Ja, es wird wieder besser!!

  • Liebe Mitstreiterinnen, Mitfühlende und Unterstützerinnen,


    es ist kaum zu glauben, aber ich bin nun tatsächlich schon seit 11 Monaten im Therapiedschungel!!!


    Am 01.12.15 bekam ich die Diagnose, am 04.12. war die OP und das Ding war gottlob draußen! Ein Lympfknoten befallen, keine Metastasen aber ein hohes Rezidivrisiko. Also wurde Chemo angesagt. Panik überkam mich damals!! Und der Gedanke, mindestens ein Jahr lang außer Gefecht gesetzt zu sein - unvorstellbar.


    Am 05.01.16 Port-OP. Schmerzen und das Gefühl, das Ding muss so schnell wie möglich wieder raus, geht gar nicht.....


    Am 18.01. Beginn 4xEC und 12x Pacli. Panik allein schon wegen meiner bereits bestehenden Polyneuropatie. Und dann: Leukozyten verabschieden sich, HB-Wert immer schlechter, Spritzen und und und. Nach der 5.Pacli musste ich mit Fieber und schlechtem Allgemeinzustand in die Klinik. Aufpäppeln mit B-Vitaminen und Gluccose. Nach ner Woche Entassung aber noch ne Woche Chemopause. Wechsel auf NAB-Pacli für die letzten 7 Ladungen. Aber keine Änderung. Ich dachte echt, das schaff ich nicht mehr, das geht nicht mehr.....


    Und am 05.07.war die letzte Chemo tatsächlich drin. Zwar war ich körperlich am Ende, aber eine große Last ist abgefallen - überlebt. Und - ich war dankbar, dass ich den Port hatte und ich spüre ihn nur noch ganz selten. Heute weiß ich, der bleibt drin.


    Die Tamoxifen hält sich momentan noch zurück mit Nebenwirkungen. Die, die da sind, sind erträglich. Die Bestrahlung war soweit auch zu ertragen, nur wenig Hautschäden haben sich gebildet. Aber es war ermüdend und die körperlich schlechte Verfassung hält an.


    Am 30.09. war nun die letzte Bestrahlung, Antrag auf Reha ist gestellt - Rentenversicherung ziehrt sich noch mit dem Bescheid.


    Ab dem letzten Bestrahlungstag habe ich erst mal 3 Tage lang fast nur geheult. Das berühmte, oft erwähnte Loch war da. Boah, hab gedacht, da komm ich nicht mehr raus....


    Und jetzt stehe ich heute da und kann auf eine lange, schwere Zeit mit vielen Tiefs zurück blicken. Aber ich kann auch die vielen schönen Erfahrungen jetzt erkennen! Menschen, die mich begleitet haben - auch hier im Forum -, Reaktionen von Menschen, die ich nie erwartet hätte. Und: ICH habe es geschafft!!! ICH habe es durchgestanden!!! ICH lebe noch!!!!


    Die vergangenen 11 Monate kommen mir vor wie im Flug vergangen. Und ich kann heute akzeptieren, dass ich in diesem Jahr sicher nicht mehr in den Dienst zurück gehen kann. Aber das ist ok. Das gestehe ich mir zu.


    Von der Reha erwarte ich mir Hilfen, um meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann zu kriegen und die heftigen neuropatischen Probleme in den Griff zu bekommen. Ich freue mich auf die Zeit für mich.


    Ich möchte mit diesem langen Roman
    allen Mut machen, die gerade am Beginn ihres Genesungsweges sind oder mittendrin stecken und denken, es geht nicht mehr weiter!! Es geht weiter und es geht gut weiter. Wir werden unser neues Leben akzeptieren lernen und wieder Freude empfinden!!!



