Ich bin die Mardie

  • Hallo,
    auf der Suche nach Behandlungsmethoden von Lebermetastasen habe ich dieses Forum entdeckt.
    Eigentlich wollte ich nicht wieder in eines, man hat mich rausgeworfen, weil ich mich nicht genug
    beteiligt habe. Aber ich hab hier nun schon einige Geschichten gehört, die meiner sehr ähneln.
    Ich bin 57, Diagnose Brustkrebs Ende 2011, dann 6 mal TAC, Brust OP beidseitig (BRCA 2) Implantate
    eingesetzt. Augugst/September 28 x Bestrahlung und im Oktober noch die Eierstöcke raus.
    Dann Reha und Fit wie Turnschuh, wollte arbeiten aber mein Chef hatte meine Kündigung schon fertig.
    Seit 2014 ständig Schmerzen im Brustwirbelbereich, im März 2016 endlich ein MRT !!
    Ergebnis Knochenmetastasen. So schlimm das ich sfort ein Korsett tragen muß und sobald wie möglich
    OP um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Das war im Mai 2015, 2 x 4 Schrauben hab ich nun im Rücken.
    Schon komisch, nun sprach man nicht mehr von Heilungschancen sondern von Lebenserwartung - 15 Jahre....
    Bei der Kontrolle im Oktober waren sie dann da, 2 kleine Lebermetastasen. Und es gab Chemo 5 mal
    Herceptin-Pertuzumab und Taxotere. Im Februar 2016 waren sie weg.
    Ich hatte schwer mit den Nebenwirkungen zu kämpfen, aber nun sind die Haare wieder da und das
    2Tage Durchfall nach Herceptin und Pertuzumab alle 3 Wochen ist ok.
    Am Freitag Kontrolle und es trf mich wie ein Schlag - eine Lebermetastase aber 2 cm groß. Wo kommt
    die her, wieso war die vor 3 Monaten nicht mal im Ansatz zu sehen? Ich sollte bis zum 11. warten,
    da hab ich Termin, da wollen wir überlegen was geht.
    Was geht, wieder Chemo oder das Wundermedikament, das sich mit den Herceptin auf die Metastasen
    stürzt und sie ekämpft? Wie gehts mir danach?
    Ich hatte nie Angst - aber nun frisst sie mich auf und ich müsste, mag aber nicht drüber reden.
    Totschweigen - das mach ich zur Zeit, nur bis ich genau weiss, wie es weiter geht.
    Ich bin auch hier, in der Hoffnung, jemanden aus meiner Nähe zu finden, mit dem man sich mal
    treffen oder zumindest telefonieren oder skypen kann.
    LG
    Martina

  • Liebe Mardie,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Das glaube ich Dir sofort, dass Deine Ängste Dich nicht ruhen lassen, Du hast ja auch schon eine ganze Menge hinter Dir. Auch wenn Du nicht darüber reden magst, hier kannst Du darüber schreiben, auch das wird Dir bestimmt schon helfen. Fühle Dich bei uns wohl und verstanden, ich wünsche Dir einen guten Austausch.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo liebe Martina :P


    erstmal ein herzliches Willkommen :hug: auch wenn ich dir lieber, aus einem anderen Grund, in OWL über den Weg gelaufen wäre :thumbup:
    Schön, dass du uns gefunden hast :thumbsup:
    Du hast ja schon einen einiges hinter dir…puh… ich denke mal, das du in psychoonkologischer Betreuung bist, oder? Denn alles können wir nicht
    mit uns selbst ausmachen. In Lemgo soll es eine gute Psychoonkologin geben und in Detmold gibt es eine Gruppe von der FSH
    http://www.frauenselbsthilfe.de/gruppen/detmold.html ….vielleicht magst du mal schauen.


    Hier in diesen Thread von Sonja kannst du auch mal reinschauen:
    Jackpot - Lebermetastasen
    aber ich denke, du wirst diesen Thread schon gefunden haben.


    Ich schicke dir jetzt erstmal ein riesengroßen Ballon voll mit Energie, Kraft und Zuversicht rüber…… 8o
    und meine Daumen sind dir sicher :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Hallo,
    danke für deinen lieben Beitrag.
    In Lemgo ist vieles schief gelaufen, darum bin ich seit letztem Jahr in Bielefeld.
    Dort ist alles super.
    Psychoonkologie - nein bisher gings ohne, hab eine liebe Familie. Aber ich glaube,
    ich sollte doch mal drüber nachdenken. Mache mir wie immer mehr Gedanken um
    meinen Mann, wie er damit klarkommt. Es greift schon unsere Beziehung, die noch ziemlich
    neu ist, an. Wir kennen uns 10 Jahre und haben nach der Erstdiagnose 2012 geheiratet.
    Werd mich mal umhören, was es dort so gibt.


    Martina

  • Liebe Martina :P


    ich kann auch nur die Rückmeldungen von Betroffen weitergeben…von der Psychoonkologin. Ich habe sie auch schon persönlich
    bei einigen Aktionen in Lippe getroffen.
    In Bielefeld war ich Ende 2012 und absolut zufrieden!
    Von außen betrachtet, wenn die jetzige Situation die Beziehung angreift, dann ist vielleicht eine professionelle Unterstützung
    ganz gut……für dich wie auch für deinen Mann.


    Sei einmal :hug:



    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup: