• hallo


    ich habe gestern meinen Port bekommen und nun zieht und zerrt es in mir, bewegung ist kaum möglich, am dienstag geht die chemo los, wenn der tumor kleiner wird soll er markiert werden und dann entfernt...bestrahlung danach. Meine Frage wie fühlt ihr euch mit dem Port in euch, habt ihr tips wg schlafen, duschen erst in 5 tagen, bewegen, wird es irgentwann besser??


    lg sally :huh:

  • Hallo Sally,


    ich hatte anfangs auch Schwierigkeiten mich an den Port zu gewöhnen...ist ja auch verständlich, wenn man aufeinmal son Fremdkörper eingesetzt bekommt. Meine Op ist jetzt 5 Monate her und ich merke den Port überhaupt nicht mehr. Ich hatte immer so ein zwacken in der Achsel, aber das lies relativ schnell nach.


    Geschlafen habe ich immer auf der Seite ohne Port, aber ich denke das muss du für dich austesten...



    Liebe Grüsse auch aus HH Marry

  • Hallo Sallly :rolleyes:


    auch ich möchte dir Mut machen. Der Port ist ja an einem Ort, wo vorher - Freiheit - im Gewebe herrschte. 8| Und jetzt soll der auch noch im Gewebe sein. Autsch. Es dauert eine Weile, sich daran zu gewöhnen. Ich habe damals als der Schmerz und die Schwellung nachgelassen hatte, sanfte Massagen mit schöner :rolleyes: Creme gemacht, damit der Port und das Gewebe nicht in Streit geraten. Ich habe ihn dann geliebt. Und als er raus sollte, wollte ich ihn behalten. :wacko: Wir haben uns prima arrangiert, und ich konnte nicht einsehen, dass er raus soll/kann.


    Sei geduldig und beobachte den Einheilungsprozess. Das Ding ist für mich sehr wertvoll gewesen. Ich wünsche dir das gleiche.


    liebe Grüße von
    phönix

  • An den Port wirst Du Dich sicher schnell gewöhnen. Bei mir wurde er sehr hoch an der linken Schulter nahe des Gelenks eingesetzt, weil die linke Brust irgendwann der anderen angepasst werden soll. Bin ja nicht mehr die Jüngste. ;( Deshalb hatte ich anfangs Probleme in der Seitlage beim Schlafen. Das Ding hat ziemlich gestört. Mittlerweile gehört er zu mir. Und das seit Ende Januar, also auch noch nicht all zu lange. Du wirst sehen in kurzer Zeit wird das auch bei Dir so sein.


    Liebe Grüße


    Bienchen

    Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Goethe)

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  • vielen dank für eure schnelle Antworten, die 2 Nacht hab ich schon besser geschlafen :-) Der Arzt sagt ich soll den Arm nicht soviel bewegen und schwer tragen, kann ich trotzdem auf meinen Crosstrainer gehen? Beim Anziehen hilft mir mein Mann, man kommt sich irgentwie 10 Jahre älter vor. Am Dienstag bekomme ich meine erste Chemo, bin sehr gespannt...und wann dann meine Haare ausfallen, Perücke ist schon bestellt.


    alles liebe sally ;)

  • Hallo Sally,


    Gut, dass Du schon merkst, dass die Schmerzen am Port weniger werden. Aber es ist eben so, dass Du an der Stelle eine Wunde hast, die erst einmal heilen muss und wo außerdem der Port Gewebe verdrängt. Aber Du wirst sehen, dass auch du bald den Port nicht mehr spüren wirst.


    Was den Crosstrainer angeht, weiß ich nicht, ob der Dir jetzt schon gut tut. Da hast Du - wie so oft im Leben - zwei Möglichkeiten ^^ : entweder du wartest noch ein paar Tage, bis Du wieder draufsteigst - oder Du probierst es aus, hörst aber sofort auf, wenn Du merkst, dass es schmerzhaft ist, und machst vielleicht auch ein paar Minütchen weniger als normal.


    Da heute wunderschönes Wetter ist, bietet sich ja auch der Spaziergang im Freien als sportliche Aktivität an. Der hat gleich mehrere Vorteile: man tankt Sauerstoff, das Sonnenlicht hilft, die Vitamin D Produktion anzukurbeln, und man kann sich am Erwachen der Natur nach dem langen Winter erfreuen.


    Genieße diesen schönen Tag heute!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • wie du siehst, wird der Wundschmerz am Port immer weniger. Sogar an Sport denkst du schon wieder.