    Gebt den Mut und die Hoffnung nie auf!!!! :hug:


    Ganz liebe Grüße


    Hoffnungschimmer

  • Hallo Hoffnungsschimmer,


    danke für den schönen Beitrag, aber ich denke so geht es fast jedem von uns, Du hast allen aus dem Herzen gesprochen und sicherlich vielen Mut gemacht.
    Am Anfang denkt man man schafft es nicht und es dauert ewig, aber dann folgt ein Schritt auf dem anderen und irgendwann ist die letzte Therapie durch, und .... man ist geschafft und fragt sich wie nun weiter.
    Ich hoffe Deine Reha wird schnell genehmigt und sie bring Dir den erhofften Erfolg.
    Ich hatte "nur" 4 Monate Therapien, 2 Op`s und Bestrahlung, jetzt noch 5J AHT, Chemo war zum Glück nicht erforderlich. Nach reichlich einem halben Jahr AU will ich ab nächste Woche wieder arbeiten und damit dieses Kapitel in meinem Leben beenden, wie es weiter geht wird dann die Zukunft zeigen.


    Dir viel Glück und Spaß bei der Reha Mika

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Kann dir nur beipflichten......es wird besser!!


    Meine Diagnose jährt sich am 21.12. das erste Mal......schon über 10 Monate, unglaublich!!


    Und in der Tat: die Zeit verging im Flug, man kann es sich am Anfang einfach nicht vorstellen.


    Am 01.11. geht bei mir die Wiedereingliederung los, das normale Leben kommt zurück :-)


    Ich drücke dir weiter die Daumen, alles wird gut

  • Liebe Foris,


    möchte mich auch mal wieder melden - und zwar positiv!


    Nachdem ich Ende 2016 meine Reha nach 5 Wochen beendet hatte, gings daran, das Gelernte irgendwie in das alltägliche Leben einzubauen. Ist gar nicht so einfach - und ich kämpfe immer wieder gegen die innere Lustlosigkeit an manchen Tagen an. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.


    Gerade jetzt bin ich durch eine fiebrige Erkältung in der letzten Woche wieder etwas zurückgeworfen worden. Brauche halt doch viel länger, um wieder auf die Beine zu kommen. Aber, ich komme immer wieder auf die Beine!!! Und das ist das Wichtigste!!! 8o


    Und kommende Woche nun steht der nächste Schritt in Richtung einer neuen Normalität an. Ich beginne am Montag mit meiner stufenweisen Wiedereingliederung. Die ersten 2 Wochen erst mal nur 3 Stunden täglich. Ich bin richtig neugierig darauf, wie es mir ergehen wird! Aber ich bin jetzt bereit dazu. Hat seine Zeit gebraucht, aber es ist soweit. :thumbsup:


    Die Diagnose ist nun seit 01.12.15 ein Teil meines Lebens. Ich habe viel durchgemacht - wie alle, die hier im Forum sind. Ich habe immer wieder die Mutmachgeschichten gelesen, die mir geholfen haben, Tiefs durchzustehen und den Mut nicht zu verlieren. Und ich möchte heute Mut weitergeben!! Wann immer ich geglaubt habe, es geht nicht weiter - es ging weiter! Und jetzt fange ich wieder an zu arbeiten, es wird langsam "normal". Wenn die Normalität auch anders aussieht als vor der Diagnose. Aber eigentlich ist das auch gut so. Neues muss nicht schlecht sein!!!!


    Machen wir das Beste draus!!! :P


    Ich grüße Euch und wünsch euch alles Gute weiterhin!!!


    :hug: Hoffnungschimmer

  • Liebe Hoffnungsschimmer,



    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich wünsche dir für deine Wiedereingliederung viel Erfolg.


    Du hast so recht, die Normalität hat sich verändert nach so einer Zeit. Ich gehe viel bewusster mit den Gedanken an meine Zukunft um.
    Will keine Zeit mit nutzlosen Dingen verschwenden, aber mir auch keinen Druck machen, zuviel verändern zu müssen.


    Ich drücke dir die Daumen für deinen Start nächste Woche.


