Knoten sieben Wochen nach der OP?

  • Hallo, ich möchte mich heute mal wieder an euch wenden. Ich bin vor ca. sieben Wochen brusterhaltend operiert worden und ab Mittwoch beginnt die Bestrahlung. Eine Chemo bekomme ich, nachdem ein EndoPredict-Test gemacht wurde nicht. Die Ärztin erklärte mir, dass die Rückfallwahrscheinlichkeit bei mir in den nächsten zehn Jahren nochmal an Brustkrebs zu erkranken unter 10% liegt. Gestern tastete ich meine Brust ab und bemerkte einen Knoten. Kann es sein das man sieben Wochen nach der Op sich schon wieder ein Tumor gebildet hat und das bei einer Prognose die sich gar nicht so schlecht anhört. Ausserdem nehme ich seid drei Wochen Tam. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir etwas dazu sagen?

  • Hallo Helen,


    eine Ferndiagnose stellen, ich glaube das können noch nicht mal die Ärzte. Wenn du sehr unsicher bist, würde ich dir raten zum Arzt zu gehen. Bringt ja nichts wenn du nur am grübeln bist.
    Zu deiner Beruhigung kann ich dir aber berichten, dass ich ebenfalls einen Knoten, eine rundliche Verhärtung in der Nähe der Narbe habe, die einfach nicht weggehen will. Ich wurde beruhigt, dass dies immer noch Nachwirkungen der Op sind(wurde am 30.06. operiert) und es bis zu einem Jahr dauern kann, bis Narbe und Umgebungsgewebe durchgeheilt ist. Wenn man Pech hat bleiben ja immer Verhärtungen. Warum meine nun unbedingt rundlich sein muss -keine Ahnung.


    LG
    Kalinchen

  • Hallo Helen,
    leider kann ich dir dazu nicht helfen, bin nicht brusterhaltend operiert. Aber egal, du solltest schnellstens zum Arzt und das abklären lassen. Nicht erst lange grūbeln oder recherchieren, einfach sofort los. Ich wūrde nicht mal auf einen Termin warten sondern sofort ins Brustzentrum oder zu deinem FA. Auch hier kann und wird dir niemand sagen können was das in deinem Fall ist, geh nicht gleich vom Schlimmsten aus, es kann eine einfache Erklärung und Diagnose geben, aber nur von einem Arzt. Also los, morgen gleich.
    GlG Sylvi :hug:

  • Hallo Helen,
    so ist es bei mir auch. Ich wurde am 14.01.2016 operiert und habe noch immer Verhaertungen
    in der Narbengegend.
    Meine Gyn. hat mich da sehr beruhigt.
    Frage auf jeden Fall Deine Aerztin zu Deiner Sicherheit und Beruhigung.
    Alles Liebe von Schnuppi

    UND DANN STEHST DU LAECHELND AUF DEINEM WEG; SCHAUST ZURÜCK UND DENKST:

    DAMALS DAHINTEN, ALS ICH DACHTE, ES GEHT NICHT MEHR WEITER.

  • Hallo Kalinchen :)


    du warst doch am WE auf deinem kleinen Adventsmarkt wenn ich mich recht erinnere. Und konnte dich das ein bissel in die Adventsstimmung versetzen?

  • Genau wie Sylvie schreibt,


    gleich morgen hingehen.

    UND DANN STEHST DU LAECHELND AUF DEINEM WEG; SCHAUST ZURÜCK UND DENKST:

    DAMALS DAHINTEN, ALS ICH DACHTE, ES GEHT NICHT MEHR WEITER.

  • Hallo Helen,
    Ich hatte auch noch eine Weile mit Verhärtungen in der operierten Brust zu tun. Aber um auf Nummer sicher zu gehen würde ich mich auch schnellstmöglich an deinen Arzt wenden. Vorsicht ist besser als Nachsicht oder wie sagt man so schön.
    Natürlich drücke ich die Daumen, dass alles ganz harmlos ist.
    Liebe Grüße
    Alena