    Am Dienstag beginnt deine Chemo. Meine erste bekam ich am 4.April. Bin also auch "Anfängerin". Bisher kann ich mit den, Gott sei Dank, noch wenigen Nebenwirkungen gut umgehen. Vorher war ich total panisch und hatte Angst vor Übelkeit, usw. Doch damit hatte ich keine Probleme, da ich 3 Tage Medikamente dagegen bekam. Habe mir das viel schlimmer vorgestellt. Seit einigen Tagen spielt mein Geschmacksinn etwas verückt. Doch seit gestern ist eine Besserung eingetreten. Meine Haare sind auch noch fest. Jeden Morgen freue ich mich, dass ich meine Zweitfrisur noch nicht brauche. Jedenfall wünsche ich dir, dass du den Anfang so gut überstehst wie ich, oder noch besser. :thumbsup:


    Drücke dir die Daumen.


    Liebe Grüße Bienchen

  • Hallo ihr,


    ich kann dem nur zustimmen: Am Anfang ist es gewöhnungsbedürftig, weil ein Fremdkörper. Später gehört er einfach dazu. :)
    Und ich finde, ein Port ist wirklich die bessere Alternative! Es ist unkomplizierter und einfacher.
    Ich habe ihn nach der Chemo noch ca. ein Jahr drin gelassen, aber dann wurde mir das regelmäßige Spülen zu lästig. Also raus mit dem Teil.
    Jetzt erinnert nur noch die Narbe daran...


    Hallo Bienchen,
    ich bin gerade so begeistert, dass Du aus meiner Heimat Westerwald kommst, die ich Ende 2011 der Liebe wegen verlassen habe.
    Ich sende mal ein "Hui Wäller" gen Süden und grüße Dich herzlich! :D


    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Hallo Ihr Lieben!


    Aus aktuellem Anlass: mein Port kam am Dienstag dieser Woche rein und seither habe ich das Gefühl, dass da "etwas Schweres drin" ist. Noch ist ein großes Pflaster drauf, das heute nachmittag beim Hausarzt runterkommt. Außerhalb des Plasters sehe ich aber schon, dass ich schon da blaue Verfärbungen habe, wie ein flächiger blauer Fleck. Mir ist schon ganz bange vor der Pflasterentfernung und was ich darunter sehe. Hattet Ihr auch ein Hämatom und das Gefühl, dass die Stelle "schwer ist". Schmerzen habe ich keine, wenn ich mich nicht bewege. Bewegungen jedoch sind echt eine Herausforderung. Bis gestern Mittag habe ich noch Novalgin und Ibuprofen genommen. Heute ist Tag 3 nach der OP und es ist zumindest besser als am Tag der Op. Ich bin aber etwas irritiert, dass die Ärtzte immer so tun, als ob das eine Lapalie ist und dann wacht man nach der OP auf und die ganze Bereich ist ein Schmerz und ein Ziehen. Man kommt nicht mehr allein in ein Tshirt, kann keine Teekanne halten, nicht alleine den Kopf waschen etc. Und vor dem ersten Ansteche am Montag habe ich wirklich auch Schiss. Ich kühle 3 Mal am Tag und versuche nicht daran zu denken, dass da jetzt ein Fremdkörper in mir ist, dessen Kabel in einer Vene beim Herzen liegt ;( . Könnt Ihr mich irgendwie beruhigen. Wann merke ich dieses Teil nicht mehr??? Und habt Ihr Erfahrungen mit Sport? Diese Frage bezieht sich natürlich auf die Zukunft. Im Moment kann ich nicht einmal daran denken, jemals wieder Sport machen zu können...

  • Hallo Camino,


    ich möchte dir von meiner Erfahrung berichten, die ich 2002 gemacht habe.


    Der Port wurde gelegt, nachdem die ersten 4 Chemos über die Venen geleitet wurden. Ich hatte dann 33 Strahlentherapien, und sollte danach noch 6 Chemos haben. Es zeigte sich, dass die Venen sehr gelitten haben, und ein Port besser wäre. Und ich wollte das auch. Jedoch bekam ich Streß mit dem Oberarzt der Station, der mich für verantwortungslos hielt und auch so darstellte. Ein Port, sind die des Wahnsinns? Tja, das war damals noch so. X(


    Heute bekommen die Frauen gleich dieses Angebot. Und ich halte das für sehr gut, denn wer profitiert von chemogeschädigten Venen? Meine sind weitgehend hinüber auf der Seite, die benutzt werden darf. Und auf der operierten Seite dürfen sie mir keine Medis mehr in die Venen geben. Ich habe also dafür gekämpft, einen Port zu bekommen. Und gewonnen. :thumbsup:
    Die nächsten Chemos waren dann leicht, da das Gestochere in meinem Arm, an meinem Handgelenk und an meiner Pulsader kein Thema mehr war.