    Viele Grüsse von
    Sabi

  • Liebe Hoffnungsschimmer,
    auch ich wünsche dir einen guten Start ins alte/neue Berufsleben. Ich wünsche dir viel Kraft für die Wiedereingliederung und verständnisvolle Kollegen und Kolleginnen, falls du mal etwas langsamer arbeitest oder eine zusätzliche Pause brauchst.
    Lg Katzi64

  • Liebe Hoffnungsschimmer, für Deine Wiedereingliederung drücke ich Dir fest die Daumen und wünsche Dir viel Erfolg und vor Allem auch viel Spaß beim Wiedereinstieg ins Berufsleben ! :thumbsup: Auf das Du ein Stück weit am normalen Leben wieder mit Freude teilhaben wirst!! :thumbup: Ganz liebe Grüße sendet Dir Annemone

  • Liebe Hoffnungsschimmer,
    Danke für den Ausblick (du bist mir gut 1 Jahr Voraus), das muntert echt auf (mir geht gerade etwas die Düse vor meiner
    ersten EC)
    Für Deinen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben wünsche ich Dir alles Gute und viel Erfolg. Du packst das!
    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • **x**x**Liebe Foris**x**x**,
    habe seit heute einen neuen Avatar: David gegen Goliath! Gefällt mir sehr, weil das gut auf meine / unsere Situation passt.


    Meine BK-Diagnose war im Sommer 2014 und ich bin eine HER2neu3+-Kandidatin - erhöhtes Rückfallrisiko. Es geht mir sehr gut und die Akutphase (Chemo, Bestrahlung) ist ganz weit weg. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie es war, als ich keine Haare hatte. Die Perücke liegt im Schrank - ein merkwürdiges Ding. Alles ganz weit weg. Sogar der Port, den ich immer noch habe, ist völlig in Vergessenheit geraten. Mein Alltag ist ganz normal: ich arbeite (schon seit über eineinhalb Jahren wieder), lebe mein Familien- und Freizeitleben und nichts erinnert an meine schwere Erkrankung. Manchmal vergesse ich es selbst. Geblieben ist allerdings etwas sehr wertvolles: ich lebe sehr im Augenblick, wertschätze Kleinigkeiten, bin viel gelassener und denke jeden Morgen was für ein Glück ich habe, aufzuwachen, meine Lieben um mich herum und den Tag vor mir zu haben.


    Ich wünsche euch allen ganz viel Glück und Liebe :love: ,

  • Liebe Joni, ein tolles Avatar :D !!!! Und vielen Dank für Deine positive Schilderung -das tut gut und ist so wertvoll für uns! Ich wünsche Dir,das es immer so bleibt und jetzt erstmal ein schönes Wochenende! Liebe Grüße Annemone

  • Vielen Dank für Eure lieben Wünsche!!!



    Und nun ist tatsächlich schon die erste Woche um!!!!


    Es war eine sehr anstrengende, aber auch eine sehr erfüllende Woche!!! :D


    Ich habe in den 3 Stunden täglich ganz schnell wieder in den Arbeitsalltag zurückgefunden. Natürlich muss ich vieles erfragen, in über einem Jahr Abstinenz verändert sich ja doch einiges. Aber so der ganze Ablauf, der Kontakt zu den Bewohnern, für die wir zuständig sind, das baut auf.


    Und ich bekam ganz viele positive Rückmeldungen von Kollegen und Bewohnern. Sie scheinen sich wirklich zu freuen, dass ich wieder da bin und sie machen Komplimente für meine neue Kurzhaarfrisur!!!!! :thumbsup: :thumbsup:


    Allerdings habe ich in den letzten beiden Tagen schon gemerkt, dass dieser Einstieg auch ganz schnell verführt, sich zu verausgaben!!! :S Da muss ich auf mich aufpassen. Habe aber ganz liebe Kolleginnen, die mir versprochen haben, mich zu bremsen, wenns zu heftig werden sollte!!! :thumbup:


    Ich freue mich nun auf ein ruhiges Wochenende und einen neuen Start am Montag.


    Euch allen liebe Grüße und Mut zum Weitermachen und Durchhalten !!!!!!


