• Mein Port soll wenigstens 2 Jahre drin bleiben, da in dieser Zeit das Rezidivrisiko am höchsten ist.

    Ich hätte ihn gern mit der letzten (Angleichungs-)OP raus gehabt, wollte mein Prof aber nicht machen :/

  • Kirsche

    Mein Brustzentrum empfiehlt auch ihn noch länger drin zu lassen, aber sie sagen halt auch, dass es dir Entscheidung des Patienten ist und jeder selbst abwägen muss


    Für uns ist die Entscheidung jetzt gefallen. Er stört mich beim Schlafen auf der Seite, beim Tasche/Rucksack/Kindertrage tragen und meine Tochter findet den Huppel mit ihren 5 Monaten auch immer super spannend 😬


    Die Ärzte können einem ja wie bei allem was den Krebs betrifft nur mit ihren Erfahrungswerten beraten, wo jeder sich dann wiederfindet und was er entscheidet ist wohl so individuell wie der Krebs an sich.

    Denke da gibt es einfach kein richtig oder falsch.

  • Katha296

    Mein Entschluß steht auch fest ... am 26.01.2019 bekomme ich die letzte Herceptin Infusion und Anfang Februar 2019 fliegt der Port raus.

    Ich will auch das Buch schließen. Sonst hätte ich immer das Gefühl, ich warte auf die nächste Hiobsbotschaft. Meine Onkologin unterstützt mich und ist mit meinem Entschluß einverstanden.


    LG

    Elfriede

  • Schon interessant wie unterschiedlich das jeder wahrnimmt für mich Elfriede  Miri2207 ist es wichtig zum abschließen und der Gedanke mit Port macht uns eher unruhig und für andere ist der Gedanke ohne Port beunruhigend


    Nur gut, dass wir als Patient das letzte Wort haben und so jeder für sich den passenden Weg finden kann

  • Hallo ihr Lieben,

    ich bekomme meinen Port am 17.05. ?( Kann mich im Moment nicht entscheiden, ob Vollnarkose oder nur örtliche Betäubung.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Liebe Grüße Gabra ;)

    Gott schuf die Zeit...

    von Eile hat er nichts gesagt.;)

  • Hallo Gabra, ich bekam ihn unter Vollnarkose, da gleichzeitig Lymphknoten entfernt wurden.

    Ich bin sehr froh darüber, dass ich zur Portlegung keine örtliche Betäubung hatte.

    Manche hatten damit gute Erfahrungen, manche fanden es schrecklich. Eine Vollnarkose ist natürlich auch immer eine Belastung für den Körper und hat Risiken, aber ich persönlich würde wohl versuchen, mir wenigstens eine kurze Narkose verpassen zu lassen. Oder irgendein Mittel, dass beruhigt, während der Portlegung.

    Ich würde das nicht live erleben wollen.

    Gut, wenn du eine Wahl hast.

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Gabra

    Ich bin da bei Cookie.

    Bei mir war es auch eine kleine OP- Entfernung der Wächterlymphknoten, Clippen und nochmalige Stanze des Tumors, sowie legen des Ports.

    Und im Nachhinein bin ich froh drum. Wenn bei dir nichts geclippt oder entnommen werden muss würde ich nach einer Kurznarkose fragen.

    Normal bin ich bei sowas echt locker, entspannt und mache alles unter örtlicher Betäubung, aber diese ganze Krebsgeschichte, das Warten usw- mir ging das genug an die Nerven. Zudem das Wissen, dass ich nicht „nur“ mal eben den Port überstehen muss sondern viele Monate der Behandlung folgen.

    Horch mal in dich hinein, innerlich weißt du bestimmt schon was du willst.


    😘

  • Liebe Gabra,


    bei mir wurde es ebenfalls so gemacht wie bei Cookie.

    Im Frühjahr 2016 wurde mir eine neu gewachsene Metastase am Hals heraus genommen. Da hatte ich eine örtliche Beteubung. Das Ohrläppchen und die Stellen herum sind immer noch taub. Das Taubheitsgefühl geht erst gaaanz langsam zurück. Meine Nachfrage, ja das wäre normal.


    Mein Herz und Kreislauf sind in Ordnung. Sollte ich nochmals unters Messer müssen, nehme ich Vollnarkose. Da hat man ein paar Tage zutun, aber dann ist gut. Dieses Taubheitsgefühll ist ekelhaft.


    Ich weiß nicht, wie Du kreislaufmässig aufgestellt bist. Wir können Dir nur von uns erzählen. Bei Dir kann das alles anders sein.

    Alles Gute für den kleinen Eingriff und für die weitere Therapie von Sylli :*

    Einmal editiert, zuletzt von Sylli ()

  • Danke für eure Erfahrungen.:)

    Geclipt bin ich schon, Lymphknoten sind unauffällig, aber vom Wächterlymphknoten war mal die Rede.

    Kann aber sein, dass er erst bei BET-OP mit entnommen wird.

    Mit der Vollnarkose hab ich so meine Bedenken, da ich da schon mal mit Bronchospasmus zu tun hatte.

    Warte mal das Aufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten ab und muss mich dann wohl kurzfristig entscheiden.