    Ich habe also meinen Port bekommen. Klar hat das die ersten Tage gespannt, gab einen Bluterguss und - salopp gesagt - meinte die Umgebung der Ports- was will der denn hier. Ist doch eh schon eng hier. 8|


    Der Vorteil, den ich erlangte, machte mir die Eingliederung dieses für mich echt wertvollen Teiles leichter. Ich habe nach abklingen des Blutergusses die Stelle mit Creme verwöhnt, Narbencreme und leichte Massagen. Das hat mir geholfen. Ich habe ihn bald kaum noch gespürt.
    Gerne hätte ich ihn behalten, für weitere Blutentnahmen oder wenn ich mir mal ein paar Luxusinfusionen mit Vitaminen o.ä. gönnen möchte. Aber- er musste wieder raus, sagte man mir damals. Ich habe ihn schweren Herzens wieder ausbauen lassen. ;(


    Heute, wenn Blutentnahme ansteht, wünschte ich, er wäre noch drinnen. Mehrfaches ansetzen der Kanülen und Braunülen sind nicht lustig.
    Ich hoffe, dieser Bericht hilft dir etwas, mit der neuen Situation klar zu kommen.
    Eins noch, die Portnadel tat mir weniger weh als ein Einstich in der Vene.


    liebe Grüße und weiterhin alles gute für die Zeit der Therapie, und viel Freude für die Zeit - danach. :thumbsup:

  • Liebe Camino!


    Aber sicher kann ich Dich verstehen. Es ist ein ungewohntes Gefühl, dass da ein Fremdkörper drin sitzt.
    Am Anfang wusste ich gar nicht, wie ich liegen sollte ( Ich bin Seitenschläfer.)
    Ich bin auch sehr empfindlich und bekomme schnell blaue Flecke.
    Es dauerte ein wenig bis ich das Teil als äußerst positiv empfand,
    weil dort auch Blut gezapft werden konnte - zumindest am Anfang.
    Bei mir sind Blutentnahmen die reinste Katasthrope.
    Es hat nicht lange gedauert, dann habe ich den Port nicht mehr gespürt.
    Ich kann schlafen wie sonst auch. Ich kann auch wieder Teekannen halten, T-Shirts an- und ausziehen. Das kommt alles wieder.
    In der REHA habe ich auch Sport gemacht, besonders Arme, Schultern und Rücken - ging alles gut.


    Kühlen ist ganz bestimmt gut. Aber keine Angst vor dem ersten Anstechen.
    Ich musste immer tief einatmen, Luft kurz anhalten und dann wurde die Nadel reingepickst.
    Das wird alles wieder.
    Nur solltest Du Dich ablenken von dem Gedanken, dass da ein Fremdkörper ist.
    Das scheint Dir irgendwie Angst zu machen. :)


    Liebe Grüße


    Gabriele

  • Hallo Camino,


    mein Port liegt nicht wie bei den meisten am Schlüsselbein. Aber ich kenne genug Frauen, die ihn dort haben und die fröhlich und schmerzlos Sport treiben ^^ . Natürlich spürt man ihn in der ersten Zeit - wenn ich so zurückdenke wird es bei mir schon drei Monate gedauert haben, bis ich mich beim Schlafen mit ihm arrangiert hatte. Aber für die Chemo ist er wirklich eine absolute Erleichterung, weil Du sicher sein kannst, dass die Infusion in der Vene landet und nicht irgendwo im Gewebe, was sehr unschön ist.


    Und noch eine Frage: warum nimmst Du denn keine Schmerzmedikamente mehr, wenn es noch weh tut? Ich habe für mich grundsätzlich entschieden, dass ich bei einer Krebsdiagnose zwar vieles aushalten muss, aber keine Schmerzen!


    LG Julchen

  • In welchen Zeitabständen wurde dein Port gespült?


