
    Kalinchen

  • Hallo,


    ja das Leben hinter der Tür geht weiter. Ich habe jetzt beenden können was mir zur Diagnosestellung mißglückt war.


    Hatte am 8.4. die Diagnose bekommen und eine reichliche Woche später den ersten Termin zur Begleithundeprüfung. Bis zu dem Tag war ich sehr gefaßt. Leider ging die Prüfung gleich am Anfang in die Hosen :thumbdown: Kaja hat sich nicht anfassen lassen, die Richterin war auch sehr unsensibel und überraschend von oben, das kann sie schwer ab.Ich hatte eben doch nicht den Kopf so frei wie ich dachte. Da bin ich zusammengebrochen und habe 1 1/2 Tage nur geheult, es war eben der Tropfen der das Faß zum überlaufen gebracht hat. Ich wollte so gern mit der bestandenen Prüfung ind die Therapien gehen. Tja, das Leben ist kein Wunschkonzert, wie Ihr ja auch alle wißt. Dann 2xOp und Bestrahlung, jetzt AH, in 4-5 Wochen will ich wieder arbeiten gehen. Also hat jetzt nach Abschluß der Therapien auch die Prüfung geklappt, insgesamt für mich ein dann doch noch positiver Abschluß des letzten 1/2 Jahres.


    Ich wünsche Euch allen auch ähnlich schöne Erlebnisse, schönen Sonntag noch, Mika

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich wie wild hinter der Tür herumgesucht habe. Ich dachte irgendwie ich müsste was ganz Neues machen, alles hat sich so anders angefühlt - sogar ich selbst. Ich habe mich für etliche Fortbildungen angemeldet und diese wieder abgesagt. Ich habe mich ständig gefragt, was mir eigentlich fehlt. Ich weiß es jetzt ... und jetzt könnte ich es angehen wenn ... wenn ich Zeit hätte und den Kopf frei. Dass ich keine Zeit habe liegt daran, dass ich eben diese Arbeit machen muss um Geld zu verdienen (oh ja, ich verstehe Euch alle, die Gldprobleme haben). Ich suche nach einem Zauberschlüssel, der irgendwie alles zu einem "eins" werden lässt, vermutlich, weil ich mir einbilde, dass sich auch das "Außen" ändern muss und nicht nur mein "Innen", damit die ganze Krankheit irgendwie "Sinn" hat. Versteht Ihr, was ich meine?