    Liebe Grüße, Gabra :*

    Gott schuf die Zeit...

    von Eile hat er nichts gesagt.;)

  • Liebe Gabra,

    mein Port wurde unter örtlicher Betäubung gesetzt. War völlig ok.

    Hinterher noch 30 Minuten mit Sandsäckchen im Ruheraum und ab nach Hause.

    LG Kirsche

  • Guten morgen Gabra


    Ich habe meinen Port im Februar unter örtl. Betäubung bekommen. Mag vielleicht seltsam klingen, aber es war für mich fast ein "Spaziergang".

    Dazu beigetragen hat das der operateur und die OP Schwester super nett waren und wir uns währenddessen über Urlaub und alles mögliche unterhalten haben. Ob man das geklapper von Instrumenten usw hören kann, muss jeder selbst entscheiden. Eine vollnarkose kommt für mich nur in Frage, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

    Für mich war es die beste Entscheidung.


    Wie schon mehrfach erwähnt ..... Horch in dich rein. Du alleine weißt was und wie viel du dir zumuten kannst.


    Alles liebe

    Gruß Angelsun

  • Hallo Mädels,

    Mich hat der Port von Anfang an gestört.

    Mal mehr, mal weniger.

    Hab ihn nach der Chemo bei meiner Brust OP mir raus nehmen lassen.

    Natürlich waren die Ärzte nicht begeistert von meiner Entscheidung da ich TN bin, aber am Ende ist es auch ne Wohl- Fühl Sache.

    Und es ging mir nicht um die Optik sondern der hat echt gezwickt und gekniffen.

    Es gibt eine spezielle Creme, die kann man sich ne Std. Vor der Blutentnahme auf den Arm schmieren, dann merkt man nix.

    Die bekommen normal die Kinder bevor sie ein Zugang gelegt bekommen. Die ist super.

    Liebe Grüße Sabine.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe am Freitag auch meinen Port gesetzt bekommen. Bei mir wurde es unter örtlicher Betäubung gemacht. Ich habe aber ein Schlafmittel bekommen und somit den Porteinsatz verpennt. Das war optimal so, denn ich hatte riesige Angst davor.


    Nun ist er drin und stört erst mal mächtig. Jede Bewegung ist komisch. Am gleichen Tag hatte ich meine erste Chemo (EC) und somit wurde er direkt angestochen. Das ging einigermaßen... leider fühle ich mich nach der Chemo nicht soooo wohl... musste noch im Krankenhaus bleiben wegen Kreislauf und Übelkeit. Aber nun bin ich zu Hause aber irgenwie ziemlich down. Ich hoffe das ändert sich die nächsten Tage... denn es folgen ja noch ein paar....


    Liebe Grüße nena

  • Liebe nena

    keine Sorge, das ändert sich. In der 1. Woche fühlt man sich nicht so fit, in der 2. Woche geht es schon wieder ganz gut und in der 3. Woche ist alles wieder im Lot. Dann kommt die nächste Runde.

    LG, Moni13

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beitrag zur nächsten Chemo in "4 x EC, 12 x Pacli" verschoben.

  • Zum Port. Meiner kommt definitiv mit der OP nach den Bestrahlungen raus. Der sitzt sowas von schief und meistens muß ich auf den Arzt warten, der den Chemoablauf dann in Gang bringt. Auch bei mir sind die Ärzte wenig begeistert über die Rausnahme, weil die Empfehlung in meinem BKZ auch 2 Jahre drin lassen ist, wegen höherem Rezidivrisiko.


    LG Nicki-Lydina

    :read::/<3-Glaube, Hoffnung, Liebe

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beitragsteil zum Thema Chemo in den Thread "4 x EC, 12 x Pacli" verschoben.

  • Hallo Ihr Lieben,

    Ich habe meinen Port nach der Chemo noch drin belassen.Mich stört er nicht

    Falls ich wieder eine Chemo benötogen würde ,was ich nicht hoffe dann brauche ich nicht noch eine OP.Die Ärztin hat gemeint , ich solle ihn noch 1 bis 2 Jahre behalten.Leider habe ich ein erhöhtes Risiko mit tn und keine pcr.

    Liebe Grüße von Elisa

  • Es hat alles gut geklappt bisher, es kam auch das erste Mal wieder Blut durch den Port. 👍

    Ja, ich habe heute den Montag, weil morgen zu ist. 😊

    Ich denk an euch, ihr sitzt bestimmt auch schon an der Nadel....

  • Hab nochmal eine Frage zum Port.Ich habe ihn ja jetzt erst seit etwas mehr als zwei Wochen.Habe mich die ganze Zeit nicht getraut zu fühlen,wg der Naht.

    Aber jetzt fühle ich den Port und links zur Schulter hin das fühlt sich an,wie der Schlauch,also die ansatzstelle zwischen Port und Schlauch.Kann es wirklich sein,dass man das von außen fühlt und müsste der Ansatz nicht auf der anderen Seite se i n???Also zum Herzen hin?

    Sorry,wenn ich so blöd frage:/

  • Liebe SanNiH, genau so ist es bei mir auch.

    Ich habe den Port rechts und kann den Schlauch des Ports zum rechten Arm/Achsel hin fühlen.

    Scheint also normal zu sein.

    Liebe Grüße

    Cookie