    Zum Westerwald: bei mir war es genau umgekehrt. Erst seit meiner Scheidung vor 7 Jahren wohne ich hier. Vorher habe ich 30 Jahre in Frankfurt und der Wetterau gelebt und gearbeitet.
    Das kleine Dorf hoch oben im Westerwald habe ich lieben gelernt. Dass ich mich in der Abgeschiedenheit so wohl fühlen könnte hätte ich vorher nie gedacht. Man kann sehr weit sehen, hier auf dem Berg... :thumbup:
    Gruß Bienchen

  • Hallo Ihr Lieben im Forum,


    kann mir jemand sagen wie lange ein Port im Körper bleiben darf?. Ich habe meinen Port im Dezember 2009 bekommen. Es folgten


    8 Chemotherapien und bis zum Sommer 2011 die Therapie mit Herceptin. Ich war froh, daß ich den Port hatte. Er hat mich von


    Anbeginn nicht gestört, da ich mir gesagt habe, daß er wichtig für mich ist. Da mein Krebs schon mehrere Lymphknoten befallen


    hatte, war und ist meine Angst vor Metastasen matürlich groß. Nun überlege ich den Port doch entfernen zu lassen, habe aber Angst


    das es Probleme macht erneut einen Port einzusetzen falls es erforderlich ist. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit ob


    es unkompliziert möglich ist einen Port erneut zu implantieren. Vieleicht kann jemand von Euch meine Fragen aus eigener


    Erfahrung beantworten?


    Siggi

  • Wenn ich das alles so lese, habe ich richtig Glück gehabt. Meinen linken Arm konnte ich schon am Abend der Portimplantation schon wieder problemlos bewegen. Auch keine Spur eines Blutergusses. Nur konnte ich mich erst am 3. Tag nach der OP wieder auf die linke Seite legen. Das war das einzige Handycap. Bei der ersten Chemo habe ich nicht mal den Piekser gespürt. Beim Einstich sollte ich tief einatmen. So war nichts zu spüren. Allen, die das noch vor sich haben wünsche ich, dass es bei Euch so problemlos verläuft wie bei mir. :thumbsup:
    Lieber Gruß an alle
    Bienchen

  • Liebe Phönix, liebe Gabriele: Eure Zeilen haben mir sehr geholfen. Vielen Dank dafür. Offensichtlich muss man mehr die positiven Seiten daran sehen. Das fällt oft schwer, wenn man gerade in der Phase ist und man, nicht weiß, ob er eine Hilfe ist. Und meine Venen sind noch topp (muss aber 4 Mal Ec und 12 Mal Taxotere weekly machen) Als ich beim Arzt war und das Pflaster runterkam, hatte ich echt einen Schock: Die Narbe ist gut 4 cm groß und alles war blau und gelb. Dazu die Schmerzen - aber natürlich nur bei Bewegung. Will hier keinem Bange machen. Aber: ab dem 3. Tag ging es jeden Tag etwas aufwärts. Ich war nur fürchterlich mit diesem Teil gestresst, weil gestern auch meine erste Chemo war. Und für alle nachfolgenden Mädels mit Angst: Die liebe Phönix und die liebe Grabiele hatten Recht!!! Selbst bei meinem geschwollenen Teil und dem noch miesen Anblick war das Anstechen nicht schlimm. Es hat nur kurz gepickst und halt gedrückt wegen dem Hämatom. Blut abnehmen über die Vene ist aber viel schlimmer. Und dann hat alles wunderbar geklappt, man spürt gar nicht, wie die Flüssigkeit in einem hineinläuft. Und man kann toll Pipi machen. Ich war so glücklich über den Port, dass ich abends noch für ihn gebetet und in als Freund akzeptiert habe. Auch war ich einfach froh, dass er funktioniert hat. Das weiß man ja beim ersten Mal auch nicht. Auf der Seite schlafen geht nur auf der anderen Seite aber was solls. Das wird schon wieder. Also Daumen hoch für meinen Port.


    Liebes Julchen: Vielen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Aussetzen der Schmerzmittel habe ich schnell aufgegeben. Aber seit Sonntag brauch ich jetzt definitiv keine mehr. Also habe ich Schmerzmittel für vier Tage genommen und einen Tag ausgesetzt. Hab gemerkt, dass ich damit besser schlafen und mich auch bewegen kann. Heute ist der Port eine Woche drin und es drückt halt nur manchmal und ich bekomme den Arm nicht nach oben über den Kopf. Teekannen und T-Shirt gehen schon wieder grins, allerdings mit komischen Verrenkungen. Wahrscheinlich hast Du den Port am Unterarm? Das wollte ich eigentlich auch, der Arzt meinte, dann wäre das keine Standard-OP mehr und dieses doofe Kabel wäre um ein Vielfaches länger. Er meinte: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht (unter Schlüsselbein). Außerdem meinte er, dass am Unterarm bei mir wenig Fettgewebe wäre. Nunja, hab mich dann halt doch mit Bauchweh für das Schlüsselbein entschieden.