    Hoffnungschimmer

  • das ist toolllll :) freue mich sehr für dich


    das kenne ich auch schon zweimal bin ich nach mehreren Monaten krank wieder in den Beruf zurückgekehrt. Es ist unwahrscheinlich wie man sich auf Arbeit freuen kann. Die Kollegen können sich das gar nicht vorstellen. Komisch war auch dass manche damit überhaupt nicht umgehen können. Sie haben getan als wäre ich nur mal kurz krank gewesen. Jetzt arbeite ich seit 7 Monaten wieder und war nicht einmal krank, obwohl die Kollegen in unserem Großraumbüro mit Schnupfen und Husten aufwarten können. Unser Immunsystem ist wohl sehr immunnnn :thumbsup:


    Wünsche dir weiterhin viel Spaß wirst sehen wenn du es langsam angehen lässt und auf deinen Körper hörst klappt es :thumbup:

  • Liebe Hoffnungsschimmer, ich wünsche dir ganz viel Kraft und Energie beim neuen Einstieg ins Berufsleben.
    Wir sind anders als vor der Erkrankung. aber darin liegt auch eine Chance, jetzt mehr auf uns zu achten.


    Liebe Joni,
    Es ist schön wieder von dir zu hören und dann auch so positiv. Du machst es genau richtig.... jeder Tag ist ein Geschenk. Ganz liebe :hug: von Tanne

  • Liebe Foris,


    nun ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Habe aber zwischendurch immer mal wieder reingeschaut.


    Jetzt ist es tatsächlich soweit - ab morgen geht mein Start ins Berufsleben wieder richtig los. :thumbsup: :thumbsup:


    Die Wiedereingliederung funktionierte echt gut. Ich konnte langsam üben und merkte sehr schnell, wie leicht ich wieder in den "alten Trott" zu rutschen Gefahr lief!!! :hot:
    Ich habe mich dann ganz schnell "an die Kandarre" genommen und mich zurückgefahren. Meine Kollegen und der Vorgesetzte halfen mir aber auch wirklich dabei, mich nicht zu überfordern. Und jetzt zum Schluss habe ich eigentlich schon ganz normal mitgearbeitet, halt nur zwei Stunden weniger als die anderen.:thumbup:


    Ehrlich gesagt, so sehr ich mich darauf freue, endlich wieder ins Berufsleben einzusteigen - ein bisschen Bammel hab ich schon. Schaff ichs auch wirklich Vollzeit? Kann ich mich genug abgrenzen und mich nicht überfahren lassen von der Arbeit? ?(


    Aber es wird nicht gegrübelt. Ich hab das letzte Jahr überstanden, da werd ich das doch wohl auch schaffen!! Ich kann das und ich mach das, fertig....... :rolleyes:


    Ich wünsche Euch ebenfalls viele Erfolgserlebnisse und wunderschöne Frühlingstage!!


    Liebe Grüße
    Hoffnungschimmer

  • Liebe Hoffnungsschimmer,
    ich hoffe dein Start war und ist gut :thumbup: . Man ist eben hin und her gerissen, Freude und Angst, alles auf einmal.
    Aber du packst das gut an: Mach ich.......kann ich........ 8o :thumbsup:
    Mein Start war im Januar und es ist okay ?( . Schön wieder einen " normalen Alltag" zu haben, aber auch anstrengend, bei mir zumindest. Die eigenen Erwartungen und Ansprūche waren halt bisher immer auf 150%, davon muss man erstmal weg kommen und lernen, sich selbst ein Stück zurück zunehmen.
    Aber schnell merkte ich das spåtestens Mittag irgendwie immer die Luft raus ist. So habe ich erst einmal auf 6 Stunden runtergeschraubt und das ist gut so fūr mich.
    Und ich habe schon gelernt mir selbst zu sagen: Nein, heute nicht mehr, geht auch morgen!


    Ich wūnsche dir viel Spaß und Freude an deiner Arbeit und ebenfalls wunderschöne Frūhlingstage,
    LG Sylvi ;)

  • Ich grüße Euch, liebe Foris,


    ich habe seit 15 Monaten das erste Mal wieder mein Gehalt bekommen !!!!!!! :D :thumbsup: :thumbsup: 8o


    Das war ein wunderschöner Moment für mich. Wieder arbeiten können, Vollzeit den ganzen Monat geschafft und wieder eigenes Geld verdient. Vor einem Jahr hätte ich mir das nicht zu Träumen gewagt.


    Allerdings merke ich schon, dass meine Leistungsgrenze ein ganzes Stück enger geworden ist. Ich muss sehr bewusst arbeiten, damit ich mich nicht übernehme. Wie Du, Sylvi, sagst - ich wollte auch immer 150%. Und jetzt lerne ich so ganz langsam - 100% reichen auch völlig - 100% von jetzt, nicht von früher.


    Ich freue mich jeden Tag, den ich zur Arbeit gehen kann und ich genieße aber auch ohne schlechtes Gewissen den vielen Resturlaub, den ich mir schön verteilt habe, damit die Strecken an "Dienstzeit" nicht zu lange werden.


    Nochmal danke, dass Ihr hier seid und mich begleitet. Ich hoffe, meine Erfahrung kann auch der einen oder anderen Mitstreiterin hier etwas helfen!!


    Ich wünsche euch allen noch einen schönen ersten Mai. Wir haben schon so viel geschafft, wir werden auch weiter unseren Weg gehen!!!


    Liebe Grüße


    Hoffnungschimmer

  • Liebe Hoffnungsschimmer,


    solche guten Nachrichten hören wir gerne! Glückwunsch, dass es bei dir mit dem Arbeiten so gut klappt. Das macht Mut; ja, wir schaffen das, wir kehren Stück für Stück in die Normalität zurück. Nicht in dieselbe Normalität wie vorher, aber Normalität nichtsdestotrotz.


    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute. Lebe und arbeite weiterhin bewusst.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Das macht wirklich Mut, dass das mit dem Arbeiten gehen irgendwann wieder ganz gut klappt u "normal" wird. Ich stehe gerade erst am Anfang meiner Wiedereingliederung, die auf 8 Wochen angelegt ist. War erst 2 Tage, habe mich davor noch nicht wirklich bereit gefühlt, das ist jetzt leider auch noch nicht anders-obwohl mein Chef u meine Kollegen sehr nett u entgegenkommend sind. Mich strengt alles rein körperlich sehr an u psychisch habe ich Angst, ob ich das wirklich durchziehen kann. Naja, irgendwann muss man halt wieder anfangen...ich bin eigentlich derzeit noch so mit mir selbst beschäftigt, dass da kaum sowas wie "normaler Alltag" dazu passt...mein Umfeld hat mich schon seit längerem ziemlich angeschoben, wieder arbeiten zugehen, in der Hoffnung, dass mich das ablenkt...ich habe mich aber überhaupt nicht gefreut, wieder in die Arbeit zu gehen. War zwar nett den ein od anderen wiederzusehen, mehr aber auch nicht. Mich macht es schon auch traurig, dass ich, obwohl es mir ja wieder soweit gut geht, nicht in der Lage bin u mich einfach nicht aufraffen kann, mein altes Leben weiter zu leben. Ich kann das so schwer beschreiben, fühl mich irgendwie ganz weit weg...

  • Liebe Ilisweetie :hug:
    oh und wie gut ich dich verstehe. Genau so war bzw. ist es bei mir. Nett das Wiedersehen des einen oder anderen, aber mehr eben auch nicht, leider. Und ich gehe seit Januar wieder arbeiten, aber es hat sich nicht geändert. Manchmal denke ich es war zu früh für mich, einige meinten das ebenfalls, andere wiederum ja irgendwann muss man ja wieder.....Es ist halt die Leere dazwischen, Behandlung abgeschlossen und nun? Krankschreibung kein Problem, wie lange auch kein Problem. Aber was passiert mit mir in dieser Zeit? Bei uns gibt es keinen Psychoonkologen zu dem ich hätte gehen können, also sitzt du da und denkst und denkst und denkst und agierst, wie es dein Umfeld erwartet. ja und dann sagst du dir irgendwann ich muss ja wieder in mein altes leben finden also geh ich wieder arbeiten. Und der Doc sagt gut tolle Entscheidung. Fertig.


    Weiß auch nicht was ich noch tun soll das es anders wird.......besser wird. Aber du siehst, bei vielen ist das auch genau das Gegenteil. Denen hilft es, wieder zu arbeiten und ihren gewohnten Alltag zurück zu haben. Vielleicht kommen wir noch dort hin, irgendwann, hoffentlich.... 8|