  • Hallo,
    heute war ich im Brustzentrum und habe nachsehen lassen. Man sagte mir, es sieht nicht nach Krebs aus obwohl im Ultraschall diese schwarzen Schatten waren. dies würde von der Operation kommen und kann wieder weg gehen oder auch nicht. Ich war allerdings sehr entäuscht wie man mit mir umgegangen ist. Alles ging so schnell, wo ich mich frage, hat man überhaupt genau hingesehen. Auch der Arzt war sehr herablassend als er meine Brust gesehen hat. Meine Brüste sind durch die OP sehr unterschiedlich und er sagte sobald ich mit der Bestrahlung fertig bin muss die andere Brust operiert werden. Ich sagte ihm das der Arzt, der die Bestrahlung durchführt gesagt hat, ich soll danach noch drei bis sechs Monate warten, da sich die Brust nach der Bestrahlung noch veränder kann. Da sagte er doch zu mir wie lange ich noch damit rummachen will und ob ich nicht endlich fertig werden will. Hab mich darüber sehr geärgert. Morgen fängt die Bestrahlung an und werde mal nach einem Onkologen fragen. Vielleicht nimmt der sich für mich Zeit.

  • Hey Helen,
    Erstmal prima, dass es noch Nachwirkungen der OP sind. Schade ist natürlich, dass du an so einen Arztrüpel geraten bist :cursing:
    Ich drücke dir die Daumen, dass du das nächste mal einen anderen einfühlsameren Arzt erwischst.


    Für deine erste Bestrahlung morgen wünsche ich dir alles gute! Ich starte Montag.
    Liebe Grüße
    Alena

  • Liebe Helen,


    schön, dass die Ärzte ob des neuen Knotens nicht beunruhigt sind!
    Nicht schön, dass Du Dich schlecht behandelt fühlst. Also ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass dieser Arzt vor allem gerne bald noch eine OP mehr haben möchte.
    Es klingt so, als ob Dir die OP der anderen Seite als alternativlos dargestellt wurde. Ich finde, wenn es keine gesundheitlichen Argumente für eine OP gibt (was ja bei stark unterschiedlicher Größe evtl. durchaus der Fall sein könnte), dann sollte es bitteschön der Frau selbst überlassen sein, ob sie mit der optischen Ästhetik ihrer Brüste leben möchte oder nicht. So eine OP ist ja nun mal auch ein ganz schöner Eingriff und nicht einfach nur eine Anpassung von Form und Größe.
    Ich glaube es kann sogar noch länger als 6 Monate dauern, bis sich die Brust nicht mehr sehr verändert. Jedenfalls bei mir war nach OP und Bestrahlung sehr viel Flüssigkeit eingelagert und selbst mit Lymphdrainage hat es lange gedauert, bis die Brust sich nicht mehr verkleinert hat. (hier im Thread "Ergebnisse nach brusterhaltenden Operation Erfahrungen?" findest Du meine und weitere Erfahrungen mit OP-Ergebnissen: Ergebnisse nach brusterhaltenden Operation Erfahrungen?)
    Übrigens haben von Natur aus viele Frauen (wenn nicht sogar die meisten?) unterschiedlich große Brüste.


    Liebe Grüße
    Olivia

  • Liebe Helen,


    ersteinmal schön das es Entwarnung gab. Nicht so schön die Behandlung durch den Arzt. Aber da können einige hier im Forum ein Lied von Singen von enttäuschenden Arztbesuchen.


    Konzentriere dich ersteinmal auf deine Bestrahlungen. Meine Erfahrungen mit meiner Strahlenärztin waren nur positiv, vielleicht hast du da auch Glück? Mit deiner Anpassungsop würde ich solange warten, bist du bereit für eine Op bist. Ich habe mich dagegen entschieden, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden,da ja auch die Brüste bei jedem unterschiedlich aussehen. Ich kann Olivia nur zu stimmen, dass die operierte Brust Zeit braucht. Ich bin jetzt 6 Monate nach Op und 2 Monate nach Bestrahlung und die Brust verändert sich noch.


    Was meint der Arzt eigentlich damit "wie lange du noch damit rummachen willst", leider werden wir damit noch unser gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz langes Leben damit rummachen, also hast du auch Zeit für die Anpassungsop.


    In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine schöne Adventszeit und drücke die Daumen, dass du die Bestrahlungen gut verträgst.


    LG
    Kalinchen