    An alle einen herzlichen Gruß von Camino

  • Hallo,
    mein Port ist nun seit 11 tagen in mir drin und seit Sonntag(9 Tag) kann ich wieder auf der Portseite schlafen, das tut so gut. Spüren tue ich Ihn auch nur noch kaum, sieht halt etwas spuki aus, das ist aber mittlerweile schon alles.
    Also es wird !!!
    sally :thumbsup:

  • Hallo Bienchen,


    Du fragtest, wie oft der Port gespült wurde. Das muss erst gemacht werden, wenn die Chemo vorbei ist und der Port noch für eine Weile drin bleibt. Man hat mir empfohlen, ihn die obligatorischen 2 Jahre noch drin zu lassen und ich habe es auch versucht. Nach einiger Zeit war das Spülen aber nicht oder nur noch bedingt möglich, da er sich wohl gedreht hatte. Ich hatte dann auch die Nase voll und hab ihn mir raus nehmen lassen.
    Ich dachte mir, wenn ich noch mal einen brauchen sollte, kommt halt ein neuer rein. Obwohl ich die Schmerzen nach dem Einbau noch allzu gut in Erinnerung habe...
    Mir wurde empfohlen, ihn im Abstand von 3 Monaten spülen zu lassen. Wie ich merkte, gibt es aber hierüber verschiedene Auffassungen. Frag bei Bedarf halt einfach mal nach, wenn es soweit ist.


    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Hallo zusammen,
    obwohl ich so gar keine Lust auf diesen Port hatte und mich auch nur schwer mit ihm anfreunden konnte:
    ich habe ihn am Dienstag unter oertl. Betaeubung eingebaut bekommen. Der Arzt hat gleich die Nadel mit eingesetzt.
    Am nächsten Morgen -Mittwoch- bekam ich die erste Chemo ueber den noch " ganz frischen" Port.


    Meine Mitstreiterinnen in der onkolog. Ambulanz waren entsetzt. "Man kann doch nicht mit einen so frisch eingesetzten Port schon die Chemo machen" ....
    Alles Quatsch!
    Es ging wunderbar. Heute am dritten Tag ist es zwar noch beim Anfassen wie bei einem Haematom.
    Aber ich konnte schon letzte Nacht gut damit schlafen, mich gut bewegen, ueber Kopf, und auch schon wieder die Haare machen, die mir hoffentlich noch länger erhalten bleiben, zumindest noch 2 Wochen.


    Also: Port :thumbup:


    Liebe Gruesse
    Henrieke

  • Hallo,
    auch ich bin stolzer Besitzer eines Ports seit 09/2011. ;) Da ich als PDL/Krankenschwester arbeite, wußte ich schon, was es bedeutet einen Port zu versorgen. Was ich aber nicht wußte, wie schmerzhaft alles sein sollte nach der OP. Die Schwestern auf der Station überreichten mir ein spezielles Kissen, welches die Portstelle entlastete. Wunderbar! :) Diese Kissen werden von Frauen, ehrenamtlich für neu an Brustkrebs betroffene Frauen in Heimarbeit angefertigt. Ich empfand diese Geste als so GROSSARTIG, wie ich es kaum beschreiben kann. Das Kissen stellte nicht nur eine körperliche Linderung dar, sondern war Balsam für meine Seele. :) Soviel Mitgefühl und Anteilnahme von fremden Frauen empfand ich als wunderbar. ^^
    Nun ja, der Schmerz und das Ziehen ließen relativ schnell nach, bloß gut. Während meiner Chemo sah ich andere Erkrankte, denen die Chemo über die Armvene verabreicht wurde. Schlimm! Denn diese durften sich kaum bewegen, da die "Brühe" (wie ich die Chemo immer nannte) nicht ins angrenzende Gewebe gelangen sollte. Dadurch konnte ich mich auch während meiner Chemo frei bewegen, dass heißt auch mal auf Toilette gehen, ohne Angst zu haben, etwas im Arm zu zerstechen.
    Jetzt wird der Port aller 3 Monate gespühlt und alles o.k.
    Ich hoffe, dass ich etwas helfen konnte :)
    LG Bora