• Hallo GR54,

    ich bekomme auch wöchtenlich Carboplatin mono, bekomme am nächsten Tag ein rotes Gesicht, 2. Tag geht , 3.- 5. Tag schlapp und am

    6. Tag gehts wieder los.

    Bin voller Hoffnung, daß es anschlägt und ich dann einen PARP bekomme.

    Alles Liebe an alle. barbara

  • Hallo

    Ich bekomme seit neustem offline letrozol obwohl ich Eierstockkrebs habe. In Amerika hat man damit gute Erfahrungen gemacht.

    Kann mir jemand was darüber sagen oder hat jemand Erfahrung damit der auch Eierstockkrebs hat.
    Ich freue mich über antworten .

    Liebe Grüße Oberzicke

  • Hallo an alle hier ☺️
    kraeuterhexy wie gehts dir so mit der chemo? Klappt alles mehr oder weniger gut?


    Oberzicke , habe gerade gelesen, dass du auch einen low grade Tumor hast. Ich auch. Glaube das ist seltener als high grade, was auch immer das für uns bedeutet. Kannst du von der letrozol Behandlung erzählen? Das ist mir völlig neu, vielleicht wär das auch was für mich.


    Liebe Grüße ☺️

  • Hi Oberzicke, ich nehme auch Letrozol seit 3 Monaten, allerdings wegen des Mamakarzinoms (hatte ich parallel zum Eierstockkrebsrezidiv), ich nehme allerdings parallel noch Niraparib und Blutverdünner wegen einer Lungenembolie, außerdem dreiwöchentlich Antikörpertherapie (wg. Mamakarzinom). Ich vertrage Letrozol so einigermaßen, ich denke daß meine Verdauungsprobleme und auch Gelenk- und Knochenschmerzen von Niraparib her kommen könnten. Mir wurde unbedingt bei Letrozolgabe eine Bisphosphonate Therapie empfohlen - diese Woche wird damit begonnen.

  • Hallo Survive unf SveniBanani

    Ja ich habe auch high grade musste auch feststellen dass das etwas seltener ist als low grade.
    Also ich habe auch mega Knochen und Gelenkschmerzen und meine Achillessehne schmerzt unheimlich. Ich bekomme aber auch noch Avastin und hoffe wenn ich nächsten Monat mit Avastin fertig bin werden die Knochen/Gelenkschmerzen weniger.


    SveniBanani

    In Amerika gibt es Studien dass letrozol auch bei Eierstockkrebs wirken soll. Es ist in Deutschland aber leider nicht zugelassen für uns mein Arzt hat meinen Tumor nochmals untersuchen lassen und danach hat er gesagt dass ich wohl letrozol nehmen kann und nun nehme ich es. Frag mal deinen Onkologen. Ich war deshalb auch in München und die haben es bestätigt.

  • Hallo Ihr Lieben. Bei mir ist es high Grade 1c. 1. Rezidiv. R0 operiert. Soll nach der Chemo noch weiter Avastin bekommen. Die Onkologin sagt, noch ein Jahr, der Arzt in Essen meinte, auf Dauer oder bis zum nächsten Rezidiv. Bin gerade etwas verwirrt und muss mit der Onkologin noch mal drüber sprechen. Dann werde ich auch die die Sache mit Letrozol mal ansprechen. Östrogenrezeptor und Ki-67.

    Bin gespannt was sie sagt.

    Euch allen weiter viel Kraft. 😘😘

  • Hallo Naticatt , das mit den verschiedenen Meinungen kenne ich. Ich soll lt. Essen Letrozol dauerhaft nehmen (nehme es jetzt im Dezember ein Jahr). Die Onkologin, die mich behandelt hatte, war entsetzt, meinte, dann hätte ich mit 80 eine hochgradige Osteoporose. Fand die Aussage toll. 80 Jahre wäre ja schönes Alter. Der Professor aus G. hat empfohlen 2 Jahre, in meinem Fall besser 5 Jahre die Antihormone zu nehmen. Du siehst, es gibt immer andere Meinungen. Du sei erstmal (trotz der Diagnose) erleichtert, dass R0 operiert wurde!!! Das ist prima! Gerade musst du ja noch nichts entscheiden. Nehme sie erstmal das Jahr und mach dir in der Zwischenzeit Gedanken, wie lange es sein wird. Im Zweifel hilft eine dritte Meinung, die im Idealfall mit einer der beiden ersten Empfehlungen übereinstimmt. Und ein Stück weit auch das, was sich für dich richtig anfühlt. So hab ich es mit der Nachsorge Empfehlung gehalten. LG Jojo

  • Liebe Jojo2019 . Danke für Deine schnelle Antwort.

    Die Aussage Deiner Onkologin finde ich auch Klasse. 80 Jahre wäre traumhaft. 😊

    Den Gedanken an eine Drittmeinung werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.Auch was die Nachsorge betrifft. Da kreisen auch schon meine Gedanken... Aber Du hast schon Recht, ich habe noch Zeit mit meinen Entscheidungen. Bin manchmal ein bisschen übereifrig und ungeduldig. Das liegt mir zum einen "im Blut", zum anderen habe ich ja, was den Krebs anbelangt, einige Vorgeschichten.

    Muss wohl lernen, etwas ruhiger zu werden. Ganz liebe Grüße 💜

  • Liebe Naticatt , natürlich hast du eine ganz andere Geschichte. Und übereifrig und ungeduldig kann man dann auch werden. Ich kann dir nur aus meiner Sicht raten. Das Thema Nachsorge hab ich für mich nun geklärt. Ich habe drei Empfehlungen und zwei stimmen überein. Kannst dir denken, welche ich nehme oder? Dazu kommt, dass es für mich die angenehmere Form ist. Essen hat mit Sicherheit auch eine gute Empfehlung, doch dort fehlt mir z.B. die gynäkologische Nachsorge (soll ich alle 3 Monate machen). Auch empfehlen sie alle 3 Monate eine Bildgebung. Die beiden anderen alle 6 Monate. Ich lasse dazwischen einfach noch ein Bauch-Ultraschall machen. Das ist etwas, womit ich kopftechnisch klar komme. Und ich finde, das ist vertretbar. Du musst für dich das finden, was du für dich richtig findest.
    LG Jojo

  • Danke liebe Jojo2019 .

    Das hört sich sehr gut an! So könnte ich mir die Nachsorge auch vorstellen.

    In Essen und von meiner Gyn habe ich bisher nur die Empfehlung alle 3 Monate gynäkologische Untersuchung und Ultraschall.

    Alle 6 Monate Bildgebung wäre für mich auch ok. Vielen Dank für diese Tipps. Ich habe das Gefühl, wir ticken in Punkto Sicherheitsempfinden ähnlich. 🥰

  • Naticatt , finde ich auch. Ich denke wachsam zu sein ist schon wichtig. Und natürlich gehören die Kontrollen dazu. Doch übervorsichtig zu sein kann dann auch krank machen. Körperlich und/ oder seelisch. Ich habe mich in dem Jahr nach OP zu sehr fremdbestimmt gefühlt. Vieles war mit Sicherheit wichtig und auch richtig, doch man ist nicht nur Patient, sondern auch Mensch. :hug: